Aus dem Leben

Als neuer ÖV'ler hab ich nun wieder etwas mehr Zeit zu bloggen... vielleicht? Keine Ahnung, ich sitze zumindest im Zug und habe gerade Lust dazu. Vorallem weil mir gerade Gedanken zu einer Szene vom heutigen Tag im Kopf herumschwirrt, die irgendwie verarbeitet werden möchten. 

Wie gesagt, ich bin seit dem Montag wieder offizieller, übergangsabo-besitzender ÖV Benutzer. Nicht weil ich es will, es war ein reiner Kopfentscheid. Aber man gewöhne sich ja dran... heisst es. Auf jeden Fall muss ich mich vorallem einmal wieder daran gewöhnen, dass man sich an Fahrpläne zu halten hat und das den Trams, Bussen und Zugen relativ egal ist, ob man sie erreicht oder nicht... mein Auto war da ganz anders! Und so kam es wie es kommen musste, ich verpasste meinen Zug. Oder genauer, ich benütze gutgläubig einen Bus in die falsche Richtung und machte damit einen Umweg, so dass es mir nicht mehr auf den Zug reichte... anfassen konnt ich ihn noch, ganz kurz, ich berührte ihn, aber es berührte ihn nicht... mein Auto war da ganz anders!

uiii sorry, jetzt war ich grad kurz abgelenkt. Ich sitze ja im Zug und habe gerade mitgehört, wie jemand die Auskunft  anruft und wissen wollte, wer hinter einer bestimmten Nummer steckt. Ich wollt schauen, ob ichs schneller herausfinde als die Auskunft.... aber die weisseseiten.ch hatten so lange bis sie geladen sind - 1:0 für die Auskunft. Auf jeden Fall steckt das "Humanus Haus" hinter der ominösen Nummer. Jetzt hab ich einfach eine Information, die mir gar nichts bringt... ist doch auch doof... soll ich jetzt auch gut hörbar die Auskunft anrufen und nach der Nummer vom "Humanus Haus" fragen, damit der alte Mann ein bisschen verwirrt ist? Ach nein, ich lass es... zurück zum Bericht.

Ja auf jeden Fall war der Zug weg und ich hatte doch einen Termin, so dass  ich impossibilerweise nicht auf den nächsten Zug warten konnte, es musste eine Lösung her. Mein App meinte, dass ich keine schnellere Möglichkeit hätte, also setzte ich auf das gute alte Taxi. Jaja, ich bin ein ÖV'ler ganz ohne Prinzipien. Ich ging also zum Taxi-Stand und traf auf eine kleine Gruppe sich angeregt unterhaltender Männer. Sie sahen wie Geschäftsmänner aus, waren aber Taxi-Chauffeure. Ich dachte zuerst die stehen zufällig da. Auf jeden Fall bot sich einer der Männer mir gleich an... als Taxi Chauffeur und er fuhr mich an meinen Treffpunkt. Nein, ich war nicht wirklich schneller, als wenn ich auf den nächsten Zug gewartet hätte, ja es war teuer, nein, es hat sich nicht gelohnt und ja, ich bereue es trotzdem nicht.

Ich hab mir so sehr gewünscht, dass es ein Taxi-Chauffeur ist, der nicht spricht, da ich einfach nicht small-talken kann.... ich kann es nicht! Es ist für mich auch O.K so, es ist einfach immer nur dann schwierig, wenn ich eben auf einen small-talk-freudigen Menschen treffe... naja, wenn er nur von sich erzählt gehts und ich kann ja auch nachfragen... aber so grundsätzlich verstehe ich halt einach nicht, wie Small-Talk funktioniert - aber eben deshalb wollte ich lieber stillschweigend deben Taxi-Man mitfahren... Er sah das aber anders. Er war ehr so der Typ der gerne Small-Talkt, an Net-Working Veranstaltungen geht und auch bei Geschäftsapéros immer der Letzte ist, der nach Hause geht. So stell ich mir ihn vor.  Er erzählte mir munter aus seinem Taxi-Nähkästchen. Und erzählte, dass mal eine alte Frau ein Taxi wollte und kein Anderer wollte diese alte Frau mitnehmen, nur er nahm sie mit - weil er mache da keine Unterschiede - Taxifahren ist sein Job und das macht er und es sei doch besser als gar kein Job. Und so kam es, dass die alte Frau, die niemand wollte eine Langstrecken-Fahrt nach Basel einbrachte. Ein kleiner Checkpot also im leben eines Taxi-Chauffeurs. Seit dem, machen die Kollegen immer Witze darüber... auch bei mir, hat er den Kollegen beim Vorbeifahren gesagt, dass ich nach Basel wolle... :) Weiter erzählte er, dass eine Frau mit einem kleinen Hund mal ein Taxi bestellt habe und diverse Chauffeure hätten gewendet, als man sie sah, weil sie keinen Hund im Auto wollten. Nur er nahm sie mit und die Dame wollte nach Frankreich. Kurze Strecken sind offenbar bei Taxi-Chauffeuren nicht beliebt, so kam es, dass sich wieder mein Taxi-Chauffeur opferte, für eine ganz kurze Fahrt zum Hauptbahnhof. Da es am selben Tag einen grösseren Zugausfall gab, hat er am Hauptbahnhof eine kleine Gruppe aufgeschnappt, die mit dem Taxi nach Milano wollten - und er war ja nur am Bahnhof, weil er die kurze Fahrt eben nicht ausschlug...

Mich haben diese Geschichten und die Lebenseinstellung sehr beeindruckt. Er macht keine Unterschiede und lässt sich vom Leben führen, egal wohin es ihn führt. Mit Geduld und Vertrauen in das was kommt, kommt es eben gut. Ich kann von diesem Taxi-Chauffer lernen!


...aber dass Taxi-Chauffeure Ansprüche an ihre Fahrgäste haben, war mir bis anhin irgendwie auch nicht bewusst. Wie ich das finde, muss ich mir noch überlegen.... trotzdem, es war eine schöne Ausfahrt in eine Welt, die irgendwie ganz anders Funktioniert und doch gleich ist.

Bin angekommen. Schöne Abig.

Mir geht es noch immer so wie vielen anderen. So richtig zurück ist man noch nicht. Im Ohr noch immer dieser verdammte Samba-Rhythmus, zu welchem man am Wochenende wahrscheinlich eine Art Hass-Liebe aufgebaut hat. Dieses Wochenende in Worte zu fassen wird keine einfach Aufgabe... eigentlich unmöglich.

Freitag

Damit ich jaaa nichts verpasse, bin ich schon bei der ersten Station, also in Oftringen, in den Car eingestiegen. Wir fuhren pünktlich mit einer Verspätung von etwa 20 Minuten los. Danach hat der Car einen Quetscher nach dem anderen zuhause abgeholt. Also so hat es sich ungefähr angefühlt - von Oftringen fuhren wir über Luzern nach Dübendorf und von dort aus weiter nach Schaffhausen. Dort stieg dann auch der Car-Chauffeur zu, so hab ich das verstanden? In Gsindelfingen nahmen wir noch eine Anhalterin mit, die mit einem Coburg-Schild und einer Fahne (Alkohol) am Strassenrand stand.

Die SMS, dass die Heisoseiety von unserer Gugge bereits in Coburg gelandet ist, haben schon etwas geschmerzt. Aber man probierte dennoch sich die Car-Fahrt schönzusau...reden! Wir haben ja schliesslich uns. Und Christoph hatte Wurst und Brot.

Als man vor lauter Nacht nichts mehr von der Nacht sah, machten wir Pause bei einer Raststätte, wo der Burger-King bereits auf uns wartete. Für viele gab es Burger, für einige etwas Schlaf und andere Quetscher übten sich als Fahnenträger. Ja so ein Burger gibt schon Energie, da kann man plötzlich Bäume ausreissen... oder Bäumchen umpflanzen - zum Glück gab's keine Pferde zu stehlen.

Zurück im Car versuchten die meisten dann doch auch mal etwas Schlaf zu finden. Ich habe überall gesucht, da wir er nirgends! Die Sitze im Car wurden von Radumdrehung zu Radumdrehung unbequemer. Jede Stellungsänderung brachte nur kurzfristige Besserung. Zum Glück ging es aber immer nur noch eine Stunde. Mein Zeitgefühl ist seit dieser Car-Fahrt völlig gestört...

Übermüdet kamen wir mit 2 Stunden Verspätung, also um 4 Uhr früh in Coburg an. Zuerst stieg die Nicht-ganz-so-Heisoseiety aus, da man sich ein Hotel geleistet hat. Und eeeeeendlich durften auch wir von der unteren Schicht aussteigen und unsere Luxus-Suit beziehen:



Oops falsches Bild erwischt, das war eine Not-Unterkunft in Japan. Bei uns sah es so aus:

Samstag

Völlig ausgeschlafen und putzmunter standen wir am Samstag auf, schmissen uns in unsere NQ Klamotten und machten uns auf den Weg zum Frühstück. Dort assen wir kein Frühstück und machten uns weiter auf den Weg zum Schlossplatz um herauszufinden, dass dort nicht der Treffpunkt war und auch der Anhänger weit und breit nicht in Sicht. Unser Führer hat uns Verlorenen zum Glück abgeholt und zum Treffpunkt geführt.



Jetzt waren wir wieder alle beisammen. Ein grosser verrückter Haufen. Nach dem Einspielen, wo wir bereits ein paar Statisten bezirzten (was für ein doofes Wort!... hmm... mal nachforschen... Google sagt: circe ist eine Zauberin der griechischen Mythologie - ja jetzt ist das Wort gar nicht mehr so schlimm, dann lass ich das mal so stehen), machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Auftritt... und natürlich auch zum ersten Caipirinha. Es war eine sehr kleine Bühne und ich war überzeugt, dass wir da nie im Leben Platz haben werden... doch schliesslich heissen wir nicht umsonst "Quetscher".

Interessanterweise wurden wir im Programm unter den "Sambaschulen" aufgelistet. Die "Samba Quetscher" quasi :-)



Es folgten weitere Auftritte und dazwischen hatte man immer etwas Zeit sich auf den nächsten Auftritt vorzubereiten und die Stücke im Kopf nochmals durchzugehen. Also die Zeit dazu hätte man schon gehabt, aber ich glaub nicht, dass es jemand dafür genutzt hat :-). Denn wo Caipi da auch Rinha. (Das wäre jetzt lustig gewesen, wenn ich "Rinha" heissen würde...)





Wir zogen die Zuschauer richtig an, das war toll zu sehen :-)



Ja und dann, dann gab es das, was es noch nie gab. Die Quetscher im Stadtcafe. 85 Nasen in einem Cafe. (Ein Quetscher kommt selten alleine). Und wie bereits von Susii bemerkt: Sekunde 46 - Die Reaktion vom Gast sagt eigentlich alles, was es über diesen Auftritt zu sagen gibt.



Schliesslich war es soweit: Unser Auftritt auf der Hauptbühne! Mit Farbe im Gesicht und guter Laune, etwas überdreht, warteten wir hinter der Bühne auf unseren grossen Auftritt. Uuund Bäcksteitsch gab es doch so einiges zu sehen... Bequem kann das ja unmöglich sein, aber schön anzusehen, war es allemal.



Mit etwas Phantasie stellt in dem Bild oben der Sousi-Trichter ein WC dar... aber das wollen wir ja nicht sehen.



Da standen wir also, auf dieser riesigen Bühne. Ich persönlich habe das Publikum eigentlich gar nicht richtig wahrgenommen. Wir sind so viele und können uns hintereinander verstecken. Dennoch war es eine magische Stimmung und so unglaublich schnell vorbei!



Ja bei soviel Emotionen verdrückt selbst Bruno mal ein Tränlein... oder was, was macht er da?







So hätte es also ausgesehen, wenn ich etwas gesehen hätte. Zum Glück habe ich nichts gesehen.

Nachdem die Instrumente versorgt waren, hääängten wir noch etwas vor dem Hotel Anker herum und daraus resultierte ein "Quetscher sucht den Superstar", wo einige Quetscher unter bewies stellten, dass sie tatsächlich musisch extrem begabt sind... oder auch nicht :-)



Ja es war eine harte Schüürii und eine gnadenlose Aufgabe diese zu überzeugen. Ich finde übrigens den Blick von Beekay gaar nicht hochnäsig :)




Sonntag


Auf dem Weg zum Car wurden wir von Passanten angesprochen "Hey, ihr seit doch Quetscher?"... ja etwa so muss sich wohl ein Star fühlen :-) Ein Autogramm konnten wir ihm leider nicht aufzwingen...

Das Gepäck wurde erst mal pünktlich (:-)) im Car verstaut und wir spielten uns ein. Wir kletterten ein paar Tonleitern rauf und runter. Plötzlich hörte man aus der Ferne ein Krankenwagen herannahen. Irgendjemand begann damit mit der Sirene mitzuspielen und immer mehr machten mit. Wir wurden immer lauter, je näher der Wagen war und als er an uns vorbei war wieder leiser und leiser. Davon war ich total begeistert und so auch die Zuschauer. Sowas ist ziemlich Quetscher-like - einer beginnt und alle machen mit Freude mit :-)

Danach folgte ein weiterer Auftritt auf der Hauptbühne, diesmal nicht mehr mit ganz so vielen Zuschauern, aber die die da waren, haben richtig mitgemacht! Man wollte uns ja gar nicht mehr gehen lassen und so gab es eine erste Zugabe und weil diese zu traurig war, gab es noch eine Zugabe zu der Zugabe :-). Inzwischen weiss ich auch, warum der "Quetscher des Jahres" Titel nicht sooo begehrenswert ist, oder wie hat sich das angefühlt Somsi :-) ?







Und dann kam er, der Umzug! Es war heiss, zu heiss, viel zu heiss für eine unklimatisierte Larve! (Sobald ich die Larve anhatte, verspürte ich den Drang grüne Zettel zu verteilen und in Leute reinzulaufen, kann mir das jemand erklären?) Wie auch immer, also es war wirklich mörderisch und das Spielen unter diesen Bedingungen war eine grosse Herausforderung. Ich wusste bis anhin nicht, dass Rainbow ein Kanon ist? Ich musste mir immer wieder einreden, dass es für die Leute die zuschauen sehr schön aussieht und deshalb tun wir uns das an. Zum Glück übernahm meine Larve das doofe Grinsen und niemand sah mein wirkliches Gesicht darunter! Auch die Erfrischungen zwischendurch haben diese unangenehme Situation nicht wirklich verbessert. Aber wir haben uns durchgekämpft :-). Zwischendurch war ich auch etwas irritiert, da der Lautsprecher uns immer wieder beschrieb mit, "graziösen Bewegungen" und "anmutigen Körper"... wobei ein bisschen geschmeichelt hat es schon oder wen hat er damit gemeint?

Ich glaube das Schlagregister war das einzige, dass einen Grund sah, diesen Umzug zu laufen. Schliesslich hatten sie ja auch ständig die halbnackten Sambistas vor sich her tanzen (die benutzen imfall beim Adidas Trainer nur die Steifen als Bekleidung).





 

Die Rückfahrt war weniger schlimm als die Hinreise. Wir brauchten dafür auch 2 Stunden weniger als bei der Hinfahrt, aber das hat ja was mit der Erdumdrehung zu tun. Grundsätzlich sind wir ja vor allem einmal froh, dass wir überhaupt heimgekommen sind mit diesem Car! Nach dem Wasserschaden habe ich mir dann schon etwas Sorgen gemacht... es wäre ein schreckliches Ende gewesen, im Car zu ertrinken.

So war es aber zum Glück nicht und wir können nun auf ein wunder- wunderschönes Wochenende zurückblicken. Wir haben in verschiedener Form bereits grosse Komplimente erhalten, ich befürchte fast, den Leute gefällt was wir machen :-). Wie gesagt, es war nur ein Versuch, das alles in Worte zu fassen, vieles fehlt. Was wir Beteiligten alle für Erinnerungen und Bilder in unseren Köpfen haben, das ist und bleibt unbeschreiblich.
New layer...
New layer...
Warum ich überhaupt im Vortrab dieses Jahr mit dabei war ist mir bis heute nicht ganz klar. Ich habe gar nichts dafür getan, aber halt auch nichts dagegen. Die Idee entstand am Gönnerapéro vom letzen Jahr, an welchem ich aber gar nicht war...? Jetzt erst wird mir bewusst, wie fremdbestimmt ich überhaupt durch mein Leben schreite, oder geschreitet werde... Um die Schuldfrage gleich zu klären: Schuld daran ist eigentlich Judith, denn sie hat mich da einfach mit integriert, obwohl die Idee ursprünglich von meinen Vortrab-Schwestern Susii und Beekay kam. Aber warum auch nicht, so sagte ich zu, ohne genau zu wissen, auf was ich mich einlasse.
Es folgte eine Sitzung und die Besprechung, wie denn unser Vortrabs-Mobil so aussehen soll und was es alles können muss. Simi übernahm den Bau dieses Wagens und unsere Aufgabe war es schliesslich, diesen noch zu bemalen. Diese Arbeit übernahmen wir kreativ veranlagten Schwestern natürlich gerne, auch wenn jeder Strich den wir auf den weiss grundierten Wagen machten, einem Kratzer in Simi’s Herzen gleichkam (oder vielleicht gerade deswegen :-) ). So entstand unser abschliessbares Alters- und Pflegeheim Mobil mit integrierter Kafe-Luz-Bar, Schirmfach, Bodenbeleuchtung, Bremse und Flügeltüren.
Ein Alters- und Pflegeheim gab es, da das Motto dieses Jahr „AHV Waggis“ war. Der Vortrab bestand aus Pfleger der alten Waggis, die heissen Krankenschwestern quasi... wobei es nicht sooooo ganz klar war, ob wir jetzt Schwestern, Pfleger, Ärzte, Chirurgen oder Anhänger vom Orden Fiat Lux (Luz) waren...


Am Sonntag vor dem Montag gab‘s einen Grillplausch und eine Probe, wo wir bereits eingeladen waren. Bei dieser Gelegenheit nisteten wir uns bereits bei der Schwester von Dätz ein (noch eine Schwester!), welche uns groszügig bei sich wohnen liess. Ich will hier ja nicht angeben, wie schön wir es hatten, aber glaubt mir, ich könnte :-).

 
Mentig
Am Montag konnten wir ohne Schwierigkeiten auf den Morgenstreich verzichten und taten dies deswegen auch. Wir fanden uns pünktlich bei Simi und Judith ein, um den Wagen in die Stadt zu schieben. Zum ersten Mal wurde uns bewusst, wie schwer und schwer manövrierbar der Luxus einer eigenen mobilen Kafi-Luz-Bar doch sein kann. Wir sahen darüber hinweg und fuhren in Schlangenlinien zum Gönnerapéro im Keeryy auf welchen wir uns freuten. Zum ersten Mal sahen wir alle im Kostüm und irgendwie fing es da so richtig an.


 
Ja, in jeder Krankenschwester steckt ein Bauer...

 


 
Begeistert bestaunten wir die tolle Deko im Keeryy, die schönen Larven von FunBrAsSEL und spekulierten, wer wohl was genau darstellt. Dätz erklärte das zum Glück dann noch genauer :-).
Ich stellte fest, dass Zoggeli offenbar gar nicht soooo fest Pflicht sind, wie ich es dachte. Es gibt zu dem Problem offenbar auch kreative Lösungen.






 
Gestärkt von Bier und Kääswaaje stand als nächster Punkt schon der Cortége auf dem Plan und man instruierte uns noch über alle ungeschriebenen Regeln, die wir zu befolgen haben. Die Regel die mir am meisten geblieben ist „Die Larve darf während dem Cortége NIEMALS abgezogen werden, egal ob man stirbt oder noch schlimmer, man bekommt Nasenbluten - die Larve bleibt an“. Es war so fest verboten, dass es beinahe schon wieder reizvoll war, es genau deshalb zu tun :-).
Als wir bereit waren, genug geaperöled hatten und den Luz-Wagen mit Heisswasser befüllt hatten, bahnten wir uns gemeinsam, inklusive Luz-Mobil, den indirekten Weg durch die Menschenmenge zu unserem Cortége-Einstigsplatz. Larve auf und hinein mit uns. Mist ich hatte vergessen mir Süssigkeiten in die Tasche zu stecken um diese zu verteilen, so blieben mir nur diese grünen Zettel zum verteilen, die eh niemand will. Relativ schnell bemerkte ich aber, dass diese grünen Zettel ja sogar sehr beliebt sind, dass man sich darum reisst - wo gibt’s denn so was? Und so vortrabten wir so vor uns her und beschäftigten uns bis zur ersten Pause mit Zettel verteilen und Luz-Bar herumschieben. Zum Glück leide ich nicht unter Verfolgungswahn, das wäre bei einem Umzug sicherlich nicht besonders angenehm. Ich könnte schwören, es waren immer die gleichen Leute hinter uns. :-).






 
Die Zeit bis zur ersten Pause verging sehr schnell und wir waren nicht weniger erschöpft als unsere Verfolger.... jaaa dieses Wägeli hatte es so in sich. Aber über was so gutes Wetter und ein Luz zwischendurch alles hinwegsehen lässt... :-).

  


Wir bekamen übrigens schon beim ersten Comité so eine Auszeichnung, die ich eigentlich ehr vom Reitsport kenne. Ob das denn irgendwas bedeute? „Nein, jeder bekommt so eine.“ Aber irgendwie haben sich trotzdem alle sehr darüber gefreut... seltsam.


 
Danach ging es wieder weiter. Vor lauter Umzug habe ich aber irgendwie gar nicht so viel vom Umzug mitgekriegt, man war immer so beschäftigt und es lief immer etwas (vor allem wir).
Abendessen gab es gemeinsam im Ramada Hotel. Auf dem Weg dahin wurde ich darüber aufgeklärt, was gewisse Menschen über die Form des Gebäudes so denken. Also ich sah darin in erster Linie einfach mal ein Gebäude, aber andere sehen darin offenbar ein Phallussymbol – was hingegen erklärt, warum ich darin plötzlich so aufgestellt war.





 
Wir haben sehr gut gegessen, ich weiss zwar nicht mehr was, aber egal. Nach dem Essen zogen wir unsere Runden in Kleinbasel und versuchten, wenn immer möglich, das Wägeli ein bisschen leichter zu machen, in dem wir Luz tranken.



Das Wägeli fuhr ja schon als wir noch nüchtern waren Schlangenlinien, als wir nach ein paar Luz zu schwanken begannen, haben sich unsere Schwankbewegung und die des Wägelis manchmal gegenseitig aufgehoben, so dass wir zeitweise ganz gerade fahren konnten. Unglaubliche Phänomene gibt es in dieser Welt.Später vortrabten und guggenmusikten wir zum Noote-Schysser Jubi-Apéro. Unsere Musiker gaben ein paar Stücke zum Besten. Inklusive unserem diesjährigen Chats-Stürmer „Y will Fasnacht“. Der Text geht etwa so „Schnä-bä-gi-bäh-sgnz joohr... bärä-tsching-bum-schi-do-klooor.... Y will Fasnacht, Basler Fasnacht“.Danach zogen wir noch ein bisschen umher und so nahm der erste Tag offiziell einmal ein Ende und Martina durfte schlafen gehen :-). Das Wägeli wurde deponiert und wem noch nicht nach Schlafen zu Mute war, der sah sich ein paar zwielichtige Keller in Basel ein bisschen genauer an. So konnten wir uns physisch unserem Niveau etwas angleichen. Für alle die dabei waren, dürfte der unnatürlich schielende Blick von Rolf noch immer Grund zum Schmunzeln bieten und den Satz „Wer besoffen einschläft will bemalen werden“ möchte ich hier einfach mal so in den Raum stellen.


 
 
Zyschtig
Am nächsten Tag fuhr uns (3 Vortrab-Schwestern) unsere neue Mama in die Stadt. Wir mussten früher da sein, weil wir noch Wasser aufkochen mussten. Der Kinderumzug stand auf dem Programm heute. Also packten wir unsere Taschen mit Süssigkeiten voll, damit wir ganz viele süsse Kinder damit glücklich machen konnten. Vorfreudig machten wir uns auf den Weg zum Startpunkt und hielten uns in Gedanken die scheuen Kinder vor Augen, wie sie am Strassenrand stehen und sich kaum trauen Süssigkeiten von uns anzunehmen, die grossen respektvollen Augen, die uns anschauen und die Dankbarkeit (danggscheen) die uns jedes Kind entgegenbrach, für jedes noch so kleine Geschenk. „He Waggis, gisch man!“ „He gib man, Waggis.“ Beinahe aus den Taschen gerissen haben sie unsere Süssigkeiten und es als selbstverständlich angeschaut, dass sie welche bekommen. Die heutigen Kinder... als ich noch jung war, war das ganz anders :-). Und ich will ja nicht paranoid wirken, aber ich bin überzeugt, dass wieder die gleichen Leute uns verfolgten, wie am Vortag :-)!
Die Kommunikation mit Larve am Umzug ist an dieser Stelle auch mal zu erwähnen. Frage: „Sölli’s wägeli übernäh?“ Antwort: *kopfnicken* („Ja ich mag scho no es bizeli“). Auch was uns der Tambi mit seiner Zeichensprache immer zeigen wollte? Es ging einem gleich wie beim „Y will Fasnacht“-Song – man wusste, dass etwas gesagt wurde, aber man hatte keinen blassen Schimmer was? Es war faszinierend und verwirrend zugleich. Die beste Reaktion auf die Aufforderungen vom Tambi war mit dem Kopf zu nicken und einfach iiiirgendwas auszuprobieren, was er vielleicht anweisen wollte. Wenn es nicht richtig war, spürte man bald den Stock auf der Schulter und probierte einfach die nächste Möglichkeit aus. Es funktionierte.
Nach dem Umzug gings zum Restaurant „Der vierte König“ (die anderen 3 hatten alle schon was vor). Unsere hilfsbereiten Männer boten sich an, den Wagen hinauf zu schieben. Und ja, es war ein gutes Gefühl zu sehen, dass der Wagen auch bei ihnen nicht schöner, gerader und leichter fährt und sie mit den gleichen Problemen wie wir zu kämpfen hatten.


 
Nach dem Essen ging es ähnlich wie am Vortag weiter, wir lungerten in den Gassen herum und unsere Musiker Kollegen beglückten die Allgemeinheit mit ihrem Repertoire. In jeder freien Sekunde wurde ein Luz getrunken, so eine Fahr-bar ist schon Luzus!


 
Doch plötzlich kam der Moment wo uns das Heisswasser auszugehen drohte und so machten Susii und ich uns auf den Weg die drohende Katastrophe abzuwenden. In einem Asia Restaurant (wo sonst) war man so nett und kochte für uns noch etwa 10 Liter Wasser auf und so konnten wir wieder heissen Kaffee Luz anbieten. Doch schon bahnte sich das nächste Desaster an... auch der Zucker wurde immer rarer und diesmal waren es Beekay und ich, die den Super-Gau abzuwenden wussten. Für 5 Fr. konnten wir doch tatsächlich 1000 Stück Zucker kaufen.
Nach dem noch ein bisschen in den Strassen herumgeguggt und viel geluzt wurde, gab es auch an diesem Tag mal ein offizielles Ende und Martina durfte schlafen gehen :-). Das Wägeli wurde wieder deponiert. Es wurde immer schwieriger sich in dem Depot zu Recht zu finden, da es komischerweise immer weniger Strom gab. Langsam erhärtete sich der Verdacht, dass wir nicht ganz unschuldig an diesen sich vermehrenden Kurzschlüssen waren. Es hatte also doch nichts mit Japan zu tun!
Für Beekay war es der letzte Tag, deshalb ging sie auch nicht so „früh“ wie Susii und ich nach hause. Wir hatten immerhin schon eine Fasnacht hinter uns und noch einen seeehr langen Tag vor uns. So beschlossen wir uns auf die Suche nach einem Taxi zu machen, was sich als nicht einfache Aufgabe herausstellte. Da waren schon vereinzelte Taxis, aber die wollten uns alle nicht. Wir lungerten solange beim Taxi Stand herum, bis wir schon die nächsten Funbrassler antrafen, die sich auf den Heimweg machten. Viv verhalf uns zu einem Taxi, offenbar muss man hier dafür blonde Haare haben (das nächste Mal nehme ich einen Golden Retriever mit).

Mittwuch
Beekay gab es heute leider nicht mehr in weiss, und sie reiste noch vor dem Cortége ab . Susii und ich haben noch hin und her überlegt, ob wir den Luz-Wagen heute nochmals mitnehmen wollen oder nicht. Kuhl wäre es ja schon, aber zu zweit? Unsere Energie war langsam zu Ende und so beschlossen wir den Wagen stehen zu lassen. Bald bot sich uns eine rattenscharfe Wägeli-Alternative, es war ein Geschenk vom Himmel, oder sonst einem Einkaufsladen.





Wow was für ein neues Umzug-Gefühl mit diesem Wagen! Man konnte sogar Zettel verteilen und Wägeli stossen zugleich.




 
Am Mittwoch (quasi beim dritten Date) kam man sich dann auch endlich ein bisschen näher.
Abendessen gab es heute wieder im Phallus-Hotel. S Luz-Wägeli holten wir danach wieder zu uns und so gässleten und luzten wir wieder umher. Doch leider leider begann es zu regnen. Als wir alle feucht waren, stiegen wir ins nächst beste Loch. Also in einen Keller, wo wir schlussendlich relativ viel Zeit verbrachten...


 
Etwas lustlos begann ich dann ein bisschen herum zu zaubern. Damit wollte ich eigentlich in erster Linie mich selber unterhalten, aber die andern gönnten mir das nicht und schauten zu. Aber ich kann doch nicht, wenn jemand guckt!
Zeitlich näherten wir uns immer mehr dem Endstreich. Susii und ich durften uns noch je ein Stück wünschen zum Endstreich, Umbrella und „Da das Schöne“. Es war eine nahezu besinnliche Stimmung und langsam wurde einem bewusst, dass der Alltag der letzten 3 Tage so nicht weitergehen wird, dass es jetzt bald vorbei ist. Man gab sich gegenseitig 3 Küssli und bedankte sich bei einander für die schöne Fasnacht. Dann ging es wieder in unser erigiertes Hotel für das Frühstück. Wow was für ein Luxus-Frühstück, es war einfach alles da was man sich wünschen konnte. Und danach durfte Martina endlich schlafen gehen :-).
Jetzt wo ich beim Bericht schreiben beim Ende der drei Tagen angelangt bin, fühle ich wieder die Enttäuschung darüber, dass es vorbei ist. Die Basler Fasnacht kann man mit keiner anderen Vergleichen. Ich hatte auch so meine Vorurteile, doch wenn man einmal die ganzen 3 Tage mit dabei ist, beginnt man zu verstehen um was es geht... das Gefühl habe ich zumindest. Es hat mir gefallen. Ob es die schönsten 3 Tage waren? Von diesen 3 Tagen waren es auf jeden Fall die 3 aller-allerschönsten.

Schwöschter Mia

Eines Abends sass ich auf dem Sofa und schaute fern. Vor mir ein kleines gelbes Säcklein mit Nadeln und Garn und wohl noch einem Kneuel Motivation, welche mich unmittelbar ergriff. Ein Voodoo Püpchen sollte es geben, ein schönes, gelbes Voodoo Püpchen. Eins zum Umhängen, Verschenken, Gernhaben und Schmücken. Und ich schnitt aus Karton die Figur und begann zu wickeln, voller Vorfreude was daraus entstehen würde. Ich schaute fern und wickelte und wickelte. Zuerst die Beine, dann der Körper.... zum Schluss die Arme. Ja aber Moment, welches sind nun die Beine, wo sind die Arme. Frei von jeglichen Proportionen sah ich es in meinen Händen liegen, das gelbe etwas. Den Fernseher inzwischen komplett ignorierend, versuchte ich zu retten, was es noch zu retten gab: die Beine länger machen, den Oberkörper breiter, ja vielleicht mehr oder weniger Arm? Es war ein Ding der Unmöglichkeit, eine Rettung unvorstellbar! Liesse sich daraus vielleicht ein Hund formen, oder ein anderes Tier? Ohne noch lange herumzustudieren beschloss ich einfach das ganze Gearm, Gebein und Gekörper zu umwicklen, wobei ich wohl noch bevor ich es beschloss damit begonnen hatte ...aus Wut, Verzweiflung und anderen Substantiven heraus. Bald war nicht mehr zu erkennen, was es einst geben sollte. Es war einfach nur noch unförmig und gelb. Ohne mir zu überlegen, was es einmal werden sollte, begann ich einen Kopf zu wickeln. Das werde ich ja wohl noch hinkriegen! Eine grosse, gelbe Kugel begann sich in meinen Händen zu formen. Perfekt! Diese Kugel wurde an das gelbe Unding angenäht und siehe da... eine Ente! Natürlich noch nicht ganz, aber nichts anderes würde sich aus dieser Notsituation noch formen lassen. Es muss eine Ente werden. Und so folgten Schnabel, Augen und Flügel. Es war nicht schön, was ich da geformt hatte, aber immerhin erkennbar. "Das hässliche Entlein" war geboren. Und ich bin froh darüber, dass ich es nicht wieder unwickeln musste und daraus ein noch grösseres Ungetüm entstanden ist, welches ich dann wohl wieder umwickelt hätte, um es im Anschluss wieder zu umwickeln. So wäre Schicht für Schicht ein gelbes Monster entstanden, welches wohlmöglich eine eigene Intelligenz entwickelt hätte (immerhin war es ja in der ersten Schicht ein Mensch) und heute gefährlicher als einst die Dinosaurier durch unser Leben ziehen würde. Und noch schlimmer, es gäbe nicht mal eine genügend grosse Nadel um das Voodoo Monster zu stechen.
So gesehen, war es eigentilch eine gute Entscheidung beim "hässlichen Entlein" aufzuhören.

 Zur Facebook Gruppe vom hässlichen Entlein


"Wie lange ist ein Longdrink?", diese Frage stellte sich neulich an einem Fest und blieb trotz intensiver Analyse unbeantwortet. In Zentimeter wäre die Antwort wohl etwas um 15 Zentimeter. In Milliliter ca. 300. Für mich als Konsument aber, ist doch die Angabe in Minuten interessant. Meine eigenen Recherchen haben an meiner Versuchsperson gezeigt, dass ein Gummibärli etwa 15 Minuten lang ist, wenn man durst hat. Ein Cola im gleichen Glas jedoch nur 10 Minuten. Damit gelangt man zur Schlussfolgerung: Alkohol ist länger.

Mag sein, dass manch einer solche Fragen als "sinnlos" abtut, da man sich solchen Fragen und Problemen normalerweise nicht aktiv widmet - wir beantworten die Frage passiv und unbewusst. Kommen wir vielleicht zur Praxis: Angenommen Person A geht mit Person B "eis go zieh". Da Person A noch fährt, trinkt sie nur Cola und hat dafür 10 Minuten (wir gehen von unseren Erfahrungswerten aus). Person B wohnt gleich um die Ecke und trinkt deshalb Gummibärli > 15 Minuten. Und nun macht das KGV zum ersten Mal im Leben überhaupt Sinn. Den ersten gemeinsamen Trinkschluss wird Person A und B in einer halben Stunde haben. So weit so gut. Da sich der Abend aber meistens nicht berechnen lässt, kommt unerwartet noch Person C dazu, 35 Minuten nach dem eintreffen von Person A und B. Person A hat 3,5 Cola getrunken und Person B 2,33 Gummibärli. Nun bestellt sich Person C ein Bier, welches im durchschnitt 20 Minuten lang ist. Person A und B schauen Person C vorwurfsvoll an, denn ihnen wurde soeben bewusst, dass dieser Rhythmus sich nicht mit ihrem Rhythmus übereinbringen lässt, es wird nie ein gemeinsames Ende geben. Wäre Person C 5 Minuten früher gekommen, wäre das erste gemeinsame Ende 90 Minuten nach dem erscheinen von A und B gewesen, aber so? Die 90 Minuten verstreichen und es kommt noch schlimmer: von weitem sehen Person A, B und C nun noch Person D auf sie zukommen. Person D trinkt Cola... puh nochmals glück gehabt. Leider nein: Person D trinkt Cola und raucht! Eine Zigarette dauert bei ihm 3 Minuten. Manchmal raucht er sie zwischen den Colas und manchmal dazu. Völlig unberechenbar und fies! Kein Ende in Sicht. Person B und C spüren langsam den Alkohol, sie wollten doch schon lange zuhause sein, ihr Trinktempo verringert sich und es scheint als kommen wenigstens die beiden zu einem gemeinsamen Ende. Da steht Person C auf und geht aufs WC. 5 Minuten später steigt er auf Cola um. Person D wird nervös, zündet sich eine Zigarette nach der nächsten an und steigt auf Bier um. A geht aufs WC. Person E winkt von weitem - A,B,C und D lassen ihn nicht zu sich sitzen, zu verstrickt ist die Situation bereits. B trinkt nur noch Red Bull, mag den Wodka nicht mehr, ist damit 5 Minuten schneller. C bestellt sich einen Shot und erhofft durch den erhöhten Trinkinterval dem gemeinsamen Ende näher zu kommen. B stellt auch auf Shots um, D raucht und raucht. A geht aufs WC, als er zurück kommt steht bereits ein neuer Shot vor B's Nase. Er kehrt um, geht nochmals aufs WC, kommt zurück und D zündet sich eine Zigarette an. A beginnt nun auch zu Rauchen, B nimmt einen Shot, C geht aufs WC, D trinkt einen Shot, A raucht, C Shot, A Zigi, B Shot, D Zigi, C Shot... plötzlich geht das Licht an und der Türsteher bittet A,B,C und D nun doch auch noch das Lokal zu verlassen.

Vor gehabt hätte ich es so viel ich weiss nicht, noch vor Hawaii hier irgendwas zu berichten. Aber so auf Anfrage... klar :-).

Letzten Freitag war ich zum dritten mal bereits im "blinden kuh" Restaurant. Damit zähl ich mich zu den Stammgästen, aber die vom Restaurant sehen das nicht so, wie auch.

Ich mag mich noch gut erinnern, es ist auch immerhin erst eine Woche her. Da sass ich in meinem Auto auf dem Weg zur Arbeit. Das Radio lief. Ja wohin lief es? Der Moderator erfreute sich einer unglaublich guten Laune und verkündete feierlich, nächste Woche gibt es wieder eine Sommerwoche! Hurra, dachte ich mir und reagierte spontan. Der Grund für eine Party war schnell gefunden: Der seit 2 Jahren hängige Einstand-Apéro. Schnell waren meine Mitarbeiter begeistert, die Einladungsliste geschrieben, einfach der Team Verteiler und ein paar ehemalige Mitarbeiter, welche inzwischen schon nicht mehr hier arbeiten, aber eigentlich zum Einstand dazu gehören... Ja also einer hat sich schon über den Anruf gewundert :-) Es schien alles so perfekt. In den Köpfen sah ich schon das ganze Team bei uns im Garten sitzend, lachend, anstossend und im Wasser plantschend. Welch wunderbare Vorstellung und nichts was dem entgegen wirken könnte... es sei denn, ein Tag vor dem geplanten Apéro greifft uns das Sch.... lechte Wetter wieder an.

Und die Moral von der Geschicht, verlasse dich auf Prognosen nicht. Oder so!

Wie wahrscheinlich die Meistens, ist es nicht unbedingt der Stoffladen, in welchem ich meine Frezeit vertreibe. Und doch treibt es mich ab und an dahin. Immer wenn ich mal wieder eine Idee zu etwas hatte und das dann verwirklichen möchte.

Das es unüblich ist ein Weihnachtsessen vom Geschäft im Januar zu machen, darüber will ich mich heute auch gar nicht auslassen.

Etwas seltsam war es aber schon mit den Geschenken. Geschenke im Januar? Aber auf vielseitigen Wunsch machten wir "das" dieses Jahr eben wieder. Das übliche Spiel, jeder bringt einen Gegenstand mit den er nicht mehr braucht, packt ihn ein und ein anderer erhält das dann als Geschenk. "Schrottschiebespiel" wurde das Spiel dieses Jahr überigens offiziell benannt.

 Claudia-nöd! Heute morgen, friedlich am Arbeiten und >Zäck< , schwarzer Bildschirm. Blick links, Blick rechts, ich war nicht die einzige. Der eine oder andere Gäg fiel, eine lockere Stimmung machte sich breit und gegen Mittag war das Ereignis auch schon wieder vergessen.

 Tüüürlich... es wäre schon lange wieder an der Zeit hier ein paar lustige Bildchen, genannt Buchstaben, aneinander zu reihen.
          Und weil einer so alleine ist - folgt hier auch schon der nächste... hmm... Text.

::  12 Frauen
::    2 Trainer
::    1 Unihockey Trainingslager

Ich nahm den gaaaaaanzen Freitag frei und gab dem Wochentagnamen endlich die Möglichkeit seiner wahren Bedeutung gerecht zu werden.
  Nächstes Wochenende wird dann mal wieder für die "Öffentlichkeit" zugänglich :-) Wir haben Trainingsweekend und ich weiss nicht genau, was das bedeutet, ich war noch nie in einem Trainingsweekend...

Ich hoffe man sagt dem nur Trainingsweekend, aber in wirklichkeit ist es ein "Chlii-Ziit-mitnand-verbrigne" Weekend :-) Wir... bzw. ich werde es erleben... :-)
 Natürlich war ich gespannt und neugierig was "Eugen" (so wurde der "Seltsame" von unserem Tanzkurs von uns benammst) heute mir für eine Geschichte beschehren wird. Wird er überhaupt erscheinen?

Auf Eugen ist verlass. Ja, als ich zur Tanzstunde angetanz kam, war er schon da.
 Jetzt hab ich doch fast geglaubt, der Öffentlichkeit den Beginn meines weiteren Tanzkurses vorenthalten zu können!

Aber nein, "er" hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht! Wer ist denn schon wieder "er". Er ist nicht mein Tanzpartner... sorry Patrick! Sondern "er" ist der Tanzclown schlechthin!
  Es ist ja nicht so, dass ich sooo extrem der angefressene Sportler wäre, auch wenn ich es doch auf eine ganze Menge regelmässige Bewegungsaktionen bringe in der Woche.

Doch kenne ich das eigentlich nicht, irgendwelche Erfolgserlebnisse in irgendwelchen Sportbereichen zu haben. Und ich bin auch nicht zwingend darauf aus.
 

Unvorstellbar, wieviele "Dunkel Witze" es gibt! Das wird einem erst wieder bewusst im - oh Wunder - im dunkeln! 

Am Freitag machte ich mich nach der Arbeit nach Susii - nein mal nicht nach Holland :-) Auf dem Weg nach Susii führte ich noch Manu und Wägi von Wangen, wo man offensichtlich nicht immer "hangen" bleibt, mit. 

Also Fakt ist: Ich habe eine Karte ohne Absender, Text, Namen oder irgendwas aus Kroatien erhalten. Ich weiss ja nicht, wie es anderen geht, aber mich fuxt sowas!

Ich bin doch die, die leere Karten verschickt? An wen hab ich denn meine letzte leere Karte verschickt? Aber ich mach doch wenigstens Hinweise...! 

20erAm Samstag ist der Bär los. Wir feiern die "Dreinull" mit Thema

Roaring Twenties, Thrilling Thirties

So hiess es in der Einladung...

KofferMorgen, Samstag gehts los : meine Reise nach London. Gepackt wurde gestern.

Als moderner Mensch mach ich mir natürlich nicht selber die Mühe daran zu denken, was es alles mitzunehmen gibt. Nein, auch dafür gibt es das Internet...

www.gepaeckliste.de - Super Seite, die haben mir also auch schon meinen Koffer für 6 Monate USA gepackt...

2 PostkartenSorry, aber für meine Homepage find ich im Moment wirklich gaaar keine Zeit...

Es wäre noch ein ganzes Wochenende pendent, welches verarbeitet werden wollen würde müsste werden. Der Brautabend von Sara... aber ja. Folgt dann noch ein Video... aber wohl erst after my vacations...

YouTube StillAls ich gestern auf dem Weg in die Stadt war, spielte sich an der Tramstation eine etwas seltsame Szene ab...

... ganz ehrlich, ich fand's weniger schlimm, als sie noch kifften!

 YouTube Video

Nederlandse klompen

Hier opnieuw een Nederlands rapport voor degenen die ook geinfecteerd zijn met de oranjekoorts.

Om een echte Hollandse, we moeten de taalbarrière overwinne!
Hiervoor ik heb twee exercities voor jou:

1. Luisteren hollandse radio naar jou keuze : 
http://www.nederland.fm/

2. De tekst letterlijk vertalen...
http://www.telegraaf.nl/binnenland/1496237/
__Cafe_omgedoopt_tot_Rokerskerk__.html?p=1,2


...met de hulp van: http://www.uitmuntend.de/

Dat is genoeg voor vandaag.

Arosa CupSeit dem ich meine Homepage nun in Niederländisch schreibe, braucht es irgendwie plötzlich mehr überwindung einen Bericht zu schreiben... :-)

Zum Glück hatte das aber niemand verstanden, sonst wärs bestimmt aufgefallen... :-)

  Bildergalerie

Omdat Susii en ik spreekt vloeiend Nederlands, schrijf ik mijn homepage rapporten van nu af aan in Nederlands :)

Vandaag is vrijdag, we komen niet nog dichter bij het weekend. Alleen vandaag nog en dan ik ga met Susii te Chur, om vrienden te ontmoeten.

Op zaterdag ochtend het traject verder, we gaan op na Arosa. Ik heb een Unihockey Cup in Arosa. Ik ben zondag avonds terug, hopenlijk met vele foto's en impressies.

Ik wens u een plezierige dag!

 

Dragonboat Cup LogoNach Fasnacht, Zauberkurs, Euro und Drachenbootrennen, was wird wohl das nächste Highlight in meinem Leben sein? Und da ist es schon wieder, das Gefühl. Das Gefühl von grenzenloser Begeisterung, ich liebe es begeistert zu sein! :-)

Dragonboat Cup LogoJa.. der Nicht-Euro-Alltag hat mich wieder. So lange war die Euro ja auch wieder nicht, dennoch ist es seltsam plötzlich wieder freie Sekunden, wenn nicht sogar Minuten zu haben, in denen man nicht entweder auf dem Weg nach Basel ist, oder den Weg nach Basel plant.


Dragonboat Cup LogoEs sind noch mehr Bilder vom Drachenbootrennen und vom Training aufgetaucht - eine Auswahl davon:
  Bildergalerie

Die vollständige Gallerie auf:
  Zimmi's Homepage

Dragonboat Cup LogoZum Schreiben komm ich halt im Moment einfach nicht.

Deshalb hier einfach mal die Eindrücke zum Samstag mit der Vorwarnung, dass noch viele viele Bilder dazukommen werden... :-)

  Bildergalerie

Dragonboat Cup LogoSchon wieder ist es ein Jahr her. Und wir werden nicht schlauer, sondern nur älter - so machen wir auch dieses Jahr wieder beim Drachenbootrennen mit.

Susii sitzt inzwischen im selben Boot... :-)

Am Dienstag war Training und ich freu mich schon auf's Rennen am Wochenende, ein schöner Ausgleich zum EURO Leben.

Wenn ich keine Berichte schreibe, heisst dass A, dass ich einfach nichts erlebe oder B, dass ich zuviel erlebe um irgendwie noch Zeit zu finden, dass irgendwie oder irgendwann in irgendeiner Weise überhaupt noch festhalten zu können oder C, dass ich keine Lust habe.

Es ist B, im Moment. Neben dem Freitagstisch am Freitag und dem Ein- und Ausstandsapéro, gefolgt von der Böller Geburiparty, neben dem unglaublich lustigen Konzert am Samstag und dem Kurztripp nach Samedan, um zwei, die sich gegenseitig überraschen wollten, zusammenzuführen, und neben meinem letzten Zauberkurs (snief...) und meinem Besuch im Reisebüro (1 Woche London :-)  ) blieb einfach keine Zeit für romantische, zweisame Stunden für meinen Blog und mich...

Schade... aber ich will's ja so :-)


PS: Bald isch EURO :-)
Nothelferkurs

Meine Mutter konnte vom Geschäft aus an irgend so einem Nothelfer Refresher Kurs mitmachen. Sie durfte Jemanden mitnehmen und ich war Jemand. Ich war nicht unbedingt Feuer und Flamme für diesen Kurs... ist ja nicht wie ein Cocktail Kurs, man kann das Gelernte nicht anwenden - oder treffender: man hofft es nicht anwenden zu müssen.

Ich denke beim Thema Nothelferkurs geht es allen gleich... der letzte ist schon Jaaaaahre her und so genau kann man sich nicht mehr erinnern... zudem haben alle auch irgendwie einen anderen Stand... Gabi oder ABC? 10:2.... 15:2.... oder doch 30:2 ? Schlagworte wie "Bewustlosenlagerung", "Herzmassage", "Druckverband", "Reanimation" oder "Defi... Defri... Defbrili... Defribi... Defibilili.... Defibrillieren" sind einem ja schon irgendwie ein Begriff...  aber wie war das nochmals? Wann was und warum? Und so liess ich mich von mir ziemlich wiederstandslos zu diesem Kurs überreden. Ich möchte schliesslich nie diejenige sein, die an einen Unfall heranlief und nicht helfen konnte!

Der Kurs begann mit einer Vorstellungsrunde. Wir waren knapp 20ig Leute und jeder stellte sich vor mit Name, Hobbies, Beruf, Arbeitgeber und Kursmotivation. Und da war es schon wieder... dieses Selbsthilfegruppe Gefühl "Hallo ich bin die Caro" ...

Meine Mutter war als erste an der Reihe sich vorzustellen, dannach kam ich dran. Wir hielten uns beide kurz. Ich glaub, ich hätte nur schon nach dieser Vorstellungsrunde über jeden einzelnen eine A4 Seite schreiben können. Es ist ziemlich krass, wieviel man bei solchen Situationen über sich Preis gibt... man muss nur beobachten.

Die Powerpoint Präsentation zu beginn began mit einem Video, welches ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte (so zum Thema "Ist er bewusstlos"?)




Ein Powerpoint Einstieg, wie man's in der Schule lernt... :-) Ja, ich hatte einfach zu viele "Die perfekte Powerpoint Präsentation" Kurse...

Die Präsentation war mehrheitlich lustig, doch gab es hin und wieder dramatische Bilder, krasse Bilder - Bilder von Unfällen, Autounfällen und die Geschichte dazu. Meine Mutter fragte mich flüsternd, ob ich damit umgehen könne... Ja, kann ich, weil ich keine "aktive Erinnerung" an meinen Unfall und das Geschehen unmittelbar dannach, also bis ins Krankenhaus, habe. Ich weiss nichts mehr - alles weit weg verstaut...  

Nach dem Theorie Teil gings in kleineren Gruppen weiter zu den praktischen Übungen.



Soooo dumm hab ich mich nicht angestellt...



... wobei ich mich schon fragte, ob eine Reanimation wirklich sinnvoll ist - ich meine, was ist schon eine Leben ohne Arme und Beine?

Und während ich mich noch mit diesen ethischen Fragen widmete, hat mir die Sanitäterin beim zweiten Posten schon einen verletzen Arm eingeredet, welcher hier schön versorgt wird. Auch wenn es auf dem Bild so aussieht... es tut nicht wirklich weh :-)



Das lustigste an diesem Posten war, dass die Sanitäterin als Erstes meinte, man müsse den Arm hochheben und da kam doch tatsächlich die Frage aus unserer Gruppe "kommt es drauf an welcher Arm?". "Nein natürlich spielt es keine Rolle, es spielt nicht mal eine Rolle ob der Arm dem Verletzten gehört oder nicht - hauptsache ein Arm ist oben!". Häääää...? Oh man... ich möchte einfach nicht von jedem gerettet werden.

Wir lernten und übten noch ganz viel den lieben langen Tag durch und erhielten sogar ein Diplom... Oho!


UUUUUuuuund dann, ihr werdet euren Augen nicht trauen, hab ich doch tatsächlich 2 Nothelfer Puppen inflagranti erwischt :-)




Und weil's einfach wichtig ist und weil man es nicht oft genug repetieren kann - Hier der Link zum Downloadbereich für 1. Hilfe Checklisten und so:

http://www.sbs-rettungsschule.ch/down/download.html


Mike Geburtstag

Nach dem Kurs ging es kurz nach Hause und schon bald weiter nach Konstanz. Mike (Arbeitskollege) feierte seinen 30igsten Geburtstag, irgendwo am Ufer im wunderschönen, traumhaften Konstanz.

Es wurde grilliert und geredet - war ein richtig kuhles Fest, welches bestimmt noch bis in's Morgengrauen dauerte... aber so lange konnte ich ja leider nicht...

... denn ich war noch mit Andrea verabredet. Gegen 22.00 Uhr verabschiedete ich mich also bei Mike und allen sonst noch so mitfeiernden und machte mich auf den Weg.

Wieder zurück über die Grenze. Ich war inzwischen schon als "Bauer" verkleidet, weil ich das musste für die Party bei Andrea.



Früher war es für mich immer ein ungutes Gefühl über die Grenze zu fahren. Mit meiner Familie stellte ich mich von klein auf immer schlafend, wenn es über die Grenze ging - einfach aus der Überlegung heraus, dass die Zöllner hoffentlich kein Auto mit einem schlafenden Kind drin, anhalten werden.

Aber schlafend am Steuer kommt gar nicht so gut an - ist keine Option mehr. Ich fuhr also da durch, Scheibe runter, Ausweis raus. "Haben sie was zu verzollen?" - "Nein, ich komme grad von einer Geburtstagsparty" (das letze Mal wollten sie drum wissen, was ich in Deutschland gemacht habe, deshalb hab ich das gleich gesagt... ).  - "Es war aber nicht meine Geburtstagsparty... hehe... sie dürfen weiterfahren." Zöllner sind sooo witzig...


Aaandorsch die Guggenparty

Von Konstanz war es zum Glück nicht weit bis nach Müllheim wo eben Andrea war. Guggenparty...im Mai! Ja das soll vorkommen! Susii hatte da mit ihrer "Note Quetscher" Gugge einen Auftritt. Da ich auch in der Guggenunterkunft schlafen wollte, wurde mir vom Präsident der Note Quetscher "befohlen" auch als Bauer verkleidet zu kommen... machte ich natürlich gerne :-)

Susii fand ich schon ziemlich lustig und vorallem strahlend und glücklich auf... :-) Und sie berichtete mir über alles, was ich schon verpasst hatte... was natürlich viel war, da der ganze Anlass schon am Mittag begann und sie schon einen Auftritt hatten. Es gab schon Stomausfall und alles mögliche und Susii hatte schon einen Stalker. Jawohl.



Ich war rechtzeig da für den zweiten Note Quetscher Auftritt und ich war echt begeistert. Das ist eine riiiiiiiesige Gugge und viele Talente darunter, also einfach gewaltig was die da leisteten und wie sie das Publikum begeiterten, welches immer wieder nach mehr verlangte.

Ja war lustig :-)



Den Abend verbrachten wir dann noch mit sehr interessanten Gesprächen mit Susii's Stalker und anderen Leuten... aber vorwiegend mit Susii's Stalker :-) Weil der war halt schon begeistert von ihr... und ja, er wollte sie halt auch beeindrucken und das hat er auf eine so durchschaubare Art und weise probiert...:-) So mit psychologischen Fragen mit der "ich hab was im Köpfchen" Botschaft und es war so vorausschaubar, was man für Antworten geben musste um ihn zu beeindrucken... :-)

Und er wies auch immer wieder drauf hin, dass er sehr strukturiert und durchdacht etc ist... also er war sicher nicht dumm und macht sich sicher viele Gedanken zum Leben... aber er ist sich diesen Vorzügen auf eine aufdringliche Art und Weise bewusst.

Aber unterhaltsam war es alleweil :-)

Und das Lustige - mag sein, das wir uns da reingesteigert haben, mag sein, das wir sahen was wir sehen wollten... aber der Stalker hatte eine so unglaubliche Ähnlichkeit mit Susii's Däneli... und wegen dieser optischen Ähnlichkeit musste ja überprüft werden, ob er auch sonst so wie er ist... :-) Und wir fanden heraus, dass Stalker's Ex Freundin scheinbar eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Susii habe...

Wer hat schon ein Double Pärchen. :-)

Der ganze Dienstag war... was soll ich sagen... sehr aufwirbelnd. Er begann mit einer Enttäuschung, gefolgt von vielen Gedanken und schlug letzten Endes dann doch noch in grenzenlose Freude um.

Doch genug vom Tag. Eigentlich geht's in dem Bericht ja um die Zauberei, wie so oft im Moment. Es ist ein kuhles Hobby - Ideal zum sich Ablenken und Vertiefen und man kann immer und überall üben. Besonders lustig ist es im Tram, weil da findet man immer sein Publikum. Alle die keine Zeitung erwischt haben oder einfach zu erschöpft sind um zu lesen, nach der Arbeit, sitzen einfach da und schauen herum. Viele beobachten. Viele beobachten unauffällig. Und immer diese unschuldigen Blicke aus dem Fenster, wobei es doch wirklich kein Geheimnis ist, dass diese Fenster eigentlich einem Spiegel gleich sind... und hat der neugierige Blick einmal etwas Ungewöhnliches entdeckt, so ist einem die aktive oder eben auch passive Aufmerksamkeit sicher. Also Ideal zum Zaubertricks üben, ohne Erfolgsdruck. Üblicherweise wollen die, die den Trick mitverfolger nicht als Mitverfolger des Tricks erkannt werden, also wechseln sie sofort ihre Blick und Kopfrichtung, wenn man in ihre Richtung schaut... tun sie es nicht, dann ist der Trick gelungen :-)

Und schon wieder abgeschweift...

Also Zauberabend Nummer 3: Leider hatten wir die unglaublich kuhle Kartenroutine am letzten Kurstag beendet, was bedeutet, dass wir ein neues Thema haben werden, was mich angurkte, weil ich eben schon Kartenfixiert bin. Aber man ist ja offen für Neues und akzeptiert andere Meinungen und so lernten wir heute einen Sponge Balls Trick. Grundsätzlich funktionniert dieser so, dass ich 3 Bälle, einer nach dem anderen verschwinden lasse und diese dann einer nach dem anderen unter einem Gefäss auftauchen. Eigentlich nicht soooo übel, so vom Effekt her - aber ich finde halt so Gegenstände, die man nicht "kennt" immer etwas heikel... also ich kann nicht sagen "das sind ganz normale Sponge Balls, so wie wir sie alle zuhause haben... ". Aber ich geb den Bällen jetzt doch noch eine Chance und werde den Trick natürlich ausprobieren müssen... :-)



Und daaaaaaaannn... kam noch ein Münzentrick. Diesen gegenüber war ich ja auch eher spektisch (hey, ein neues Wort...) eingestellt... Münzen, münzen sind doof, mag ich nicht. Bis ich diesen Trick sah und merkte: Ich will das auch können! 4 5-Liber sind zuerst in der linken Hand und dann springt einer nach dem andern unsichtbar in die rechte Hand, bis schlussendlich alle 5-Liber gewandert sind... wieder mal extrem aufwendig und bedingt viel Fingerfertigkeit und gaaanz viel Übung - genau richtig :-)


Am Samstag fand das dritte Saison-Abschluss-Turnier (SAT3) statt.

Da ich mich in der nächsten Saison als Goali versuchen werde, meldete ich mich für dieses Turnier gleich als Goali an - irgendwann muss man ja üben :-) Grundsätzlich kann man als Goali ja auf zwei Varianten setzten: Masse oder Technik. Im Moment versuch ich's noch mit Technik.

16 Mannschaften nahmen am Turnier teil und diese wurden wild zusammen gelost... ein Gemisch aus Damen, Herren, Junioren, was halt so da war. Als Goali wurde man nicht einer bestimmten Mannschaft zugeteilt... die Goali's wurden von den Captains gezogen. Versteht man diesen Satz? Naja, jeder Goali hatte eine Nummer und die Nummer stand auf einem Zettel und die waren in einem Sack... ja quasi wie Bingo. Und wenn man 5 Goali in einer Reihe hatte rief man...  nein, es war ja nur "quasi wie".

Da alle gegen alle spielten, gab es endlos viele Turniere, die zwar jeweils nur 10 Minuten dauerten, aber immerhin 10 Minuten. Was ist mit meinen Sätzen los? Die Spiele begannen um etwa 10 Uhr und endeten so nach 18.00 Uhr... 10 Einsätze hatte ich und meine Knie wurden bei jedem Spiel wunder und wunder und ich wunderte mich auch langsam. Wie das beim Unihockey so ist, knien die Goalis und rutschen nur auf den Knien so nervös vor dem Goal hin und her... Natürlich trägt man Knieschoner, aber die Knie lernen diese zu verdrängen... keine Ahnung, es tat einfach irgendwann mal weh und dann nur noch.... :)

Nach meinem letzen Match düste ich kurz nach Hause - das Turnier war ja gleich in Regensdorf. Ich duschte, machte mich parat und dann gesellte ich mich zu meinen Gspöndli in die Bar. Wir waren alle etwas erschöpft, oder zumindest alle um mich herum und so war nach dem z'Nacht und ein bisschen Rumgezaubere dann auch fertig für mich. Schliesslich sollte ich am nächsten Tag wieder fit sein.

Für am Sonntag hab ich mich an einen Hula Day angemeldet. Ja ich wusste auch nicht genau warum - wollte einfach mal sehen, wie das so ist, in der Schweiz Hula zu tanzen. Jetzt weiss ich's. Ist nicht das Selbe - kann es ja auch gar nicht. Ich merke gerade, dass ich die Eindrücke vom Hula Day gar noch nicht alle verarbeitet habe... stehen alle noch in der Schlange, deshalb gibts auch noch keine Erkenntnisse, die ich hier niederschreiben könnte. Ach vielleicht eine... Hula Day nie mehr gleich nach einem Unihockey Tag! Weil: Man sitzt verdammt oft auf den Knien herum während dem Hula Day... Keine Stühle im Raum und 6 Stunden im selben Raum. Es wird geschrieben und gegessen und Übungen gemacht - alles auf den Knien und das ist schlichtweg unmöglich mit meinem Kniezustand.

Um 16.00 Uhr war der Hula Day zu ende und ich verliess voller "Aloha" Meilen, um auf direktem Weg nach Wisen zu Susii zu fahren. An diesem Sonntag regnete es 2 Mal - als ich zu Susii fuhr und als ich nachher wieder nach Hause fuhr... :-) Wobei die Masse an Wasser, welche bei diesen zwei Mal runterkam, auch locker für die ganze Woche gereicht hätte...

Susii's Gugge (sie ist Präsident :-) ) hatte Tag der offenen Tür und um 18.00 Uhr spielten sie ein paar Stücke, welche ich mit Susii's Mutter stehend auf einem Bänklein geniessen durfte. Nicht dass wir nichts gesehen hätten vor lauter Leute, wenn wir kein Bänklein gehabt hätten... aber. Genau... also ja, war lustig :-) Überhaupt... war lustig... Susii versteht schon. Gut.

Weil müde, drum heim. Und schon war's 22.00 Uhr am Sonntag :-)


Es war ein sehr angenehmer Tag!

Wir, meine Arbeitskollegen und ich, waren bei einem weiteren Arbeitskollegen zum Hochzeitsapéro eingeladen. Als "Mitbringsel" haben wir uns für einen guten Wein entschieden. Aber so langweilig sollten unsere 6 Flaschen nicht daher kommen... aaaalso haben wir die Flaschen noch etwas verziert :-) Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt - der Zeit aber schon... :-)

Ich denke trotzdem, dass sich das Resultat sehen lassen kann... :)



Als Motiv für unsere Hochzeitskarte wählten wir auch gleich unsere frisch gebastelten und zum Teil noch nicht ganz getrockneten Flaschen... mit wunderschöner Kulisse... :-)

Es war ein schönes Gefühl mal wieder kreativ zu sein... kam bei mir in letzter Zeit irgendwie zu kurz...

Pünktlich um 16.00 Uhr trafen wir in Rapperswil (Schloss) beim Apéro ein und waren bald mit Gratulieren und Anstossen beschäftigt... Die Braut kannten wir (noch) nicht, also wurden wir ihr als "das sind meine Arbeitskollegen" vom Bräutigam vorgestellt. Ich streckte meine Hand der Braut entgegen und schon hörte ich ein "Du bist bestimmt die Zauberin". Mein Ruf eilt mir voraus... :-/ Und ich hatte gleich ein Déjà-Vu: Vor etwa 4 Jahren als ich schon mal an einem Hochzeit von einem Arbeitskollegen war, wurde ich da von der mir unbekannten Braut mit einem "Du bist bestimmt die, die ständig die Fotomontagen macht" begrüsst... aber hey... reden deine Arbeitskollegen auch zuhause über dich :) ?

Natürlich gab es nach dem Apéro noch Fotos und bald zog das Brautpaar, inklusive einiger Auserwählten, weiter zum Hochzeitsessen.

Da wir nicht zu den Auserwählten gehörten, gab's für uns Plan B: Noch ein Apéro, in einem Kafi, am Strand vom wunderschönen Rapperswil (Susii du hast ja so recht! ;) ) ... das war.... hmm....witzig.... vorallem Natasa ;)


Schön, dass es so schön war :)

Ich glaube langsam wirklich selber, dass ich zaubern kann - denn es geschehen Dinge, die eigentlich gar nicht sein können... :-)

Wie auch immer... es war ja wieder Dienstag - wieder Zauberkurstag.

Heute fehlten zwei der Herren Zauberlehringe (die beiden, denen ich das letzte Mal das Päckli aufmachen musste - vielleicht warteten sie zuhause, dass ihnen Jemand die Schuhe binden hilft oder so... :-)  ).

Also eine etwas verkleinerte Runde bestehend aus:
- Der Komödiant
- Der Bänker
- Der Dünne mit den Wurstfingern
- Der Unscheinbare
- Hörbi der Zauberlehrer
- und ich

Der Komödiant ist wirklich ein Komödiant und Zaubern gehört unter anderem zu seinem Programm, deshalb weiss er schon ganz gut mit Fachausdrücken und Techniken um sich zu werfen - von ihm kann ich lernen - will ich auch. Etwas geehrt hat es mich, dass er der Meinung war, dass ich mit den Karten wohl schon länger arbeiten würde...

Der Bänker kommt frisch vom Grundkurs. Ich weiss nicht ob er Bänker ist, aber er sieht so aus. Weisses Hemd und Anzug - jedoch ohne Kravatte. Eine schnittige Brille. Seinen Laptop hat er immer dabei, kommt wohl direkt von der Arbeit. Die Zaubertricks sitzen recht schnell, das ist er sich aber auch auf eine etwas unzugängliche Art und Weise bewusst. Ich bin noch am werweisen, ob er einfach so begeistert ist, wenn er etwas Neues kann und das dann einfach mit allen gutwillig teilen möchte oder ob es wirklich auch ein bisschen um's Angeben geht...

Der mit den Wurstfingern ist ganz ganz ein Dünner. Ein Lieber. Manchmal etwas ungeschickt mit den Fingern, das hab ich glaub im letzten Bericht auch schon geschrieben? Ja das wär eben wieder er... und er kommt nicht ganz so gut mit, gibt sich aber alle Mühe! Einen Griff schien er aber einfach nicht hin zu kriegen und er brummte irgendetwas von wegen "... ja weisch, ich mit mine Wurschtfinger" vor sich hin. Natürlich schauten, dann alle auf seine Finger und Grinsen machte sich breit. Er hatte so richtige Wunschzauberhände: lange, schmale Pianofinger und daraufhin musste er sich natürlich einige Sprüche anhören :-) Aber er tat das ab, von wegen, die sehen vielleicht so aus, aber sie fühlen sich trotzdem wie Wurstfinger an :-)

Der Unscheinbare... ja, der ist mir eben überhaupt nicht aufgefallen. Nie. Aber ich weiss, das da noch ein Stuhl besetzt war.


Wir fuhren an diesem Abend fort mit unserer angefangenen Zauberroutine. Die kommt gut, die ist abartig, die ist... also ich bin selber verzaubert! Ich staune immer selber, wenn die gesuchte Karte immer wieder und wieder an den Orten auftaucht an denen ich sie mir hinwünsche :-)

Also sorry schon mal, wenn ich euch in nächster Zeit wieder permanent mit Zaubertricks belästige - das sind nur Hausaufgaben!

Wir haben die Theorie dieser ultimativen Kartenroutine beendet und begannen mit der endlosen Überei. Wir übten und schauten uns, dem Zauberlehrer und allen rundherum auf die Finger. Wir waren beeindruckt, wenn einem ein guter Griff gelungen war, gaben uns Tipps... wir sassen da oder standen, alle mit ihren Kartendecks und übten Kartentricks... ach...ja... genau diese Atmosphäre liebe ich.

Das Lustigste ist, dass wir da quasi im Schaufenster zaubern und wenn es draussen dunkel wird, ja dann sieht man uns ganz gut... man würde einen ganz komischen Eindruck erhalten, wenn man da per Zufall durchliefe  und einen Blick ins Schaufenster wagen würde... :-)

Bis zum nächsten Mal.

 

Ein Tag im Leben eines DJ Bobo Fans.

Warum und wie ich wieder zu diesen Tickets gekommen bin... ich weiss es nicht... Vergünstigung, mal etwas im Fernsehen gesehen und nichts besseres zu tun. DJ Bobo - Vampires Alive im Hallenstadion.

Natürlich mit Susii - nicht, dass ich Jemand anders wollte, aber es wäre wohl auch niemand anders mitgekommen :-) Zuerst hatte ich noch ein schlechtes Gewissen - hätte ich meine Mutter mitnehmen sollen, da ja Muttertag war? Beiläufig habe ich aber in dieser Woche mitgekriegt, wie sich meine Mutter über DJ Bobo geäussert hat und dass sie keine 100 Pferde an so ein Konzert bringen könnten, da könne noch so Muttertag sein. Puh... und 100 Pferde wusste ich wirklich nicht aufzutreiben - also konnten Susii und mich nichts mehr aufhalten.

Sonntag Nachmittag. Kindervorstellung quasi.

Bereits beim Parkieren musste man aufpassen, dass man nicht irgendeines von diesen unzähligen Kindern plötzlich an- oder überfährt. Carweise wurden da Kinder abgeladen. Unser "Kindergeburtstag Eindruck" wurde beim Eingang vollends bestätigt mit einer "Dr chlii Kevin suecht sis Mami" Durchsage. Schnell war klar: Es muss ein immaginäres Kind her (gar nicht so leicht zu finden...) "Natalie - chunsch du!!!". Wir gaben alles um als Gotti, Tanti oder irgenwas durchzugehen!

Ja grundsätzlich gab es... mal überlegen... 5 verschiedene Arten von Menschen die an ein DJ Bobo Konzert gehen. Das sind jetzt reine Beobachtungen: 1. Kinder 2. Erwachsene die auf die Kinder aufpassen 3. Behinderte 4. Irgendwelche ganz ganz ganz komische, zurückgebliebene Fäns (Pärchen) und 5. Etwa 40-jährige Teenager Frauen - wobei sich die Gruppe 4 und 5 zu überschneiden schien. Und dann gab es eben noch uns.

Zum Glück konnten wir ohne gross herumstehen gleich zu unseren Plätzen - wobei wir eigentlich eine ganze Reihe zur Verfügung hatten. Gute Plätze.

Die Show - und es ist mir fast peinlich das zu schreiben - aber sie war sehr gut! Die Tanzshow, das Bühnenbild, die Belichtung, das Feuer, das Wasser... Genial! Entertainement pur! Und die Lieder... ach sooo viele Kindheitserinnerungen kamen hoch... Dorffeste, Auto Scooter... ja und dann gibt es in meinem Leben ja noch das düstere Kapitel der DJ Bobo Dance Factory, wo ich mir die Tänze zu lernen antat und extrems begeistert war, als ich wieder ein oder zwei Tanzschritte mitmachen oder vorhersagen konnte. Und auch Susii's Kindheit war von DJ Bobo Liedern geprägt... :) Es war witzig... :)

Es war auch anstrengend, wenn man hinten hockt und die vor einem beschliessen "im Stehen siehts sichs besser", dann muss man eben auch. Oder wenn der DJ Bobo dann wieder findet und jetzt stehen alle auf.... ja... dann standen wir halt auch. Und man klatschte, hüpfte, schwenkte die Hände, amüsierte sich ab dem Familienvater eine Reihe vor uns. Der hat sehr viele... sagen wir mal Zusatzbewegungen gemacht... :-) Zeitweise konnte er uns minutenlang von DJ Bobo ablenken... :-) Und wir wunderten uns woher er diese Energie nimmt und irgendwann hörten wir einen Kommentar von ihm, dass das ja richtiges Training sei hier... ja wenn man es so macht wie er, auf jeden Fall! :-)

Und der Höhepunkt war einfach die Welle - La Ola Welle in Zeitlupe! Vom Parkett aus konnten wir diese genau mitverfolgen. Es sah so faszinierend aus! Immer schneller und sie hörte nicht mehr auf - eine unglaubliche Stimmung kam auf, Euphorie, Massenbegeisterung, Einheit, Freude und überhaupt...

Zum Schluss wurde der holländische Auserwählte noch auserwählt und ein ungeduldiger Fän, der im 10 Minuten Tackt "Chi Wau Wau" herumschrie, kam doch noch auf seine Kosten.

"Natalie - chum jetzt, mir gönd... ".

Es war ein gelungener Nachmittag, wir hatten es irre lustig und ich find's besonders schön, wie sich Susii und ich einfach für alles und jeden begeistern können :-)
Schon den ganzen Tag waren Susii und ich am herumnervöseln...
- nur noch 4 Stunden
- immer noch 2 Stunden
- in 1,5 Stunden
- häää wieder 2 Stunden
- noch 2, 5 Stunden... hey moment!
- ahh noch 1 Stunde
- noch 30 Minuten

Die Zeit wollte an diesem Tag nicht vergehen. Aber irgendwann, gfühlte 3 Tage später, war der Tag tatsächlich beim Abend angekommen. Ich war super organisiert, so richtig mit Wegbeschreib, Reiseplan, Proviant und Schlafsack... Und so marschierte ich schlussendlich gegen 18.30 Uhr bei der Blinden Kuh ein... Plan noch immer vor der Nase, obwohl ich schon vor dem Gebäude stand.

Ich hielt ausschau nach Susii, weil ich (ungerechtfertigt) davon ausging, dass Dibi noch nicht da ist. Aber Dibi war da und Susii noch nicht. Und Dibi meinte schmunzelnd zu mir, dass ich nicht die Erste sei, die da mit dem Plan vor der Nase die Strasse herunterzuspazieren kam :-)
Bald war auch Susii da - inklusive neuer Frisur und Strähnchen.

Nach ein bisschen herumstehen durfte man rein und drinnen alles was man an und bei sich hat, verstauen. Daraufhin wurde man instruiert und das Menü wurde offenbart. Nachdem alles klar war, wurden alle Gäste, wirklich fast Person für Person ins Dunkle geführt, was viel Zeit beanspruchte. Irgendwann waren aber auch wir noch an der Reihe. Tisch 3.3 bei Elisabeth.

Zu dritt, in Bolonaise Stellung schlossen wir uns unserer Servierdüse Elisabeth an. Zuerst gelangten wir in einen Raum mit schummrigem Licht, um die Augen anzugewöhnen, wie es hiess. Als wir angewöhnt waren stiegen wir in die nächste Bolonaise, nächster Halt, Tisch 3.3. (Hier fallen gleich, die Löcher aus dem Käse...)

Es war dunkel. Elisabeth fasste meine Hand und führte sie an meinen Stuhl, dann fand ich mich selber zurecht. Susii zu meiner Linken und Dibi vis-a-vis von mir. Ich ertastete meinen Platz, da lag ein Tischsettli, kein Tischtuch, zwei Gabeln, zwei Messer, eine Serviette und ein Glas. Es war ein Holztisch, kein besonders Masiver. Ich tastete noch ein bisschen weiter... aha, da kommt Dibis Tischsettli... okey da beginnt Susii's Teil... oops, das war Susii's Hand.

Ja es war schon speziell, komisch, ungewohnt, aber nicht unangenehm. Anders als in einem normalen Restaurant stellte man sich den Tischnachbarn vor. Sinnvollerweise nummerierten wir zuerst durch... 1......2......3.....4.....5..... und Dibi: "Ja ich wär Nummer 6, aber wollen wir nicht die Namen nennen?". Auch klever. Caro..... Andrea..... weissichnichtmehr (er)...... weissichauchnichtmehr (sie)...... Fritz?...... Dibi.

Man gewöhnt sich an die Dunkelheit, an die Situation. Natürlich wurden am Anfang alle möglichen "Dunkel Witze" zum besten gegeben... aber die Zwischenrufe "Ich seh schwarz... ", "Hey ich gsehs nüm..." , "Due nöd immer schwarzmaale"... wurden immer weniger. Und die Gesprächsthemen werden zu den üblichen Gesprächsthemen und das Verhalten ist auch das übliche. Ich sah zwar nichts, zeigte trotzdem alles mit den Händen und nickte und schüttelte den Kopf und schaute rüber, wenn Dibi was sagte, drehte den Kopf zu Susii, wante mich dem Gesprächspartner zu.

Aber das Essen... ja das war eine herausforderung. Irgendwann war Elisabeth's Stimme an meinem rechten Ohr zu hören "Achtung vo rächts chunt jetzt en Täller, da häts 3 Apéro Gebäck druff, nämed sie eis und gäbed sis witer". Und man beeilte sich die Serviette noch schnell unter dem Teller wegzuziehen, zog die Hände an den Körper und versuchte sich vorzustellen was gerade geschah.

Irgendwann kam das Trinken und es wurde einem immer erklärt wo es steht, die Flasche hinter dem Glas. Ich hörte, dass sie schon eingeschenkt hatte. Doch unweigerlich kam irgendwann das nachschenken. Ja kein Problem. Finger ins Glas und wenn's kalt und nass wird einfach aufhören einschenken. Ist ja ganz lustig und klappt auch tip top... aber irgendwie geht das ja auch nur, wenn niemand zusieht... war ja der Fall, aber wie macht man das wenn man blind ist?

Beim Essen waren auch ständig meine Hände, möglicherweise auch andere, in meinem Teller. Man hat sonst keine Chance. Ich bin auch überzeugt, dass ich ein ovaler Teller hatte. Es wurde wie wild in den Tellern herumgestochert und immer wieder entteuschte Kommentare "Ohh... schon wieder eine leere Gabel". Das Avocado Mousse war nicht so mein Fall... aber ganz unangetastet konnte ich es ja doch nicht lassen - essen wollte ich es aber nicht, deshalb hinterliess ich einen Gruss in die Küche... ein Avocado "Hallo" - s' hat ja niemand gesehen... :-) Nimmt mich sowieso wunder, wie diese Teller zurückkamen, das muss ziemlich amüsant sein in der Küche :-)

Und mir geht langsam die Schreibmotivation aus, aber immer mehr Eindrücke kommen mir in den Sinn. Grundsätzlich muss es ja einfach jeder selber Mal ausprobieren und dieser Erfahrung machen. Raum- , Zeitgefühl und Gehör testen...

Aber das Highlight will ich ja nicht ganz ungeschrieben lassen. Wir waren ja grundsätzlich da um "Heinz de Specht" - angekündigt als schweizer Boyband - zu hören. Naja, ich gehe davon aus, dass sie wirklich da waren... und traue meinen Ohren. Auch wieder ein spezielles Erlebnis, eine Band an einem Konzert nur zu hören. Und sie waren gaaaaaaaaaaaaaaaaanz geil! Genial, abartig und mir fallen keine Adjektive mehr ein, aber auf alle Fälle auch sehenswert (nehm ich an). "Roman bisch parat" :-) Ja die Musiker sahen natürlich auch nichts und mussten in vollkommener Dunkelheit ihr Cello, ihre Gitarre, ihre Mandoline, ihren Text und auch ihr Klavier finden und spielen. Das muss man auch erst mal können. Mega Leistung!

Nach einem köstlichen Dessert, nach dem Konzert, verliessen wir die blinde Kuh auch wieder - wir liessen uns nach Draussen führen. Wieder in diesem Zwischenraum gewöhnten wir die Augen ans Licht.

Und das Licht war unangenehm, es tat weh, es brennte. Doch war ich froh, dass es da war.

Ein einmaliges Erlebnis!

Als ich erschöpft von meinem Zauberkurs nach Hause kam, sah ich meine Post durch und stiess auf ein Schreiben... 

Ein kleiner Auszug daraus:

... wir sind dringend auf Euch angewiesen, dass heisst, wir suchen Sie/Dich, ja genau Sie oder Dich als Helferin oder Helfer im Vorstand oder als Betreuer/in eines Teams.

Also suchen sie jetzt mich uns oder euch oder nicht vielleicht auch sie oder ihn oder doch Sie? Und was macht er/sie/es/wir/ihr/sie dann als Betreuerin oder als Betreuerinnen oder Betreuer oder Betreute/r der betreuenden Betreuerinnen und Betreuer?

Wir stossen hier also gleich auf mehrere Probleme:
- Singular / Plural
- Du / Sie (Höflichkeitsform)
- Männlein / Weiblein

Ich finde der/die Schreibende/Schreibenden hat/haben diese Fälle doch ganz gut abgedeckt und ich fand mich auch fast überall angesprochen. Trotzdem fielen mir noch einige Mängel und Verbesserungsmöglichkeiten auf:

... wir, also ich und Andere, wobei diese anderen sowohl aus Männer und Frauen bestehen, sind dringend auf Euch, auf Sie und auch auf Dich, angewiesen, dass heisst, wir, immer noch die Gleichen, suchen Sie/Dich oder eben Euch, ja genau Sie oder Dich oder beide, aber auch alle zusammen und ihn, als Helferin oder Helfer oder Helfende, im Vorstand oder als Betreuer/in oder Betreuende eines Teams.

Wir/ich freuen/freue uns/mich auf Deinen/Ihren/Euern Einsatz als Helfer/Helferin oder Helferinnen.

 
Ich glaub ich würde die Suche schon während dem Brief schreiben aufgeben... :-) Er wollte es allen recht machen und nicht mal das ist recht...


Im ernst - ist dieses umständliche und unleserliche Schreiben wirklich nötig?

Schon Monate zuvor hatte ich mich für diesen "Zauberkurs für Fortgeschrittene" angemeldet. Ich konnte es damals kaum abwarten, bis es soweit sein wird. Im Laufe der Zeit ist diese Vorfreude jedoch etwas abgeflacht...
Auf dem Weg zum Kurs erinnerte ich mich an den ersten Kurs zurück und wie viel Spass mir dieser damals gemacht hatte. Ob es mir immer noch Spass machen wird?

Es war ein sonniger Abend. Als ich mir diese Gedanken machte, war ich schon fast beim Zauberladen angekommen. Von weitem sah ich Hörbi draussen stehen, mit einer weiteren Person, welche ich nicht kannte. Ich begrüsste Hörbi, machte eine kurze Bemerkung zu seiner neuen Frisur und wurde dem Unbekannten vorgestellt - Name weiss ich nicht mehr.

Wir standen draussen, redeten und immer mehr Männer kamen, die auch an den Kurs zu kommen schienen. Hände wurden geschüttelt, Namen wurden gesagt und gleich wieder vergessen. Als es Zeit wurde, gingen wir in den Kursraum. Obwohl der Zauberladen umgestellt wurde, sah der Kursraum noch aus wie beim letzten Mal. Ein langer Tisch, 8 Zauberunterlagen waren ausgelegt und in der Mitte des Tisches türmten sich neue Kartendecks. Yes - Kartentricks!

Da waren wir nun also in diesem Raum. Ich setzte mich hin, am gleichen Ort wie beim letzten Kurs. Nach und nach sassen die Männer zu mir oder standen noch etwas unbeholfen herum, während Hörbi im Nebenzimmer Kaffee am zubereiten war.

Sieben Männer, Hörbi und ich. Der Jüngste vielleicht gut 40ig und der Älteste sicher schon 60ig. Zwei kannte ich von meinem Grundkurs. Wir sassen da und schwiegen uns an – Ich, mit breitem Grinsen, weil ich mir gerade überlegte, ob das jetzt denen ihr ernst sei, dass hier niemand einen Ton sagt, bis der Zauberlehrer kommt und mit seiner Lektion beginnt.

Das kann es ja nicht sein! Ich versuchte ein Gespräch anzuzetteln, wollte wenigstens  herausfinden, wer sich schon kennt, wer welchen Kurs gemacht hat, wer keinen Kurs gemacht hat und wieso und überhaupt und so. Meine beiden Grundkursmitschüler erinnerten sich beide noch an mich - aber nicht mehr aneinander :-)

Zum Glück dauerte dieses, eher mühsam aufrecht zu erhaltende, Gespräch nicht lange und Hörbi setzte sich an den Kopf des Tisches auf seinen erhöhten Stuhl.

Wir diskutierten über den Inhalt des Kurses, wer was erwartet, ob wir eher Kartentricks machen wollen oder Münzentricks oder vielleicht was mit den Sponge Balls? Hörbi zeigte uns immer wieder Tricks zur Veranschaulichung vor, als Beispiel, was er uns beibringen könnte. Und schon waren wir alle verzaubert. Ich möchte am liebsten ALLE können, obschon mich die Kartenkunst am meisten beeindruckt, aber für alles reicht der Kurs wohl nicht.

Wir einigten uns als Erstes ein Kartenroutine zu erlernen. Die Kartendecks von der Mitte des Tisches wurden verteilt. Meines war rot. Mit etwas Geschick war das Plastik rundherum schnell geöffnet - bei mir zumindest. Mein Gegenüber, welches ich noch vom letzten Kurs kannte, fiel bereits in alte Muster zurück :-) Wenn er Hilfe braucht oder etwas nicht geht, wenn er etwas nicht versteht, dann werden einfach Gedanken laut ausgesprochen - aber nicht nach Hilfe gefragt, nicht adressiert, es wird dann einfach eine Aussage in den Raum gestellt und gewartet ob jemand und wer reagiert. Das ist mir im letzten Kurs schon aufgefallen :-) Und so platzierte er auch dieses Mal einfach die Aussage "Ich bringe diese Plastikhülle nicht auf" in den Raum und schweifte den Blick umher, wie Scheinwerfer. Ich reagierte und fragte ihn, ob ich es für ihn öffnen soll. Er streckte das Deck mir zu, ich öffnete es für ihn. Mein linker Platznachbar streckte mir sein Kartendeck daraufhin wortlos entgegen und ich öffnete es auch für ihn... Männer :-)

Als die erste Hürde dann endlich gemeistert war, machten wir uns dran die neue, sehr lange Kartenroutine einzuüben. Damit war auch der ganze erste Kursabend gefüllt und diese wird uns auch nächste Woche noch beschäftigen. Die Griffe sitzen bei mir zum Glück noch einigermassen und die Neuen sollten mit ein bisschen üben eigentlich schnell sitzen. Mein Nachbar, zur Rechten, hatte zum Teil noch etwas Mühe - ich glaub er mag die Kartentricks auch nicht so - und ich zeigte und erklärte ihm die Schritte nochmals. Mit meinem diagonalen Gegenüber war ich bereits am Fachsimpeln und überhaupt habe ich den neuen Trick mit so viel Freude und Engagement aufgenommen, dass ich hier tatsächlich unter Kopfschütteln und grinsen und voller Selbstironie gestehen muss: ich bin eine Zauberstreberin!

Freue mich schon auf's nächste Mal :-)

 


Fazit der Tanzstunde # 2:

  • Mein Partner hat die Schritte und ich das Taktgefühl, was aber nicht heisst, dass wir uns ergänzen!

  • Wenn ein Ami mir auf englisch in einem Tanzkurs sagt "I'm the leader" find ich das o.k

  • Wenn ein Ami, der dabei ist deutsch zu lernen, mir sagt "Ich bin dein Führer" find ich das, trotz aller grammatikalischen Korrektheit, eher problematisch

  • Was nützt es, wenn wir Frauen jahrelang versuchen unsere Männer zu sensibilisieren. Was nützt es wenn wir uns bemühen ihnen aufzuzeigen, dass ihre Mitmenschen auch Gefühle haben, dass sie Rücksicht nehmen sollen. Was nützen all die Anstrenungen, die man überhaupt hat einen Mann in einen Tanzkurs zu bewegen, wenn dann da eine Frau steht und den Männern wieder eintrichtert - ich zitiere "die Frau ist 'scheissegal', zieht euer Ding durch und sie muss einfach gehorchen".

  • Tanzen lernen macht Spass - Tanzlernenden zuzusehen macht aber im Moment noch Spasser.

 

Und schon wieder ist es Sonntag Abend. Es geht immer schneller... Habe viel erledigt am Wochenende und noch viel mehr vor gehabt zu erledigen.

Eigentlich gibt es nichts Niederzuschreiben. Nichts was für die "Öffentlichkeit" gedacht ist... Ich leb so dahin grad, erlebe nicht sonderlich viel, doch mach mir sonderlich viele Gedanken. Vielleicht sollte ich nicht unter Kopfschmerzen einen Bericht schreiben, denn dann tönt alles so negativ... :) Hab wohl etwas zu viel Sonne abbekommen... traumhaftes Wetter am Wochenende - ich hab den Frühling gespürt!

Bevor ich mich selber noch mehr ab mir langweile eine "Vorankündigung" für die Woche, da gibt es wieder viel zu erleben. Montag natürlich Tanzkurs, am Dienstag beginnt wieder mein lang ersehnter Zauberkurs, am Mittwoch seh ich wohl Alexandra mal wieder, am Donnerstag dann mein erstes Mal - in der "Blinden Kuh" und am Freitag... Freitag ist mein Freitag.

In einem Vorstellungsgespräch würde ich meine Ungeduld wohl als Tatendran verkaufen.

So kam es, dass ich tatsächlich am Montag bereits meine erste Tanzstunde mit dem von mir auserwählten Tanzpartner, der ominösen Tanzpartnerbörse, hatte.

Ich denke wir waren das einzige Paar, welches sich nicht wirklich kannte. Ich glaube dennoch, dass dies nicht aufgefallen ist, was wiederum darauf hindeuten könnte, dass wir nicht das einzige nicht kennende Paar waren, vorausgesetzt die anderen waren genau so unauffällig beim Nichtkennen.

Wie auch immer... Ganze 9 Paare sind wir. Am ersten Kurstag wurden wir der Tänze "englischer Walzer" und "Cha Cha" mächtig... mächtig ausgeliefert.

Für die Männer nimmt sich die Lehrerin immer viel mehr Zeit, das ist noch witzig. Es hat halt schon der eine oder andere Bewegungsidiot darunter... :-)

Sonst gibts eigentlich gar nichts spezielles zu berichten... wie langweilg.

Vielleicht mein persönliches Highlight :
Irgendwann gegen Schluss wurden Partner getauscht und ich sollte nun also mit einem riesigen, schlacksigen, viel älteren Mann tanzen. Wenn das nur gut kommt :-) Es kam gut. Der Mann hatte so viel Freude an seiner eigenen Bewegungsunfähigkeit, ich war begeistert von ihm. Er hat sich alle mühe gegeben und seine ganz eigene Variante des ChaCha getanzt... :-) Es hat einfach Spass gemacht mit, neben oder manchmal auch gegen ihn zu tanzen :-)

Am Sonntag war ein sonniger Tag - ein schöner Tag. So schön, dass ich natürlich auf der Heimfahrt von Susii mit offnem Dach nach Hause gefahren bin. Herrlich...

Zuhause angekommen, hatte ich schon wieder viele viele Dinge im Kopf, die ich noch machen wollte. Und zwar sofort! Taschen und  anderer Ballast kann ich ja dann später aus dem Auto holen. Nur schnell das Dach wieder schliessen und das Nötigste unter die Arme packen und ab ins Haus.

Ich erledigte also was ich mir zu erledigen auftrug und gegen Abend wollte ich meine Taschen aus dem Auto holen. Schlüssel. Wo habe ich den wieder hingelegt? Ich versuchte mich zurück zu erinnern, als ich ins Haus rein kam und mein Portemonai ablegte - in der Küche. Hmm... da war kein Schlüssel... vielleicht im Schlüsselschrank - das wäre ja noch sinnvoll... hmm... auch nicht. Und ich schaute 2,3 mal an den selben Orten nach, wo er hätte sein können und suchte noch an 4,5 Orten wo er sicher nicht hätte sein können. Irgendwo muss ich ihn doch hingeschmissen haben... schade, dass ich mich nicht mehr erinnern kann wohin, sonst tu ich das doch? Vielleicht kann ich mich ja nicht dran erinnern, weil... nein, ich doch nicht... oder doch?... weil es gar nicht passiert ist? Gehört der Schlüssel den nicht zu "das Nötigste"?

Ich schlüpfte in meine Schuhe - ging raus und pirschte mich an mein Auto ran, als ob es ein Drach wäre, der beim leisesten Geräusch erwachen könnte. Ich schlich rund ums Auto herum und schaute vorsichtig und noch voller Hoffnung, dass sich mein Verdacht nun nicht bestätigen würde, in das Beifahrerfenster rein. Doch da hing er. Wie wenn nichts wäre. Mist!

Alles halb so wild! Ich bin ja zuhause und habe einen Ersatzschlüssel. Somit könnte der Bericht hier fertig sein. Der Ersatzschlüssel ist in meiner Freitagtasche (Fragt mich jetzt nicht, warum ein Ersatzschlüssel in einer Tasche ist!) Und die Freitagtasche ist... ja, die ist im Kofferraum von meinem Auto. Shit.

Ich überlegte mir was denn nun einfacher zum knacken ist, das Auto oder der Kofferraum?

Und plötzlich hatte ich eine Aufgabe - einen Schub an Ehrgeiz - Eine Mission.

Dummerweise hat mein Auto nicht so "Hochzieh Türverschlüsse" die man einfach mit einem Draht hochziehen könnte. Nein meine Türverriegler sind so zum Schieben - man muss sogar ein kleines Mass an Muskelkraft aufwenden um diese zu betätigen. Und sie müssen horizontal verschoben werden, also nichts mit runterdrücken oder eben hochziehen. Ich brauche einen Hebel.

Beim Fensterrand kriegt man ja schon etwas dünnes rein... nur kommt man von da nicht gut an der selben Seite herunter mit dem Gegenstand - also wäre eine Möglichkeit den Gegenstand, den ich mir stabil, lang und schmal vorstellte, durch das ganze Auto zu schieben und die gegenüber liegende Autotür damit zu öffnen... könnte funktionieren. Ich hatte schon eine genaue Vorstellung wie dieser Gegenstand auszusehen hat und ich machte mich auf die Suche danach. Ich schaute mich in der Garage herum, im Bastelraum und jede Vorhangschiene und alles wurde inspiziert, doch nirgendwo fand ich etwas passendes...!

Ich suchte kurz noch das Internet nach Möglichkeiten den Kofferraum zu knacken ab (kam da auf ganz komische Seiten...) - blieb jedoch erfolglos. Meine Mission pausierte also bis zum Nachtessen.

Angi kam zu besuch - wir assen gemeinsam mit meiner Mutter und Markus Znacht. Markus erzählte, dass er heute im "Model Schiffer Club" war (Model Schiffer - Ich stell mir das immer so vor... so halt... ) und dass sein U-Boot abgesoffen sei... Naja, das soll es doch auch? Aber wohl nicht ganz so :) Zwangsläufig wurde aber auch meine Unfähigkeit und mein Auto Problem zum Gesprächsthema...

Ich meine, TCS wäre auch eine Option gewesen - aber das ist doch zu einfach - wo bleibt da der Spass ;) Mein Bruder kann sein Auto auch selber knacken, dann will ich das doch auch können (zweimal musste er den TCS rufen, beim dritten Mal konnte er es selber :-) ). Markus fühlte sich plötzlich auch herausgefordert und nach dem Essen huschten wir beide relativ schnell ab und sahen uns die Sachlage nochmals genau an. Der Fall muss doch zu lösen sein.

Wir bogen uns eine Metall Fussleiste zurecht und kamen auch an den Riegler ran - mehr links, mehr rechts, zu viel rechts, runter runter und jetzt schieben. Aber die Kraft reichte einfach nicht aus und man rutschte ständig am abgerundeten Riegler ab. "Gibt es eine Möglichkeit das Verdeck zu öffnen - wie funktioniert da der Verschluss?" Näää geht nicht, da muss man drücken und öffnen gleichzeitig... hmm... "Kennst du den Schliessmechanismus von deinem Auto?"... ja klar... hää? Was soll ich kennen? Einmal nach rechts drehen? Ja so würden's wohl die Profil tun... Schliessmechanismus austricksen und so... keine Ahnung!

Dann schauten wir uns das Cabriodach nochmals genau an. Hmm... Heckfenster... Da gab es so einen Spalt - ich griff einfach mal rein. Das geht verdammt weit rein da... Kommst du in den Innenraum? Nein, aber da spüre ich was... hmm... einen Reissverschluss!

Ich war inzwischen mit meinem Arm bis zum Gehtnichtmehr in meinem Cabriodach. Natürlich war der Verschluss nach innen. Ich kam nicht recht ran. "Lieg doch auf den Kofferraum, dann kommst du besser ran...". jaja... schon klar... Ich musste aber fast. Und ich lag auf dem Auto und meine rechte Hand war wieder irgendwo tief im Cabriodach Labyrinth verschwunden. Das Ding klemmt... nur die Ruhe, nur Geduld. Und mit etwas Geschick gelang es mir tatsächlich den Reissverschluss von aussen her zu bewegen. Ich hatte schon einen Krampf im Arm und es war verdammt unbequem und dann... Rätsch war das Ding offen, und ich konnte mit unserem gebastelten Werkzeug von hinten die Tür öffnen und das Auto war geknackt und die Mission erfüllt :-)


Und was lernen wir daraus?
- Platz für Ersatzschlüssel sinnvoller auswählen
- Ein Cabrio ist nicht sicher
- Was mein Bruder kann, kann ich schon lange
- Nicht alles was sich auf einem Auto räkelt ist sexy
- Man braucht keine echten Probleme für echte Erfolgserlebnisse

 

<< Hier würde ein extrem spannender Bericht stehen - zu dem ich leider noch nicht gekommen bin ihn zu schreiben... >>










                   



Alle Bilder

Am Montag Abend hab ich mich mit meinem potenziellen Tanzpartner getroffen.

Es war kein Blind Date. Blind war es nicht, weil wir Fotos ausgetauscht haben - so zur Absicherung - und ein Date war es nicht, weil ich keine Dates habe. Und rechtfertigen tu ich mich nur für mich selber.

Dennoch war es unangenehm spannend oder aufregend jetzt auch mal am Treffpunkt zu stehen und tatsächlich nach Jemandem zu suchen (fast wie beim Panini Treff) und nicht nur so zu tun, wie ich es mit Susii doch schon recht oft gemacht habe :-)

Normalerweise würde ich mich genau auf den Treffpunkt stellen, genau da auf diesem weissen Kreis unterhalb der Uhr im HB. Genau da wo der Abfalleimer steht (was soll das?). Aber das mach ich nur, wenn ich weiss was mich erwartet.

Ich stand also etwas abseits. Ich hab das Foto gesehen, ich wusste wie gross er etwa ist und wie schlank er etwa ist. Desweiteren wurde mir noch, ungefragt, die Information mitgegeben, dass er eine Lederjacke trage...

... das tönt jetzt alles unheimlich spannend und ich würde gerne eine wilde Geschichte erzählen, wie ich auf den Falschen zugegangen bin und wie ich bei Jedem mit Lederjacke angst hatte, es könnte er sein. Aber so war's nicht - leider. Ich hab ihn gleich erkannt und ihn auf den weissen Treffpunkt laufen lassen. Ich lief daraufhin von meiner Abseitsposition geziehlt auf ihn zu - mit einem "ich hab dich erkannt"-Lächeln und er erwiederte dies mit einem "bist du die die ich suche"-Blick, was ich wiederum mit einem "jaja, das ist schon richtig"-Nicken bestätigte, worauf er mit einem "dann ist ja gut"-Schmunzeln mir schlussendlich die Hand entgegenstreckte.

Das Treffen war so weil...hmm... damit man nicht ganz "blind" sich auf einen Tanzpartner einlassen muss, immerhin sind das dann doch 8 Lektionen und eine gewisse Grundsympathie ist bestimmt von Vorteil... es soll ja Spass machen.

Ja, ich glaub das könnte gut kommen. Er ist Amerikaner, seit 3 Monaten in der Schweiz und arbeitet jetzt für 2 Jahre hier. Spricht Hochdeutsch mit einem englischen Akzent, welchen ich hier gerne schriftlich imitieren würde - aber das geht irgendwie nicht (ich hab's probiert). Stellts euch einfach vor. Allzu viel gibts auch gar nicht über ihn zu sagen... ja vielleicht, dass er von Arbeitskollegen motiviert wurde, sich da bei der Tanzpartner Börse anzumelden... als Tanzpartner ist er völlig akzeptiert und wenn er sich nicht zu doof anstellt, darf er vielleicht auch mal mit Susii und mir mal was unternehmen... jaja... wenn Menschen irgendwo hin kommen, wo sie sich erst mal zurecht finden müssen, dann fühl ich mich immer "verantwortlich" zu schauen, dass sie sich auch zurecht finden... das ist schon okey so :-)

Ehm ja... Kurs dann nächster Montag und mehr dazu dann dann... wenn ich Lust habe!

Wer schon mal einen Tanzkurs gemacht hat, weiss, dass man sich meistens nur paarweise anmelden kann. Doch wo findet man einen geeigneten Tanzpartner? Und was bedeutet überhaupt "geeignet"?

Natürlich findet man auch auf solche Fragen, die Antwort im Internet: Tanzpartner Börse.

Frau sucht Tanzpartner


Mann sucht Tanzpartnerin

Tommy (m, 28, 172 cm, Region: Aargau/Aarau)
Hallo zusammen... Ich suche eine Tanzpartnerin für einen Salsakurs. Bin lustig und diskret:) Tanzen ist was sehr wichtiges und würde es auch gerne im Ausgang ausführen. Also meldet Euch doch bitte... gruessli Tommy

> Diskret lustig... das stell ich mir irgendwie anstrengend vor... Witze die nur er versteht?



Ich wollte ja schon lange einen Tanzkurs machen. Mal so richtig und nicht immer diese Crash Kurse im Ausgang :-) Mein Ex Freund konnte ich nie zu einem Kurs bewegen und mit Jemand anderem kam es eigentlich auch gar nicht in Frage...

Doch dank Tanzpartner Börse haben sich mir nun ganz neue Horizonte geöffnet :-) Ich war nicht das erste Mal auf dieser Tanzpartner Börse Seite und ich hab mich immer gefragt, wer sich denn nur auf so etwas meldet... und Gestern erhielt ich die Antwort. Ich. Ich melde mich auf so etwas. Ich hab da tatsächlich einem geschrieben - Jemand, der keine Ansprüche stellte und sich nicht verkaufte... Jemand, von dem ich das Gefühl hatte, es geht wirklich um's Tanzen...

Ich hab sogar antwort gekriegt. Und wir haben uns einander kurz vorgestellt, Kursort definiert und bevorzugte Wochentage besprochen. Schlussendlich haben wir dann doch noch ein Foto ausgetauscht und seit dem hat er nicht mehr zurückgeschrieben... näää... stimmt gar nicht :-) Also wär völlig okey...

... am Dienstag mehr dazu... oder wenn sich das am Montag erübrigt, dann nicht's mehr dazu.

... nicht der Bilder wegen, nicht der Spieler wegen, nicht des Fussballs wegen, nicht des Sammelns wegen.

Einfach nur, wegen den Tausch-Treffen und den noch viel treffenderen Panini Sammler Selbstbeschreibungen :-)

Ein Arbeitskollege von mir hat noch am ersten Tag mit dem Sammeln begonnen. Ich hab mitgeholfen beim Aussortieren und beim sorgfältigen Einkleben. Ihm fehlen nur noch wenige (Doppelte und Fehlende natürlich fein säuberlich in einem Excel File erfasst... ich hab irgendwie auch immer ein Zettel der Fehlenden von ihm im Portemonai?). Er ist auf der Jagt, nach seinen noch fehlenden Bildern - die Schweine!

Natürlich fand man kurz nach dem Panini Anpfiff schon diverse Ordner im Common Laufwerk... Und mein Arbeitskollege macht da natürlich voll mit und trägt brav in seinem Excel File nach, wie's bei ihm gerade aussieht. Voll organisiert.

So ist leicht ersichtlich, was die anderen haben und was man braucht. Findet man einen potenziellen Tauscher,  konntaktiert man diese Person (Name ist in der Excel-File-benammsungs-Vorlage natürlich enthalten...) und beschliesst zusammen entweder per interne Post, das Panini Bild des Begehrens zu verschicken oder man macht ein Face2Face Treffen ab.

Mein Kollege steht da mehr auf Face 2 Face.

Gestern hab ich mitgekriegt, wie er so ein Treffen abgemacht hat - 16.00 Uhr beim Kiosk. Und dann kommt das Lustigste: die jeweiligen Tauschparteien müssen (also sie glauben sie müssen) sich beschreiben, damit sie sich dann auch erkennen :-)

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Und so hat sich mein Kollege beschrieben:
"habe eine schwarze brille an und einen grünen pulli :-)"

Daraufhin kommt zurück:
"ich bin klein und dick"

Das ist ja schon lustig genug :-) Natürlich konnte ich es mir daraufhin nicht entgehen lassen am besagten Zeitpunkt auch am Kiosk rumzulungern :-) Ich lief mit meinem Kollegen zum Kiosk, da fällt mir auf: "Wo ist eignetlich dein grüner Pulli?" - "Den hab ich ausgezogen, mir war heiss..." ... Ahh ja okey :-) Ich meine, ich hab auch einen grünen Pulli, ich hab irgendwo sogar rosarote Hosen, aber... ABER!:)

Schlussendlich fand dann aber Brille & Pulli zu klein & dick :-)

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Da mein Kollege noch immer nicht alle Bilder hat, liess er sich auf weitere Bild Dates ein:

Jetzt kennen wir nun endlich, die die rote Haare hat!
Und das "heute Rostschwanz" will ich gar nicht interpretieren! Um die Gedanken jetzt wieder umzulenken... Rostschwanz ist auch ein Vogel - schon mal ein Vogel in beigem Shirt und Jeans gesehen :-)?

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Und damit immer noch nicht genug - auch eine herrliche Beschreibung:

... Männer und ihre Gewichtsprobleme :-)


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Ich hoffe das meinem Kollegen noch lange, ganz viele Bilder fehlen werden... (und wenn ich dabei nachhelfen muss... ;-) )

 

Spannend wie das Herz- Kopfthema im Moment mich noch immer beschäftigt. Je mehr man sich ‚aktiv’ Gedanken zu etwas macht, desto mehr fällt einem auf, wie das Thema eigentlich das Leben, das Leben anderer, mein Leben beschäftigt und auch ein Stück weit bestimmt. Das ist quasi wie wenn man schwanger ist, dann sieht man scheinbar auch nur noch überall Schwangere (hab ich mir sagen lassen)... es fällt einem einfach mehr auf.

Mit wem man auch redet, mit wem man sich auch trifft – überall die selben Probleme.

Ein Freund von mir, hat sich vor einiger Zeit verliebt, obwohl er sich nach der letzten Beziehung vorgenommen hatte, das nie mehr zuzulassen (Kopfentscheid). Trotz Mauer und allen Sicherheitsmassnahmen ist es dennoch passiert - Herz auf Solotour. Er hat sich das inzwischen aber wieder ausgeredet - es sich „vorboten“ und versucht durch Kopfarbeit sein Herz wieder unter Kontrolle zu bringen. Merklich nicht ganz immer mit Erfolg...

Eine Freundin von mir ist auch verliebt. Sehr glücklich... Eigentlich glücklich. Auch bei ihr funkt immer wieder der Kopf dazwischen, welcher schlechte Erfahrungen gemacht hat... Er hinterfragt alles, versucht sie zu schützen - Mauer. Ja der Kopf hat oft das Gefühl, wer keine Gefühle zulässt, riskiert auch keine Schmerzen – aber da rechnet der Kopf einfach ohne Herz. Weil das Herz ist nicht nur unglücklich, wenn es verletzt wird, sondern auch, wenn es nicht das erhält was es sich wünscht... wenn es ihm vom Kopf verweigert wird...

Ein weiterer Freund erzählte mir auch von seiner unglücklichen Geschichte. Schon seit längerer Zeit ziehe sich diese nun hin... Beide sind am zweifeln. Beide haben Gefühle füreinander, wollen es aber nicht unbedingt Liebe nennen, oder nur manchmal? Sie können es nicht definieren, doch es ist etwas da (Herz)... Beide wissen aber, dass eine Beziehung auf Dauer wohl keine Chancen hat (Kopf). Sie wollen sich entscheiden - schwarz oder weiss -, schieben gleichwohl die Entscheidung vor sich hin, weil beide sich bewusst sind, dass eine Entscheidung, wie sie auch ausfällt, Konsequenzen haben wird...

Das kenn ich auch wieder von mir selber. In meiner letzten Beziehung. Es war schon lange beiden klar, dass das keinen Sinn mehr macht, dass es keine Zukunft gibt. (Aus heutiger Perspektive sowieso nicht mehr nachvollziehbar, was das noch sollte...) Wir fassten damals den Entschluss das super Werkzeug namens „Beziehungspause“ einzusetzen. Im Grunde ist das doch eine „Abgewöhnungsphase“ - aber das tönt so hart. Das macht man doch , weil eine Go/No-Go Entscheidung so verdammt schwierig ist – wenn doch Gefühle im Spiel sind.  Man weiss nie wie der „andere Weg“ gewesen wäre. Woher will man wissen was gewesen wäre wenn... hätte ich doch noch einmal... vielleicht hab ich nicht genug.... wäre es anders... Wäre es besser?

Ich hab zu meiner Mutter mal – mehr im Scherz – gesagt: "Das Leben besteht aus falschen Entscheidungen." Leicht pessimistisch, doch das Schlimme ist, es könnte tatsächlich so sein. Man kann nicht wissen, weil man nie den anderen Weg kennen lernen wird. Und drum sind Entscheidungen so schwer... sie bestimmen den Verlauf des weiteren Lebens und wir wollen doch glücklich sein - jetzt und in Zukunft.

Das grösste Kopf/Herz Problem ist vielleicht, dass das Herz in der Gegenwart lebt und der Kopf an die Zukunft denkt. Herz will uns kurzfristig glücklich machen und Kopf langfristig. Das heisst „Kopf“ macht jetzt Entscheidungen die in Zukunft für das Herz gut sein sollen - vernünftig -, aber das Herz will im Moment glücklich sein. Aber woher will Kopf wissen, ob es in Zukunft anders sein wird? Kann man dem Kopf vertrauen? Kann man dem Herz vertrauen?

Ja und bei mir selber sieht es ja auch nicht besser aus. Kopf weiss genau was gut für mich ist, sieht ein, was Sinn macht und was keinen Sinn macht. Denkt Logisch, denkt voraus, denkt zu viel. Trotzdem gibt es ab und an wieder reine Herzaktionen, die mich meist eher traurig stimmen, woraufhin ich dann von meinem Kopf-Ich eher belächelt werde.

Gerade wenn es um Entscheidungen geht ist es so schwierig zu wissen, ob man auf Kopf- oder Herz hören soll – für mich zumindest. Herz hofft manchmal einfach auf Wunder... naiv? ...kindlich? ...oder einfach nur romantisch? Ich ertappe mich oft beim „hoffen“...

Ich dreh mich mit meinen Gedanken im Kreis. Es gibt keine „Lösung“ – es ist nicht mathematisch. mühsam? interessant? mühsam! Woher soll man denn wissen...?

Ich glaub inzwischen nicht mehr, dass man entweder Herzmensch oder Kopfmensch ist - Ich glaube, dass unsere Köpfe einfach unterschiedlich gut argumentieren können und sich die Herzen verschieden lang belügen lassen...

 

Ich komme grad von meinem Cocktail Kurs nach Hause - ich glaub ich bin betrunken...

Ich find es noch immer nicht zu fassen, dass man sich mitten in der Woche (Montag mitten in der Woche? ich bin auch ein Optimist...) einfach bewusst betrinkt unter dem Vorwand etwas lernen zu wollen, mit dem Scheingrund interessiert an allem zu sein... ein Cocktail Kurs... aber es geht - Es geht tip top :-) Und fällt gar nicht auf. Hätt ich es nur nicht geschrieben... :)



Wir haben uns zum ersten Kursteil wirklich gesteigert! Ich bin so stolz. Letzte Woche waren es noch 17 Drinks (glaub ich) die wir probierten und heute waren es 28ig (ohne doppelt Gesehene)! Kann man sich das Vorstellen? Muss man jetzt halt! Wir mixten einen Drink nach dem anderen und probierten und taten und merkten - merkten den Alkohol - merkten nichts mehr.

Die Stimmung war ja sowieso im Vergleich zum letzten Mal etwas lockerer, da man sich schon kannte, aber so locker wie es am Schluss war - ja das da überhaupt noch irgendwas gehalten hat vor lauter Lockerheit.... :)

Ich will jetzt aber doch noch etwas Inhaltliches loswerden - aber da meine Erinnerungen so verschwommen sind hol ich mir mein Cocktail Heft zur Hilfe. Schad dass ich es unten gelassen hab - weil ich mag mich kaum noch bewegen.... gebt mir noch ein paar Sekunden. Also gut, ich hol es... Moment...



.... noch da? Das Heft ist grün und der Kurs dauert 150 Minuten.
Wenn ich mir so einen Überblick über meine Kommentare verschaffe, sehe ich viele Smilies, eine unleserliche Schrift und viele Flaschen... Alle getrunkenen Drinks möcht ich nicht auflisten - ich versuch meine heutigen "Heileits" zu erwähnen:

- Blue Velvet
- Screaming Orgasm (welch ein Name...)
- Snow Cocktail
- President Punch
- Bikini
- Tequilla Sunrise
- Midsummer Night Cockatil (Oskar Gewinner) > nöd supergeil, aber geil
- Mojito
- Daiquiri

Ach heute waren so viele so gut. Und ich hab ganz viele Ideen was ich noch so zuhause ausprobieren kann, werde, möchte und dann doch nicht tun werde.... An Susii: Ich hab jetzt das geheime Wissen, wie man sich todsicher betrinken kann ;) Ich sag nur "Drink änd Däääns". 

Was ich sonst noch gelernt habe - "Sex on the Beach" ist der gefährlichste Drink! Nicht wegen dem Alkohol... Nicht wegen fehlender Verhütung.... nicht mal wegen dem Drink... nein ich hab mich tatsächlich bei der Zubereitung verletzt. Aber nur heimlich! Unheimlich verletzt wär mühsam. Wie schafft man das? "Man" schafft das grundsätzlich erst mal gar nicht - aber ich schon.

Es gibt da diese ultra professionellen Cocktail Shaker und diesen Shaker öffnet man nach getaner Shakearbeit mit einem gezielten Schlag an einen bestimmten Ort und dann öffnet sich das Ding. Einfach so "zack" und offen. Theoretisch. Und ich schlug und schlug, mal höher mal tiefer, mal fester, mal lockerer - doch es regte sich nichts. Unser Migros Klubschulleiter wollt mir helfen und ich meinte dann, dass ich das schon könne - der Stolz liess es mir nicht zu und ich war schon ziemlich beschwipst... ich schlug weiter - ja und dann schlug ich so daneben, dass ich mir die Hand aufschlug - es blutete und offen war mein Shaker noch immer nicht! (pah!) Ich streckte meinen verschlossenen Shaker daraufhin dem Leiter entgegen und fragte belanglos, ob er es probieren wolle... :) Jaja... und zack war's offen, wie in der Theorie... das hätte bestimmt nicht ohne meine Vorarbeit geklappt... oder so ;)

Und je lustiger desto kreativer wurde ich... und ich bastelte wie wild irgendwelche Schirmchen und Schlussendlich den Oskar der am Schluss dem besten Drink verliehen wurde zusammen... vom Kursleiter wurde deswegen knallhart "sexuelle Unterforderung" bei mir diagnostiziert... frech!

Am Schluss gab es noch ein Glas Sekt zum Anstossen auf den erfolgreichen Kurs - dieses lehnte ich doch mit einem entschiedenen "Nein ich trinke kein Alkohol..." ab. Es war einfach zu viel... ehm... aber mir fällt grad auf, dass ich es ja doch getrunken habe - aber ich wollte gar nicht. Da sieht man was der böse Alkohol mit dem eigenen Willen macht!

Ein paar von uns gingen nach dem Kurs um 21.00 Uhr noch in den Folgekurs "Anonyme Alkoholiker..." :-)

Und ich bin überzeugt, wenn ich nüchtern wär, wär der Bericht extrem lustig und vor allem hätte er einen Sinn! Aber so hab ich wenigstens morgen auch endlich mal etwas neues auf meiner Seite zu lesen!

Es war ein sehr langes Wochenende - länger als andere.

Ein Wochenende vollgepackt mit neuen Eindrücken, welche erst mal verarbeitet werden wollen. Wenn ich an den Samstag zurückdenke, kommt es mir vor als ob ich in der Zeit eine Woche zurückschaue - obwohl es doch gestern war.

Ich bin noch ziemlich müde von all den Impressionen und auch den "guten Taten".

Ja, das war ein sehr soziales Wochenende - Susii und ich haben viele Leute glücklich gemacht und ihnen eine Freude bereitet (es waren genau 30ig, wir haben's nachgezählt:-) ).


Hier ein paar Einblicke, was wir - neben vielem anderem - in Genf so erleben durften:




Für kleine Demo hier klicken OAMOS!












Alle Bilder


Militärspiel Panzerbrigade 11 mit "Olympic Music"

Am Montag fragte mich Susii ob ich Lust hätte am Mittwoch mit an ein Militärkonzert zu gehen. "Sie hatte auch schon bessere Ideen!", hab ich mir gedacht und trotzdem so mit vorbehalt mehr oder weniger zugesagt - mangels Alternativen für den besagten Mittwoch.

Während Mia noch meine Vorschläge in Frage stellte, freute ich mich schon längst auf den besagten Mittwoch... wann kommt man schon mal dazu ein Militärkonzert zu besuchen?

Susii ist halt so ein Militärfreak und sie geht ständig an irgendwelche militärische Anlässe.
Nein, natürlich hatte sie einen ganz anderen Grund :-) Däneli (welchen sie hier ziemlich ausführlich beschreibt :-) ) Jetzt isch's duss! Und Däneli spielte eben an diesem Konzert mit.

Genau, miis Däneli hatte WK und den schliesst man scheinbar bei den musizierenden Männern in grün, mit einem Konzert ab. Klar, andere bewachen drei Wochen lang Botschaften in Genf, andere sitzen sonst irgendwo rum und noch einmal andere tun genau das selbe, einfach mit einem Instrument in der Hand:)

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Am Mittwoch ging es für mich direkt nach dem Arbeiten los Richtung Henggart. Keine Ahnung wo das liegt! Also hab ich genug Zeit eingeplant. Aber da immer dann nichts Unvorhersehbares passiert, wenn man Zeit für Unvorhersehbares einplant, traff ich viel zu früh und auf direktem Weg bei der Mehrzweckhalle in Henggart ein.

Da ich meine Schwester komischerweise für das Konzert begeistern konnte, wartete ich also auf sie und das schreib ich jetzt nur, damit nicht auffällt, dass ich noch nicht fertig war mir mein zweitausendstes Outfit überzuziehen um mich dann doch für das Allererste zu entscheiden. Aber auch wir fuhren rechtzeitig um kurz nach 18:00, also fast halb Sieben ab:)

Ich ging rein und fand einen riesigen, gestuhlten, noch leeren Saal vor. Mir wurde freundlich ein Flyer in die Hände gedrückt und ich bildete mir meinen ersten Eindruck. Wir sind zu jung. Viel zu jung für so ein Konzert! Haare die tatsächlich noch über Farbpigmente verfügen fielen einfach auf. 

Ich wartete draussen auf Susii und Maja (Susii's Schwester).

Plötzlich fand mich da draussen s'Däneli (in Uniform! also er.) und ich begrüsste ihn mit einem "Susii ist noch nicht da..." :-) Wir warteten gemeinsam weiter. Aus dem Rudel von Uniformen gesellten sich noch 2 weitere zu uns um mitzuwarten. Keine Ahnung, wo die plötzlich her kamen... :-)

Manchmal ärgere ich mich sehr über mich selber. Kürzlich wurde ich als Kontroll-Freak beschrieben und ich muss demjenigen tatsächlich rechtgeben, ich habe mich selber nicht unter Kontrolle und das ärgert mich dann. Wie ich darauf komme? Ja ich hatte es so eilig nach Henggart zu kommen, dass es nicht nur meinem Beifahrer, nein auch mir schlecht war, bis ich mein Auto irgendwo in Henggart parkiert hatte. Aber dafür haben wir's rechtzeitig geschafft:)

Schon kamen Maja und Susii angestiefelt - ohne Stiefel aber.

Wir wollten die Stiefel ja anziehen, aber wir haben keine. Däneli begrüsst und Mia stilecht nicht-gegrüsst und auch noch Rolf kennengelehrnt, der aber Matthias heisst und schon gings in den Saal. Gespannt was uns da erwartet.

Wir beschlossen einen Sitzplatz suchen zu gehen, welchen wir aber nicht fanden - hmm... ich hätte reservieren sollen - und so blieb uns nur noch das Bänklein am Rande. Die Randgruppe an den Rand, wie passend. Doch immerhin Beinfreiheit bis zum Gehtnichtmehr, was sich im zweiten Teil als Vorteil herausstellte.

Bei der Suche nach einem Sitzplatz sind wir tatsächlich durch den ganzen Saal und vorne durch und dann wieder zurück zu den Bänkli gelaufen, wir waren also quasi das Vorprogramm der Tambouren, einfach ohne diesen mühsehlig aussehenden Gang:)

Nach ein paar Minuten löschten die Lichter und es hiess "Panzerbrigade 11 meldet sich zum Konzert". Es ging los.

Das Programm:

 Schweizerpsalm  Pater Alberich Zwyssig
 Olympic Fanfare and Theme John Williams / Pascal Devroye
 Junge Welt Stephan Jaeggi / Ray Woodfield
 Danse Diabolique Joseph Hellmesberger / Tohu Takahashi
 Celebration (Tambouren) Ivan Kym
 Theme from Schindlers List John Williams / Jan de Haan
 Philip Sparke / Judith van Boven
 --- 
 Funk Attack Otto M. Schwarz
 Only you (Vocal) The Platters / Christoph Eggenberger
 Symphonic Suite from Harry Potter             John Williams / Robert W. Smith
 Triangoli (Tambouren) Roman Lombriser
 Jungle Thomas Doss
 Latino Macchiato (Tambouren) Reto Käser
 Marsch der Region 


Ich war begeistert - nicht dass ich mich da auskennen würde oder dass ich behaupten könnte, die haben gut gespielt oder nicht, nicht dass ich nicht behaupten wollte, dass sie gut gespielt hätten, aber es würde nichts über ihr Spielen aussagen, da ich es ja eben nicht beurteilen könnte so sehr ich auch wollte. Es lebe der Konjunktiv:-) Kurz - mir hat's gefallen :-)

Ich hab mir also von meiner Schwester sagen lassen, dass das Spiel Höchstleistung erbracht hat und das ist schön, denn so ist's auch bei mir angekommen. Auch wenn es halt einfach nicht Guggemusig ist... aber nahezu:) Im richtigen Kostüm (wobei Männer in Uniformen üüüüüüüüberhaupt nicht verkehrt sind;)), ein paar Ungeübte dazwischen und sie könnten bei uns am Maskenball spielen:)

Schöne Stücke und vorallem sehr lustige Einleitungen - auch sehr lustige Dirigenten :-)



Die Übergänge und Einleitungen waren sehr kreativ und originell, schlugen überweite Bögen - ja, die haben sich was einfallen lassen. Besonders fasziniert war ich natürlich vom Gedankenleser, der immer genau wusste was wir denken und in seinen Ansprachen immer wieder "Sie denken jetzt..." benutzte und mich immer genau bei diesem Gedanken ertappte... Unglaublich :-) Und Susii, Maja und ich schauten uns an "ja genau das haben wir gedacht und wir kicherten, wie Schulkinder... Wenn die anderen Still waren versuchten wir leiser zu kichern - aber es gab so viel lustiges zu sehen und zu hören und dazuzudenken :-) Susii's Sitznachbar (auch alt) wollte immer mitlachen und fragte immer über was wir denn jetzt schon wieder lachen - aber das kann man doch nicht erklären... :-)

Wo man auch die schauspielerischen Fähigkeiten der beiden Moderatoren erwähnen muss. Wer sitzt schon mal an einem Konzert, wo der Moderator auf die Bühne schwimmt oder gar ausrechnet wie viele Meter ein Tambour mit seinem Stick zurücklgegt? Und manchmal war auch einfach gut, dass jemand erklärt hat, um was es eigentlich in diesem Stück geht und was es darstellen sollte...

Am Ende vom ersten Teil kam die grosse Herausforderung - ja nicht einschlafen! Es war ein wunderschönes Stück (jetzt übertreibt sie aber...), doch einfach zu lang! Es wollte und wollte nicht mehr aufhören! Und zum Schluss - oder wir dachten es sei der Schluss - dann diese Glockenschläge... 1...2.........11...12... hmm... mehr als 12!? Ja viel mehr als 12! ...89...279...34908... Und wir begannen die "Schlafenden" zu zählen und beobachteten, wie sie wieder aufwachten "huch, wo bin ich denn hier?" :-)

Wobei man erwähnen muss, dass sich die Schlafenden vielleicht gar nicht gelangweilt haben. Vielleicht hatten wir es einfach mit vielen wirklichen Musikliebhaber zu tun, die sich voll und ganz auf die Musik konzentrieren wollten und dies tief tief in sich innen spüren wollten? ... Immerhin schlief mein Grossvater auch regelmässig in der Kirche ein und erzählte mir dann eine ähnliche Geschichte :)



Mir begannen die im Saal leid zu tun die sich vor diesem Stück freuten "nur noch ein Stück und ich kann auf's WC"... dumm gelaufen (hoffentlich nicht gelaufen)!



20 Minuten Pause und Teil 2 toppte alles! Die Jungs marschierten wieder durch den Saal ein, diesmal ohne Kittel (hat das einen bestimmten Namen?) und wir hofften, dass noch viele Pausen folgen - wenn das so weitergeht... ;)

Obwohl man noch erwähnen muss, dass diese Uniform nicht ganz jedem stehen, und ganz doof gelaufen ist es, wenn man Hosen tragen muss, die das Allerwerteste mehr zu Unform formen und den leiden Posten bestückt, der mit dem Rücken zum Publikum steht...

Weil sich gerade eine Verkrampfung in meinen Fingern anbahnt nur noch kurz die Highlights:
> Only You gesungen > Fazit (und ich hätt nie gedacht, dass ich das sagen würde) : Ich steh auf Männerchöre...

Ich würde noch weiter gehen, ich stehe auf Männerchöre in Uniformen;) Herrlich schön gesungen und danach noch ein Solo eines (scheinbar) Gesangslehrers, oder wie man im Osten unseres Landes sagt: "Gsangsleeaa", was mit Teddybärchen aus dem Publikum beschenkt wurde und das Only You von uns mit Leuchtdaumen-Choreographie.

> Drumlines - Tambouren Choreo > Entertainment pur! Schenial!

Jaaaaaaaa, wirklich die wahre originale Drumline-Choreo, sogar noch erweitert. "Huere Kuhl" gsi, würkli! Und ich kann es bestätigen, dass es die Original-Choreo war, immerhin schlafe ich seit ca. zwei Wochen zu diesem Film ein;)

> Latino Macchiato > Und Suzuki (oder wie heisst der griechische Tanz? ahh... Sirtaki)... dazu getanzt und alle rund um uns herum genervt :-) Dabei hatten wir mit den Leuchtdaumen beim Only You soviel Sympathiepunkte abgesahnt...

Und mir tun tatsächlich heute die Knie weh, wer hatte diese doofe Idee?
Leider konnte ich meinen lustigen Sitznachbar nicht überzeugen bei unserem Tänzchen mitzumachen.


Das Konzert endete mit dem Sächslilüüte Marsch und die Panzerbrigade 11 meldete sich wieder ab.

Zum Glück war das Publikum schon so locker drauf, dass sie das ganze "Panzerbrigade 11 meldtet sich ab - Konzert ist beendet" auch nicht mehr so ernst nahm. Was vielleicht daran lag, das zuvor einer der Dirigenten mit einem Staubsauger beschenkt worden ist:)

Nach dem Konzert standen wir mit Däneli und vielen, die offensichtlich so sein wollten wie er (oder warum kleidet man sich gleich wie ein anderer?), draussen herum und rauchten. Also ich nicht bzw. nur passiv, aber das sehr aktiv.

Susii und Däneli mussten sich dann temporär selbständig machen und jeder fuhr zu sich nach Hause - ausser alle anderen fuhren nach Suhr :-)

Und meine Schwester und ich hielten dann irgendwo zwischen Henggart und Wisen an einer Autobahn-Rasstätte um kurz auszutreten und den Hunger zu stillen, und trafen gleich nochmals einen Teil der Stars des Abends vor dem Männer-WC an... sind dann aber ohne Autogramme nach Hause gefahren:)

Fazit: Das Konzert hat mein Vertrauen in die Schweizer Armee gestärkt und ich hab mich noch nie so sicher in meinem Land gefühlt... die können einem so richtig den Marsch blasen! :-)

und wenn mal die afrikanische Armee kommt und uns angreiffen will, dann weiss ich jetzt, dass wir ein Militärspiel haben, die so täuschend echt einen Urwald nachspielen können, dass die sich denken "Scheisse, verlaufen!"


Numä zäme git's es ganzes.

- Susii
- Mia






Natürlich war ich heute vorsorglich mit den ÖV's unterwegs. Es könnte ja sein, dass man nach dem Cocktail Kurs etwas Alkohol intus haben könnte... vielleicht.

Ich setzte mich also in den 11er, der mich zum Örliker Bahnhof brachte und da beschloss ich im Kiosk noch ein Kaugummipäckli zu kaufen. Die beiden Kioskfrauen waren total beschäftigt sich in irgendeiner Sprache, etwas wahrscheinlich sehr wichtiges zu erzählen. Ich stellte mich dennoch hin und streckte einer der Kiosktratschen mein Kaugummipäckli entgegen.

Sie nahm es entgegen - sie schaute mich nicht an. Sie scännte den Barcode - würdigte mich keines Blickes. Sie streckte mir ihre hohle Hand entgegen - plauderte munter mit der anderen Tratsche weiter. Ich legte ihr den genauen Betrag in die Hand und wurde noch immer keines Blickes gewürdigt! Sie versorgte das Geld - ich blieb einfach mal stehen und wartete noch ein bisschen ab, ob da noch was kommt. Aber das war's von ihrer Seite. Also grabschte ich noch ein bisschen in meinem Portemonai herum, stiess auf ein 10erli, streckte es ihr entgegen und sagte ihr relativ trocken, dass sie das noch haben könne, wenn sie mich dafür einmal anschaue. Sie schaute mich an, ziemlich verdutzt und dann war ich auch schon weg.

Vielleicht übertrieben, aber es hat mich genervt - so ein bisschen Anstand ist doch zu erwarten.

Dann ging es weiter mit dem Zug nach Winterthur an den Kurs. Ich war als erste da. Der Kurs fand in einer Küche, in der Migros Klubschule statt. Es waren schon unmengen an Alkohol auf dem Tisch bereitgestellt. Der Kursleiter, Matthias, begrüsste mich.



Wir waren schlussendlich 5 Kursteilnehmer. 2 Freundinnen (geschätzte 40ig), 1 Pärchen (gefühlte 35ig) und der Kursleiter, dessen Alter schwer einzuschätzen ist, weil ich nicht weiss wieviel Jahre ich wegen dem Alkoholkonsum abziehen muss... :-) Im ernst, er war wohl so 35ig und sah nicht nach einem Alki oder dergleichen aus...

Am Anfang war alles noch ein bisschen... verklemmt? Wir stellten uns so Selbsthilfegruppenmässig vor "Hallo, ich bin die Caro und ich möcht Alkoholiker werden..." - Im Chor: "Hallo Caro!".

Dann gab es eine Mixeinführung, der Alkohol wurde uns vorgestellt "Hallo Alkohol" und die verschiedenen Mixtechniken, -grundlagen und Gläser und was es halt sonst noch so zu wissen gibt.

Und dann durften wir ran :-) An diesem Abend widmeten wir uns den Aperitif-  und den Digéstif Cocktails. Wir mixten abwechslungsweise einen Drink nach dem andren und natürlich wurden diese auch ordentlich getestet, verglichen und nochmals getestet :-)

- Dry Martini*  (weniger ist mehr - nichts ist aber auch nicht alles!)
- Vodkatini 007 (geschüttelt, nicht gerührt... muss aber nicht sein...)
- Bronx (wenn nicht's anderes da ist...)
- Sundowner (könnte gut sein, wenn man ihn richtig macht :-))
- Americano* (nicht so...)
- Negroni (leider nein...)
- Gimlet (weltklsse!!!)
- White Lady (sensationell)
- Side Car (sehr bekömmlich ;) )
- Between the Sheets (eher so die Notlösung...)
- Bloody Mary* (zu meiner Überraschung: gut!)
- Alexander (himmlisch...)
- Black Russian (ich weiss nicht recht...)
- White Russian (voll Fett!!!)
- Fifth Avenue (würkli Sensationell)
- Grasshopper* (Why not...)
- Godfather (gewöhnungsbedürftig...)

* Sternchen hab ich gemixt...

Die Stimmung wurde nach jedem Drink deutlich lockerer. Und die beiden Freundinnen kicherten immer mehr, Sprüche fielen, man nahm sich gegenseitig hoch und das lächeln während dem Mixen war plötzlich nicht mehr gestellt, es war fast nur noch ein Grinsen:-) Der Kursleiter trank praktisch nicht mit :-) Das muss lustig sein, so ein Kursleiter zu sein... er führt bestimmt schon Statistiken ab welchem Drink die Stimmung wie ändert... und so...:-)

Schlussendlich hatten wir also 17 Cocktails hergestellt und getestet, davon haben 8 von mir ein Smiley bekommen (bei einem hab ich aber gelogen).

Mein Fazit:
- Was Alkohl angeht bin ich eine typische Frau!
- Organisiertes Betrinken kann durchaus Spass machen:-)



Nächste Woche:
- Sekt Drinks
- Sours
- Fancy Drinks
- Caipirinha & Mojito
- Margaritas und Daiquiris


Viel Neues gibt's ja nicht... soll ich trotzdem so tun wie wenn? Oukey... let's gooo (mit einem langen "o").

Letzte Woche hat mich Philipp überrascht. Wer ist Philipp? Man gehe ein paar Monate (ouu schon fast ein Jahr:-( ) zurück und stelle fest, Philipp hab ich mit Claudia in San Diego kennengelernt, bzw. er ging mit ihr in die selbe Klasse.

Ich hatte lange keinen Kontakt mehr mit ihm, nicht begründet... aber wie das halt so ist... deshalb kam dieser Anruf ziemlich überraschend: Er:"Wo bist du grad?" - "Ja auf dem Heimweg vom Arbeiten..." - "Können wir uns irgendwo treffen? Hab eine Überraschung für dich." - "Ja klar, ich komm sonst zu dir, wo wohnst du?" - "Urdorf - ja tip top, 30 Minuten bin ich da" - "Was kennst du in Urdorf" - "Hmm... Bahnhof?" - "Also gut, ich warte da" - "gut" - "gut" - "bis dann" - "bis dann".

Mal zum demonstrieren wie spontan ich bin :-) Das funktionniert aber nicht immer :-)

Und tatsächlich, es klappte und ich fand den Bahnhof und da wartete er. Nicht ganz unverändert, aber auch nicht so fest verändert, dass man es hier erwähnen müsste. Zu spät.

Und seine Überraschung: Eine Kollegin von ihm war in Hawaii und er hat sie tatäschlich dazu gebracht, dass sie ein "HI" Pully für mich mitheimbrachte. Jetzt werden sich ältere Leser (so ab 40ig...) fragen "hmm... so einen hat sie doch schon?" - Und die aufmerksamen Leser werden sich erinnern "stimmt, hatte sie, bevor sie ihn bleichte :-) ". Genau!

Ich habe keine grosse Ahnung, was die Psyche eines Pullys angeht und auch Rassismus ist für mich kein alltägliches Thema. Ich bin nicht schwarz und deshalb konnte ich auch nicht so ganz verstehen, warum Michael Jackson und mein schwarzer Pully unbedingt weiss sein wollten. Was Pullys Gründe waren, welche Leiden er durchmachen musste und wie er diesen Entschluss gefällt hatte, weiss ich nicht - aber was ich weiss, bei weiss seh ich schwarz - ich will ja nicht schwarzmalen, aber weiss war Pullys todesurteil. So halb weiss und halb schwarz war er einfach nicht mehr tragbar für mich... ach dummes Zeugs! Ich musste ihn halt wegschmeissen, weil ich ihn ruiniert habe - ja ich war Schuld! Und ich war so traurig, weil ich keinen mehr nachkaufen konnte, weil ich ja schon weitergereist war und man diesen Pully eben nur in Hawaii kaufen kann...

Und jetzt hab ich wieder einen!!! Danke Danke Danke Philipp - und bis in ca. 6 Monaten :-)

Und sonst war Samstag Karin Tag und wir hatten es "sauglatt" - haben den ganzen Tag St. Gallerdeutsch mit italienischem Akzent gesprochen und viel gelacht (natürlich stielecht mit hellem "a") :-)

Am Sonntag - man kann es kaum glauben - fand ich mit Susii und Susii's Gugge Tatsächlich noch einen Hauch von Fasnacht irgendwo im Olten. Gugge Brönsch mit Mini Konzert :-)

Und sonst: Montag Cocktail Kurs :-)

... naja, grundsätzlich sucht ihn/sie ja mein Chef/in :-) Aber/in wenn/in ich/in was/in beeinflussen/in kann/in, dann/in tu/in ich's/in :-)

Meine Anforderungen:
- Humor muss zu genüge vorhanden sein!
- Für jeden Seich zu haben :-)
- trinkfest
- fröhlich
- hilfsbereit
- sich selber nicht zu ernst nehmen
- treu
- ehrlich
- Oh Moment... das waren ja meine persönlichen Anforderungen... hehe...hmm...:
- Teamfähig / Kollegial
- Spontan & flexibel
- ... und vieles mehr :-)

Mein Chef hat dann glaub ich auch noch ein paar Anforderungen... 

So paul es auch tönt, es ist ernst gemeint >  gibt eine Stelle bei uns - wer ernsthaft interessiert ist kann mich ja kontaktieren :-)


Nachtrag:
Natasa hat auch noch ein paar Anforderungen:
- es muss vor allem ein "Er" sein
- gutaussehend
- muss jeden Tag Gipfeli bringen
- mind. 3 Komplimente am Tag machen
- Persönliche Betreung der (vernachlässigten) weiblichen Mitarbeiterinen
- breite Schultern... (zum Anlehnen... )

Das muss doch zu finden sein!

Herzmensch und Kopfmensch...

Ich war immer der Meinung, man ist entweder Herzmensch oder Kopfmensch.

Doch an was erkennt man einen Herzmensch und an was einen Kopfmensch? Ich halte mich selber eher für "durchdacht". Ich überleg und denk viel zu viel, male mir immer Möglichkeiten und Szenarien aus und entscheide dann relativ kühl anhand von Fakten? Das stimmt eben irgendwie nicht, ich denke das zwar alles durch, aber schlussendlich, was und wie ich es mache, das hängt immer von diesem unerklärlichen Gefühl ab. Also denk ich für nichts? Und wenn alles und mehr gegen eine Sache spricht - wenn mein, nennen wir es "Herz", dann das nicht möchte, dann mach ich das nicht oder ich mach es eben, obwohl es keinen Sinn macht. Herz ist Trumpf - immer das letzte Wort... und so denk ich, dass man die Herzmenschen von den Kopfmenschen unterscheiden kann... oder?

Ein Kopfmensch entscheidet sich gegen eine Sache, obwohl es ihm "weh" tun wird, aber er handelt vernünftig! Ist er klüger? Willenstark? Vernunft alleine macht einem nicht glücklich, bin ich überzeugt.

Und was ist nun richtig? Ist ein Herzmensch nur ein feiger Kopfmensch, der zwar wüsste was zu tun ist, aber nicht konsequent genug ist es auch durchzuziehen? Oder ist der Kopfmensch ein feiger Herzmensch, der nicht zu seinen Gefühlen stehen kann - nicht zu etwas stehen kann, dass sich mit Fakten und aller Logik nicht erklären lässt?

Ich hab neulich einem Kollegen vorgeworfen, dass er Kopfmensch sei und meine Denkweise deshalb nicht verstehen könne. Seine Antwort war, er war auch mal Herzmensch, aber er sei vorsichtig geworden. Ist ein Kopfmensch also ein Herzmensch mit Erfahrung, so wie der Pessimist ein Optimist mit Erfahrung sein soll?

Kann man beides sein? Kann man vom einen zum anderen werden?

Fragen über Fragen... aber was ich weiss: um glücklich zu sein, sollte am besten Vernunft und Gefühl zusammenspielen... so leicht gesagt...:-)

Am Sonntag feierten meine beiden Stiefcousinen ihre Erstkommunion.

Susii und ich (ja wir sind nun ein Paar) waren zum Essen und beiläufigem Verzaubern eingeladen.

Mit Susii war abgemacht, dass ich sie am Sonntag in Zürich abhole - da sie von Rappi aus kam - und wir dann gemeinsam nach Wynigen im Kanton Bern fahren. Eine Zeit war noch keine abgemacht, diese gab ich jedoch Susii am Samstag Abend per SMS durch - mit Zeitumstellungshinweis!

Doch ich hörte nichts von ihr. Okey, wenn ich am Sonntag Morgen kein SMS von ihr habe, geh ich halt alleine.

Um etwa 05.30 wurde ich dann durch Susii's SMS geweckt - sie werde da sein. Ich schloss im Halbschlaf daraus, dass sie eine anstrengende Nacht hinter sich hatte und war überzeugt, dass - wenn sie jetzt noch schlafen geht - sie nicht pünktlich sein werde! Ich war überzeugt.

Doch zur abgemachten Zeit fand ich eine wach-geschminkte, strahlende Susii beim Sihl Parking (Unser geheimer Treffpunkt) stehen... :-) Gibt's ja nicht!

Und sie berichtete mir von allem was sie erleben durfte und trinken musste :-) Und wir hielten erneut fest: Betrunken sollte man nicht zaubern!

Pünktlich trafen wir dann beim richtigen Gasthof ein und fanden schnell unsere Gruppe. Durften grad noch das Menü wählen und dann begann schon unsere beiläufige Verzauberung und Bezauberung der Kinder.

Wir hatten eine ganz gute Strategie. Wir verzauberten die Kinder - brachten ihnen einfache Tricks bei und diese zeigten dann die gelernten Tricks den Erwachsenen vor :-) Hat super geklappt :-)

Einmal war ich dann draussen mit Stephanie und wollte mit ihr den Zigi Trick einstudieren. Immer wieder lief eine ältere, grimmige Servierdüse an uns vorbei und behielt uns (Stephanie (9 Jahre), das Zigipäckli (1 Tag) und mich (8090 Tage minus 1 Stunde!)) ständig im Auge. Beim dritten Mal, als sie an uns vorbei lief, stellte sie dann einen Aschenbecher hin :-)

Wir liessen uns nicht von unserem Plan abbringen und ich erklärte Stephanie, wie sie den Trick am besten vorführen könnte... und ein paar Minuten später schickte ich die Stephanie auf ihre Mutter los, wo sie einleitend mit dem Satz "Mama, ich ha afange Rauche - aber muesch der kei Gedanke mache, ha scho en Wäg g'funde, wieni wieder cha ufhöre" ihren Trick vorführte :-)

Ja es war lustig mit den Kleinen. Aber Kinder sind schon anstrengend!

Es war ein doch sehr spontaner Entscheid am Samstag mit nach Freiburg zu gehen an den Oldtimer & Teile Markt. Aber es hat sich gelohnt :-)

Und weil Bilder in diesem Falle einfach wirklich mehr als Worte sagen würden:















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Psst! Meine Errungenschaft:  2 Hawaii Autoschilder :-)

Heut war ein schöner Tag.

Ich wachte am Morgen auf. Wollte meine Augen öffnen, doch das ging nicht. Noch ein Versuch. Vergebens! Geht auf, so geht doch auf! Sesam - öffne dich! Aufmachen, Polizei! Alles nützte nichts. Nur mit Hilfe meiner beiden Hände gelang es mir das jeweilige Unter- und Oberlied vonenander zu trennen. Gestern war's doch fast wieder gut! Und heute wieder feuerrote Augen! Super!

Ich "behandelte" meine Augen und machte mich ungefähr zeitgleich sonst noch parat und schon war ich unterwegs zum Bahnhof und wählte mir Susii an's Ohr - ich rief sie an.

Ich hatte mit meinem "alten Geschäft", bzw. mit auserwählten vom Freitagstisch, zum Mittagessen abgemacht. Ich telefonierte mich mit Susii von Buchs nach Zürich, wo wir beide uns aufhängten - also ich hieng auf und sie auch, irgendwie so.

Dann lief ich bei wunderschönem Sonnenwetter von der Station zum alten Geschäft. Auf dem Weg traff ich bereits das erste bekannte Gesicht an, und der Weg hat sich schon gelohnt. Oben angekommen fand ich bald meine "Jungs" und wir begrüssten uns und ich rechtfertigte mich gleich mal rundherum für meine Augen... nein nicht bekifft, nein nicht geweint - und wenn dann nicht wegen dir! Pah!

In der Kantine dann gleich wieder das eine oder andere bekannte Gesicht und es war schön wieder mal da zu sein. Grad die Zeit vor Hawaii, die letzte Zeit im alten Geschäft, war am schönsten und ich erinnere mich gern zurück :-)

Der Mittag war lustig, fast Freitagstischniveau :-) Ich hab's vermisst! Später verfügten wir uns zum Schachbrett, für's Kafi - wobei ich natürlich stilecht Red Bull Sugarfree trank :-)

Und wir witzelten weiter und dann begann ich meine Tasche auszupacken... ist ja eigentlich inzwischen schon - ehm.. übertrieben? Was ich da mit mir rumschleppe... und definitiv nicht normal :-) Nennt mich ein Kind, nennt mich unreif, nennt mich "komisch" - egal, aber das Lächeln und Strahlen, mit gefolgtem Kopfschütteln, was der eine oder andere Tascheninhalt so bewirkt, ist jedes Gramm wert, was ich da so an "Spielsachen" mit mir rumschleppe :-)

Was ich feststellen musste : 4 auf mich konzentrierte Männer bringen meine Hände zum Zittern - wie soll ich so Kartentricks zeigen! Denkt ihr auch mal an mich :-)?

Als die Jungs dann wieder zur Arbeit mussten, besuchte ich noch den einen oder anderen Ehemaligen (also so arbeitsbeziehungstechnisch) im Gebäude und gönnte mir einen schönen Nachmittag in der Stadt. Ich sonnte mich am See...

Ein herrlicher Tag! Danke an alle die mich heute ertragen haben :-) Und an meine Jungs:
Gerne wieder! :-) 

... ich schreib ja gar nicht mehr!?

Vielleicht ein kleines Update:

Über Ostern war ich Wellnessen in Badenweiler. Ansonsten war ich die perfekte Tochter und Enkelkind über die Ostertage.

Jetzt hab ich Ferien und das geniess ich sehr.  Aber die Zeit rast! Gibt es keine Geschwindigkeitskontrollen für die Zeit?

Gestern war ich als Tourist in Zürich. Hab an so ner geführten Stadttour mitgemacht. Altstadtbummel nennt sich das. Da läuft man 2 Stunden durch die Stadt und erfährt unheimlich viel über die Stadt und warum was wie ist. Sehr spannend - sollte jeder mal machen. Auch wenn solche Aktionen meinerseits zum Teil ehr belächelt werden... Sch'meregal!

Und - keine Ahnung wo ich das aufgelesen habe - aber irgendwie hab ich eine Bindehautentzündung. 2 knallrote Augen - sieht scheisse aus, fühlt sich scheisse an! Sieht so aus, wie wenn ich seit 3 Tagen durchgehend am heulen gewesen wäre... Jänu... :-)

Heute sollte ich noch kreativ sein! Und auf Komando kreativ sein - das geht so gar nicht! Meine beiden Stiefcousinen haben nächsten Sonntag Erstkommunion. Dafür müssen wir alle so ein Blatt gestalten unter dem Motto "Gott, der Anker" - oder so was in der Art. Und ich seh dauernd so zwei Fischlein vor meinen entzündeten Augen; der eine so ganz normal und der andere so verkleidet als "Gott". Und dann der normale Fisch zum verkleideten "Oh Gott!" und der andere "Stimmt!". Und das ist nur bedingt lustig, aber mir fällt einfach nichts ein! Und heut muss ich abschicken - ha, hab ja noch paar Stunden!

So aber jetzt tu ich mir mal meine Augen behandeln. Hab so ne Salbe und Tropfen gekriegt. Schon mal das Aug eingesalbt? Stell ich mir irgendwie unangenehm vor...

Naja... macht's besser und so!


Ich hatte gerade 2 Tag Schulung.

Es war spannend. Aber dennoch, so stundenlang zuhören ist ganz schön anstrengend und immer bei der Sache zu sein praktisch unmöglich. Und so schweifte mein Blick abgelenkt durch den Raum und ich erblickte ihn. Der Strich!

Und ich bin überzeugt in Jedem Schulungsraum wo ein White Bord oder eine Leinwand oder irgendwas zur Verfügung steht gibt es ihn!

Einfach einmal nicht hingeschaut beim Stift nehmen... Und schon ist's geschehen! Und plötzlich steht er da, unabwischbar, resistent, nicht störend doch auffällig. Es ist auch gemein, dass da immer, bei all den White Board Stiften immer ein falscher mit dabei ist... im Minimum ein wasserfester Strich ist da immer drin!

Und wenn man da am referieren und erzählen ist, hat man ja nicht viel Zeit für die Stiftauswahl (Lehrlingsrekrutierung?) und dann kann ein flascher Griff fatale Folgen haben! Weil ist der Stift einmal in der Hand, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass der Inhalt des Stiftes auch auf die dafür vorgesehene Fläche kommt. Selten merkt man einen solchen Fehlgriff und schon ist der da - der Strich.

Jeder Strich mit seiner eigenen Entstehungsgeschichte. Alles Einzelschicksale! Und schon mal aufgefallen? - Es gibt immer nur einen Strich! Nie machen zwei im selben Raum den selben Fehler.

Mich würde mal die durchschnittliche Länge eines solchen "Fehlstrichs" interessieren... wie lange braucht man, bis einem der Fehler bewusst wird? Warum merkt man es überhapt? Sehen die wasserfesten Striche anders aus?

Manchmal sieht man auch bekämpfte Striche - aber ganz weg bringt man sie nicht.

Wieviele Lehrer hab ich doch schon miterlebt, beim kreieren eines solchen Strichs. Will man sich verewigen?

Und ganz ehrlich - ich hab's auch schon mal gemacht. Keine Absicht. Ein Fehlgriff.

Doch falls es mich mal nicht mehr geben sollte - mein Strich wird Generationen überleben! Ich bin überzeugt!


Fazit:
- Ich lass mich zu schnell ablenken.

Massi und ich organisierten mal wieder ein "PIT goes wild" Treffen. Alle haben sich brav eingedoodelt und am meisten Zusagen erhielt der Montag 17.03... natürlich im Parterre! Wobei das Parterre leider nicht mehr das ist, was es mal war... die haben das ganze Lokal irgendwie in ein Restaurant verwandelt.

Dennoch war es schön, die bekannten Gesichter wieder zu sehen. Manche hab ich sogar über ein Jahr nicht mehr gesehen. Auf eine "und du bisch also au scho wieder zrugg" Frage war ich nicht so ganz vorbereitet. Mensch, es ist schon so lange, dass ich wieder da bin. Ich arbeite sogar schon fast 8 Monate wieder - unglaublich! Ich muss zurück! Sofort! Wart, ich schreib den Bericht noch kurz fertig...

Ich hab mich natürlich sehr gefreut, dass der Raffi auch da war, weil es zwei Dinge gibt, die ich während meiner SwissLife Zeit nicht wusste: 1. ...dass Raffi "zaubern" kann und 2. ...dass es mich interessieren könnte, dass Raffi zaubern kann :-)

So tauschte ich mich ein wenig mit ihm aus, er kennt natürlich meinen Zauberlehrer auch. Und er zeigte mir auch noch einen extrem kuhlen Trick, den ich nun wie blöd am üben bin - will noch nicht so ganz:-)

Über dem ganzen Tisch im Parterre waren schlussendlich Kartendecks und Karten verteilt und es war nur eine Frage der Zeit (Antwort der Zeit: 2h), bis einer der Jungs (natürlich Zappi) auf die Idee kam, dass man noch Pokern könnte - bei Raffi zuhause, zum Beispiel.

Ich kann nicht Pokern, würde es zwar nicht ungerne erlernen, denke aber, dass es nicht lustig ist, für die Anderen, wenn da ein Anfänger, dem man alles erklären muss mitmacht.

Ich war also am überlegen, ob ich diesen Lokeischenwechsel als Gelegenheit nutzen sollte um bei Zeiten Heim zu gehen - wurde aber mit einem "du kannst dir ja meine Magic DVD's Sammlung ansehen" überredet. Mir fällt grad auf, wie leicht ich zu beeindrucken bin!

Also gingen wir alle zu Raffi und die Pokerjungs machten sich am Tisch bereit für ihre Partie und mir wurde das Zimmer meiner Interessen gezeigt :-) Ich suchte irgend eine DVD raus und schaute diese neben den Pokerjungs an und versuchte mich zu konzentrieren - was aber völlig unmöglich war.

Zimmi flog als erster raus und gesellte sich zu mir. Ich schob ihm eines meiner Decks zu und wir übten Einhandvolten (beidseitig) und Zimmi zeigte sich als ziemlich talentiert :-)

In einer Pokerpause holte Raffi dann eine Extreme Card Magic DVD und die war einfach nur abartig. Unglaublich was man mit Karten alle machen kann! Und Zimmi und ich versuchten gemeinsam mitzumachen. Wir "spulten" immer hin und her und drückten auf Stop - aber es ging einfach zu schnell!

Am Schluss löste Raffi dann auf, dass wir den Show Teil angesehn haben und nicht den Lern Teil, wo die Griffe einzeln quasi in Zeitlupe gezeigt würden... oops :-)

Irgendwann war die Poker Partie vorbei und alle standen noch da, vor dem Fernseher, und liessen sich von den beiden geschickten Händen auf dem Screen beeindrucken.

Ein kleines Beispiel, was man unter Extreme Card Magic zu verstehen hat - krank aber beeindrucken - hab mir natürlich gleich eine Übungs-DVD's bestellt ;)


Wach. Ich schlug die Decke wieder über's Gesicht - dennoch "es" blieb wach! Na dann schau ich halt fern, werd ja wohl mal wieder an einem Samstag schön Ausschlafen können! Nein ging nicht... Ich probierte etwa eine Stunde lang mich auszutricksen und so wieder in den Schlaf zu mogeln - aber mein Tatendran war zu gross! Lag es am Wetter? Lockte die Sonne?

Jaaa, was könnt ich denn machen? Hey ich könnte ja Schwimmen gehen... als ob das eine typische Beschäftigung von mir wäre! Und wenn ich schon dabei bin, kann ich die paar Kilometer zum Hallenbad ja gleich mit dem Velo fahren... Wie wenn ich Velo fahren würde!

Und so kam ich dann tatsächlich noch vor 09.00 Uhr bepackt mit Badesachen im Hallenbad Erlen an. Und wenn ich schon dabei bin - kann ich ja gleich noch in die Sauna! Hä? Jetzt reichts aber langsam...

Zuerst aber ab in die Kabine - rein in's Bikini und in's Wasser (in dieser Reihenfolge). Und ich schwomm hin und her... und hin und her... und her und her... oops verschwommen!

Und dann ging's weiter. Wieder in die Klamotten, rüber in die Sauna, aus den Kleidern, rein in's Tüechli und ab ging's. Ich kann nicht auf eine allzu lange Saunaerfahrung zurückgreifen. Nach geschätzem Mitsaunistendurchschnittsalter, ist es aber auch völlig okey, wenn ich diese Erfahrung noch nicht habe - ich hab noch Zeit:-)

Heute: gemischte Sauna. Aha. Ja okey. Was soll's. Ich tänzelte also mit dem Tüechli eng umwickelt da in dem Gang herum und versuchte einen Blick in die Sauna zu erhaschen. Schon mal probiert? Da hat man von aussen ja wirklich gar keine Chance zu sehen, wer und wieviele davon drin sind! Aber die, die drinn sitzen sehen einem sehr wohl, glaub ich zumindest!

Ich hüpfte also wieder von der Glastür zur Seite und studierte nochmals in Ruhe die lustig skizierten Sauna Regeln und merkte mir: Wenn man rein geht, sollte man irgendwann auch wieder raus!

Ich fühlte mich , was das Know How angeht, plötzlich genug bereit die Tür zu öffnen und mich darauf einzulassen. Ich wusste noch immer nicht, wieviele Tüechli und dazugehörige Schweissproduzenten sich drin am tummeln sind... und schon war die Tür offen.

Dann muss alles sehr schnell gehen. Die Tür darf ja nicht zu lange offen bleiben. Ein riesiger Druck lastet auf einem. Ein Blick möglichst an allen vorbei - weil die waren ja alle Nackt - sehen wo es noch einen Platz gibt. Oben links. Super, den nehm ich. Ein freundliches "Grüezi mitenand". Tüechli festhalten, zum freien Platz eilen, Tüechli loslösen, platzieren und hinlegen, Beine möglichst Blicksicher anwinkeln und augenzu. Geschafft.

Und nun hat man genügend Zeit um herauszufinden, wer oder was sonst noch so an einem Samstag Morgen in der Sauna herumhängt. Meine Augen liess ich fast konsequent geschlossen - weil offne Augen sind so verdammt neugierig und schwer zu kontrollieren! Am Strand trägt man für solche Situationen ja Sonnenbrillen, aber ich glaub das wär aufgefallen! :-)

Als ich die Sauna betrat war es in der ersten Minute einfach unangenehm ruhig... doch irgendwann fanden die beiden älteren Pärchen (älter = grau) wieder zu ihrem ursprünglichen Gesprächsthema zurück : Bücher. Und sie sprachen über kluge Bücher, über lehrreiche Bücher und die eine Frau regte sich darüber auf, dass ihr man zwar liest, aber nur Comics :-) Und ihr Mann tat nichts der gleichen. Es war ihm egal, was sie sagte :-) Das nenn ich ein eingespieltes Team - sie redet und er hört nicht zu.

Die 4 Schwitzer verliessen mich dann einer nach dem Anderen - vielleicht wartete ich auch einfach, bis alle draussen waren... auch möglich :-) Die Sanduhr zu drehen, hab ich ja bei dieser Stresssituation am Anfang sowieso verschwitzt (< haha Situationsgäg).

Irgendwann erlaubte ich mir die Sauna zu verlassen und es folgte ein wohltuender Gang an die frische Luft, gefolgt von einer kalten Dusche, abgerundet mit einer langen, schönen Erholungsphase, draussen auf den Liegestühlen in der Sonne - traumhaft!

Und da an diesen Liegestühlen liefen irgendwie alle einmal (manche auch mehrmals) nackt an mir vorbei und ich war völlig damit beschäftigt, nicht hinzusehen! Man schaut ja nicht hin, aber man schaut auch nicht nicht hin! Aber die waren alle grau und alt, dass will man nicht sehen - ich möchte das nicht sehen! Ich könnte jetzt keine Details nennen, kein Phantombild anfertigen lassen, aber einen Gesammteindruck erhält man ja trotzdem... ob man will oder nicht! Ich meine Draussen könnte man ja das Tuch tragen... !? Ich schliesse daraus, dass ich nicht FKK tauglich bin oder prüde oder einfach noch zu jung oder ganz normal?

Es folgten noch zwei weitere Saunagänge und die dazugehörigen Phasen... es war echt erholsam!

So erholt machte ich noch ein paar Längen (Breiten kommen gar nicht gut an!) im Bad - im Becken "Nur für Schwimmer" - das gleich neben dem Becken für "Nicht Schwimmern" und "Passiv Schwimmer" ist. Schlussendlich ging's mit dem Velo wieder nach Hause. Es war nach 12.00 Uhr inzwischen. Und ich kleveres Ding hab einen grossen Rucksack mitgenommen, weil ich noch einkaufen wollte - hey und warum nicht gleich im Center Dielsdorf - Super Idee! Und ich kaufte mir alles mögliche zusammen ohne zu bedenken, dass ich das alles nachher auf dem Rücken nach Hause fahren muss.

Ich war also auf der Heimfahrt leicht ab mir selber genervt und redete kein Wort mit mir. Aber das war zum Glück auch nicht nötig, weil ich mit Susii ein telefonisches Newsupdate hatte :-) Lustig wie immer :-)

Zuhause angekommen - noch immer strahlende Sonne und der Tag noch kaum vergangen! Und dieser Tag soll nun also der Tag in diesem Jahr sein - ein stolzer Tag - der Tag, an welchem ich das Hard Top vom Cabrio entferne :-) 

Ich bändigte dannach mein Haar, setzte die Cabrio Mütze auf und brauste los. Sooo schön... ich freu mich auf den Sommer!



Heute war ich nach dem Mittagessen noch drüben im anderen Gebäude unterwegs. Ich wollte gerade über die Passarelle zurück in das Gebäude wo ich stationniert bin - da halten mich plötzlich zwei ältere Damen auf und fragten, wo denn der Lift sei, mit dem sie hier raufgekommen wären, sie seien grad im "Kafi" gewesen und sie wissen nicht mehr wo raus und die Toiletten hätten sie auch nirgends finden können?

Ich war total von den beiden Damen begeistert, sie waren richtig nervös und "chribbelig" :-) Wahrscheinlich waren sie als Publikum in irgendeiner Sendung... vermutlich war's das erste Mal:-) Natürlich gab ich gerne bereitwillig Auskunft, wie sie am besten an den Toiletten vorbei wieder zum Empfang kommen...

Und dann plötzlich die eine zu mir: "Sii han ich doch au scho im Fernseh gseh!?". Ich lächelte, zugegeben ein wenig geehrt, und meinte, dass ich nicht vor der Kamera arbeite :-) Daraufhin gleich tröstend die andere Dame : "Die hinter de Kamera sind mängisch fasch wichtiger!" Aha... :-) Ich beschloss die beiden nicht über meine eigentlichen Aktivitäten hier aufzuklären und genoss grinsend die Bilder in meinem Kopf... "ich hinter der Kamera" - "ich im Regie Sessel" - "ich als Produzent" :-)


Ich krieg ja hier eigentlich nicht so viel von der ganzen Fernsehproduktion mit... aber manchmal dann doch - und dann find ich das aufregend und kuhl :-)
Ach... der Video Kurs gestern war richtig lustig :-) Da gibts dann irgendwann noch einen Bericht drüber... bzw. es wird ein Filmli geben, so denn es fertig wird :-)

Aber sonst einfach für heute:

Esthi meinte zu mir: Hey du liegst voll im Trend!

Sie erzählte mir, dass sie gestern an einer Veranstaltung war und da lief so eine Zauberin mit ihren Karten herum und führte überall ein bisschen Kartentricks auf...

Überhaupt ist das Thema Zauberei und Mentalismus ja sehr aktuell. Überall im Fernsehen sieht man Sendungen, in der Zeitung findet man Berichte darüber... es ist einfach überall!

Toll... super! Nein überhaupt nicht!

Ich hasse es im Trend zu sein - und ich war zuerst!

Das war doch gerade der Reiz an der Zauberei... ein Hobby das nicht jeder hat... ich find's nicht so kuhl! Jawohl!
Eigentlich gibt es ja gar nichts zu berichten... aber irgendwie häufen sich die kleinen Sächeli... aus viel Kleinem wird viel. Also deshalb hier ein Allerlei Update.

Am letzten Wochenende hat zum Beispiel Coco Selbstmord gemacht! Coco ist ein Cola Light Dösli, welches Massimo über's Wochenende auf dem Fenstersimms (draussen) vergessen hat! Und am Montag morgen... ja, da war es plötzlich nicht mehr da! Ich ahnte was geschehen sein musste - es muss gesprungen sein! Ich erwartete den Anblick des toten Cola Dösli am Boden. Es war grausam... es lag da, regungslos: 3 Stockwerke ist es gestürzt!

Natasa und ich wollten Blumen runterwerfen, aus Trauer, aber da waren keine Blumen im Büro! Also warfen wir ein "Schöggeli" runter - Natasa warf und sie warf es etwa 50cm neben das Dösli. Wenn das nicht grausam ist! Da hat es nun ein Schöggeli und kommt nicht ran! Wir beschlossen dem angeschlagenen Cola Dösli noch eine Zigi runterzuwerfen, diesmal war ich an der Reihe - genau so daneben wie Natasa!

Was ist schlimmer, als ein unerreichbares Schöggeli? Ein unerreichbares Schöggeli und eine unerreichbare Zigi! Wir schlossen das Fenster und sprachen nicht mehr darüber.



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Heute Abend, nach dem Arbeiten, habe ich Video Kurs :-) Also nur so ein Krasch Kurs - nichts besonderes - aber ich freu mich trotzdem. Hoff es gibt dann was zu berichten darüber... und auch noch die ganze Geschichte, wie es dazu kam...

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Am Samstag möchte ich dann nochmals versuchen an den Autosalon zu gehen... :-) Ich hoffe das klappt diesen Samstag - sonst muss ich aufgeben... :-)

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Bald beginnt der Cocktail Kurs... okey "bald" ist jetzt etwas übertrieben... in einem Monat... hey jetzt ist grad eine aktuelle Meldung von meiner Redaktion reingekommen und deshalb vergesse ich jetzt spontan, alles was ich schreiben wollte :-)

Und zwar - gestern gab es einen Artikel über meinen Zauberlehrer im Tagesanzeiger :-) Seite 61 :-) Kannst du ja mal nachlesen :-)

Ich muss dann auch lesen, wenn ich dazu komme. Hey, jetzt bin ich fast ein bisschen stolz, dass das mein Zauberlehrer ist - obwohl ich gestern bemerkt habe, dass er mich etwas "beschissen" hat am Samstag :-)



Habe fertig :-)


Was ist schlimmer als ein Mann in einem rosa Polo Shirt?

Ein Mann in einem rosa Polo Shirt, der behaupted, es sei "Pink light":-) ... Männer...

                    
Heute war die letzte Meisterschaftsrunde dieser Saison. In St. Peterzell (! Smile).

2 Mätsche galt es zu gewinnen und diese Aufgabe erfüllten wir zu 50 %. Da es zum Teil ziemlich eng wurde, durften Neulinge, wie ich leider nicht auf's Feld... aber wir haben gefäänt wie die Grossen - die ganz Grossen!

Schön ist, dass wir die Saison mit einem Sieg beenden durften und mit genau 100 Toren (14 davon hier im Bild) :-)



RangTeamSp   SUNToreDiff.   P
1. UHC Bassersdorf II 181503  143: 71+7230
2. UHCevi Gossau 181323  118: 54+6428
3. Rheintal Gators Widnau 181116  87: 69+1823
4. Hot Chilis Rümlang-Regensdorf II 181017  100: 83+1721
5. UHC Tägerwilen 18936  81: 68+1321
6. UHC Laupen ZH 18936  94: 84+1021
7. UHC Eschenbach 184311  71: 93-2211
8. UHC Tuggen-Reichenburg 184212  70: 114-4410
9. UH Appenzell 184113  57: 104-479
10. UHC Neckertal 182214  59: 140-816
Ich war sehr entteuscht, als letzendlich tatsächlich feststand, dass der Autosalon Samstag mit Susii, Karin & Freund ins Wasser fällt. Ich hab mich bemüht noch Leute zusammenzukriegen, aber es war irgendwie alles gegen mich.

Am Samstag wachte ich dann auch noch um "Zurarbeitgehzeit "auf und konnte nicht mehr schlafen. Da ist er also - der Tag, der einst voll verplant war und plötzlich leer und unverplant ist. Ich überlegte mir, was ich alles machen könnte, wollte ins Sihl City (endlich mal!), in den Zauberladen, nach Zürich, nach Regensdorf ins Zentrum - doch brachte mich einfach nichts aus dem Haus. Ich wollte nichts alleine unternehmen, aber ich hatte auch keine Lust Jemanden zu fragen. Blöd.

Um halb Elf hab ich es dann beinahe auf den Zug nach Zürich geschafft. Nur noch kurz mit dem Hund raus und dann auf nach Zürich! Es stand schon alles parat. Und ich ging mit dem Hund raus - und es war kalt, es war windig, es war trüb, es war nicht anmächelig und ich kam mit dem Hund zurück, öffnete die Tür und plötzlich umgab mich diese Wärme, das Sofa und der Fernseher luden mich freundlich ein... alles so gemütlich - ach... hier bleib ich!

Doch dann - gottseidank - Anruf: Susii! "Heyyy du hesch mir geschter aglüte!?" - Jaaa hundert mal :-) Es gibt so viel zu erzählen, ich war so nervös und so glücklich und so über mich selber verärgert zugleich... ja ganz viele nicht nachzuvollziehende Emotionen. Nach ein paar Austauschminuten dann die Frage: Ja wo bist denn du? Susii war auf dem Weg nach Hause von Rappi aus. Also so geschätze, aufgerundete 30 Zugminuten von Zürich entfernt... so wie ich ungefähr auch. Und da gab es gar nicht viel zu diskutieren - es machte sich fast von selbst ab - und schon waren wir beide unterwegs und wir trafen uns in Zürich beim Treffpunkt! (Wo es gratis Umarmungen gab?)

Auch wenn wir praktisch jedes Wochenende zusammen verbringen - das war definitiv nicht geplant - und ich liebe es, dass meine Lebensmitbestreiterin so spontan ist :-)

Gemeinsam gingen wir doch noch in meinem Zauberladen, wo eine ganz ganz spezielle Stimmung herrschte. Die wollten uns irgendwie gar nichts verkaufen? Oder keine Ahnung - es war seltsam. Aber gekauft haben wir trotzdem. Mensch ist das teuer! Egal, da spricht man nicht drüber... :)

Jetzt haben wir also ein Buch, wo ganz viele Comedy Einlagen für's Zauberprogramm beschrieben sind, immer mit Bild und Text und ich freu mich schon auf unseren Abgang:



Ehm ja... :-) Die Zeichungen sind halt auch einfach lustig :-) Aber das kuhle ist, dass es da wirklich ganz viele Ideen gibt - viele Sachen, die man sich ganz einfach basteln kann - und genau auf dieses Basteln freu ich mich sehr :-)

Zuhause war ich dann doch schon wieder um 15.00 Uhr und ich konnte keine Sekunde herumsitzen. Habe gewaschen, eingekauft, aufgeräumt, Pet und Alu und Flaschen zurückgebracht, Kleider in die Kleidersammlung gebracht... so unangenehm fleissig :-)
Letzte Woche rief ich Daniela an mit der Motivation umbedingt wieder mal etwas mit ihr zu unternehmen. Zuerst war von "eis go zieh" die Rede - doch ein paar Tage später kam die Frage an mich, ob ich denn Lust auf eine Überraschung hätte.

Eine Überraschung? Wer sagt da schon nein :-) Und so liess ich mich darauf ein...

Um 18.00 Uhr beim Gleis 9 in Oerlikon. Da assen Andrea, Daniela und ich etwas z'Nacht. Dann ging's weiter. Nur wohin? Ich hätte mich ja informieren können, was denn so läuft - aber da vertrau ich doch der Daniela zu fest :-)

Ich war verhältnismässig sehr unneugierig - hatte fast zu viel Vertrauen. Hätte sie mich an den ZSC - Kloten Match geschleppt - hätte ich Interesse heucheln müssen... aber auch das hätt ich gemacht. Ich hab mich einfach gefreut die beiden wieder mal zu sehen... :-)

Wir liefen dann in Richtung Hallenstadion... hmm... und dann blieben wir aber beim Theater 11 hängen. Ein kleines Schielen auf das Plakat: Mummenschanz.

Was ist denn Mummenschanz? Ich erinnerte mich diverse Male schon Werbung im Radio dafür gehört zu haben... doch so genau hingehört habe ich nie :-)

Daniela klärte mich auf, dass sie sich erinnerte, dass sie eben schon mal erstaunt war, dass ich Mummenschanz nicht kenne und sie nahm es als ihre Pflicht, oder als Ehre, mich, quasi die Jugend weiterzubilden.




Ganz ehrlich - ich wär nie von alleine auf die Idee gekommen, das sehen zu gehen. Und genau deshalb bin ich umso dankbar! Es war mega! Die Show ist wirklich einzigartig und man muss soviel Schmunzeln und kann so viel eigene Phantasie miteinbringen. Ich glaube, dass jeder vom Publikum eine ganz andere Show gesehen hat - genial!

Absolut empfehlenswert - leider ist Samstag (08.03.08) die letzte Vorstellung im Theater 11.

Vielen herzlichen Dank an Andrea & Daniela und ich freu mich auf's Riz Casimir essen bei euch nach meinem Cocktail Kurs :-)

Hunde und Böden dürfen niemals die selbe Farbe haben! Also entweder schwarzer Hund, weisser Boden oder weisser Hund, schwarzer Boden. Was einfacher austzutauschen ist, ist natürlich jedem selber überlassen.



Ein Nichteinhalten dieser einfachen Regel kann fatale Folgen haben!

Zum Beispiel könnte man in der Nacht, wenn man müde nachhause kommt über den schwarzen Hund (Variante 4 im Bild) stolpern und sich einen Zahn ausschlagen! Dann müsste man am nächsten Morgen zum Zahnarzt, welcher der Zahn schmerzlich wieder einsetzt. Folgen würden 2 Wochen Flüssignahrung und ein noch etwas verzogenes Gesicht.

Gute Besserung, Markus. :-)
Weil sonst nichts spannenderes passiert - Die Kiosk News:

Hier ein vollkommen ungestelltes Foto unserer glücklichen Kundschaft. Die Nachfrage hat sich seit unserer Werbekampagne verdoppelt. Unser Sortiment wächst täglich und durch grosszügige Spenden konnten wir schon einen beträchtlichen Gewinn erwirtschaften.



Und so können wir es uns nun auch leisten, eine für unsere geliebte Kundschaft zugänglichere Kioskfläche zu benützen.

Also aufgepasst liebe Kunden: Wir sind umgezogen - Nun ein Stock höher!

Und es war noch immer nicht genug! Noch immer nicht genug Fasnacht - und so führte mich mein Weg an diesem Sonntag nach Basel. Der letzte Bummelsonntag in Basel. Da laufen, am Abend, nochmals viele viele Guggen und Trillergemeinschaften zivil durch die Basler Stadt.

Und ich begann nachzudenken - meine Erinnerungen an Basel. Und da fallen mir eigentlich nur 3 - sagen wir 4 Ereignisse ein - natürlich alle zusammen mit Susii, damals noch Andrea ;)

Und diese Erinnerungen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Susii hatte damals bei Tillate (das waren noch Zeiten...) an einem Online Wettbewerb teilgenommen. Zu gewinnen gab es ein Meet & Greet mit den damaligen Mister Schweiz Kandidaten - und promt hat sie da gewonnen und mich mitgenommen :-) Ja und dieses Meet & Greet war in Basel... da durch, dass wir die Kandidaten da "kennenlernten" verfolgten wir natürlich die damalige Wahl zum Mister Schweiz 2003 - Mein Gott, waren wir jung :-)



Und das führt mich gleich zur Erinnerung Nr. 2 - Die Mister Schweiz Wahl fand damals nähmlich im Joggali in Basel statt - und wir waren mit dabei (da simmer dabei - dat is priiiima :-) ). Ja und nach der für Robäääär Ismääiiowitsch erfolgreichen Wahl fand da noch eine After Wahl Party statt - und wir voll mitdabei. Und irgendwann am Morgen torkelten wir dem Tramgleis entlang zum Bahnhof und wir hatten so hunger :-)

Und unser ultimativer Mister Schweiz Wahl Song (optimiert für Susii's Liebling: Gery)

(Melodie von Marco Rima - Think Positiv)

Im Joggeli - Dä Kick muesi ha
Luege mir die allerschönschte Manne ah

Sie stelled sich vor - mached e Show,
Da seit doch jedi Frau grad "wow"

Mir stimmed denn ab für de Gery Sweet
We don't vote for the other shit

Vote for Gery - Vote for him
Gib am Gery dini Stimm

Weder Minder, Draganov no Benjamin
Gib nur am Gery - dini Stimm

Gery Sweet for Mister Schweiz
Because he's the one with am meischte Reiz

Stimm für ihn - Vote for him
Gery isch doch den King



Und wenn ich mir den Text so ansehe und überleg - wir haben uns irgendwie doch nicht verändert :-)


Erinnerung Nummer 3 kann ich leider zeitlich nicht mehr ganz einordnen, aber es muss später gewesen sein... Basel Morgenstreich :-) Der ist ja bekanntlich am Montag Morgen. Susii und ich waren aber schon am Sonntag Abend da und wir machten die Nacht durch. Einen grossteil der Nacht verbrachten wir im Cindys und hatten es "saulustig" :-) Weil da sass einer, der schaute uns stääändig an - und wir begannen Strichli zu machen, wie oft er schaut und er kam bestimmt über die 100er Grenze :-)
Und so viel mir ist, gingen wir nach dem Morgenstreich sogar noch Arbeiten oder in die Schule? BMS... vielleicht :-) Es war auf jeden Fall lustig :-)

Erinnerung Nummer 4 ist noch gar nicht so weit weg - da gibt es sogar einen Bericht dazu: Wetten, dass... ?
Auch eine schöne Erinnerung :-)


Und im Juni kommen dann noch ganz viele schöne Erinnerungen dazu :-)

Und noch etwas, auf das ich mich im Juni freuen werde: Drachenbootrennen!!! Juhuu, wir trauen uns nochmals - Grisu Fighters Reloaded - Der Wahnsinn :-)

Juhuuu ich bin dabei :-)

3 Wochenenden wird man mich also auf irgendeiner Fanmeile in Basel antreffen können :-) Ich freu mich sehr dabei zu sein, auch wenn ich nicht wirklich einen anspruchsvollen Job machen werden muss :-) Ich freu mich auf neue Bekanntschaften und auf die Stimmung :-)

Im Mai findet noch ein Training statt :-)
Jawohl, ich bin ein Kiosk!



So sieht es hinter mir im Büro im Moment aus - pro Stück 10 Rappen :-) Kommen darf eigentlich wer will - muss einfach einen Batch haben, damit er überhaupt in's Gebäude kommt :-)

Wer genau hinschaut: Massi ist die dicke Kioskfrau :)

Danke an alle grosszügigen Spenden ;)


PS: Diebstahl lohnt sich nicht - wir haben Überwachungskameras installiert!

Da hab ich doch mal wieder was im Netz gefunden :-)

Also auf dieser Seite kann man ein Bild hochladen und dann findet es heraus, welchen Promis man gleicht (scheinbar!).

Link: http://www.myheritage.com/FP/Company/tryFaceRecognition.php?lang=DE&collage=1

Und da kann man noch ein bisschen herumvoten:
http://www.myheritage.com/FP/Company/vote.php?lang=DE&matchID=12500892


Meine Ergebnis:




PS: Britney Spears gleicht sich überigens nicht :-)


Wochenende in Stichworten:

  • Geplant Verschlafen
  • Spontaner Freitag Taschen Kauf > die perfekte Tasche? > wir spinnen :-)
  • Besuch im Brokenhaus Zürich > Männerkleider YES :-)
  • Erneuter Mc Clean Umzieh Besuch > als Modeberater missbraucht?
  • Zug nach Lausanne > Dibi & Steffi
  • Apéro im Zug / Schminken = Aufmerksamkeit :-)
  • Lausanne > Gleis 70 ... klar!
  • Schliessfächer am Bahnhof Moudon > gibt es eben nicht!
  • Schliessfach bei der Post > sogar gratis :-)
  • Halbstündige Unterhaltung durch einen Strich am Boden und Kamera :-)
  • Wo ist das Fest?
  • Diverse Guggen...
  • Nachtessen beim Chinesen, der nicht hinter seinen Nudeln steht - zu unrecht!
  • Spontane Schlissfächerbesuche > noch alles in Ordnung?
  • Im oder vor dem Pöstli...
  • Immer kälter... und kälter... und kalt!
  • Umzug... oder so?
  • Suchen warme Bleibe > fanden komisches Restaurant mit einer Magersüchtigen und einem Irren!
  • Gerüchte um Notschlafstelle
  • Notschlafstelle in einem Sektentempel?
  • 1 Wolldecke ist nicht genug!
  • Ambulanz holten sporadisch Notschlafstellenbesucher
  • Psssst... les enfants!
  • Wollten Zug um 05.59 nehmen
  • Susii konnte sich um 05.30 noch nicht bewegen
  • Standen um 8.30 auf > Hut weg!
  • Besuch beim Schliessfach... > Schliessfach aufgebrochen!!! Wodkaraub!
  • Wilde Spekulationen über Schliessfachraub! Hund & Sekjuritas!
  • Zug um 08.59 nach Lausanne
  • Zu Hause um 13.00 Uhr!
  • Müde!






Und hier die Details:

Am Samstag Morgen wachte ich früher als mein Wecker auf und weckte ihn. Wahrscheinlich ausgeschlafen nahmen wir den 10.36 Zug, obwohl wir den 10.06 Zug nehmen wollten - und es hätte auch locker früher gereicht. Weiss nicht, wer uns da wieder eine halbe Stunde geklaut hat? Ich hoffe nicht Gert, weil der hat uns schon 50 Tage geklaut!

Definition von Plan: Eine eigentlich sinnvolle Abfolge von Tätigkeiten - die wir nie so einhalten werden. So stiegen wir nicht wie geplant in Zürich aus, sondern schon in der Hardbrücke und kauften uns eine Freitag Tasche :-) Aber wir sind glücklich damit! Dann wieder zur Hardbrücke - Zug nach Zürich > zum Brokenhaus laufen > da wunderbare, nicht zusammenpassende Männerkleider kaufen. Bepackt mit mindistens 3 Taschen dann der viel viel längere Rückweg zum Bahnhof. Da in den Mc Clean, durch die Zaubertür in ein WC und als Bauer wieder raus.

Da wurden wir mal wieder beguckt, bewundert oder was auch immer. Und kaum zu glauben: Eine Frau hat uns tatäschlich nach einem modischen Rat gefragt?! Also wir standen da in viel zu grossen Buntfaltenhosen, mit komisch gemusterten Hemden, Blazer und Kravatten, mit denen man nicht mal jemand fesseln würde und Hut! Wir sahen geplant scheisse aus! Und die hat uns nach Rat gefragt? Wir gaben ihr Rat - Selber schuld :-)

Einmal durchs Alklädeli und Migros und ab zum Gleis 14. So unangenehm pünktlich trafen wir da ein und warteten auf den Zug, wo wir Dibi und Steffi trafen - noch ein Bauer und dazu noch eine Heidi :-)

Die Zugfahrt verging schnell - und Apéro und zu Trinken hatten wir definitiv genug dabei - wir hätten locker 2 Wochen in diesem Zugabteil leben können :-)



Irgendwann ging die Schminkerei dann los - schliesslich gehen wir an die Fasnacht! Wir schminkten uns, wie man das so macht, passend zu unseren neuen Taschen :-) Grundieren war ja noch einfach... aber dann - Schwarze Konturen, im Zug, super Idee! Und wir witzelten herum, dass wir uns bei "Wetten, dass...?" anmelden mit der Wette, dass wir anhand einem geschminkten Gesicht sehen können, auf welcher Zugstrecke das Gesicht geschminkt wurde :-) So malte ich Susii also die Strecke kurz vor Lausanne auf... aber so schlimm war es gar nicht :-)



                   

In Lausanne suchten wir dann das Gleis 70. Das gibt es tatsächlich! Und da fuhr der Zug nach Nirgendwo - bzw. Moudon! Und wie geplant,  vertauten wir da unsere ganzen Taschen, Kleider und überflüssiger Apéro in einem Bahnhofsschlissfach... Nicht! Nein - weil in Moudon gibt es keine Schliessfächer beim Bahnhof!

Aber irgendwo muss es doch Schliessfächer geben... und wir fragten nach im Hotel beim Bahnhof... leider redeten die so komisch und so mit Händen und Füssen schickten die uns zur Post. Schliessfächer bei der Post... naja, ob das solche sind wie wir meinen? Aber tatsächlich - bei der Post fanden wir nach ein bisschen suchen ein grosses Schliessfach, welches sogar gratis war! Und zwar auf dem Dach. Da es ziemlich umständlich war die Sachen da oben zu verstauen, waren wir auch der Überzeugung, dass es vor Besoffenen geschützt ist - sehen konnte man das auch nicht von unten. Wertsachen nahmen wir aber natürlich mit uns mit.

Und so erleichtert machten wir uns dann auf die Suche nach dem Fest. Überall lagen schon Konfettis am Boden und irgendwie war da auch noch eine Chilbi :-) Und mitten in den Konfettis lag er: Der Strich! Und wir begannen, wieso auch immer, eine Modeschau auf diesem Strich, oder imitierten Besoffene, oder schlugen Räder :-) Und natürlich wurde das alles dokumentiert :-)



Jaaa und wir fanden dann tatsächlich die Fasnacht... irgendwo weiter oben im Dorf war sie versteckt :-) Und wir hörten schon die ersten Guggen :-) Wir hörten zu, tanzten, trafen Leute - mal im Pöschtli, mal vor dem Pöschtli :-)

Irgendwann gab es z'Nacht für uns und rundherum wurde es immer kälter und kälter. Also holte ich meine Jacke aus dem Schliessfach :-) Nach dem Essen ging es wieder weiter mit, mal drin mal draussen, mal tanzen, mal trinken... doch es wurde immer kälter! Es war ziemlich extrem, der Kälteunterschied zu diesem wunderschönen Nachmittag...



Und plötzlich war es so kalt - von innen - dass wir uns nicht mal mehr in Restaurants oder Bars aufwärmen konnten... und es musste eine Lösung her!

Wir gaben einem Restaurant noch eine Chance uns aufzuwärem - und da sind wir in einem gaaaaaaanz speziellen Schuppen gelandet. Die Leute da drinn... oh mein Gott! Wir tanzten uns etwas warm - es half bestimmt auch so für 10 Minuten... aber wir sahen ein, dass wir jetzt nicht 4 Stunden bis zum ersten Zug uns warmtanzen können... und plötzich berichtete Dibi von einer Notschlafstelle, die es scheinbar gibt... super Idee!

Und wir frohren uns durch die Gassen bis zur Notschlafstelle und öffneten da sachte die Tür und schlossen sie gleich wieder! Oh mein Gott, was war das denn? Ein elend langer Tisch in einem riesigen Saal und am Ende des Tisches sassen ein paar Menschen und flüsterten sich, im Kerzenlicht, leise Worte zu. Es sah aus, wie ein Sektentreff - oder wie ich mir halt ein Sektentreff so vorstelle... Irgendwie waren wir aber doch richtig da :-) Und wir erhielten jeweils eine Decke - ehm... ausser Dibi? Und wir suchten uns ein geeigneten Notbettplatz. Grad bei der Tür... super :-) Es war nun vielleicht so gegen 3 Uhr... wir wollten den ersten Zug um 05.59 Uhr erwischen - stellten also unsere Handys.

Das Schlafen war schwierig, weil es war trotz Decke, einfach so unwahrscheinlich kalt. Wir wickelten die Decke rundherum - doch alles nütze nichts - es war kalt. Und doch versuchten wir zu schlafen...

Jedoch wurden wir immer wieder durch ein "Psssst" geweckt! Immer wieder dieses Pssst - kaum öffnete sich die Tür wurde einfach dieses Psssst durch den Saal geschrien - es war schlimm!

Manchmal brummte ich noch ein genervtes "Fermez la porte!" unter der Decke hervor, weil es war wirklich sonst schon zu kalt! Und dann streckte ich den Kopf unter der Decke hervor und sah grad wie 2 Sanitäter einen, mit einer Barre raustrugen? Und ich begann mir so im halbschlaf zusammenzufantasieren, dass die da jetzt einfach ziellos Menschen aus der Notschlafstelle raustragen und krallte mich fest...

Um 05.20 Uhr dann mein Handy Wecker... ein Blick rüber zu Susii und sie erklärte mir, dass sie jetzt nicht aus der Decke raus könne, weil sie sonst erfriere, oder so :-) Ich wollte sie zuerst noch überreden, so mit den Argumenten, dass es im Zug ja wärmer sei, dass wir da schlafen können... aber ich hatte auch keine Kraft mehr für so viele Worte und schlug meine Decke wieder übers Gesicht und schaute stündlich einmal hervor, ob jetzt vielleicht jemand auf den Zug möchte :-)

Um 8.30 Uhr regte sich dann in der Dibi - Steffi Region etwas und tatsächlich - die standen auf! Und auch Susii begann wieder zu leben... und wir suchten unsere Sachen so gut wie es geht zusammen - hinterliessen unsere Gesichtsabdrücke auf den Decken und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Vorher natürlich noch am Schliessfach vorbei... und man glaubt es kaum. Es wurde "aufgebrochen". Es sah aus, wie wenn Hunde da gewesen wären, Kleider waren herausgerissen und zerstreut - Susii's Sandwich fehlte... nachdem Dibi aber den Verlust seiner Wodka Flasche kundgab, waren wir nicht mehr ganz so sicher ob die Hund Theorie stimmt :-)

Wir nahmen den Zug um 8.59 Uhr und z'Morgen gabs frisch aus dem Selecta Automaten :-) In Lausanne gab's noch was warmes zu trinken für uns und wir nahmen den 10.20 Uhr Zug der für uns alle passte - Susii musste einfach in Bern umsteigen.

Ich weiss nicht, warum wir nicht schliefen, weil übermüdet waren wir alle. Aber wir diskutierten einfach stundenlang darüber, dass das was wir da am Zug, an Landschaft, vorbei ziehen sehen, gar nicht echt ist - gemalt ist - alles nur Fake um uns zu verarschen... so a la Truman. Und wir kritisierten alles mögliche: zu viel Farbe, zu wenig - zu unecht. Immer wenn ein Tunnel kam, bedeutete das, dass die Kulisse da einfach noch nicht fertig ist... und Zugstrecken gibt es imfall überhaupt nur eine - und das ist ein Kreis > St. Gallen > Zürich > Olten > Moudon... ja vielleicht noch Schauffhausen... ergab alles nur bedingt Sinn - aber war witzig :-)

Zuhause war ich so um 13.00 Uhr und dann genoss ich das wunderschöne Wetter und schlief und schlief und schlief... :-)

Das ganze Wochenende ist ziemlich gut mit Bildern und Filmen dokumentiert - ich denke da wird noch was kommen :-)

Bilder (noch nicht alle)

Um 17.00 Uhr riss ich mich wie geplant von meiner Arbeit los und führte meine Kutsche in die Stadt. Vorsorglich, wie ich scheinbar bin berechnete ich für eine, gemäss Map24, 10-minütige Strecke eine halbe Stunde. Nach dieser halbe Stunde ersichtete ich den Hauptbahnhof und am geheimen Treffpunkt lud ich Susii auf und wir stellten uns der Aufgabe 2: In einer weiteren halben Stunde eine Map24 berechnet 3-minütige Fahrt mit anschliessender Parkplatzsuche, rundums Volkshaus herum :-)

Das haben wir sehr gut gemacht! So hatten wir noch genug Zeit an uns heruzuzupfen und rummalen und umziehen:-) So frisch an uns rumgemacht begaben wir uns dann zum Volkshaus und vorerst in das darunter/daneben liegende Bistro. So magenleer wollten wir natürlich nicht in den Abend starten.

Der Kellner schien uns richtig einzuschätzen und wies uns an einen Tisch, jenseits von allen anderen Gästen - quasi der Stammtisch :-) Und wir Sumpfhüner gaben gleich Gas: Packten Taschen ein und aus, verkleideten uns, unterhielten uns und kicherten herum... Überigens Susii: Wir haben die Clownnase nun doch vergessen :-)

Dibäli Däbeli kam etwas später, weil er den Verkehr nicht so gut händeln konnte wie wir es können :-) Doch er kam! Und wir bestellten und wir assen. Unser Nachbartisch begann zu leben - wir erhielten Tischnachbarn. Eine komische Gruppe: Eine Frau mit kurzen roten Haaren und zwei Männer, ein Schwarzer - irgendwie auffällig, verkleidet mit einem Hut.

Nach dem Essen ging's nach Draussen, wo man direkt aus dem Bistro in die Warteschlange gelangte. Und bald sah man auch schon Teile von Rondo Rappi :-)

Wir begrüssten, stunden gemeinsam an, zahlten noch kurz den Parkplatz nach (Pssst!) und bald war man drinn, im Volkshaus!

Ohne Vorgruppe, ohne Vorrede, ohne Vorspiel mit fast pünktlich startete dann TOWER OF POWER (Tower of Power ist eine US-amerikanische Funk/Soul-Band aus Oakland, Kalifornien, die 1968 gegründet wurde)! Und siehe da, der Schwarze vom Bistro, demaskiert - ohne Hut, plötzlich auf der Bühne? Wir haben folglich quasi mit ihm z'Nacht gegessen :-) Der eine Saxaphonist sah aus wie Rose Dani und auch den anderen Bändmitgliedern konnte man irgendwelche Ähnlichkeiten anhängen :-)



Es war ein hammer Konzert. Leider waren wir zu klein, wie immer - die hätten nackt spielen können, ich hät's nicht bemerkt! Aber das absolute Heileit, der absolute Hammer > irgendwann begann der Sänger was zu brummen von YouTube und dass er da eine Stephanie gesehen hätte, die sein Lied sang, sie sei aus der Schweiz und bla bla und ich wusste gar nicht was er da wollte... er brummte irgendwas weiter und plötzlich aus dem Gebrumme heraus "Stephanie Heinzmann". Ja wie jetzt? Ja wo jetzt? Und ehe man sich versah begann die tatsächlich die Stephie auf der Bühne einen Tower of Power Song zum Besten zu geben :-) Das war eine geile (sorry) Überraschung!!!

      

Und genau so plötzlich, unerwartet, vorspiellos wie das Konzert begann, hörte es auch wieder auf und wir wurden aus dieser Atmosphäre gerissen: Licht an, Band weg, Leute raus, Zigi an.

Die Rondos gingen noch weiter an die Lollypop Party.... ohh wie gern ich mal wieder gehen würde... aber die Vernunft siegte ein weiteres Mal - ach wie unangenehm erwachsen wir doch geworden sind - schlimm!

Und wir fuhren nach Hause - Dibi zu sich und Susii und ich zu mir... Es war schon geplant das Sofa in der Stube in Beschlag zu nehmen und da Fernseh zu schlafen... und dann, das gibts doch nicht: Besetzt!

Mein (ausgezogener < also nicht mehr daheim wohnend...) Bruder und seine Freundin lagen da, wo wir liegen wollten. Susii ging noch eins rauchen draussen und ich behauptete das ich die Stubensituation in der Zwischenzeit klären würde... jaja... ich versuchte es! Aber wenn du nichts gegen den Feind machen kannst - verbünde dich mit ihm! Und wir schlugen vor, alle gemeinsam einen DVD zu schauen... Das Pärchen willigte ein und ich machte mich auf die Suche nach einem geeigneten DVD.

And the winner is: Sister Act. Super - mit der Hupi Goldbörg! :-) Nach einer kurzen Diskussion wo wir die Domi-Freundin > Angie zum Schwänzen motivierten (wir hatten sogar ein Schulfach "Schwänzen" - aber wir gingen nie...) und nachdem wir dem Pärchen die Vorzüge eines Ecksofas im Gegensatz zu 2 Sofas berichteten und nach dem wir die Alterssituation klärten, starteten wir den Film.

Ich habe bestimmt, alles in allem summiert, 4-5 Minuten Film mitgekriegt. Ich schlief als Erste ein, dann Angie, dann Domi und Susii wachte über uns :-) Nach dem Film hatten wir das Sofa dann aber für uns und wir schliefen ein - auch Susii... und nach dem Schlafen folgte ein hammer Wochenende, von welchem ich im nächsten Bericht berichten werde :-)

Das wird wieder einmal ein unheimlich langer Freitag. Ich seh's schon kommen :-) Ich freu mich doch soooo auf 17.00 Uhr :-) Dann geht's nähmlich los - der Start in ein vielversprechendes, wenig erholsames Wochenende - von welchem es hoffentlich viel zu berichten geben wird...

Ich liebe Vorfreude :-)

So und da ich irgendwie keinen sinnvollen Text zusammenbringe - Fragen zum Leben:

- Warum künden Radio Moderatoren?
- Warum ist Zürich immer noch nicht unter den Top 20 bei Monopoly World?
- Warum werden gegen Ende der Woche die Tage länger?
- Werd ich einen Parkplatz finden beim Volkshaus?
- Wo liegt Moudon?
- Warum vertrampen Elefanten Menschen?
- Wieso gab es schon so lange keinen Apéro im Büro?
- Wieso machen die den Ski Tag dann wenn ich nicht kann?
- Warum krieg ich nicht öfterns Postkarten (Danke @Natasa)
- Warum fallen mir keine "Warum" Fragen an's Leben mehr ein?
- Warum tu ich das hier überhaupt?
- Warum frag ich mich das?
- Warum schreib ich, dass ich mich frag, warum ich das mach?
- Warum ist der letzte Satz so kompliziert?
- Warum bist du den Mist hier immer noch am Lesen?
- Warum erlaubst du dir, das hier als "Mist" zu bezeichnen?
- Warum red ich mit mir selber?
- Warum nicht!

Was ich grad noch auf meinem Desktop gefunden habe:



Und was ich und mein Laptop ungefähr in den nächsten Tagen so vor haben:




Sooo und jetzt häppy Träning for mi!

Vielleicht noch kurz als Vorfreudebericht auf's kommende Wochenende: Freitag Tower of Power Konzert - mit Nachtessen... juhuu :-) Und dann Wochenende in Mondou oder so ähnlich... irgendwas irgendwo in der Westschweiz, was irgendwie, irgendwahrscheinlich irgendsinnig wird :-) Irgendwarum freu ich mich :-)

 

Sooo der Wochenende Bericht wird wieder mal bewusst ausgelassen... :-) Und somit komm ich direkt zu den Neuigkeiten des Tages.

Aaaalso, es war einmal, vor langer langer Zeit da hat sich Jemand auf einer Seite als Voluntier eingetragen, und dieser Jemand wusste scheinbar nicht wie man Volunteer schreibt - oder Volontier oder was auch immer. Aber das war zum Glück nicht das Massgebende um als Volontieeeee ausgewählt / auserwählt zu werden.

Nein das Wesentliche weiss ich selber nicht. Ist auch egal. Auf jeden Fall hat mir heute die Host City Basel auf die Combox gesprochen. Und das ist unbestritten ein Ereignis wenn einem eine Stadt auf die Combox redet. Und sie wollte das ich zurückrufe, wegen einem Interview - Ich bin berühmt und deshalb wollen die eine Interview - oder so ähnlich. Passiert mir öfters, dass ich um ein Interview gebeten werde...

Ich klärte nochmals mit meinem Cheffe mit einem sehr sehr lieben, netten E-Mail ob ich nicht doch Ferien nehmen könne während der Euro - aber ich erhielt ein genau so nettes Mail zurück, dass das leider nicht gehe. Hab ich mir schon fast gedacht - aber probieren wollte ich es ja trotzdem :-)

Dann rief ich zurück nach Basel, musste laut rufen, weil ist ja weit weg. Und die riefen mir einen Interview Termin zu und das ist der jetztige Stand. Wir werden das telefonisch  dann besprechen, wann, wie lang und wo und wieso und so.

Und ich freue mich :-)

Und für meine französisch lesende Besucher:

Schö mö röschui! :-)

Das waren nun also die Neuigkeiten aus meinem Äktschen Leben. Schade das ich sonst nichts zu sagen habe, weil jetzt bin ich grad am Schreiben... und ist grad noch gemütlich. Und lügen möcht ich ja nicht... einfach was erfinden... nein nein, wär nicht okey.

Die letzten Tage waren irgendwie strub... ganz strub! Irgendetwas lief schief... Wie auch immer... Ich freu mich sehr auf den Samstag - weil dann wird noch mals gehörig Fasnacht gefeiert! Ohhh ich freu mich!

Und weil heute ja Valentinstag ist, muss ich da ja auch noch ein paar Worte verlieren dazu:

1. Ich find Valentinstag doof!
2. Ich möchte keine Geschenke!
3. Ich kenn den Brauch nicht!
4. Ich mag den Brauch nicht!
5. Ich find Valentinstag doof!

Sag es mit Worten!
Frisch, fitt und ausgeschlafen ging's für mich am Sonntag los nach Sissach an den Umzug. Jaa... die Basler haben noch etwas Fasnacht übrig für uns... :-)

Und das war mein absolutes Lieblings.. ding:



Nein es ist kein Biendli - sondern so ein Verkehrspfosten... aber der wohl süssteste Verkehrspfosten der Welt.



Susii musste leider drann glauben und wurde konfettigebadet.



Aber s'stand ihr gut :-)

              

Das Abend Programm hab ich dann nicht mehr mitgemacht, weil ich Montag's wieder arbeiten sollte. Ich beschloss aber mich am Montag Abend nochmals mit Fasnacht zu überraschen und fuhr nach getaner Arbeit wieder zurück nach Läufelfingen... und von da aus später weiter an den Maskenball in "Ammel" :-)

Ohhh wie schön... es war hammer! Schwärm, träum und so weiter... :-) Dass keine Foto's existieren lässt darauf schliessen, dass ich sehr beschäftigt war - was auch stimmt!

Ich freu mich jetzt wieder auf Samstag - Nur noch 4 Mal Schalfen!

Und Susii gebührt hiermit noch mein schriftlicher Respekt, weil sie heute (Dienstag) arbeiten ging! Ich mit meinen alten Jahren hab den Dienstag frei genommen - das war schön - das hab ich gut gemacht :-)

Freundliche Grüsse und was es sonst noch so gibt - Mia.
Am Freitag ging ich früher nach Hause - da es doch noch einiges vorzubereiten galt. Meine Mutter (1000 Dank!) hat zum Glück gekocht und ich musste mich "nur" ums Einkaufen und dekorieren kümmern...

Ich wollte die Tische mit dem gekauften Tischtuch decken und dann - Überraschung - das ganze ungefähr 40 cm zu klein. Und wir überlegten und überlegten, wie man das irgendwie noch retten könnte - Und kurzerhand wurde dann einfach dass "Welcome Back" Tischtuch wieder reaktiviert... zum Glück hebe ich alles auf :)

Dieses Tischtuch war zwar schon bemalen und so legte ich auf das noch unbemalene, neue Tischtuch einfach ein paar Farbstifte und somit war das Problem gelöst und das Tischtuch wird somit gleich kreativ für's nächste Fest vorbereitet.

Irgendwann trafen die ersten Gäste ein, die vom Geschäft und dann kamen Schlag auf Schlag immer mehr, bis wir ungefähr alle waren...




Es wurde geapérööled, gegessen, gespasst, gemalen. Beim Dessert angelagt waren alle aber schon soooo voll, da kriegte kaum noch Jemand etwas von der feinen Caipirinha Créme runter... schade eigentlich!

Und so ging es dann an's Gschänkli uspacke - der freudige Teil, auf den ich mich nicht so freue, weil dann immer alle so schauen und dann muss die Reaktion stimmen und jedes zögern wird gleich interpretiert.

Aber bei solchen Geschenken kann man nicht viel falsch machen. Also was die vom Geschäft sich wieder einfallen lassen haben... echt wahnsinn! Ein Retro Headset - der Brüller! Und das Teil funktionniert!!!


   

Und auf dem Bild hier trage ich noch eine Spionage Sonnenbrille, mit welcher man Retour schauen kann. Und dann gab's noch eine Fake Fotokamera mit welcher man Wasser spritzen kann :) Und natürlich noch Play Mobil - das hab ich jetzt im Geschäft - da hat's so Chnöpfli und dann macht's Musik oder Klatscht oder macht Trommelwirbel... :-)

Ja und vieles mehr hab ich erhalten... Danke Danke Danke! War wirklich genial, was ich da gekriegt habe :-)

               

Und da hat mir die Angi noch was schönes geschrieben... :-)

Es hat sich also gelohnt und war ein lustiger, spannender Abend und ich hoffe es hat auch allen gefallen!


Bilder
Es passiert zu viel hab kaum Zeit um all das zu verarbeiten - drum lass ich es einfach :-)

Hier findet man Bilder vom Samstag - Maskenball Wisen:
Bilder

Und da gab's Susii ungefähr so:




Und mich ungefähr so:



(Damit hab ich es immerhin auf den dritten Platz beim Maskenball geschafft :-) )



Und zusammen gab es uns so :




Vom Montag in Luzern gibt es glaub ich gar keine Beweisfotos! Das müsst ihr mir nun einfach glauben, dass das kuhl war... :-)

Ohh wie schön... :-) Fasnacht Luzern war der Hammer! Hammer Hammer Hammer! Unglaublich diese Eindrücke, die Stimmung, die fröhliche Laune, das Getanze, die bunten Menschen. Glücksgefühl Fasnacht! Du hast mich... :-)

Und so bin ich doch frisch fröhlich in meinen persönlichen Super Tuesday gestartet! Ob ich die Wahlen annehmen werde, werde ich mir noch überlegen, reizen würd es mich ja schon :-)

Viele viele haben mir bereits zu meinem heutigen Geburtstag gratuliert - ich danke herzlichst!

Ich bin mir ja langsam gewöhnt ein "2" am Rücken zu haben - sowohl im Unihockey, wie auch beim Maskenball - eins mehr macht den Braten auch nicht heiss! Ich werd es mit Fassung tragen... :-)

Freu mich auf Freitag!

Bis dann dann!


PS: Jööö Susii - has grad gseh uf dinere Siite Wink > Danke schön :-)

Bericht und Fotos gibt es leider noch keine online. Aber schon mal so viel: Das ganze Wochenende drehte sich um Fasnacht und das war gut so :-)

Freitag: Olten

Samstag: Maskenball Wisen

Sonntag: Umzug Olten


Uuuunnd heute, Montag, geht es nach der Arbeit ab nach Luzern.


PS: Heute Morgen ist mein dritter Tamagotschi Versuch (Massi) verstorben - und damit auch die Tamagotschi Ära.

PPS: Es ist sehr kalt draussen.

PPPS: Morgen ist super Tuesday.

Letzen Freitag ist mein Tamagotschi AAAAA auf tragische Weise gestorben. Ich hörte nur diesen schlimmen, grellen, hellen Ton und ich sah sie noch zu Boden fallen und als Engel in die Höhe emporsteigen.

Lange traute ich mich nichts zu unternehmen. Suchte die Fehler bei mir? Was hat ihr gefehlt? Was habe ich falsch gemacht? Hab ich sie zu wenig gefüttert? Zu wenig gespielt? Zu wenig geduscht? War sie krank? Hat ihr, ihre Freundin gefehlt?

Ich wusste nicht mit diesem Verlust zumzugehen und suchte Trost und Verständnis im Internet. Und da fand ich's heraus! Jawohl! Das doofe Ding lebt gar nicht länger als 5 Tage... :-) Das hätte mir auch jemand sagen können.

Und so habe ich das Teil dann ohne grosse Gewissensbisse gereseted und so wurde mir ein neuer Vesuch gegönnt. Mein neuer Schützling heisst "Fritz". Und das beste - Susii hat diesmal ein Mädchen, das heisst: Heiraten & Kinder kriegen :-)

Am Wochenende haben sich Fritz und Andra (oder so?) zum ersten Mal gesehen und Freundschaft geschlossen. Sie haben ihre Herzen ausgetauscht und sich Geschenke gemacht. Aber zur erwünschten Hochzeit kam es leider nicht.

Und heut morgen... so gegen acht... Wieder so ein mühsamer hässlicher Ton aus meinem Fritz heraus. Ich sah auf den Display und war überzeugt, dass er nun auch von uns geschieden ist. Aber "geschieden" war genau falsch - nein es war "asewäg" (schönes Wort :-) ), Er hat geheiratet. Andra ist zwar in Chur und er hier, aber plötzlich haben die Glocken geleutet und man sah eine Kirche und dann war alles schon vorbei.

Dann ein kleines Kontroll SMS an Susii: "Hat dein Tamagotschi auch geheiratet?", weil es war ja nicht ganz klar, dass die beiden einander geheiratet haben... also mir nicht.

Und dann gleich wieder Aufregung. Ein paar sehr realistisches Sekunden später, hatte ich so einen dicken Bauch auf meinem Display, der so hin und her hüpfte. Ja, Andra ist jetzt schwanger!? :-)

Was für eine Love Story :-)

Im Moment kommt ja gar nichts anderes mehr im Fernsehen? Und immer ist die Rede von dieser Schweizerin "Sarah Meier". Ja wer ist denn das? Und meine Mutter klärte mich auf...

Als Kind habe ich so ziemlich alles ausprobiert, was man nur machen kann, von Ballet, über Judo, bis Sportklettern, Fussball, im Chor singen und vieles mehr. Und da kam ich natürlich nicht am Eiskunstlauf vorbei. Ja, plötzlich wollte ich halt auch das. Und so begann meine Eislaufkarriere in Bülach.

Meine Mutter berichtet mir, dass Sarah Meier meistens auch da am Trainieren war. Ich mag mich nicht mehr drann erinnern.... Und das kuhlste: Ich hätte mich scheinbar immer darüber aufgeregt, dass alle so ein "Gschiss" um sie machen.

Und wenn man jetzt einfach mal logisch weiterdenkt, enden die Gedanken mit Sicherheit da, dass ich wegen "ihr" aufgehört habe und das wenn sie nicht gewesen wäre, man nicht von ihr geblendet worden wäre, man mein Talent erkannt und gefördert hätte. Es gibt nur diese Schlussfolgerung!

Und wenn ihr Sarah Meier mal wieder im Fernsehen sieht, denkt daran: Um ein Haar wäre das ich gewesen... oder so :-)

Angeschlagen... Aber, ich war dabei... das muss als Bericht reichen :-)

Wieder einmal war es der 25. Januar... Und ich erinnerte mich, dass Alex Geburtstag hat! Ich dachte es wäre eine nette Geste, ihr zu gratulieren, obwohl wir uns eigentlich schon vor Jahren aus den Augen verloren hatten... aber warum nicht wiederaufleben lassen, warum nicht gratulieren?

Ich schrieb meine SMS und wollte sie gleich absenden... Empfenger "Alex". Ja wer nun? Alex oder Alex? Da waren plötzlich 2 Alexen in meinem Handy und ich hatte keine Ahnung, welche Nummer denn nun die richtige ist. Nach 2, 3 Sekunden überlegen war ich überzeugt, dass ich einfach noch eine alte Nummer von ihr haben muss und ich entschied mich die 20 Rappen SMS darin zu investieren, herauszufinden welches die richtige Nummer ist. Eine der Beiden Nummern wird sich schon bedanken.... eine der beiden!

SMS wurde übermittelt.

Ein paar Minuten später erhielt ich schon ein SMS zurück : "Hey Danke viel mal... " und was man sonst noch so schreibt... und eine weitere Minute später erhielt ich ein zweites SMS von der anderen Nummer, ungefähr mit dem selben Text, Danke und was machst du am Abend. Kann ja nicht sein, dass ich zwei Alex kenne, die am selben Tag Geburtstag haben!?

Ja - da hab ich temporär ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut, damit hab ich nicht gerechnet... :-)

Mit etwas Diplomatie und Glück fand ich aber die "wahre Alex" heraus und wurde daran erinnert, dass ich ja noch einen Alex kenne, der sich keine Gelegenheit entgehen lassen würde, mich zu verarschen, vielen Dank :-)
Nachtrag zum Guggemeeting... :-) Isch huere luschtig  mit dene Funkgrät... :-)



... und genau diese Tatsache macht ein Tamagotchi für mich attraktiv.

Letzte Woche war im Einkaufszentrum Regensdorf. Natürlich hat für mich die Spielwarenabteilung einen genau so hohen Stellenwert, wie jede andere Abteilung auch. Sie wird nicht ausgelassen, wer weiss, was man da nicht alles verpassen könnte!

Und da sah ich sie hängen, die beiden. Einsam und alleine in ihrem Plastikgefängnis, schreiend nach Zuneigung, schreiend nach Liebe! Ich zögerte nicht Lange, konnte die beiden nicht einfach da so hängen lassen und ehe ich mich versah war ich Besitzerin zweier Tamagotchis!

Eines davon war natürlich für Susii gedacht - ja wir sind da wirklich wie ein Pärchen, denn alle kuhlen Sachen werden für sie einfach miteingekauft... :-)

Letzten Freitag versuchten wir die beiden Tamagotchi Mäuse zeitgleich zum Leben zu erwecken. Mein Tamagotchi wurde an diesem Abend zärtlich auf den Namen AAAAA getauft, während Susii's Tamagotchi auf den Namen BAAAA hört. (Ein falscher Knopf und du hast's versaut mit dem Namen!).

Dummerweise haben wir zwei Mädchen erwischt, was die Fortpflanzung etwas erschwert. Jetzt denkst du wahrscheinlich "Ha ha Fortpflanzung - toller Gäg" - aber du ahnst noch nicht, dass ich das ernst meine! Ja ich meine das ernst. Wir haben Tamagotchis die Heiraten und Kinder kriegen können... Wie soll so was denn gehen? Natürlich über Infrarot, wie sonst!

Die einzige Lösung, die Fortpflanzung dennoch zu gewährleisten, sehe ich darin, mal irgendwo auf einem Pausenhof einen 1. Klässler mit Tamagotchi abzupassen... aber da komm ich mir irgendwie pädophil vor!? (Ich weiss nicht ob ich den "ich will ein Kind von dir" Satz bei einem 1. Klässler rausbringe?) Und Tamagotchis sind ja auch gar nicht mehr in... auch nicht bei "Kinder".

Wahrscheinlich haben Susii und ich die beiden letzten Tamagotchis die es überhaupt gibt! Die allerletzten! Die einzigen! Die, die alles überlebt haben, die Übriggebliebenen, die Verfluchten... warum beides Weiblein? Das ist doch nicht fair?

AAAAA entwickelte sich bis anhin gut! Er isst gut, geht regelmässig zur Toilette, er ist ... Sie, es ist eine "Sie"... Sie sie sie sie ist glücklich! Hat keine Kraft mehr, sieht seit gestern scheisse aus, aber sie ist glücklich! Sie war bis jetzt noch nie krank, hat nicht wirkliche Umstände mit sich gebracht, sie lässt sich auch von "fremeden" Menschen pflegten... also ein Traumogotchi quasi!

Ich werde euch natürlich in Zukunft über das überaus spannende Leben von AAAAA auf dem Laufenden halten! 

"Hey caro, häsch du es farbigs Chleid woni cha uslehne?" mit diesem SMS wurde ich von Karin in's Wochenende begrüsst, denn das gab mir am Freitag Abend Grund mich von der Arbeit loszureissen und nachzuschauen, wo ich denn all meine farbigen Klamotten so verstaut habe...

Wer mich so kennt, ist vielleicht überrasch, aber ja, ich konnte ihr tatsächlich weiterhelfen... :-)

Eine gute Tat und mehrere "verlorene" Minuten später (ja wir hatten uns noch viel zu berichten... :-)  ) befand ich mich auf dem Weg zu Susii... :-) Ihre Gugge hatte Auftritt irgendwo im Kanton Bern und ich war engagiert als Hoffotograf - oder Graf Hoffoto.

In Wisen angekommen, folgte ich der Guggenmusik und pirschte mich leise an sie heran - ich filmte mich vom Susi bis zur Trompete durch und dann war ich quasi offiziell da. Ein paar Lieder, Witze, Fotos, ausgeleerte und wieder aufgewischte Getränke später ging's weiter - Auf in den Kampf (gegen die Zeit).

Mit mehreren Autos fuhren wir los und beim Auftrittsort wo gleich die Instrumente bereit gehalten wurden und der Auftritt nicht lange auf sich warten liess. Mein Arm tut mir immer noch weh vom filmen... :-) Vor und nach dem Auftritt hatten Susii und ich nur eine Beschäftigung: begeistern und begeistert werden. Und das alles ausgelöst durch einen blonden Lockenkopf... :-)

Das Kind war sooo süss. Sie räumte zuerst meine Zaubertasche aus und später machte sie sich an Susii's Zaubertasche zu schaffen. Alles hatte sie in den Händen, wenn nicht sogar im Mund:-) Mit allem wurde gespielt, wir haben ihr alle Tricks gezeigt und vorgeführt... ja gut, für manche war sie noch zu jung... :-)



Wir haben das Kind wirklich stundenlang beschäftigt - bis wir gehen mussten. Susii und ich hatten ja noch die Mission RR. So flitzen wir um Mitternacht los von Bern nach Basel (Pratteln) um da im Z7 die Mission RR durchzuführen... :-)  Zum Glück hat alles geklappt wie es sollte und die Zeit hat gereicht und der Aufwand hat sich glaub ich auch gelohnt... :-) 

Bei dem Gestress hatte ich noch beinahe mein Portemonai vorloren... scheinbar beim Aussteigen ist es mir aus der Tasche gefallen und lag dann frisch fröhlich und ungehemmt neben meinem Auto! Innerlich hab ich schon alle meine Karten sperren lassen... aber es ist zum Glück doch noch gut gekommen!

Lange blieben wir aber nicht, da der Alkoholpegel rundherum zu hoch war, für so Nüchterne wie wir, und das hätten wir nie mehr aufholen können... :-)

Und so ging es dann nach Hause, wo wir zum Einschlafen "I am Legend" schauten - also die ersten 3 Minuten davon.

Samstag wurde ausgeschlafen und wir entschlossen uns für Spontanshoppen, was ja so gar nicht unser Ding ist, aber beim Media Markt drücken wir doch noch ein Auge zu :)

Am Abend machten wir uns wieder parat und bereiteten uns seelisch, körperlich und vorfreudisch auf den Ausgang vor. Zurück an den Ort des Geschehens... also noch mals ins Z7 in Pratteln. Dies mal aber noch mit Chnuppi, welche wir auf dem Weg, in Sissach, aufgabelten.

Wir lauschten einigen Guggenmusiken und zum Teil, waren die wirklich - neudeutsch ausgseprochen "andersch geil" - die haben alles gegeben! Es war eine riesen Stimmung und alle machten mit! T-Shörts wurden vom Leib gerissen und auf der Bühne wurde rumgesprungen, rumgehüpft und ein besonderer Abräumer war der Soldat der Büchelgrübler. In einer Flut von Übermut dachte er, er lege hier noch eine Spezialeinlage ein, legte Susi und Wertgegenstände bei Seite und wollte auf den Knien auf der Bühne richtung Publikum rutschen. Was er auch tat, nur hat er die Haftreibungskraft, die Beschleunigung und den Bremsweg und einfach alles falsch berechnet und rutschte in einem Tempo auf dieser Bühne in Richtung teure Monitore und andere technische Geräte und warf diese von der Bühne runter - einfach Umwerfend... :-)

Zu unserer Freude waren sehr viele Leute, die wir schon an der Tschapie Manie kennengelernt hatten wieder da... unter anderem der Metzger-Chirurg und der "Du hesch so schöni blondi Auge" Typ... :-) Es war herrlich den beiden wieder zu erklären, wer wir sind und woher sie uns kennen... :-) Jaja...



Der Metzger-Chirurg war schnell wieder in seinem Element und verarztete uns Schwerverletzen... :-)



Ja es war ein hammer Abend... Kurz bevor wir nach Hause wollten und sich die Halle schon ziemlich geleert hatte, beschlossen wir noch im Zelt draussen vorbeizuzaubern... :-) Irgnedwie unbewusst haben wir da eine ganze Zaubershow durchgezogen, das volle Programm, wir haben alles gegeben... wir waren hammer! Und das fanden nicht nur wir selber... und damit haben wir nun unser erstes Engagement im Sack - es will uns tatsächlich jemand auf eine Hochzeitsgesellschaft loslassen - zum Glück haben wir noch ein halbes Jahr zum üben... :-)





So gegen halb vier waren wir zurück zu hause und schauten noch drei weitere "I am Legend" Minuten und schliefen friedlich ein... :-)

Bilder

Da das Training wegen zu vielen Absagen ausfiel, beschlossen, die nicht Absager (Versager?) an den ZSC - EHC Match zu gehen.

Ja ich musste mich doch sehr überzeuge, dass ich das auch möchte und wäre es nicht gleich hier um die Ecke, im Hallenstadion, gewesen, wäre ich wohl kaum gegangen. Aber es war so und deshalb ging ich auch.

Trainer, Assistents Trainer und ein paar Unihockey Görls waren bereits am Ticket kaufen, als ich zu ihnen stiess.

Dann nur noch kurz an der Securitas vorbei - Handtaschenkontrolle (er war sehr belustigt: "das sind doch Caps?" :-) ) und dann ging's rein.

Ich war noch nicht an vielen Eishockey Matchs, deshalb konnte ich mich die ersten beiden Drittel wohl kaum auf's Spiel konzentrieren, da ich von allem Rundherum so begeistert war. Wie die Leute mitfieberten, die Schreichöre, die Satzfragmente, die immer wieder am linken oder rechten Ohr vorbeiflogen, die Spannung, die Aggression, die Euphorie, das Geräusch eines kratzenden Schlittschuh, der Aufprall des Pucks an der Bande... schon noch beeindruckend... :-).

"Für wär bisch du?" - Ja woher soll ich dass wissen? Ich brauchte schon genug lange herauszufinden, welches die Roten und welches die Weissen sind .Gut das war noch einfach, die Roten, waren einfach die im roten Trickot, aber für welche Mannschaft... ?
Anhand von was soll ich nun entscheiden für wer ich bin? Aber für niemanden zu sein ist scheinbar ziemlich unkuhl... und für die, die Gewinnen zu sein, ist verboten und ist man für EHC, so hat man den Trainer und 2 Görls gegen sich und ist man für die ZSC so ist's irgendwie auch nicht recht! :-)

Etwas traurig fand ich die Tatsache, dass verschiedene Spieler immer wieder wegen Behinderungen raus mussten - da können die doch nicht's dafür! :-) Zum Glück gibt es diese Regel bei Rollstuhbasketball nicht... ouu das war nicht nett, ich nehms zurück, aber der Ausruck ist doch reichlich unglücklich.

Alles in allem war es aber ein gelungener Abend. Spielstand nach 3 Drittel -> 3:3, somit ging's in die Verlängerung und dann noch zum Penalti Schiessen, wo der EHC das Spiel entschied > 3:4.

Was ist eine Brille mit Scheibenwischern? In meinem Schränz On Bericht habe ich diese erwähnt... und heute fiel mir auf, dass Jemand auf meiner Seite nach "Brille mit Scheibenwischern" gesucht hat.

Ich will ja Niemanden im Ungewissen lassen und deshalb hier die Auflösung - das ist eine Brille mit Scheibenwischern:


Warum man eine solche Brille hat? KEINE AHNUNG! Für was so eine Brille gut ist? Da mein Cabrio keine Windschutzscheibe hat... ehm nein, da gibt es eigentlich auch nichts, was man aufzählen könnte. Unanständigerweise könnte man diese Brille bei einem Gespräch aufsetzen und den Gesprächspartner auf seine nasse Sprache (flüssige Sprache) aufmerksam machen... :-)

Mehr weiss ich zu dieser Brille auch gar nicht mehr zu sagen... doch eines vielleicht: dass ich eine solche besitze und du nicht - ääätsch :-)

Nach dem Nachtessen mit Familie und Pia ging's auf die lange , lange Reise nach Sanggallä :-) Von Frau Mutter liess ich mich an den Bahnhof in Buchs chauffieren - es ist doch schön Eltern zu haben - und über Zürich führte mich mein Weg nach Wil - da wil ich hin.

So um 23.00 Uhr kam ich da an und stürzte mich, ohne viele Gedanken an den Shuttlebus zu verschwenden, auf das erst beste Taxi. Das erst beste Taxi hatte aber schon andere Aufsichzustürzer und so gab ich mich mit der Nummer zwei zufrieden (das tu ich nicht immer :-)  ).

Etwas nach 23.00 Uhr kam ich bei der Party an und machte mich auf die Suche nach Susii, welche ich dann auch gleich fand, so wie ich sie nicht finden wollte, aber was solls... :-) Ich gönnte mir und ein paar Sympathisaten um mich herum einen Drink und liess mich auf den Abend ein...

Die Nacht verging schnell und es war wirklich lustig :-) Ich hab wieder herumgefunkt und herumgezaubert und bin überall herumgewirbelt.



Doch um 4.00 Uhr war es auch schon wieder vorbei und die Lichter gingen an und die unheimlichkrassaussehenden Securitas baten uns das Areal zu verlassen. So wie das Securitas so machen - nicht in die Augen schauend, mit einer dezenten Handbewegung in Richtung Ausgang und mit einer tiefen, sehr nüchternen Stimme.

Doch für uns ging es ja erst los... wir maschierten in einer kleineren Gruppe los richtung Woauchimmer. In Woauchimmer beschlossen wir die 2,5 Stunden nach Wil nicht zu gehen und bestellten uns ein Taxi. In Wil trennten sich unsere Wege und Susii und ich wollten mit dem ersten Zug nach Zürich um da den Zug nach Luzern zu nehemen, diesen verpassten wir aber, da wir es besser fanden, diese Reise mit Tickets anzugehen...

Die Alternative wurde dann gleich per SMS angefordert. Wil -> Luzern, dass kann ja nicht so schwer sein. Ist es aber! Wil > Wattwil > Rapperswil > Pfäffikon > Thalwil > Luzern.... oder so ähnlich. Also nie eine lange Strecke, so dass uns kein Schlaf gegönnt wurde... Und dann sind wir irgendwo noch in die flasche Richtung gefahren... aber wir waren zu müde, als dass das uns hätte stören können.

Um 7.30 kamen wir aber doch noch in Luzern an und es war kalt! Es war bitterkalt! Wir beschlossen uns im Starbucks Coffee aufzuwärmen, bestellten eine Heisse Schokolade und schliefen da ein. Etwa eine Stunde schliefen wir da und es hat niemand gestört... :-) Man hat scheinbar noch um uns herum geputzt :-)

Dann konnten wir uns aber doch noch aufraffen und gingen wieder zurück zum Bahnhof an die Guggete. Im Bahnhof kauften wird dann noch unsere Traumtasche, die Tasche, nach dieser eine Frau ein Leben lang auf der Suche ist....

An der Guggete hielten wir es tatsächilch bis 13.30 Uhr aus... wir waren tapfer! :-) Es war lustig und es waren viele Leute da.. .:-)

Um 15.00 Uhr kam ich bei mir zuhause an - da kam der Einbruch. Ich schlief ein und als ich wieder aufwachte, fühlte ich mich müder und kränker und schlapper denn je! Mein Kopf hätte so sehr noch weg wollen, aber mein Körper war wohl an sein Limit gelangt. ich konnte mich nicht mehr bewegen und blieb einfach liegen! Susii hat es tatsächlich noch in den Augang geschafft, ihr gebührt mein grösster Respekt... :-)
Den Freitag habe ich mir frei genommen. Wenn Pia schon mal da ist, muss man das auch ausnützen. So schliefen wir beide am Freitag aus und verbrachten den restlichen Tag zusammen in Zürich.

Das Wetter war traumhaft, es drängte sich fast auf auf den Üetliberg zu gehen. Daniela schloss sich uns spontan an und es war wirklich eine geniale Idee. Man sollte das öfter machen. Rauf ging's mit dem Bähnli - oben gab es was zu trinken und dann spazierten wir gemütlich runter... :-)











Daniela verabschiedete sich unten wieder und Pia und ich zogen weiter in's Niederdörfli. Von Markus wurde uns beauftragt die Öpfelchammere zu besichtigen. Das ist irgend so ein "Loch", welches über 100 Jahre alt ist... :-) Ganz speziell... alles aus Holz und überall Namen eingeritzt. Es ist wirklich nur eine Kammer und darin ein paar Tische und ein Kellner der irgendwie zum Inventar gehört, so passend, so exzentrisch:-)



Bekannt ist die Öpfelkammer vor allem für seinen Balken, welchen es zu überwinden gibt um an ein gratis Glas Wein zu kommen. Es war Nachmittag und nicht wirklich die Stimmung dafür, aber scheinbar ist das so, dass man sich an diesem Balken hochziehen muss, dann oben durchklettern und dann up-side-down ein Glas Wein zu trinken und dann wieder zurück und da gibts dann auch noch ein Glas Wein. Und den Erfolg wird mit der Ehre belohnt, den Namen irgendwo wo es halt noch Platz hat hineinzuritzen und sich so zu verewigen... :-)



Ich muss da unbedingt mal am Abend hin :-)



Irgendwann hatten wir dann genug von Zürich und es ging wieder nach Hause, wo wir alle gemeinsam beim Italiener essen gingen, das hab ich sehr geschätz! Und von da aus ging es dann gleich weiter in den Ausgang... mehr dazu im nächsten Bericht... :-)

Anbilifibäl bat truh!

Gotti Pia kam tatsächlich, nach dem sie aus geschäftlichen Gründen in Frankreich war, noch ein paar Tage auf Besuch in der Schweiz... :-) Wenn man schon dabei ist... :-)

Deshalb ging's gestern ins Bü's Restaurant in Zürich. Dabei waren meine Mutter, ihr Freund, Gotti Pia und ich. Ziemlich nobel das Restaurant.

Vorher ging's noch in's Jules Verne eis go zieh. Nein, es waren zwei! Wieso lüg ich? Weil's Spass macht. Ha - schon wieder gelogen!

Nun denn,  nach dem Schüül Wörn ging's direkt in's Bü's. Das war quasi Markus' Geheimtipp :-) Und warum? Na weil es da ein 5 Gang Menü gibt, wo es zu jedem Gang den passenden Wein gibt! Folglich: Noch mehr Alkohol! Obwohl ich's mir doch abgewöhnen wollte, aber es war halt Gruppenzwang. Das 5 Gang Menü hab ich mir natürlich nicht angetan, weil ich kulinarisch sehr, sagen wir mal "schwer zu beeindrucken" bin. Aber den Wein durfte, musste, konnte, sollte ich mir ja nicht entgehen lassen. Obwohl ich so kein Weintrinker bin, so gar nicht!

Der Wein ging runter und genau so viel Wasser wie Wein ging runter. In welcher Reihenfolge ich die beiden Getränke Schluck für Schluck trank dürfte klar sein... nein ich bin nicht der Weinliebhaber. Nicht mal der fruchtige Italiener konnte bei mir ein samtiges Gefühl im Gaumen hinterlassen.

Ich würde euch nun gerne erzählen, was für Weine ich probiert habe und ob der Abgang blumig, rosig oder eher erdig, wenn nicht sogar etwas harzig war, aber das kann ich nicht. Und das Bukett der Weine konnte ich irgendwie auch nicht recht erkennen... An Finessen möchte ich gar nicht erst denken und wenn jemand von einem "fleischigen Wein" beginnt zu sprechen, fange ich an zu überlegen, wass ich denn zu trinken dazu nehmen könnte. Auch der Zusammenhang von Harmonien und Weinen, kann ich nicht ganz nachvollziehen und über das Gewicht der Weine gibt es weiss Gott nichts zu sagen. Was ist ein schwerer Wein? Wenn ich mir einen schweren Wein über die Hosen kippe, bin ich dann schwer verletzt? Ein trockener Wein - eine trockene Flüssigkeit. Sonst geht's noch?

Und doch hab ich mich heute beobachtet, wie ich in den Migros Klubschulen nach Weinseminaren geschaut habe... :-) Kurz vor dem ich die Anmeldung abschicken wollte, bemerkte ich aber noch, dass ich Wein ja wirklich nicht gern habe und, dass das nicht nur ein Scherz ist, also hab ich mich alternativ an den Cocktail Kurs angemolden... :-) Why not!

Ich habe im Internet mein geheimer Zaubertrick Liferant gefunden... natürlich aus England :-)

Gestern kam das lang ersehnte Packet an. Ein riiiiesiges Packet:-) Auch wenn ich mir das Geschenk selber gemacht habe, war es wie Geburtstag :-) Da ich meine Bestellung schon vor längerer Zeit aufgab, wusste ich auch gar nicht mehr genau, mit was ich mich da zu überraschen gedacht hatte. Jaaa vielleicht gäbe es auch schnellere Liferanten, aber bei dem den ich habe, erhalte ich immer noch eine von Hand geschriebene Notiz auf der Rechnung... so viel zu meinen Prioritäten :-)

Ich hab gleich die neuen Tricks getestet, geschmunzelt und sortiert, welche einen festen Platz in meiner Zaubertasche erhalten werden und welche nicht...

Leider war die "Magic Box" ausverkauft und deshalb erhielt ich den None-Nun Trick gratis dazu :-) Aber unglücklicherweise hat meine lieber Herr Zaubertricks Verkäufer nicht so viel studiert... denn der None-Nun Trick funktionniert nur in Englisch :-)

Des weiteren kann ich jetzt Zigaretten schrumpfen lassen und Rauch aus meinen Fingern erzeugen. Okey, das mit dem Rauch ist so ein Trick der es nicht in meine Handtasche schaffen wird... :-) Farbige Chips zum aneinander reiben habe ich nun auch endlich, wer sehnt sich denn nicht nach solchen? Dann natürlich wieder ein paar Kartendecks mit wunderschönem schwarzen Deckblatt... Bei meinem Kartendeck ist die Anzahl Karten in der Zwischenzeit um 10 gesunken. Die habe ich wohl in Elm, Stuttgart und anderen Orten verstreut... :-)

Natürlich gabs auch noch ein paar Zauberleuchtdaumen und dann war's das glaub ich auch schon... :-) Ich weiss, das kann wohl hier so niemand (ausser Susii) so richtig nachvollziehen, aber solche kleinen Sachen können mir einen ganzen Tag verzaubern... :-)

Samstag Abend ging ich mit meiner Mutter zu meinem Grossvater nachtessen, weil er so ziemlich einsam ist, jetzt wo meine Grossmutter im Spital ist. Dann das SMS von Susii: "9ni Abfahrt Wisen". Ich machte mich rechtzeitig auf den Weg und organisierte vorsorglich noch eine Flasche Litschiii auf dem Weg:-)

Pünktlich in Wisen eingetroffen, fand ich eine nicht mal annähernd ausgangstaugliche Susii vor. Das änderten wir mit ein paar Strichen im Gesicht und schon war man unterwegs nach Buebedorf, wo auch immer das ist.

Ja wir wussten wirklich nicht so recht wo das ist - ich schon gar nicht. Aber grundsätzlich als erstes Mal rechts kommt immer gut und dann der Intuition folgen und wenn das nicht klappt einfach umkehren und der nächsten Intuition folgen und eine von den drei Abzweigungen muss es ja sein!

Wir kamen also an und wollten parkieren. Doch man wollte uns nicht parkieren lassen. "Habt ihr Tickets"... ehm  es ist 22.00 Uhr und schon ausverkauft? Wir drehten noch eine Runde, studierten was wir machen sollen, kehrten zurück, stellten das Auto iiiiirgendwo hin und beschlossen da rein zu kommen, koste es was es wolle.

Es kostete vor allem Geduld, Überzeugungskraft und eine gesunde Portion Frechheit, aber wir kamen rein (einfach ohne Frisur). Und nur wir 3, die anderen 20 liessen sie draussen im Regen stehen... :-)

Dann  kam die Garderobe, die gar keine Garderobe war. ALso zum selber aufhängen, ohne Zätteli und so. Wir verstauten unsere Mäntel und stürmten das Schlachtfeld. Hier und dort ein bekanntes Gesicht... Hallo hier, hallo dort.

Der Abend verging, der Alkohol floss und weitere Highlights fallen mir eigentlich keine mehr ein.


Was mir von diesem Abend geblieben ist:
Der Verlust meines Mantels (ich hab ihn so geliebt), ein Eindruck von Pedrinho (Ich weiss nur nicht was für einer), eine verwundete Brille mit Scheibenwischern, eine sehr eigenwillige Locke in meinem Haar, die Gewissheit, dass ich "ihn" heiraten werde, dreckige Hosen, die ABBA Schuhe von Susii, einen Stern, der meinen Namen trägt, kein Lasso und zum Schluss noch, die bittere Erkenntnis:
Alkohol ist nicht mein Freund. Ich glaub er mag mich nicht mal!
Mission:
Silvesterparty der Schlossbärghüülern : SilveStar

Wo:

Kaisten

Motto:
Glamour - Be a Star.

Unsere Umsetzung:

Wir gingen verkleidet als ABBA :-)

A : Anni Fried = Susii
B : Benny = Chüdi
B : Björn = Dibi
A : Agnetha = Mia






Susii und ich waren schon die Tage davor und besonders am Montag Nachmittag nervös! Das zeigt sich so, dass wir ständig miteinander telefonierten um Dinge zu besprechen, die schon lange klar waren:-) Die Kostüme waren fertig, ob dieser Pijama Stoff wohl hält? Alles war organisiert und geplant. Um 16.06 Uhr ging ich auf den Zug. 16.45 traff ich Susi am HB vor dem Mc Clean zum Schminken... Da versuchten wir mit lauten Argumenten eine Nicht-Schminkende vom Schminktisch zu vertreiben, jedoch ohne Erfolg! Irgendwann gelang es uns doch noch den Schminktisch #2 zu erobern und wir genossen unsere 15 Minuten Ruhm im Mc Clean! Sobald wir die Perücken anhatten waren wir ohne Zweifel die Attraktion der Bahnhoftoilette... :-)

Und wir schminkten und schminkten und die Schminke leerte sich und die Gesichter wurden immer röter und wieder brauner und dann weisser und wieder röter und brauner und man kontrollierte immer wieder im Spigel... hey da passt doch locker noch ein Kilo Schminke drauf :-) Leider oder vielleicht zum Glück, war mehr Schminke da als Zeit... und dann gings an den Endspurt und weiter zur Anzeigetafel im HB, denn darunter hatten wir mit Benny und Björn abgemacht. Diese beiden Herren standen schon da und wir schlichen uns an... :-) Jeder hatte so ein bisschen Kostüm an, aber niemand richtig... zusammen hätte es ungefähr 1 ganzes ABBA Mitglied gegeben... also ein "A". Im Zug sollte sich das aber ändern und wir klebten Bärte an, zogen uns um und bestaunten einander...

Man diskutierte noch wo man wohl besser ausstieg und irgendwann stieg man in Frick aus und da auf den Bus und schon fuhr man in Kaisten ein... Laufen ging, in meinem Fall, leider gar nicht... ganz schlimm nicht und ich wusste, dass ich mich bald von meinen Schuhen verabschieden werde.

Da wir noch zu früh waren für das Gala Apéro suchten wir noch ein Restaurant um schon mal anzustossen... Dort traffen wir uns mit unseren Stutt-body-guarder. Wir tranken und schnupften uns die halbe Stunde durch und es ging's los. Ab in die MZH... :-)

ABBA inklusive Bodyguards tratt ein. Drinnen gings ans Apéröölen, Lage tschäcken und schon mal die ersten paar Leute anquatschen... :-)



Der Abend ging weiter mit trinken, smolltolken, tanzen, zaubern und Seich machen... :-) Bald bald zauberte ich meine schlimm-hohen Schuhe weg und zauberte mir bequemere her... Unsere Perrücken outeten sich als eine Kappen im Körper einer Perrücke. Schon mal einen Abend lang eine Perrücke getragen? Ganz schlimm... ich war total erleichtert, als Susii plötzlich ohne Perrücke neben mir auftauchte und ich mich erlaubt fühlte mich auch von meiner Kappe zu trennen... Und so gab's die Agnetha, wie schon bei ganz vielen angekündigt, in schwarz. Und die Hosen tauschte ich der Bequemlichkeit zu liebe doch auch gleich um... und das alles sogar noch vor Mitternacht... :-)



Benny, also Chüdi im Körper von Benny (einfach mit Ausschnitt) war der Hammer... unglaublich, wie sie das durchgezogen hatte... einmal gingen wir zusammen auf die Toilette und sie benützte tatsächlich die Männer Toilette... :-) Hammer :-)

Es gab immer mehr Alkohol und proportional zu den Millilitern Alkohol, welche in uns hineinflossen, lernten wir Leute kennen und witzelten herum. Ja, ich denke ABBA lernte man an diesem Abend kennen, wenn nicht alle, dann einfach Teile davon...

Plötzlich der Countdown..10...9..8..7..6..5..4..3..2..1.. 08! :-) Zum Glück standen wir da gerade bei einer Gruppe, die einen Sekt zum Anstossen dabei hatte... :-) Danke schön!

Und es wurde weitergefestet... getanzt... bis in die frühen Morgenstunden...

Um 4.00 Uhr dann dieses grelle, eklige Licht... wer hat an der Uhr gedreht... :-) Aber zu Ende soll es noch lange nicht sein... und was so an Menschen überiggeblieben war zog weiter in das Restaurant, in welchem wir schon vor dem Apéro waren, für's Katerfrühstück... :-) Mein Pegel war da gar nicht mehr so... sogar ziemlich unmerklich! Dafür waren um mich herum noch genug Promille vertreten... :-) Um 6.26 Uhr gings auf den Bus und um 8.30 Uhr war ich zuhause ... :-)

War ein hammer Silvester :-)

Bilder

Täglich verlässt mich das Internet etwa um 17.00 Uhr und kehrt morgens um 9.00 Uhr zurück. Ich glaub es hat eine Andere! Aber diese Tatsache, welcher sich auch unser Provider bewusst ist, schiebe ich jetzt einfach mal vor als Grund warum ich nicht mehr ganz aktuell bin!

Eigentlich wollte ich schon lange was über den Stefansball schreiben, aber das ist nun irgendwie zu lange her. Nächstes Jahr dann... dann sicher nicht mehr!

Gestern ist Karin von New York nach Hause gekommen... Da ich das erste Halbjahr weg war und sie das zweite, sah ich sie nun , man rechne, ein ganzes Jahr nicht mehr! Und ich kann ihr so gut nachempfinden, wie das ist, wenn man plötzlich wieder am Flughafen Zürich ankommt und einem alle wieder verstehen und eigentlich sich gar nichts verdändert hat und man das Gefühl hat, hier muss die Zeit stehen geblieben sein...



Karin ist total auf dem Susi und Mia Niveau und ich freu mich auf unbeschreibliche gemeinsame Erlebnisse... (ich werde sie trotzdem zu beschreiben versuchen...).

Und heute ist also der letzte Tag in diesem Jahr! Das stimmt einem schon irgendwie besinnlich... rückblickend... was auch immer! Das Jahr hat viele Änderungen und Neuerungen in mein Leben gebracht! Viele Erfahrungen... und wie könnte man ein solches Jahr besser abschliessen als mit einer Party, wo man verkleidet als ABBA hingeht... :-)

Heute 16.00 Uhr muss ich auf den Zug. Susi kommt 16.45 in Zürich an. Dann gehts ans Schminken... iiiiirgendwo im züricher HB und dann weiter mit dem Zug... :-)

Das wird heute mein schönstes Silvester überhaupt... *Dancingqueen*... :-)
Es ist Samstag Mittag. Ich sitze in meinem Zimmer. Ich bin nicht nüchtern, aber ich bin zuhause! 3 Mal um Baden herum, aber ich bin zuhause. Filmriss ist der Titel dieses Berichtes und ja, darum geht es auch, deshalb ist es ja der Titel. Bist du verwirrt? Ja ich bin es auch! Und nun zu den Details!

Gestern (Freitag) ging ich Snöööben (Bericht folgt dann irgendwann). Und am Abend wollte ich einfach nichts mehr tun, einfach nur sein. Doch dann geschah es, das SMS kam, von Alex! Alex, der schönste Blockflötenspieler der Welt! Der Kumbaya Alex. Jawohl und das SMS kam und berichtete mir von einer Party in Baden. Wie praktisch, ist ja gleich bei mir, quasi! Alle Rechtschreibfehler sind überigens gewollt! Also ja, deshalb machte ich halt keinen schönen Abend und also doch! Also wie auch immer, ich ging auch an diese Party! Und das war nicht irgendeine Party, das war eine Du-sollst-so-scheisse-aussehen-wie-nur-möglich Party und ich hab da voll mitgemacht! Ich hab mich von meinen Farbmustern gelöst und mich soooo scheisse wie nur möglich angezogen und bin spontan nach Baden gefahren! Und da traff ich dann vor dem Ventil den Alex und seine 2 Kollegen... Mike und noch einer, der so scheisse angezogen war wie nur geht!

Der Abend war so... war nett! Es wurde geredet, gezaubert, gewasauchimmert und ja... war nett! Und der Abend wurde zur Nacht und die Nacht ging etwa bis so 2.30 Uhr. Mike und Alex waren noch da und waren so in Aufbrechlaune (die Brechlaune hatte ich dann später...) . Und ich fand irgendwie, hey das konnte es noch nicht gewesen sein, das war nicht alles! Und ich schloss mich den beiden an und fuhr irgendwo hin, wo der Mike wohnt! Ich hatte keine Schluck Alkohol getrunken... aber das sollte sich noch ändern... und wie sich das änderte!

Bei Mike stand der Alkohol bereit und wartete nur auf mich! Und ich trank und trank und zauberte ein wenig herum und dann kam so der Moment wo ich für mich dachte, so nun hast du genug und jetzt solltest du aufhören zu trinken! Und ich hörte die Stimme in mir, "hör auf! du hast genug" sie war himmlisch, sie war vertraut, sie war vernünftig und sie wurde immer leiser! Und irgendwoher in meinem Kopf plötzlich diese andere Stimme... Die fordernde Stimme.... "Trinke! Trinke! Trinke!" schrie sie mich an! Und nebenan das "Hör auf! Du hast genug" und so leise und ich verstand es kaum mehr und ich weiss nicht mehr was mit mir geschah und plötzlich wachte ich auf dem Sofa auf und es war Samstag 10.30 Uhr. Mein erster Gedanke: "Warum habe ich keine Decke!" Man hatte mir eine Decke versprochen!

Und dann begann ich nach und nach den Abend aufzuarbeiten! Scheinbar hat die fordernde Stimme gewonnen! Ich hab getrunken, mehr als ich sollte! Ich weiss nichts mehr! Ich hab mich daneben benhommen! Ich hab mich übergeben! Ich hab mich vor den Augen der anderen beiden übergeben! Es ist peinlich! Und ich weiss es nicht mehr! Aber ich hab! Ich hab alle meine Zaubertricks verraten und mein Lieblingstrick habe ich verk... ver...verunstaltet!

Und plötzlich waren nur noch Fragen in meinem Kopf! Habe ich mein Tatoo gezeigt? Habe ich mich ausgezogen? Habe ich Sachen gemacht, die ich nicht hätte machen sollen... Ich hätts nicht gemerkt... es ist schlimm! Ich hätt nichts gemerkt!

Ich hab mich tausend Fach und noch mehr entschuldigt. Und nochmals! Es tut mir leid! Ich hab mich daneben benommen! Es tut mir leid!

Und wenn ich nur könnte, ich würde mich nie nie nie nie mehr melden! Aber nein, er Mike ist ja an Silvester auch an dieser Party wo ich die ABBA Agnetha bin! Scheisse... Ich möchte im Boden versinken, aber alles versinkt mit mir mit... und ich gebe zu, diesen Bericht habe ich nicht ganz unalkoholisiert geschriben... und jetzt muss ich nach Zürich, weil da ist Susi und so! Und die muss mich jetz weiter ertragen... vielleicht folt noch ein entalkoholisierter Bericht... aber eher unwahrscheinlich...


Am Montag bastelte ich an meinem ABBA Kostüm herum und half meinem Bruder bei seinem Geschenk für seine Freundin.  Mein armer Bruder stand völlig unter Druck, weil seine Freundin ihm erzählte, dass sie soooooo viele kreative Ideen hätte, was sie ihm schenken könnte... und mein Bruder wollte ja auch etwas schönes haben für sie...:-) Er hat sich sehr viele mühe gegeben, total herzig... so einen möchte ich auch mal... :-)

Am Abend feierten wir Weihnachten zu Hause... das heisst, wir assen einfach gemeinsam z'Nacht und dann wurde noch ein bisschen Brettspiele gespielt... Wer schon mal mit mir gespielt hat, weiss wie viel Stuss ich dabei immer rauslasse...:-) ehm ja, so bin ich wahrscheinlich... Und hier ist noch zu erwähnen, wie schlimm es ist, dass Männer aus aaaaaaalllem einen Wettkampf machen müssen, ist ja schlimm, wie ernst man so ein Spiel nehmen kann ;)

Am 25igsten feiern wir seit Jahren, also seit es mich gibt und wahrscheinlich noch ein bisschen länger, bei den Grosseltern väterlicherseits... Das war nun die zweite Weihnacht ohne meinen Grossvater.

Ich fuhr mit meinem Vater bereits am Nachmittag dahin und auf dem Weg besuchten wir noch meine Grossmutter (also Mutter meiner Mutter) welche im Spital liegt. Ich wusste welches Zimmer, klopfte an, öffnete die Tür und da sehe ich 4 alte Frauen liegen. Eine davon meine Grossmutter. Es war irgendwie ein tragischer Anblick... Meine Grossmutter hat Schmerzen und es ist nun ihr 3ter Spitalaufenthalt dieses Jahr. Sie leidet psychisch darunter... Sie hat sich sehr über den Besuch gefreut... aber sie redet so negativ und das macht mir unheimlich viel Angst! Sie redet von Tod, dabei ist sie eigentlich noch fit... Aber nach so vielen Spitalaufenthälten versteh ich das schon das man demotiviert ist, für was geduldet man sich überhaupt wieder fit? Um dann gleich wieder zu stürzen?

Später gings dann eben weiter zu der Vater Familie. Mein Vater hat 5 Geschwister und diese haben natürlich Partner und daraus ergeben sich natürlich Grosskinder. 10 Grosskinder sind wir. Eine ziemlich grosse Gesellschaft. Über 20 Personen waren da. Es waren fast zu viele. Ich denke, meine Grossmutter konnte das nicht so sehr geniessen...

Ehm... und wer sich schon lange mal mit meinen Vorfahren auseinander setzten wollte, da komme ich her (mein Ururgrossvater) :




Am Freitag Abend war noch Weihnachtsapero im Geschäft, für alle die halt noch so da waren... Und mir wurde wieder mal bewusst: Ich mag keine Aperos mit Leuten, welche ich nicht so gut kenne. Ich kann das einfach nicht, herumstehen, anstossen, über Dinge reden, über welche man nicht reden möchte, mit Leuten mit denen man nicht darüber reden möchte... Und das schlimmste, alle tun wieder so steif und erwachsen (auch die Kuhlen). Dazu hat man auch keine Chance die Langeweile oder meinetwegen die Unsicherheit mit irgendwelchen Zaubertricks oder desgleichen zu überspielen... :-)

Am Samstag war die Weihnachtsfeier bei meinen Grosseltern (von der Mutterseite) auf dem Plan. Unglücklicherweise ist meine Grossmutter am Freitag Abend gestürtz und musste somit die Tage im Spital verbringen... Ich glaub sie hatte sich sehr gefreut auf das Beisammensein. Es ist so gemein, da sie jetzt erst gerade wieder sich erholt hatte von ihren Spitalaufenthalten und Operationen von diesem Jahr... es hätte echt nicht sein müssen! Sie hat sehr brüchige Knochen und bricht sich leicht etwas... Irgendwann macht man sich dann so Gedanken... Ist das vererbbar? Blüht mir das auch noch? Ich hab mich dann informiert bei meiner Mutter, die sich auch schon solche Gedanken gemacht hatte... 

Sollen wir nun trotzdem feiern, obwohl Grossmami im Spital ist? Wir beschlossen trotzdem zu feiern und Zusammenzukommen, immerhin war da auch noch Grosspapi und die Familie die sich schon länger nicht mehr gesehen hatte... Und so erschien mein einer Bruder und mein Onkel und meine Tante und meine beiden Cousins und die Frau einer der Cousins. Die in Amerika lebenden (Tante, Onkel und 2 Cousinen inkl. Kinder) waren natürlich nicht dabei...

Wir assen in einem Raum, der in unserer Familie nur als "s'Studio" bekannt ist. Mein Grossvater schneidete früher viel Filme zusammen, so als Hobby. Und in diesem Studio hat es eine Kinositzreihe und da sassen wir manchmal, als er uns seine Filme zeigte... :-) Der ganze Raum ist mit Erinnerungen aus fremden Ländern geschmückte und mit viel Humor. Überall so kleine lustige Dinge, welche einem zum Schmunzeln bringen...:-)

Fazit vom Abend: Meine Tante lässt sich gut verzaubern, mein Onkel ist sehr schreckhaft, meine Mutter kocht gut, mein Grossvater liegt ganz auf meinem Humorniveau und ich habe einen kuhlen Cousin.

Sonntag hatte ich vom Unihockey aus einen Helfereinsatz. Das war etwas mühsam, weil eigentlich musste man gar nichts machen... aber man musste halt da sein. Um 18.00 Uhr liess man uns aber doch noch springen und ich strüzte mich in mein Auto und fuhr in Richtung Bern und so! Da habe ich auch noch ein paar Cousinen verstreut, okey, das sind so die Stiefcousinen, aber da ich ihre zweiteinzige Cousine bin, freuen sie sich immer sehr. Und ich wusste, was sie von meiner Mutter auf die Weihnacht kriegen... :-)

Ich traf da ein, holte das verpasste Essen nach und machte das volle Weihnachtsprogramm mit. Kerzen am Weihnachtsbaum anzünden und singen. Meine Mutter hat es klever gemacht, sie hat ihre Querflöte mitgenommen und mit den Kindern Weihnachtslieder gespielt (die Kinder mit der Blöckflöte). Sie musste also nicht singen! Und ich kam nun 21 Jahre gut durch, indem ich nur den Mund bewegte während dem Singen - das muss ich nun nicht mehr ändern... :-)

Nach dem Singen kamen dann die Geschenke. Von meiner Mutter kriegten die beiden unter Anderem einen Zauberkasten und von mir noch ein paar Leuchtdaumen dazu :-) Ich half natürlich gerne mit ein paar Tricks, ich las die Anleitung, holte die beiden Görls rasch in einen Nebenraum, erklärte was sie zu tun haben und sie gingen zu den anderen und führten die Tricks vor... :-)

Es war ein lustiger Abend.

Am Morgen waren wir im Kafi. Mit Esthi und Natasa kam ich irgendwie auf den typischen Informatiker zu sprechen, der verwaschen-grüne, ungepflegte Informatiker. Und dann ging's irgendwie weiter... Ich habe schon vielen Informatiker gehört, dass sie gedenken iiirgendwann in ihrem Leben etwas ganz anderes zu machen oder diesen Wechsel tatsächlich gewagt haben. Irgendwann werde ich Tramchauffeur oder Landschaftsgärtner... Irgendwann habe ich einen Snowboardgeschäft in Hawaii?

Keine seltenen Informatiker Wunschträume :-) Und wir kamen darauf zu sprechen, was ich denn machen werde, wenn ich das alles irgendwann nicht mehr mitmachen möchte. Kindergärtnerin. Warum nicht? Hast du denn die Geduld dazu? Dumme Kinder so nehmen wie sie sind? Na, mal schauen. Auf jeden Fall nahmen sie mich nicht ernst, ich würde den Kindern sowieso die Spielsachen wegschnappen, man würde mir sogar zutrauen, dass ich die Kinder von der Schaukel schupfen würde und wenn sich die Kinder bei den Eltern beschweren, würde ich wieder topseriös sein (und hinter dem Rücken die Zuge dem Kind rausstrecken... ) . Ja so sieht man mich hier wohl... :-)

Nach dem Kafi gings wieder an die Arbeit. Am Mittag dann wieder... ich beschwerte mich bei Marc darüber, dass man mich nicht ernst nehme, brachte ihm Beispiele, versuchte es ihm glauben zu machen, dass ich darunter leide... und dann, hinter mir, woher kommen diese? Hunderte, nein tausende von Kindern, die da durch den Gang spazieren, eine Führung oder so, Tubii Kinder, keine Ahnung. Natürlich war ich gezwungen was zu unternehmen, der Druck war gross und ich stellte mich da hin, wo all die Kinder vorbei laufen mussten und ich streckte ihnen die Hand entgegen und alle die an mir vorbei liefen mussten mir die Hand schütteln und ich wurde mit "Grüezi" begrüsst... :-) Wenigstens noch ein Hauch von Respekt... von ernst genommen werden. Ich war überrascht wie die Kinder da mitmachten und als der Kinderschwarm vorüber war, ging ich zurück zu meinen erwachsenen Mitarbeitern und dann kam er natürlich... der Kommentar: "genau deswegen kann ich dich nicht ernst nehmen!"   Zonk! 
Jetzt dachte ich gerade ich hätte Feierabend, doch weit gefehlt. Ein paar Worte von mir an mich, abgelegt auf der Homepage hier, sollten es doch noch sein. Es ist schlimm, wie sehr fremdbestimmt ich von mir selber doch bin.

Von der Weihnachtszeit rund herum hab ich irgendwie noch nicht viel mitgekriegt... ja so gar nichts. Eigentlich irgendwie schade, früher war das alles anders. Jetzt bin ich wohl auch schon in einem Alter wo ich von "früher" rede, wie es damals war, wie es heute ist. Früher war ich in einem Alter, wo es noch gar kein "früher" gab, da gab es nur das jetzt und darüber sich Gedanken zu machen war mehr als überflüssig...

Wir feiern zwar immer noch Weihnachten zusammen mit der Familie. Mal mit den Groseltern in Grenchen, mal mit den Groseltern... ja eben nur noch Grosmutter in Biberist. Da fängt es schon an. Es ist einfach anders.
Als Kind lebt man einfach irgendwie intensiver, ich konnte kaum warten bis zum 1. Dezember, wo ich einen Adventskalender bekam um die Tage, des längsten Monats des Jahres, Törchen für Törchen zu begrüssen. Ich hab mir Gedanken gemacht über Geschenke, hab meiner Mutter beim Basteln geholfen, den Weihnachtsbaum geschmückt, Weihnachtsguezli mitgebacken und mit meinem Vater beleuchtete Weihnachtsbäume beim Vorbeifahren gezählt... Ich weiss nicht wann das alles verlorgen ging, aber es ist weg. Es ist keine Woche mehr bis zum heiligen Abend und das erste mal das ich mir über Geschenke, die ich nicht kaufen werde, gedanken gemacht habe, das ist jetzt. Weihnachtsstimmung ist weit und breit keine. Immer noch nicht!

Ich weiss nicht mal recht, ob ich das schade finde, ich könnte es ja ändern... könnte ich? Ich weiss nicht. Ich weiss nicht mal recht, ob ich die Weihnachtszeit vermisse oder ob es einfach um das Kindsein geht, wo man einfach noch die Zeit hat, sich auf die Sachen zu konzentrieren, die einem Spass machen, die einem Freude bereiten, egal was es ist... Früher... als alles noch besser war...
Auf dieses Wochenende hatte ich mich lange schon gefeut, so wie ich mich im Moment nach wie vor auf jedes "weg" freue. ABBA ging zusammen nach Stuttgart! Am Samstag Mittag gings los. Voher war noch geplant Susi's (oder eben Anni-Frida's) Perrücke zu kaufen... Eben, es war geplant, aber wir planen ja noch viel, wenn der Tag lang ist. Am Samstag morgen war ich unerwartet noch etwas müder, als geplant war und Susi ging es natürlich genau so, wir regelten das kurz per SMS und schon konzentrierten wir uns nur noch um den 12 Uhr in Winterthur Termin.

In Zürich erwartete mich Andrea ungefähr beim Gleis 8 und von da gings entlang dem Zug. Wir waren schon völlig im Gespräch vertieft, immerhin haben wir uns jetzt sehr lange nicht mehr gesehen! Und plötzlich dachten wir, dass Chüdi ja auch auf diesem Zug sein müsste... Gedacht, gesehen! Da stand sie schon im Zugeingang und wank uns freudig zu. Während der Fahrt berichtete man davon, wie man den Freitag Abend denn so verbracht hatte... Chüdi erzählte von eine Geburtstagsparty und Susi und ich fanden heraus, dass das Schoggispiel scheinbar ein ziemlich verbreiteter Weihnachtsessen-mit-dem-Team-Sport ist... Nach langer langer Verarbeitungszeit habe ich dann doch noch geschnallt, dass Chüdi an ihrer eigenen Geburtstagsparty war! Hätte ich Internet gehabt, hätte mich bestimmt Jemand vorgewarnt! Nachträglich nochmals alles alles Gute!!!

In Winterthur kamen wir 3 Minuten zu früh an, was uns das Recht gab 8 Minuten zu spät bei Dibi einzutreffen. Ich denke, ich hätte mich über uns drei Hühner aufgeregt, so wäre ich ein Kunde im Winterthurer Bahnhofs Coop gewesen... Wir hatten sehr viel Gepäck mit uns dabei und waren nicht so zielstrebig unterwegs, trotz Zeitdruck. Man könnte ja noch etwas mitbringen, kam uns in den Sinn. Nur was? Natürlich Schokolade, doch welche? Na alle! Und unser Einkaufskorb füllte sich und das Regal leerte sich... Von Schriftzügen wie "Weight Watchers" und "Chily Schokolade" oder "Bio Schokolade" liessen wir uns nicht abschrecken (es ist ja nicht für uns...). Und dann ging's über einen Umweg am Alkohol vorbei direkt zur Kasse. Chüdi hatte einen seltsamen Einkaufskorb, denn egal wie viele Litschi Flaschen sie darin versorgte, sie waren plötzlich nicht mehr da, dafür in unserem Korb. Ja - Susi und ich teilen die Einkaufskörbe...

Nach einem Abstecher im Kiosk eilten wir nach draussen zu Dibi, welcher sich kaum noch bewegen konnte, da er schon am Boden festgefrohren war... sorry :-)

Jetzt gings weiter in Dibi's Auto. Chüdi du bisch die gröscht, du dröfsch füre! Und wir richteten uns hinten ein - dekorierten das Partymobil und dann gings los. Ab nach Stuttgart. Kurz vor der Grenze, dann die verunsichernde Frage... wieviel Schokolade darf man überhaupt mitnehmen? Immerhin hatten wir 2 Regale Schokolade im Kofferraum verstaut...
Die Aufregung war aber für nichts, den wir weden an der Grenze grundsätzlich nicht beachtet... Es schlief sich gut bis nach Stuttgart und da waren wir sehr schnell da...

Navi vor Intuition - und schon parkierte man vor dem richtigen Haus. Wir klingelten, die Gegensprechanlage begrüsste mich mit einem "Ja" und ich sprach das Codewort "Hallo" und so wurde man hineingelassen. Martin begrüsste uns mit durchschnittlichen 2,5 Küsschen und wir setzten uns an den Tisch. Essen war schon vorbereitet...

Chüdi und Dibi kannten den Martin schon... Für Susi und mich war er noch fremd. Das Essen war super, doch irgendwie kam das Gespräch nicht so ganz in Gang. Waren wir zu müde, zu schüüüüch, was war los?

Martin wird überigens einer unserer Bodyguards sein, bei unserem ABBA Happy Newyear Auftritt! Ach ja, fast vergessen... Unsere Kostüme sind bei Martin eingetroffen, na mal schauen, was wir aus diesem weissen Pijama noch rausholen können... :-)

Nach dem Essen und dem eben eher mageren Gespräch gings ab an den Bahnhof, dann wieder zurück, noch etwas Alkohol trinken und dann aber wieder ab an den Bahnhof, diesmal dafür mit Stress!

Im Zug trafen wir unsere Fotografin (Kerstin) und einen weiteren Bodyguard (Holger). Später stiess noch ein weiterer Bodyguard (Hansi) dazu, und somit war unsere Weihnachtsmarktunsichermachertruppe komplett.

Vom Weihnachtsmarkt haben wir ehrlich gesagt gar nicht soooo viel gesehen, bis auf ein paar Glühweinstände... :-) Aber die ganze Atmospäre, die Leute, der Weihnachtsschmuck, die funkelnden Stände und sogar die Kälte, war irgendwie schön... :-) Nachdem wir uns "zuhause" ja schon warmgetrunken und später mit Glühwein warmgehalten hatten, spürte man den Alkohol natürlich schon ein bisschen... und plötzlich drängte sich das akute WC Problem auf. Im 4ten Stock eines Kaufhauses konnten war das Problem lösen. Dieser Abstecher war doch ziemlich witzig... :-) Und etwa zu diesem Zeitpunkt wurde Chüdi in das Geheimnis der leuchtenden Finger eingeweiht... :-)

Als wir nach langer langer langer Zeit den Weg zurück zu unserem Rudel fanden, ging's weiter zum nächsten Glühweinstand und später ab nach irgendwo warm!

In "irgndwo warm" begann der komunikative Teil des Abends. Susi machte es sich zur Mission den Deutschen das "richtige Reden" bezubringen und ich animierte die Auserwählten mit Zaubertricks. Wir fanden viele neue Freunde...

Wir assen da wohl noch irgendetwas... und getrunken wurde auch noch viel... und je mehr ich mich gerade anstrenge mich zu erinnern, was wir da sonst noch alles gemacht haben, desto verschwommener wird die Erinnerung...

Wann kann ich nun nicht mehr sagen, aber irgendwann ging es weiter in einen Club, oder sowas Ähnliches. Und die Zauberei ging weiter. Die Deutschen sind ziemlich zugänglich muss man erwähnen, die machen schön mit, ziemlich witzig...:-) Und so sassen wir am Tisch, tranken und zogen wieder und wieder unsere Runden um irgendwo in einer Ecke irgendjemand irgendetwas vorzuzeigen oder beizubringen... :-) Genau erklären, was und wie wir das machen, kann man fast nicht, das muss man erlebt haben... :-)

Bei einer Rauchpause mit Chüdi, ja wir sind beide Nichtraucher, offenbarte mir ein doppelt so alter Herr seine "Freude" an mir (auch an meinen Ohrringen?) und ob er mir warm geben sollte? Ich fand die Idee vom Warmgeben zwar nicht schlecht, aber das Timing war nicht so gut... also eben etwa 15 Jahre zu spät :)

Irgendwann war man dann aber etwas ausgepowert manche schliefen schon beinahe und manche auch nicht beinahe. Und wir nahmen den Nachtbus, stiegen irgendwo in ein Taxi um und dann waren wir schon zurück bei Martin. Schnell war man im Schlafsack versorgt und probierte einzuschlafen... und probierte und probierte... und dan schlief man ein... :-)

Am nächsten Tag schliefen wir alle, bis wir wieder fit waren. Martin verkündete, dass wir zum Mittagessen bei seinen Eltern eingeladen seien, die haben noch genügend Essen, weil da am Vorabend eine Betriebsfeier war oder so...

Wir packten also unsere 7 Sachen zusammen und ich stellte fest, oops Glühwein Glas hat nicht ganz alles überlebt. Egal, ich hab ja noch 3.

Wir fuhren mit Martin zu seinen Eltern und wurden da in einen herrlich weihnachtlich geschmückten Raum geführt und gleich mit gutem Essen bedient... :-) War wirklich nett, das wir da so eingeladen wurden! Und da war sie plötzlich wieder, diese unangenehme Stille, das nicht wissen, worüber reden... :-) Wir waren wohl noch alle etwas müde :-)

Nach dem Essen fuhr uns Dibi wieder zurück nach Winterthur, am Zoll vorbei, wo wir wieder ignoriert wurden! He!


Danke Dibi für's Fahren - war super nett! Danke Chüdi, für's da sein und Spass mitmachen! Danke Susi für dich! Danke Martin - für's Übernachten lassen und deine Gastfreundschaft! Danke Martin's Eltern - für das Mittagessen! Danke - dass ich jetzt endlich fertig mit Schreiben bin :-)

PS: 3 - 1 = 2 Glühweingläser!
      52 - 6 = 46 Karten!

Bilder folgen noch noch... :-)
Vor genau einem Jahr feierte ich meinen letzten Arbeitstag in der SwissLife. Es war ein spezieller Tag und ein besonders schöner Tag. Die Vorfreude auf Hawaii und alle meine Lieben um mich.

Bilder vom 14.12.2006 - Parterre: Bilder

Was im folgenden Jahr alles geschehen wird, wusste ich damals noch nicht... mein unvergessliches halbes Jahr im Ausland, aber auch viele andere Dinge, nicht nur Schöne!

Das ich ein Jahr später mit meinem neuen Team beim Weihnachtsessen verbringen würde, erahnte ich damals nicht. Am gleichen Arbeitsplatz wie Massimo? Ich hätts nicht für möglich gehalten.

Und so feierten wir alle zusammen und wir wissen was feiern heisst:-)

Die Idee mit dem alte, hässliche, unbrauchbare Sachen mitbringen und einpacken war schenial... :-) Zuerst wurden die Geschenke einfach mal verteilt, jeder eines. Und dann ging die Würflerei los. Würfelte man eine 1 - musste man sein Geschenk abgeben. Würfelte man eine 3 - durfte man das Geschenk eintauschen. Würfelte man eine 6 - durfte man ein Geschenk wegnehmen. Und das auf eine bestimmte Zeit.

Der Handel ging schnell los. Mehere würfel warem im Umlauf und wir würfelten wie wild. Es wurde getauscht und gehandelt. Gewisse Artikel kristalisierten sich als Favoriten raus... so zum Beispiel die Waage, ein kleines nervöses Insekt aus Metal zum aufziehen und der absolute Favorit (ich hatte das Geschenk am Anfang) ein eingerahmtes Bild von unserem Abteilungsleiter... :-)

Aber es hatte wirklich auch Sachen dabei, die niemand wollte, Sachen denen man nicht mal einen Namen geben konnte... :-) Gewisse Geschenke liessen sich schnell zuordnen, woher sie stammen... aber gesagt wurde nichts... :-)

Zum Schluss ging ich leider leer aus, aber als Trostgeschenk erhielt ich noch einen uralten Handscanner... juhuu!? :-)

Ein weiteres Spiel was wir gemacht haben, war das Schoggiraten. Esthi umschrieb, manchmal einfach, manchmal kompliziert, eine Schoggimarke und man musste sie erraten und dann erhielt man die Schoggi. Ein "dummes, weibliches Fabelwesen" wäre dann eben Toffifee gewesen... :-)

War ein lustiger Abend und jetzt gehts los nach Stuttgart ;-)

Bilder
Als du weg warst, hab ich mich oft einsam gefühlt. Ich fühlte mich missverstanden. Mein erster Gedanke am Morgen galt dir und mein letzter Gedanke am Abend auch. Du warst omnipresänt, nicht aus meinem Kopf zu verbannen, so sehr ich auch versuchte, da warst immer du und die ernüchternde Tatsache, dass du nicht da bist! Das du mich verlassen hast... weg! Wer weiss schon, wann und ob du wieder kommst? Und so blieb mir nur die Hoffnung... die Hoffnung dich eines Tages wieder zu sehen... und plötzlich stehst du vor der Tür! Willkommen zurück.... liebes Internet :-)

Leise rieselt der Schnee und so
Weihnachten ist bald da und wir sind so... judihui!

Wenn es draussen beinahe schneit
entfacht in unseren Herzen die Weihnachtsessen Zeit.

So auch dieses Jahr, so auch heut
Weihnachtsessen, darauf hab ich mich schon lang gefreut!

Und weil ich hier nicht die einzige Komische bin
gab's eine Aufgabe ganz ganz schlimm.

Suchen sollten wir in unserem Haus
Sachen vor denen es jeden graust.

Alt und hässlich soll es sein
die eine oder andere Person fiel mir da ein (doch es soll ja auch verpackbar sein).

Je verrückter desto besser
auf "besser" reihmt sich leider nur messer.

doch weil messer weder besser noch verrückt
wäre damit wohl die Aufgabe missglückt.

Denn nach dem Essen, so stehts geschrieben
beschenken wir einander, all die Lieben.

Gelacht und geamüsiert wird gewiss
in manch einem Geschenk wohl ein Gebiss?

Feierlich wird's bestimmt, das ist garantiert
und so sitz ich hier und hoff das bald Abend wird.

Mein letzter Zauberkurs... vorerst!

Auch an diesem Abend haben meine Zauberbrüder und ich gezaubert. Heute ging's an's Repetieren, aber auch neue Tricks und Grundlagen erlernen.

Was ich mitlerweilen kann:
- Verschiedene Kartentricks
- Münzentricks
- Tüechli verschwinden lassen
- Böleli verschwinden lassen
- Gummi Trick :-)

Und das beste daran: Ich bin allzeit bereit :-)

Es ist vielleicht besser, dass der Grundkurs nun doch ein Ende hatte, denn die Atmosphäre wurde langsam zu familiär... :-) Man bestaunte gegenseitig die jeweiligen zauberischen Fähigkeiten, diskutierte über Tüechli Farbe und mit Fachausdrücken wie "DS", wissen wir auch schon ordentlich um uns zu werfen.

Der Fortsetzungskurs ist leider erst im Mai, doch in Gedanken und für uns selber, haben wir uns da wohl alle schon in der Liste deren, die weitermachen wollen und werden, eingetragen... :-)

Schliesslich wollen wir eine Zaubererkarriere anstreben und in den magischen Ring aufgenommen werden... :-) Im Fortsetzungskurs wird sich überigens ein weniger herauskristalisieren, wen es in welche Zauberrichtung treiben wird... aber das hab ich für mich wohl schon entschieden, die faszination "Kartentricks" hält noch immer an, auch wenn das Publikum ehr auf die faulen Tricks - ohne Handfertigkeit - abfährt... :-) Im Hinterkopf schwebt a.s.c.a natürlich noch immer das Zauberprogramm mit unserem Komikerprogramm zu kombinieren, vor... dann dann bei unserer Erstaufführung beim Pool.... im Herbst !? :-)

Und damit es auch mal wieder gedacht und sogar geschrieben ist: Ich bin ein Mann! Ich hab nicht nur ein Männerberuf, ich hab nun auch ein weiteres Männerhobby! Dessen war ich mir nicht bewusst, als ich mich völlig spontan für diesen Kurs entschieden hatte... der Zauberlehrer hat mir ziemlich deutlich gemacht: ich bin eine Minderheit! :-) Oder hast du schon jemals irgendwo eine ZaubererIn gesehen... It's Magic... It's Magic Mia!

Ja es ist wahr, man kann tatsächlich ohne Internet und Fernsehen überleben! Die Entzugserscheinungen sind aber nicht zu verleugnen, und nur schwerlich ertragbar! Was soll ich nur mit mir selber anfangen? Wer unterhaltet mich?

Nun okey, so schlimm ist es auch nicht - wenn nicht sogar gut :-) Aber für alle welche mich im msn oder so vermissen... es dauert noch 7 - 9 Arbeitstage bis unsere Leitung wieder steht.. :-)

Im Moment komme ich wieder mal zu gar nichts... So habe ich auch kaum Zeit, das was mir immer zu wiederfährt niederzuschreiben, obwohls gut tun würde. Aber hier trotzdem ein Versuch, obwohl schon spät.

Freitag war CR Fest in der Bude, was bedeutete, dass man nach der Arbeit, ohne das Gebäude zu verlassen, einfach rüber ans Fest stolpern konnte.

Am Anfang war es so... naja... ein nettes Beisammensein mit Leuten, die man vom sehen her kannte. So wie Arbeitsfeste nun mal so sind. Aber nach Mitternacht, wo dann schon einige das Fest verlassen hatten, ging es so richtig los!

Es war einfach genial und abartig! Die richtigen Leute waren dabei... Esthi und Natasa und Natasa's Schwester. Wir haben uns einfach irgendwie auffällig benommen:-) Pinguine geklaut, Gummitwist gespielt, Rennen gemacht, auf Leitern geklettert, am Boden rumgewatschelt, Barhocker mit in den Lift genommen, Hip Hop getanzt (Am Zürifäscht - am Zürifäscht...), schlafende Mitarbeiter zugedeckt, uns mit Wägeli rumgestossen, Zeitlupenrennen mit Gitarist der Band, Flaschendrehübung (auf dem Kopf), nicht Lasso getanzt (!)  und zum Schluss noch dem Marc schöne Augen gemacht, weil der schliesslich den Gutschein für 2 Personen in einem 5 Stern Hotel gewonnen hat :-) Wir haben so einiges geboten und angestellt um , auf kreative Weise, an diesen Gutschein zu kommen :-)

Nach Hause ging es ziemlich spät. Die Meisten mussten im Büro noch was holen und als wir das Büro betraten, fanden wir noch einen von uns schlafend auf dem Sofa vor :-) Jaja... so geht das hier zu und her :-)

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Der Samstag war zum Schlafen da, obwohl ich mir vieles anderes vorgenommen hatte. Abends gings zu Angi und mit dieser dann nach Bremgarten, ihren Freund schnappen und ab an den Weihnachtsmäret. Da hab ich den Armin mit Frau und Kinder per Zufall angetroffen:-) Der Frau stellte ich mich mit "ich bin eine Ehemalige..." vor - wollte eigentlich noch "...Arbeitskollegin" anhängen - da fiel mir ein, dass ich eigentlich nicht direkt eine Arbeitskollegin war und beschlosse den Satz nicht zu beenden. Aber ich glaub, dass ist Niemandem so richtig aufgefallen :-)

Mit der Zeit wuchs unsere Gruppe immer mehr, da Angi's Freund jeden kannte. Wir wuchsen aber immer nur in Zweierschritten... jaa irgendwie bin ich da an einen Pärchen Abend geraten, ganz mühsam! Zu Spitzenzeiten waren es 5 Pärchen und ich - das ist irgendwie... nicht so! Wenn nicht sogar: überhaupt nicht so! Es ist halt eine andere Art Ausgang, wenn man den Partner dabei hat.

Es ist ja nicht so, dass ich Jemanden an meiner Seite brauche  - schon gar nicht "irgend Jemand". Ich hab's mit mir selber ziemlich gut und hab richtige Freunde, ein spannendes Leben, mit genügend Abwechslung  - dennoch: in solchen Situationen wird einem halt schon unangenehm bewusst, dass man, wenn man durch den Weihnachtsmäret lauft, im Gegensatz zu den Anderen, immer zwei Hände frei hat...

Und trotzdem, lieber ab und an diese "einsameren Momente", als das Risiko einzugehen, verletzt zu werden. Und diese Schutzeinstellung behalte ich bis ich 30ig bin, das hab ich mit mir schon so vereinbart :-)

Und es galt sich zu entscheiden ob Zauberkurs oder Ärzte Konzert.

Nun nein, nicht wirklich... :-) Die Tickets hatte ich ja schon lange;)

Hallenstadion liegt ja wunderbar auf meinem Arbeitsweg und so ging ich gleich vom Geschäft da hin und wartete auf Susi. Währenddessen habe ich ungefähr alle, die ich kenne angerufen - einfach Telefonstimmung oder so - musste mich einfach beschäftigen...

Und plötzlich, ich war eben noch am Telefon, strahlen mich zwei grosse, runde Augen (mit Gesicht etc rundherum) an. Ich war zuerst nicht sicher - meint er mich? Es war Alex - der Kumbaya my Lord Blockflötenspieler von der Tschapie Manie:-) Kaum wiedererkannt. Wir haben noch gesagt, man sieht sich dann am Ärzte Konzert, aber wie gross ist da die Chance schon bei 13'000 Besuchern... leider!

Susi stoss dann bald mal dazu und Alex hat sich etwa 3 Mal von uns verabschiedet und immer wieder darauf hingewiesen, dass wir uns jetzt bestimmt nicht mehr sehen werden... :-)

Nach einer etwas fragwürdigen Handtaschenkotrolle waren wir drinn. Wir hatten zum Glück Sitzplätze!!! Ich hätte da nicht in der Mitte stehen wollen - das muss doch Tote gegeben haben, das kann niemand überlebt haben (und wo kommt dieser Platz her?):


Zur Band gibt es eigentlich nur ein Wort... HAMMER! Wirklich eine beeindruckende Leistung, eine Menschenmasse so in den Bann zu ziehen, zu begeistern - zu steuern! Musik und Texte sind ganz genial!

Es war wirklich ein super Konzert! "Pflegeliecht > Hui > Nöd" :-) Und die ständigen Anspielungen und die dürfen sich einfach ALLLEEESS erlauben :-) Und das Publikum machte soooo schön mit... Und das ganze WIR Gefühl, welches daraus entsteht - Während 3 Stunden waren wir alle die grössten Ärzte Fäns! :-)

Und für alle anderen: "Man hätte dabei sein müssen" :-) 

Fotos sind schon mal online....



Obwohl die Reise zurück ziemlich anstrengend war und wir nicht immer sicher waren, wann und ob es uns noch zurück gelingen wird, kamen wir gestern abend ziemlich kaputt und müde wieder heil in unserer gewohnten Umgebung an. "Zu Hause" - wie schön.

Der Bericht über das mehr oder weniger ereignisreiche Wochenende folgt dann, wenn mir ein bisschen Zeit zum Schreiben über den Weg läuft...

Aber hier mal wieder ein paar Stichwörter zum "gluschtig" machen...:-)

- TeScheWe -> Zaubertricks -> 2 Stunden lang Münzentricks geübt ohne Erfolg!
- Taxi zum Hotel -> 3 Mal durch den "Lady Di died" Tunnel gefahren
- Samstag ziemlich schön
- Trolley Tour > wir sind Turisten!
- Den sümphatischsten Buschauffeur der Welt gefunden
- Paris Hilton beim joggen...
- Mittagessen horrible!
- Neuer Fän
- Eva getroffen > Wörter, die man nicht laut sagen darf gelernt und trotzdem gesagt
- Eva verzaubert
- Nachtessen mit Eva > Essen war horrible :)
- Müde müde müde > ab ins Bett.
- Sonntag war regen... :-(
- Trolley Tour > wir sind nasse Turisten!
- Louvre!
- Nasse Menschen
- Auf altbewährtes Essen zurückgreiffen
- Métro nach Gare Est... Métro ist irgendwie nicht so!
- 10 Karten abgeschickt - nur wem?
- Lange lang lange Heimfahrt
- Zug konnte nicht weiterfahren, wegen Kuh die nicht von Gleisen weg wollte
- Zu Hause ist's am schönsten!

Hüt gönd mir uf Pariiiiisss - hü gönd mir uf Pariiiiiss... *sing* :-)

Endlich! Der Tag der Flucht ist gekommen! :-) Heute 16.59  gehts los... Ich freu mich auf Eva und auf den Tuuuuur D'Äfffääl  und auf di Schonselisee und s Luufrä und was es da sonst noch so alles an unaussprechlichen Sehenswürdigkeiten gibt... :-)

So gegen 22.30 werden wir in Paris ankommen, dann weiter mit Bus und Metro zum Hotel, welches 3,5 Km von Eva entfernt wohnt.

So genaue Pläne haben wir noch nicht, aber das wird schon irgendwie gut kommen... :-) Ich freu mich riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesig! Fast wie vor Hawaii, hab auch fast die gleich grosse Koffer ;) Man weiss ja nie, vielleicht kann ich die ja überreden, dass sie wieder beginnen zu Streiken... irgendwelche Gerüchte verbreiten und dann müssen-können wir noch ein bisschen länger bleiben... :-) Und dann schnappen wir uns ein Snickers?

Wir werdens erleben - ich freu mich auf jeden Fall schon den Bericht am Montag zu lesen... Tschöööö :-)

Ouuu fast vergessen: Wir haben da sogar um die 11/12 Grad, also quasi Badewetter... :-) 
(nein ich bilde hier keine Verbindung zu irgendwelchen brennenden Gegenständen, als Ursache für das "warme Wetter" her... aber ich hätte gekonnt... :-) )

Endlich wieder Zauberkurs.
Lange musste ich warten - lange konnte ich üben... :-)

Ich blieb, wie beim ersten Mal, lange im Büro um dann direkt in den Zauberkurs zu gehen... Zürich Brunau. Und da waren sie wieder, "Meine Männer" :-) Diesmal formatiert in einem Halbkreis. Stühle, aber keine Tische.

Die Kartentricks wurden nochmals repetiert und natürlich folgte dann der gegenseitige Erfahrungsaustausch, was sagst du dem Publikum, wenn du das machst... :-)

Dann widmeten wir uns einem neuen Kapitel der Magie: Münzentricks. Wie auch bei den Kartentricks war ich nicht unbedingt so begeistert von diesem Kapitel, doch als ich die zauberschule verliess, war ich süchtig.

Etwas überraschend kam ganz am Schluss eine Frage, eines Mitschülers an mich, wie ich eigentlich zu der Zauberei gekommen sei. Und zum ersten Mal wurde mir bewusst, dass ich da jetzt eben dabei bin, im magischen Zirkel. Und das ist irgendwie... interessant... :-)

Was mich fasziniert an der Magie? Fingerfertigkeit, ja das beeindruckt mich am meisten. Aber auch die Art Show, die man aufführt - das Schauspielern. So tun wie wenn da wäre, was da eben nicht ist. Es selber glauben, überzeugend, mit vollem Körpereinsatz. Und zum Schluss natürlich die Möglichkeit die Magie mit Humor zu verbinden :-)

17.12 : Tram11 > Oerlikon. 17.25 : S2 > Wädenswil. 18.06 : Dibi > Rotkreuz.

 

In Rotkreuz fuhren wir ungefähr 3 mal um das ganze Kaff bis wir den Zielort ersichteten. Ein Navi nützt nur dann etwas, wenn man auch die Zieladresse kennt, sollte ich an dieser Stelle vielleicht vermerken. Smile

 

Auf was ich mich einliess wusste ich zuerst nicht richtig. Wir traten mal ein und da fand man einen grossen gestuhlt und getischten Saal vor. Viele Menschen, eine hell beleuchtete Bühne und kaum mehr zwei Plätze für uns.

 

Als bald man sich setzte, begann auch schon eine Gugge mit ihrem ersten Stück und dann gleich nochmals mit ihrem zweiten Stück, welches auch das erste Stück war - vielleicht war das Erste auch das zweite Stück und das zweite das Erste, wir werden es nie erfahren. Schliesslich kommt aber das bessere der beiden ersten Stücke dann auf die CD (Guggen Power Vol. 4 > 20 auserwählte Guggen)Smile

 

Während dem Zuhören konnte man nicht wirklich reden...  ja man konnte so tun wie wenn man reden würde und so tun, wie wenn man etwas verstanden hätte... Smile Aber wirklich reden konnte man nur zwischen den verschiedenen Guggenauftritten.

 

Aber basteln konnte man zu jeder Zeit... Smile

 

Rund um uns, waren Jugendliche (ehm... nicht viel jünger als ich Smile) sich am besaufen. Nach einiger Angewöhnzeit kam man mit unseren Tischnachbarn ins Gespräch und natürlich konnte ich mir so einen Zaubertrick nicht verkneifen, wie auch... Smile Aber ein Kartentrick mit einem Besoffenen hat irgendwie nicht so viel Reiz... keine Herausforderung, denn er konnte sich die Karte eh nicht mehr merken und war wahrscheinlich nur schon vom Abheben fasziniert... Smile Und ich weiss auch nicht wiiie viele Karten der da gesehen hat... Smile

 

Begeistert war er trotzdem und wollte unbedingt einen Trick lernen... Und ich liess mich dazu erweichen. Und ich erklärte ihm Schritt für Schritt, wie ich das mache und legte ihm zur Verdeutlichung die Karten offen hin, damit er alles sieht. Und er Hammer, er staunte trotzdem noch und fragte, wie ich das gemacht hätte!? Smile

 

Dann kamen natürlich noch die Daumen ins Spiel, weil die Umwelt geeignet dafür schien und tatsächlich, der Spass am Spiel liess nicht nach. Gummitwist wurde dann noch in der Theorie durchgenommen und von einem Fän sollte ich dann zum Schluss auch noch eine selber gebastelte Blume erhalten, die Zeit reichte jedoch nicht und so bekam ich einfach das Rohmaterial... !? Smile

 

Der Tambi des Abends wurde noch gewählt (von uns) und das Projekt A.B.B.A kurz mit Chüdi (mit „d“) besprochen... kommt gut! Smile


War ein witziger Abend! Danke Dibi für's Fahren und alles und überhaupt Smile!


PS: Wenn man die Smilies miteinander verbindet, ergibt es eine Figur.

PPS: Stimmt gar nicht!

Als Kind versuchte ich mir immer das Datum der Tage zu merken, an denen einfach alles schief ging. Ich war der Meinung, dass man diese Pechtage an Daten binden kann und dass sich diese wiederholen. Leider hatte ich mir das nie aufgeschrieben und konnte diese Theorie nie überprüfen...

Und so sollte ich wohl nun diesen 23 und vielleicht auch der 24. November merken. Und warum?

Begonnen hat es in der Nacht zum Freitag. Am Donnerstag nach dem Team Seminar und noch dem Unihockey Training am Abend war ich so ziemlich auf der Schnurrä! Ich schaute ein wenig fern und schlief schlussendlich vor dem Fernseher in der Stube ein... Irgendwann wachte ich wieder auf und merkte, dass das ja nicht mein Bett ist und beschloss in mein Zimmer zu zügeln, welches einen Stock höher ist... Meinen Laptop beschloss ich gleich mitzunehmen. Die Treppe war frei, kein Grund umzufallen! Doch ich schaffte es doch irgendwie auf der zweitobersten Stufe samt Laptop voll auf die Fresse zu fallen... Im ersten Moment sah der Laptop noch okey aus... aber beim Aufstarten... ja Display macht jetzt nur noch farbige Streifen und lebt nun sein eigenes Leben... aber wenigstens startet er noch, so Datentechnisch gesehen...

Es war spät und ich war mit der Situation überfordert... soll ich weinen, lachen, fluchen, mich aufregen? Ich beschloss zu schlafen... vielleicht ist ja morgen einfach alles wieder gut, so wie ich es mit allen meinen Problemen erst mal versuche... :-)

Am nächsten Morgen war aber alles noch gleich... Ich fuhr mit dem Auto zur Arbeit, weil ich noch bei der Post vorbei musste etc... ich stellte mein Auto ab und verbrachte meinen Arbeitstag wie jeden andern. Die meisten haben den Freitag freigenommen, so als Brücke vom Teamseminar zum Wochenende... Ich war schon ziemlich froh als der Tag vorbei war und freute mich nach Hause zu fahren und einfach nur mal zur Ruhe zu kommen....

Es regnete. Ich lief zum Parkplatz, während ich schon nahezu hysterisch meinen Schlüssel im Täschli suchte... ich fand ihn nicht. Kann ja nicht sein. Tiefer, mehr links, mehr rechts.... nichts. Es regnete, ich packte das Täschli aus... der Schlüssel war nirgends zu finden... Scheisse. Hab ich ihn im Büro liegen lassen? Wo ist der Schlüssel? Ich hatte angst zum Auto zu gehen und da zu sehen, was ich nicht sehen wollte... aber als ich genug nass war musste ich da durch. Klar - Schlüssel eingeschlossen!

Ich beschloss mich da nicht weiter aufzuregen und alternativ die ÖV's nach Hause zu nehmen... Es regnete noch immer... meine Füsse kalt und nass. Ich wollte nur noch nach Hause! S6 hatte natürlich verspätung, die S6 hat immer verspätung, wenn es nicht sonnig ist bei 21,5 Grad - unglaublich! Und wenn man kalt hat und heim will, dann sind 10 Minuten Verspätung einfach unangenehm lange...

Der restliche Abend war aber gütig mit mir... Ich ging mit Hanspi Nachtessen und er brachte mich sogar noch ins Geschäft, damit ich mein Auto abholen konnte... hammer!

Am Samstag beschloss ich einen neuen Laptop zu kaufen! Ich sollte vielleicht noch sagen, der alte war wirklich schon so 5 oder 6 Jahre alt und die Anschaffung eines neuen nur eine Frage der Zeit, von dem her, kann ich schon mit dieser abgenommenen Entscheidung des Zeitpunkts leben... aber s wär halt schon ehr im 08 geplant gewesen... jänu!

Im Inter Discount wurde ich fündig und schlug gleich zu :) Voller Freude wollte ich zuhause dann meinen neuen Laptop installieren... Und dann, gleich bei der Erstinstallation ein Blue Screen und es ging gar nichts mehr! Das Windows startete nicht einmal und es schien fast, wie wenn etwas mit dem Hard Disk nicht stimmte. Ich brachte das Teil gleich wieder zurück und hatte dann aber Glück, dass er ersetzt wurde! Weil eigentlich hat man ja glaub ich nur Anspruch auf Reperatur und nicht auf Ersatz... Das hätte dümmer kommen können!

Aber trotzdem... es war mir einfach ein bisschen zu viel Aufregung für meine alten Jahre... :-)

Am Mitwoch morgen gings los...  Wir trafen uns alle in Zürich am HB beim  Gleis in Richtung Unterägeri.



Da angekommen  stürzten wir uns gleich in unser  Seminar Hotel.  Und man begann gleich mit der
Arbeit... Teamorganisation etc...



Nach dem MIttagessen brachte ich eben noch meine Zaubereinlage, welche so ziemlich gut ankam... :-) Auch wenn Jonas nicht weiss was "Abheben" bedeutet :) Besonders der Trick bei welchem ich echte Magie benütze  kam gut an :)

Wir hatten kaum Freizeit. Am Nachmittag arbeiteten wir weiter bis 18.00 Uhr . Dann gab's gleich das Nachtessen und dann gleich weiter mit dem Partybus zum Bowlingcenter.

Ich sass ganz vorne im Bus mit Jonas. Wir bekamen das Mikro vom Buschauffer und so fühlten wir uns irgendwie verpflichtet, die Region, die wir ja nun gar nicht kannten zu erklären. Ich versuchte mich mit Sachen wie "Zu ihrer Rechten sehen sie nun ein Haus".

Wir begannen unsere Passagiere dann auch so Flugzeugmässig zu instruieren. Notausgänge, Toiletten, Sauerstoffflaschen und Notalkohol.

Und dann bog man schon in eine Strasse ein und das Bowlingcenter war zu erkennen.

Wir huschten hinein und starteten schon frisch fröhlich mit dem Apéro. So ist's richtig :)



Wir hatten aber nur wenig Zeit um unseren Alkoholpegel auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Und so schloss ich mit Linus ein Abkommen: "Das Glas ist nie leer".

Und wir begannen über die grosse Angst , heute nüchtern einschlafen zu müssen, zu reden... :-)



Auf meine Bowlingleistung hat sich der Alkohol vorwiegend positiv ausgewirkt, bzw.  ich weiss es nicht mehr und es hat mich  nicht mehr gestört...:-)





Vielleicht an dieser Stelle noch ein wenig Bowling Theorie. Ziel ist es, mit dem  überdimensionalen Ball die Fussball Schuhe am Ende der Bahn umzuwerfen... nun ja, so sinngemäss.



Es gibt verschiedene Wurftechniken. Die Verbreitetsten werden nun hier aufgeführt:


Der Sportliche:



Der Übertribene:



Der Tiefgehende:



Der Fliegende:



Der Elegante:



Der Proffessionelle:



Der Gezielte:



Nach der ultrakuhlen Bowling Session ging es zurück ins Hotel. Hotelbar. Juhuu!

Und dann kamen ungefähr die Daumen ins Spiel. Meine Leuchtdaumen. Kommt immer gut:) Und wir spielten und warfen uns die Lichtr zu, mit den unmöglichsten Wurftechniken und siegessicher kam das Licht früher oder später beim Fänger wieder an.

Auch die Aufmerksamkeit eines weiteren Barbesucher zogen wir so auf uns. Und ich liess mich überreden dem Gast eine kleine Daumenvorführung zu geben. Dieser war dann aber doch nicht so interessiert, wie er sich von weitem gab und ich schlich mich schon bald wieder unauffällig davon.



Später sass er sich dann zu uns und sprach mich irgendwie so an, ob ich überhaup Deutsch spreche. Mit dem gebrochendsten Deutsch, welches ich zu dieser Stunde noch hinbekam antwortete ich "Nich soo gutt".

Wir redeten mit ihm und er begann von wegen, er sei ein Amokläufer und es wurde ganz niveaulos...
Ich bat ihn mehrmals den Tisch zu verlassen und er reagierte nicht. Und plötzlich zündete er mich so an ob ich den schweizer Pass überhaupt schon habe. Ich könne ihn gleich morgen holen gehen!?

Ich denke, ich war in der Runde eine der wenigen Schweizer :) Er verliess uns dann aber doch noch und auch wir mussten die Bar bald verlassen, da sie zu ging.

Und so gings dann ab ins Bett. Mit dem Vorsatzt am nächsten morgen früh noch in die Sauna zu gehen... :-)

Was ich natürlich nicht schaffte :) Nur Urs der zog es scheinbar durch, wie er uns beim Morgenessen erzählte. Aber das Dampfbad war kalt und nachdem er drinn sass, rührte ihn die Putzfrau raus:) Das war wohl noch ein bisschen früh :)

Am Morgen kam der Abteilungsleiter zu besuch und wir präsentierten ihm , was wir am Vortag so erarbeitet haben. Er schien zufrieden:)

Nach dem Mittagessen wollten wir noch etwas raus. Bisschen lüften und frische Luft schnappen. Und das tut man am besten in Militärkleider :)  Ja iirgendwo liegt nun ein nackter Soldat :)



Die harten Kerle begannen dann die  Entelein zu füttern... wie romantisch.... mit Schnee!



Am Nachmittag gab es noch einen Vortrag über Scrum Management, ein Management mit dem symphatischen Ansatz, dass alle beteiligten entweder Schweine oder Hühner sind :)

Und gegen Abend hiess es dann irgendwann... Good Bye Unterägeri!



Bilder
Sooo... es ist nun Mittwoch Nacht, alles was es zu organisieren gab, hab ich organisiert. Gepackt für's morgige Teamseminar hab ich auch schon... ehm, das wär ja dann eben das heutige Teamseminar... hmm... um 6.00 Uhr erwarte ich Weckanrufe von euch, weil ich bedenken habe, ob ich dann bereits wieder aufmag :-)

Viel zu berichten gibt es von den letzigen Tagen nicht. Leider fällt morgen der Zauberkurs aus für mich, eben wegen dem Teamseminar... aber sonst bin ich da noch voll drann...:-)

Ahh... vielleicht noch am Rande... Der Besuch bei Eva in Paris schein tatsächlich zu stande zu kommen... das ist ein ziemlicher Lichtblick für mich, welcher gerade richtig kommt:) Ich hoffe nur, dass das werte französische Zugpersonal bis dann wieder aufgehört hat zu streiken...

Ich sollte nun schlafen... Teamseminar Eindrücke folgen dann am Donnerstag bis Freitag :-) Digicäm ist am laden. Das macht sie gut so.
Treffpunkt: Agip, Chur.
Mission:        Party bis zum Morgengrauen.
Agenten:      Susi Sorglos & Mia Magic.

Status:         Erledigt!

Bemerkungen:

Als wir bei der Party ankamen, begann gleich die erste Teil Mission "Wo ist Dibi". Vorher wollten wir aber noch unser Mäntel abgeben. Wie blöd, dass wir nicht selber darauf gekommen sind, dass man für die Garderobe eine Getränkekarte braucht!?

Dann ging's mal hinein in die Halle. Dass wir Dibi suchten haben wir bald vergessen, wie er aussieht hab ich überigens auch vergessen und deshalb stellte ich fest, dass ich den Namen "Dibi" in disem Fall ja einfach einem, frei wählbaren Gesicht, neu  zuordnen kann. Wie praktisch, dass Dibi genau in diesem Moment auftauchte und somit alles beim Alten blieb!



Zu meiner Freunde war an diesem Fest Rauchverbot in der Halle! Wie schön! Keine geröteten Augen, kein Husten, keine stinkenden Kleidung... doch dann... irgend einen Hacken musste das ja haben! Unterwegs mit 2 Raucher, musste ich immer wieder in die eisige Kälte nach Draussen gehen! Auch keine Lösung!

Manchmal blieb ich drinnen und schauten den anderen nur durch die Scheibe beim Rauchen zu! Und irgendwie kam es dazu, dass Susi und ich an der Scheibe begannen Pantomime zu machen... Spiegelverkehrte Bewegungen...und plötzlich KNALL und ich hab meinen Kopf an der Scheibe angeschlagen... so typisch... :-)

Im Kafi Stübli blieb ich dann auch mal hängen und da sass ich plötzlich mit am Tisch mit den Guggi Zünftler. Mir gegenüber waren zwei ältere, sehr gelangweilte Männer und ich konnte dem nicht so tatenlos gegenüber sitzen. Ich holte meine Zaubertricks und anderen Unterhaltungsutensilien hervor und der Tisch ähnelte plötzlich einem Kindergeburtstag, an welchem soeben eine Tischbombe gezündet wurde. Es war total witzig... :-)

So ging der Abend weiter und wurde zur Nacht und man pendelte irgendwie zwischen draussen rauchen (brrrr), in der Halle Guggenmusik hören und im Kafi Stübli gemütlich plaudern und zaubern...









Um 3 Uhr stand einem dann nur noch das Rauchen und das Kafi Stübli zur Option und ich entschied mich doch vorwiegend für das Zweite.

Und etwa dann begann die Phase wo ich sehr müde wurde und sehr kalt bekam... das war eine sehr passiver Abendabschnitt... :-) Hin und wieder plauderte man mit Jemanden. Und plötzlich, wer weiss wo die herkam, trillerte jemand auf einer Blockflöte herum. Und ich lernte den Alex kennen. Ich forderte ihn auf "kumbaya my lord" zu spielen... ZONK ... Fehler... er hörte nämlich nicht mehr auf diese Melodie zu spielen! Aus jeder Kafi Stübli Ecke hörte man plötzlich die schrillen Töne der Blockflöte erklingen... :-)

Wir kamen noch mit einem Metzger, getarnt als Chirurg (oder umgekehrt) ins Gespräch. Man war der witzig! Ich weiss nicht wie er das gemacht hat. War es die Art wie er sich ausgedrückt hat, oder die Betonung, die Stimme... was war es? Er konnte sagen was er wollte und es war witzig. Auch ein ganz normaler Satz. Irgendwie bewundernswert...



Die Zeit verging, ab etwa 4.30 Uhr begann man dann im Kafi Stübli z'Morge zu essen... :-)

Ah ja... irgendwann sass so ein junger Typ gegenüber von Susi hin. Er fasste ihre Hände, schaute ihr tief in die Augen und sprach nur "Du bisch en Ängel!". Er war wie in Trance... "Du häsch so schöni blondi Auge".!? :-) Er wollte Susi dann gleich mit nach Hause nehmen... "Du chunsch jetzt mit mir hei."

Wahrscheinlich etwas erlösend für Susi, war bald darauf tatsächlich schon Zeit für die Heimreise. Es war schon 6 Uhr und wir wurden zum Churer Bahnhof chauffiert.

Dibi's Zug fuhr um 7.22 Uhr und wir hatten noch genug Zeit für eine "heissi Schoggi" und etwas zu essen in einem Restaurant.



Als Dibi versorgt war, nahmen Susi und ich das Taxi zurück zur Agip Tankstelle. Und dort stand wie angefrohren einer von einer Guggenmusik, im Kostüm. Er regte sich nicht. Susi kannte ihn. Er stand einfach da und tat nichts. Er wusste nicht wo seine Unterkunft ist und wartete da einfach darauf, dass Jemand kommt und sein Problem löst. Wer weiss wie lange er schon da stand!?

Wir überlissen ihm unser Taxi und Susi erklährte dem Chauffer wo's hin ging. Und schon wieder eine gute Tat vollbracht... :-)

Um 8.00 Uhr wurde uns dann doch noch etwas Schlaf gegönnt... :-)
Dass wir die Tschapi-Manie uns nicht entgehen lassen werden, war schon lange klar. Moment, warum lüg ich? Dass Susi sich die Tschapi-Manie nicht entgehen lassen wird, war ihr schon lange klar, und ich ging auch mit. So ist irgendwie richtiger:-)

Ich musste also nach Chur. Zug oder Auto? Umweltbewusst wie ich bin... nein, wart es war ein anderes Unwort. Ahja... Ungeduldig wie ich bin, entschied ich mich schnell für Zug. Weil schliesslich musste ich mein streng geheimes Buch beginnen zu lesen, welches ich mir an diesem Tag zugelegt habe...

Leider kam ich gar nicht gros zum lesen, weil die Dame im Zugabteil vis-a-vis drengte allen ihre verbale Folter auf. Ich bin überzeugt, das war die dümmste Frau der Welt! Mit garantie! Das war sie jetzt also... Sie war in meinem Alter, ziemlich voluminös und dazu übertrieben selbstbewusst. Ihr Stimmvolumen stimmte also etwa mit ihrem Körpervolumen überein und dies war ihr auch bewusst. Sie hat extra so laut geredet, dass alle zuhören mussten und niemand lesen oder sonst was tun konnte. Sie hatt das immer wieder erwähnt "ach die armen Leute die mit uns mitfahren müssen". Ach ja vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass ihre Kollegin auch dabei war. Sie hat nicht mit sich selber so laut gesprochen, wobei ich das am Anfang eben auch geglaubt habe.

Was macht nun also "Frau Dumm" zu "Frau Dumm"? Sie war sehr unanständig und überaus primitiv, ich möchte die Dinge, die sie gesagt hat nicht auf meiner Homepage schreiben, aber es war wirklich das Tiefste, was ich in letzter Zeit gehört habe, es war erbärmlich! Irgendwann begann sie auch noch ihre Kollegin "runterzubutzen", von wegen sie rede so viel, dabei hat die noch kein Wort erzählt?! Dann fragte sie ihre Kollegin, ob ihre Mutter sie schön fände, ob die Mutter sie schöner fände als die Kollegin, also ihre eigene Tochter. Die Kollegin machte noch mit und erzählte "Frau Dumm", dass ihre Mutter sie unglaublich schön fände, dass sie so tolle Ausstrahlung habe.

Zu diesem Zeitpunkt war ich bestimmt schon sehr voreingenommen, aber ich versuchte "Frau Dumm" dann optisch zu kategorisieren und dabei viel ihre Bewertung nicht sonderlich gut aus... ach sie war nicht schön, wirklich nicht!

Sie erzählte noch, dass sie im Service arbeite und am Samstag hat sie also 100 Franken Trinkgeld gemacht ... Boah-Eh.. und wenn das kein Beweis für ihre Kompetenz ist! Ja und dann hat sie etwas erzählt, was mich wirklich wirklich böse gemacht hat. Sie erzählte dass eine Behinderte mit ihrer Mutter ins Restaurant kam und dann habe die Behinderte gesagt, sie sei die Tochter ihrer Mutter. Und dieser Satz war Grund genung, dass Madame Dumm lauthals loslachen musste und sich nicht mehr erholen konnte. Das erzählte sie! Ich hätte sie links und rechts Ohrfeigen können!

Überhaupt erzählte sie von diversen Menschen im Restaurant, welche sie ausgelacht habe... super stolz. Ja, super gemacht!

Dann nahm sie ihr Handy hervor und rief ihren Vater an. Er solle seinem Feuerwehr Kollegen sagen, dass er ein "geile Siech" sei und ob sie die Nummer haben kann und ob er verheiratet sei... Der Vater schien nicht wirklich auf das was sie erzählt einzugehen und plötzlich sagte sie "Hey Papi, ich weiss dass du mi no ghörsch, also due nöd so... " und ich stellte mir grad vor, wie der Vater eine Gesprächsstörung vortäuschte... ichhch... gh...ör... d-diii...chchch...ga...anz.. sch..chchch...lächt... So wie er es wohl auch schon Jahr zu vor machte... bei einer solchen Tochter!

Es wurde mir zu viel und ich begann ein paar Kartenhandgriffe zu üben und dann kamen gleich so Sprüche von wegen "Das kann ich schon lange"... Ja darauf bin ich natürlich nicht eingegangen...

Bei ihnen sass mal noch ein Typ im Abteil und wie das so ist: die Opfer sehen sich gegenseitig an, man fühlt sich verbündet, man schüttelt langsam den Kopf, gefolgt vom "ich weiss, dass du denkst, was ich denk"-Blick und grinst vielleicht leise vor sich hin... Als der Typ ausstieg wollte ich ihm gleich noch nachrennen und ihm versichern, dass nicht alle Frauen so dumm seien... ja ich hab mich geschämt, für das was da geschah ... :-) Und dann wurde mir plötzlich bewusst, woher das Vorurteil kommt, dass Frauen geistig weniger Leistungsfähig seien... Frauen können einfach nicht unauffällig dumm sein!

Zur Tschapi-Manie im nächsten Bericht...
Es war ja klar... nein, es war ja sogar angekündigt, dass ich heute meinen Trick allen möglichen Leuten im Geschäft vorführen würde... fast jeder musste da durch. Und mit meiner ungeschickten Art und Weise (natürlich nur gespielt), war der Erfolg am Schluss, als ich die Karte tatsächlich noch hinzauberte, wo die Lage schon ganz verloren aussah, umso grösser... :-)

Oh ja, zaubern macht Spass und vor allem macht es süchtig! Inzwischen habe ich mir schon alle möglichen Kartentricks im Internet zusammengesucht und versuche diese nachzuzaubern... Ziemlich anspruchsvoll so einen Text in einen Trick umzuwandeln. Doch die Motivation ist momentan riesig. Ich möchte mir diese Handfertigkeit aneingnen... :-) Ach... ich bin so ein Phasenmensch... ganz schlimm... :-)

Am Nachmittag war Teamsitzung und dazu wurde der Plan für das Teamseminar nächste Woche verschickt. Ich flog da so nichtsahnend drüber und plötzlich... seh ich richtig? Finde ich da tatsächlich folgenden Punkt aufgelistet:



Moooment, was hab ich verpasst? Ohhh man, ich werde so alt aussehen... jänu :-)

Zu Hause musste mein Brunder beim Trick auch noch hinhalten und er war sehr skeptisch "ah ja, kenn ich schon - ich weiss wie's geht... " ect... aber schlussendlich hab ich ihn total mit dem Zauber Fieber angesteckt... :-) Als ich vom Unihockey Training zurückkam rief er mich an und wollte unbedingt, dass ich YouTube Videos von irgend so einem krassen Zauberer mir anschaue... :-)
Um 19.30 Uhr ging es los. Meine ersten Erfahrungen als Zaubererin.

Wie stellt man sich so den durchschnittlichen Zauberlehrling vor? Er ist männlich und deutlich älter als ich! So sassen die 6 Männer mit mir gespannt am Tisch und hörten uns an, was der Maestro uns so zu berichten weiss.

Erste Lektion - Kartentricks. Es gab mal viel Theorie und dann wurde uns der verblüffende Trick gezeigt und es ging gleich daran es nachzumachen... mit mehr oder weniger Erfolg. Man muss an so viel denken und so geschickt sein mit den Händen...

Und während wir da so am probieren waren, schaute ich die Männer an und versuchte jeden einzelnen mir im Zauberkostüm vorzustellen, wie er den soeben erlernten Trick vorführt... eine amüsante vorstellung. Die goldenen Sternchen auf dem Hut, das glitzer Gillet, der Frack, die weissen Handschuhe und den Zauberstab, der zu diesem Trick so gar nichts beträgt in der Hand... :-)
Und dann lernten wir "Mischeln". Kein Problem, Karten in die Hand *mischel*. "Caroline, du mischelst wie ein Linkshändler". ZACK - wie ein Film habe ich mein falsch gelebtes Leben an mir vorbeiziehen sehen... Irgendwie ist da bei mir mal was falsch gegangen... ich mischle falsch, ich spiele auf die falsche Seite Unihockey und fahre auf die falsche Seite Snowboard. Ich bin gar kein echter Rechtshändler. Bin ich beides? Ich bin verwirrt!

Nun ging es also darum mir das mischeln auf der anderen Seite anzueignen, weil es einfach mehr Sinn macht für den Trick und überhaupt. Im ersten Moment ist das doch ziemlich .... gewöhnungsbedürftig. Probier das mal! Aber es ging dann mit der Zeit... :)

Die Zeit verging sehr schnell... und ich bin schon wild den Trick am üben... :) Ich bin froh hab ich mich an diesen Kurs angemolden, es macht mir sehr Spass... auch als untypischer Zauberlehrling.
Okey, jetzt kann ich mich nicht mehr zurückhalten, jetzt rück ich raus mit der Sprache! Ich hab mich an einen *Zauberkurs* angemolden und mir vorgenommen, das für mich zu behalten, aber es geht nicht... es geht einfach nicht... :-)

Im Geschäft haben sie schon gesagt, ich müsse am Donnerstag einen Auftritt machen und gleich zeigen, was ich gelernt habe... :-) Und ich darf dann nicht irgendjemand in einen Hasen verwandeln und behaupten ich lerne erst das nächste mal, wie das Zurückverwandeln geht... :-) In meiner Phantasie, hab ich mich auch schon mit einem Lastwagen vorfahren sehen, und alle Mitarbeiter haben Hand in Hand eine Kette um den mit einem Tuch bedekten Latwagen gebildet... Und wenn ich mich langweile im nächsten Meeting, zaubere ich mich einfach weg... Und ich zersäge Menschen und setzte diese falsch zusammen... und überall werden nun nur noch irgendwelche Tücher und Blumen hervorgezaubert. In den nächsten Meetings erscheine ich ohne irgendwelche Unterlagen und nur mit einem Zylinder und dann zaubere ich daraus meinen Laptop, Ordner etc... Nächste Woche binden sie mich dann an den Meteo Turm und ich muss es schaffen mich bis zum Sendebeginn zu entfesseln... :)

Ja... all das lern ich heute... :-) Oder ähnliches....

Es ist wohl ehr so Strassenzauberei... Hütchen Trick... Ablenken... keine Ahnung... Ich bin auch sehr gespannt auf die Mitkurser und den Lehrer... Ja das wird sicher lustig...:)
Im Moment passiert einfach nichts. Oder einfach nicht bei mir? Mein Vater fliegt morgen ab nach Dubai... schön für ihn! Ich könne sein Auto während seiner Abwesenheit benutzen. Ich habe doch ein Auto, warum wird das nicht ernst genommen? Nein ist ja lieb von ihm...

Nächste Woche bin ich überigens auch weg - Teamseminar! 2 Tage - hast du gedacht es seinen mehr? Falsch gedacht!

Ich freu mich auf morgen, auf meinen geheimen Kurs an dem ich mich angemeldet oder heisst es angemolden? habe! Habe habe ich fast vergessen.

Während ich mir hier überigens diese paar Zeilen am aus den Fingern saugen bin, suche ich gerade so typische ABBA Outfits... schliesslich ist das ja auch so ein Projekt... Projekt Happy New Year! "Aus den Fingern saugen" ist auch wieder so ein doofer Ausdruck... das darf man sich ja irgendwie nicht bildlich vorstellen? Ach ich geh gleich mal googeln... moment....

Huuiiii "Antonym" find ich spontan ein ziemlich aufregendes Wort... nur so nebenbei.... und wenn wir schon bei neben sind... also neben bei. Als bei ist jetzt nicht mein Bei "Bein" ... quasi Mundart.. ohh und dazu auch gleich was... warum haben wir für ein Wort wie "Mundart" ein Hochdeutsches Wort? Wir sagen in Schweizerdeutsch ja auch "Mundart"... eigentlich müsste es doch "Muulart" "Muuart" oder wie es der Dialekt halt so wünscht heissen? - Wie einem der Schnabel gewachsen ist - Ist das nicht irgendwie... die Art des Mundes... schönes Hochdeutsch... aber.... ich war noch neben mir... also bei mir... bei nebenbei... ich habe im Moment einen schlimmen Husten... alle Jahre wieder plagt mich dieser Husten, ganz übel und ganz schlimm und ziemlich unberechenbar, die Hustenanfälle kommen und gehen wann es ihnen so passt... und gestern im Zug war plötzlich so einer da. Man kann sich ja das Verständnis dafür vorstellen in einem vollgestopften Feierabendzug... 20 Minuten lang hab ich gehustet, mein Kopf war hochrot, Tränen in meinen Augen und man kriegt trotzdem noch genervte Blicke zugeworfen...  die habe ich natürlich nicht behalten!

Aber immerhin hab ich vom kreischenden Baby abgelenkt... oder hatt es wegen mir gekreischt?

Was war ich schon wieder am Suchen? Ach ja... aus den Fingern saugen... nun das interessiert mich nicht mehr ganz so brennend... manchmal sollte man nicht so viel nachfragen und sich einfach darüber freuen, wenn sich überhaupt was aus den Fingern saugen lässt...

Und noch was zum Nachdenken: "Das Leben besteht aus falschen Entscheidungen!"
Mein Kommentar zum Thema Seepferdchen:


Ich habe lange recherchiert... aber das Thema gibt einfach nicht viel her! Unter Umständen liegt das an meiner grundsätzlichen Abneigung gegenüber mehrheitlich allen Seegetieren. Man kann sie nicht streicheln und man kann sie nicht essen! Nun man kann sie schon essen, aber das tut man, da bin ich überzeugt, in der Regel nur um mich zu provozieren! Alle gegen mich!

Zurück zu den Seepferden... nein doch nicht. Das Thema ist langweilig! Aber das mit den schwangeren Männlein sollten wir übernehmen... 
Ich bin zwar nicht wirklich in Schreibstimmung, aber vielleicht ändert sich das ja während dem Schreiben... und präsenter als jetzt, wird der Ausgang nicht mehr.

Zuerst zu den Fakten, Fakten... Fakten. Da gingen wir hin.



Und nun zuden Highlights.

Wir haben nun eine neue Taktik gratis an Alkohol zu kommen! Mit Zaubertricks! Wir packten also den Inhalt meiner Handtasche aus, brachten den Ivo zum staunen und dann wusste er gar nicht recht, wie er sich dafür bedanken könne - jedoch wir wussten das sehr wohl! Und wir liessen, dass er uns ein Passoa Orange spendieren könnte, wie seine Idee ausschauen... :-)



Bei einem weiteren Rundgang kamen wir an der Shot Bar vorbei und da stand bereits ein symphatischer Deutscher redebereit da. Und wir ignorierten diesen kommunikationsdrang nicht und kamen ins Gespräch. Er war ziemlich betrunken -so im "schweigen und grinsen" stadium  ... aber sonst... total nett.  Er liess alles mit sich machen, und wir machten alles mit ihm?!



Wir zeigten ihm unsere Symphatie in dem wir ihn auf einen Meter Shot einluden und er zeigte seine Symphatie zurück, in dem er uns auch auf einen Meter Shot rückeinlud. Maximale Ausbeutung würde ich sagen... Als seine Freundin dann auftauchte fanden wir es sei Zeit zu gehen... :-)



Irgendwann fiel uns auf, dass wir noch nicht mit Jedem gesprochen haben und wir näherten uns einem Tischlein, wo einsam und verlassen einer stand. Ich zählte die Gläser... Moment, da sind zu viele Gläser, das kommt nicht gut... aber da stand Andrea schon rechts und ich links von dem Einsamen. Und da tauchte schon eine Frau auf und wir entfernten uns wieder langsam und huschten um die Ecke. Auf's mal tauchte da die Frau auf und packte uns an den Handgelenken und zerrte uns wieder zurück zum Einsamen - "Chömed Ladies". Sie stellte uns wieder da auf wo wir waren - nur vertauscht, was den Einsamen etwas irritierte und wir probierten mit ihm ins Gespräch zu kommen.
Schnell war jedoch klar, warum er der Einsame ist und wir beschlossen wieder zu gehen... obwohl wir nicht recht wusste, ob uns die Frau gehen lassen würde... :-)

Vielleicht um die Frage "Sind ihr eigentlich uf Ufriss", die uns gestern gestellt wurde mal öffentlich zu beantworten: Nein, wir sind nicht auf "Aufriss". Ganz und gar nicht! Es ist uns sonst einfach zu langweilig!
Es gibt unzählige Dinge die ich nicht kann! Seit heute kann ich nun mit Sicherheit sagen, Bowling ist eines der Dinge die ich nicht kann und nie lernen werde...

Trotzdem finde ich Bowlingabende angenehm belustigend... so war es auch heute Abend. Mirco, Vali, Sabrina und ich gingen zuerst in's Mama Mia Nachtessen. Vorbildlich wie ich bin, bin ich natürlich während meinen Ferien am "kränkeln" und vom wahrscheinlich sehr feinen Geschmack der Pizza, habe ich nichts mitgekriegt.

Um 10 Uhr war im Bowlingcenter in Dielsdorf reserviert für uns. Bahn 15.

Was mache ich falsch beim Bowling spielen? Nun es ist einfacher aufzuzählen, was ich richtig mache: Ich lasse die Kugel vor der Linie los und sie trifft wahrscheinlich dann irgendwann bei der Kegelfamilie ein. Alles andere mach ich falsch. Ich kann nicht zielen, ich steh beim Abwurf auf dem falschen Bein, ich benütze zu leichte Kugeln... und und und. Also habe ich mir im Laufe der Jahre eine Technik angeeignet, von all diesen Falschheiten abzulenken. Ablenkung! Überspielen! Unterhalten! Den ganzen Abend lang philosofierte ich über den Einfluss der falschen Musik auf den Wurf. Zum Schluss kam ich drauf, dass es gar kein Einfluss habe!

Nach dem ich ein paar mal vorhersagen konnte, wieviele Pins stehen bleiben werden, gab man mir dann auch die Schuld wenn die Pins stehen geblieben sind! Ich könne dies beeinflussen. Dies habe ich dann natürlich probiert! Mit meinem imaginären Steuerrad versuchte ich den Lauf der Kugel, und somit auch der Dinge, zu beeinflussen... manchmal mit und manchmal ohne Erfolg... :-) Sabrina musste ich schlussendlich die Freundschaft künden, weil mir der Druck, den sie auf mich ausübte einfach zu viel wurde - ich fuhr sie aber trotzdem noch nach Hause.

Während meinen wahnsinns Würfen musste ich ständig aufpassen unerkannt zu bleiben, weil links und rechts waren Leute die ich kannte, die mich aber nicht kennen wollten und ich sie somit auch nicht kennen wollte. Aber schauen, was aus einem geworden ist tut man ja trotzdem un- aber auch auffällig! Mist!

Abschliessend könnte man sagen, ich habe noch am meisten Steigerungspotenzial und mein Spielerfolg steigert sich, wenn ich nicht nur ein namenloser "Spieler 3" bin, sondern "Caro" - die die ich nun mal bin!

Gute Nacht!
Vielleicht habt ihrs schon bemerkt, ich und mein Blog haben gerade Ferien... :-) Und da lasse ich mich gerade so gar nicht stören... :-) Von nichts und niemandem. :-) Wochenede wird dann wieder hammer... :-) Denk ich mal...:-)

Vielleicht in der zwischenzeit eine kleine Geschichte die heute beinahe entstanden ist:

 
caro sagt:
vor uhhh langer ziit hett mal e chliine chliine hamschter gläbt, ganz einsam i sim gheg... dihei bi sinere bsitzrin esther... am chiine hamschter si name isch :


susii sagt:
Hans-Ruedi

susii sagt:
de Hans-Ruedi isch en alte Hamschter gsi, isch scho sit 10 Johr bi sinere Bsitzerin gsi und het viel mit ihre erläbt.

caro sagt:
aber schinbar nid gnueg - will de Hans Ruedi (vo sinere bsitzerin au liebevoll H.R. gnänng) hett immer s gfühl gha, nie gläbt z ha .


susii sagt:
S Esther het zwar alles für ihre H.(amste)R. gmacht. Sie het em es grosses Chäfi poschtet, het alles mit pinkigem Flüsch-Fäll usgleit. Chlini Föteli vo de Familie ad Chäfig-Wand ghänkt ond ou öber s Himmelbett het er sech ned chöne beklage. Aber so richtig glücklich isch er gliich nie gsi.

caro sagt:
jede morge, nachdäm em s E.(ste)R. s zmorge as himmelbettli brocht hett, hett de H.R si jogging ahzug azoge und isch i sis ultra moderne Hamschter Power Rad gstige und het afange troime... vo de grosse wiite wält....


susii sagt:
aber s Truurige dra isch, dass er gar nid gwüsst het, wie die grossi wiiti Wält usgseht, wöu er no nie öbbis anders usser sis Chäfi gseh het. Er het zwar wohl wüsst wie Springfield usgseht, oder wär so in Queens läbt... will er vom Chäfi us zum Fährnseh gseh het, aber meh het er no ni gseh.

caro sagt:
und bsunders truurig ischer worde, wo s esthi jede morge usem huus gange isch und em tschüss gseit hett... si hett zwar äxtra immer gseit "kei angscht H.R i gange nume i chäller und chume grad wieder..." doch är isch e klevere gsi... er hett gwüsst, dass das nid stimmt, er het gwüsst, si bereist die grossi wiiti wält jede tag uf's neue! und das ohni ihn.... und er hett sech gschwore....


susii sagt:
so bald s Esther mol vergisst s Chäfi zuezdue nach em Füettere, haut er ab. Ohni Rücksicht uf Verluscht, denn goht er eifach und er het sech das scho soo mängisch vorgstellt, dass er aues scho bis is chlinschte Detail plaant het.

caro sagt:
aber s esthi isch so verdammt gwüssehaft... si hett ihre chli H.R eifach so gärn und wür um nüt ide wält s chefig offe loh und riskiere ihn z verlüüre.... und er hett gmerkt, au für das mueses e plan gäh... irgendwie muess er s esthi manipuliere, si vergässlich mache, zertreue.... und er hett gwüsst, da muess e maa häre!


susii sagt:
aber Maa z finde vom Chäfig us, das wird schwierig, das isch au im H.R. bewusst gsi. Ond so het er sini diräkti Umgäbig ume Chäfig ganz gnau aufoh beobachte, do muess öbbis sii wo nem nützt, wo nem hilft... und einisch wo ner weder ganz tüüf i sine Gedanke versunke gsi isch, isch er ufgschreckt. Verschrocke wo s Telefon näb sim Chäfi glütet het.

caro sagt:
no nie hett si das telefon diräkt näbem chefi abgleit.... die chance muess er nütze! abnäh hetter ja nid chönne, will er i sim chefig nid a weit wotscher produkt häre cho isch... näi i meine s telefon hetter nid chönne abnäh, willer ja nid cha rede... aber sms! ja das chaner... immer hetter doch glangwillt die sändige im fernseh gluegt: senden sie ein sms mit "er sucht sie" an 557  und so wiiter..


susii sagt:
ond isch under sis himmelbett kroche und het die Zahstocker füregnoh, wo ner immer vo sine Olive-Häppli gstohle het, wo ner vom Esthi becho het. er het die scho lang zum ne lange staab zämäbaschtlet und jetzt het er nume no müesse de spitz ume knickse und isch zu de Gitterstäb gsecklet und het de stab richtig telifon gfüehrt.

caro sagt:
er isch sech vorcho wie de mc gyver, nume no chli kuhler und hett sofort afange tippe "GRUSS gross blond schlank sucht netten ihn für nettes - melde dich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" - und hett das sofort a 920 gschickt... am nöchschte tag isch de dä gruess abdruckt worde und woooo?


susii sagt:
I de 20min und so dütlich, dass es jede 20min-Läser gseh het. Nume s Esthi nid, wöu äs ned met em Zog goht goh schaffe, aber vellecht ou besser so, ned dass sie sech ufgregt hät, aber gwunderet secher. Ond vellecht hät sie sogar de H.R. dorchschout... vellecht wär er ufgfloge, ond denn wär aues für d Chatz gsi

caro sagt:
debii hett si gar kei chatz! aber das hett ja de H.R alles iplanet gha.... und si tüflische plan isch ufgange.... und plötzlich si die e-mails vo interessierte i de esthi ihre poschtigang gflattered.... chli gwunderet het si sech scho... aber würkli drüber nochedänkt hett si nid.... und so isch ihri ufgab vo jetzt ah gsi... die "bewärbige" durezchecke und sich mit dene manne z träffe....


susii sagt:
ond sie het sech met mängem Maa troffe, immer wieder isch sie us de Duschi cho und het nach Parfüm gschmöckt und isch ganz uuftacklet gsi. Ond denn esch s emmer losgange, de H.R. het sech i sis Hamschter-Rad ghöcklet ond het gwartet... ond gwartet ... ond gwartet...

caro sagt:
mängisch hetter vor warte ganz vergässe uf was er wartet.... und i muess gestah i jetz  au grad... ah doch, er hett gwartet,, dass esthi mal vergässlech wird und s törli offe loht... und ja d chance si guet gsi, will ab und an hett s esthi ihri büti mit hei gnoh - hett s chefig no churz mitemne schwarze tüechli abdeckt und denn hett der chli H.R nume chönne ahne, was da usse um ihn passiert....


susii sagt:
ond denn, einisch am morge, isch es passiert. Es isch e Mänti gsi, er weiss es genau, wöu s Esthi d Türe am Mänti Morge emmer ganz bsunders luut zueschletzt, wenn sie goht goh schaffe. Ond bi däm Lärm esch ou de H.R. verwachet ond het mit Schrecke festgstellt, dass sie vergässe het, s schwarze Tuech, wägznäh. Spinnts dere? aber no während er sich ufgregt het, het öbber s Tuech glüpft...

caro sagt:
und dr H.R erblickt e verpennte, nid bsunders pflegte maaa miteme riiiiiiese buch - nume i boxer shorts kleidet.... im erschte augeblick hetter sech gwünscht, daser  s tüechli wieder drüber duet... und de hetter aber gfunde, wenner jetzt starch isch und si ganz ganz härzige "bitte nimm mi usem chefig und streichle mi" blick ufsetzt... de chönt das sini chance si zum usezcho!!!!


susii sagt:
ond er het sech uf sini churze hinderbei gseht und die vordere gfalltet, als wär er am bätte, het de chopf liecht schreeg ghebt und ganz unschuldig zu  däm maa ufegluegt. wo s nid grad gnützt het, het er no 3 mol blinzlet und denn het er s gseh... i däm ruuche verschlofne gsicht hei sech plötzli ganz sanfti züg afoh abzeichne...

caro sagt:
"jöööeses nei au, bisch du e härzige kärli" hetts entzückt usem use gschroue.... und er hett s türli ufgrisse de chlini H.R usegrisse, ne ufehebt  und agfange piruette mitem H.R ide hand z dräihe.... überglücklich ischer gsi und chotzübel ischs am chline H.R worde.... "stell mi ab... stell mi ab"


susii sagt:
Wo dä Maa das ghört het, het er de chli Hamschter grad loh gheie... "was hesch du gseit?" "Stell mi ab... wirds eim jo drümmlig" ond esch sälber verschrocke, dass er cha rede
 
caro sagt:
dr chli H.R hett gmeint, daser das nume lut dänkt hett, aber nei, tatsächli.... er cha rede! und hett da dezue sogar no e sehr schöni mänlichi stimm.... e richtige brummhamschter... wär hätti das dänkt! dr H.R hett nid zögered und sobald er dr bode unter de füess wieder  wahrgnoh hett ischer devo täbeled... ganz schnäll....



Wie gesagt... beinahe entstanden!

Diese Geschichte war eigentlich als "Gute Nach Geschichte" für einen MSN Kollegen von uns gedacht, aber dieser hat das gar nicht geschätzt! Deshalb fand die Geschichte auch so ..... kein Ende! 
Zur Zeit bin ich sehr beschäftigt damit, Freundschaften rund um mich herum zu kündigen, da meine Umwelt irgendwie in ein Alter kommt, wo sie auszieht, Kinder kriegt oder heiratet. Und alles ist irgendwie mit Aufwand verbunden!

Und das man helfen geht, ist ja selbstverständlich unter Freunden - also jetzt nicht unbedingt beim Kinder kriegen... aber sonst so grundsätzlich... 

Angie ist nun also ausgezogen!

Wir waren 7 Helfer für etwa 3 Möbelstücke... :-) Also war nicht wirklich harte Arbeit - es war sogar annähernd witzig!

Aber Thema zügeln und Männer, das muss ich hier noch irgendwie kommentieren:
Kennt irgendwer noch dieses Spiel, welches man als kleines Kind spielte? So ein Holzwürfel, innen hohl, und auf jeder Seite hatte es eine Öffnung in Form einer geometrischen Figur, z.B ein Kreis, ein Quadrat, ein Dreieck etc. Dazu gibt es dann so Klötzchen in der entsprechenden Form und die Herausforderung ist es die Klötzchen irgendwie durch diese Öffnung zu bringen.

Jetzt gibt es da natürlich zwei Varianten, entweder man versucht einfach mal und irgendwo wird es dann schon passen... oder man schaut mal die Figur an, schaut die Öffnung an, und schätzt ab, ob es da durchpassen könnte.... Liebe Männer, schaut doch einfach den Schrank, und das Treppenhaus wo er durch soll an vorher... :-)




Irgendwann zwischen zügeln und Fleischplatte parat legen, hab ich mir eins bis zwei Sekunden Zeit genommen, meinen Abend (ohne Andrea!!!!! :-(   ) zu planen! Gemütlicher Fernseh Abend zu Hause natürlich... Aber dann war das SMS bereits auf dem Weg nach Brittnau und mein Abend verplant!

Fasnachtsparty Gettnau! Da ging isch die Schlümpfe schauen und hören... ohne Andrea... :-(





Im Kafi Stübli freundete ich mich kurzzeitlich mit ein paar Kafistübli Sitzer an... jedoch wurde ich schnell mit Handörgeli Musik wieder aus dem Kafi Stübli getrieben...

In Gettnau blieb ich nicht lange... da war doch noch die Crazy Night in Strengelbach? Aber ohne Andrea....:-(

Es ging nicht lange und da fand man plötzlich alle... Fränzi, Reti, Spychi, Spychi Cousin, Länzu, Länzu Fründin und und und... :-) Ganz viele Bloggeister.... Ja da gefiel es mir schon viel besser als in Gettnau... und ach irgendwie hab ich wieder mein volles unterhaltungs Programm durchgespielt... mit Zaubertricks und Mutproben - und da waren Leute, die mitmachten und ja... es war halt witzig! :-)



Fränzi kam plötzlich mal auf mich zu, im Schlepptau irgend so ein Typ (nicht der im Bild!) den sie mir mitbrachte... er wurde mir mit den Worten "Das isch au en Zürcher" mir vorgestellt und diese Gemeinsamkeit sollte dann wohl als die Grundlage unserer Unterhaltung dienen!? ... nun das tat sie nicht. :-)

Das hat mich daran erinnert, wie mein Vater mich, als ich des Unfalls wegens im Rollstuhl sass, an der 2-Rad Messe einfach neben einen anderen Rollstuhl hinstellt und fand "hier hast du einen Kollegen".... :-) Und man ist so machtlos, wenn Menschen beginnen ihre Umwelt aufzuräumen... Zürcher zu Zürcher... Rollstuhl zu Rollstuhl...

Nein Fränzi - keine Kritik... war einfach witzig... :-)
Schade hab ich das Lasso Lied verpasst... ich hab's noch gehört draussen... :-(


Ich ging in Dielsdorf für Freunde ein paar Fotos schiessen, vom Restaurant, welches sie ab 30. November übernehmen werden. Die meiste Zeit verbrachten ich und meine Kamera an der Bar. Ich wollte verständlicherweise ein paar (möglichst fröhliche und zufriedene und heykommtauchhierhinende) Gäste fotografieren... zum Beispiel das ältere Pärchen (dachte ich zumindest - also dass sie ein Pärchen sind!), welches neben mir sass.

Auf's Bild wollten sie zwar nicht (weil sie eben doch kein Pärchen waren... und drum wollten sie kein Beweismaterial - so hab ich das zumindest verstanden...), aber wir kamen dennoch ein bisschen in's Gespräch (und nicht so schnell wieder raus). Mir wurden ungeheuer viele Fragen gestellt, welche ich selbstverständlich, so fern möglich, beantwortete . Die Frau fragte immer weiter, unbremsbar, unkörpersprachelesbar... ich hatte nicht unbedingt meine kommunikative Phase - aber halt dennoch etwas Anstand...

Plötzlich hörte ich wie der Mann zu der Frau flüstert: "Stell nid so viel Frage, das isch ganz e Schüüüchi!".


Und diese, etwas überraschende, männliche Feststellung, kann ich natürlich nicht einfach so in den Ordner "Fremdwahrnehmung" ablegen, ohne noch ein kleines Plätzchen auf der Homepage dafür gefunden zu haben.

Für alle die mir wieder und wieder sagen, ich sei so frech! Stimmt also gar nicht - eigentlich bin ich "ganz e Schüüchi" (o.k so lange ich nicht "Vogel" zum Vornamen heisse.") :-)

Schönes Wochenende!


Originalversion:





Unsere Version:

... infolge einer Fahrleitungsstörung ist die S6 an der Weiterfahrt verhindert.

Immer und immer wieder hört man diesen Satz... und so auch heute morgen. Ich war temporär entsetzt, weil ich feststellte, dass ich mich zum ersten mal heute fragte „Was ist denn eigentlich eine Fahrleitungsstörung?“. Und wieso hab ich mich das noch nie gefragt und fragen sich das die anderen auch? Möglicherweise ist das die Ausrede aller Ausreden, eine, bei welcher nicht nachgefragt wird. Und so wie bei der SBB nicht nachgefragt wird, was denn eigentlich eine Fahrleitungsstörung ist, so wird es auch nirgendwo sonst nachgefragt...  „Wieso bisch z’spaat?“ - „Ja weisch, Fahrleitigsstörig!“ – „Ah – okey.“

Aber jetzt wo ich mich einmal mit dem Thema befasst habe, kann ich natürlich das nicht einfach auf mir sitzen lassen. Und ich googelte mich auf die VBZ Seite durch, und siehe da, in ihrem FAQ (also doch nicht die einzige, die sich das fragt... Smile  ) stiess ich auf die Antwort:

Gründe für eine Fahrleitungsstörung, sprich für einen Fahrleitungsschaden, gibt es viele. Die Ursachen reichen von Fremdeinwirkungen, Alterung, Überbeanspruchung, Materialermüdung über entgleiste Trolleybus-Stromabnehmer bis zu Fremdkörpern wie Äste*, Schirme oder Leintücher, die sich an windigen Tagen selbständig machen und sich in den Fahrdrähten verfangen. Um auftretende Schäden so schnell wie möglich zu beheben, sind täglich vier unserer Reparatur-Fahrzeuge mit je drei Fahrleitungsmonteuren im Einsatz. Innerhalb von 15 Minuten sind wir zur Stelle und beheben kleinere Defekte, ohne den Fahrbetrieb zu behindern. Handelt es sich um grössere Schäden, wird provisorisch repariert und in der Nacht, während der Betriebspause von eins bis fünf, die aufwändigen Instandstellungsarbeiten vorgenommen. Insgesamt steht unseren VBZ-Trams und Trolleybussen ein 525 Kilometer langes, 600 Volt starkes Fahrleitungsnetz zur Verfügung und 26 VBZ-Fahrleitungs-Spezialisten sorgen rund um die Uhr für einen sprichwörtlich reibungslosen Betrieb. Sie sehen, für Spannung ist bei uns immer gesorgt!

* jaja... mir auch noch die Schuld geben.

Aber vielleicht hilft der Artikel ja für ein bisschen mehr Verständnis... Smile.

So viel wie ich schreibe, kann doch einem einzelnen Menschen gar nicht passieren!? Das würde meine Theorie bekräftigen, dass ich schizophren bin!

Lassen wir das, denn ich muss Schreiben... weil ich mich gerade freue! Jetzt gerade ... schau! Also und zwar ist es so... Seit einiger Zeit leide ich an einer äusserst komplizierten Krankheit, namens Fernseh... oops vertippt.... Fernweh! So ist richtig....

Ich möchte einfach nur noch weg und wegger... und der wegt mich morgen wieder!? Nein, du verstehst schon... Tepetenwechseln (wer möchte mit mir seine Tapeten wechslen?)... Veränderung... ach was weiss ich, einfach mal wieder klare Gedanken fassen, mich mit mir auseinader setzten, mir mal nicht davon rennen, mir mal zuhören, mit mir reden... huch, das Schizophrene in mir macht sich weider breit... :-)

Ja und zum Thema weg - im Dezember gehe ich Eva besuchen!!!!! Eva in Paris.... heimlich geplant habe ich das mit Andrea ja schon länger... aber ja, jetzt hab ich mich trotzdem mal noch getraut die Eva msnzugefragen... und siehe da... sie freut sich und hat de temp... :-) Achh ich freu mich so... Ja nur ein Wochenende...aber trotzdem... es ist doch Abwechslung und ein grosser Schritt Richtung weg und ich bin sowieso so, dass ich die Vorfreude viel mehr geniesse als den Hauptteil... :-)

Als ich am Abend von meinem Montag Abend Programm nach Hause kam, fand ich dann das hier vor... :-)



Meine Mutter ist jetzt Piratin! Sie behauptede zwar, dass sie irgend so einen Kurs mache, Segelkurs oder iiiirgendwas halt... aber ich glaub ihr nicht! Ich hab ihr extra ein Kreuz markiert, damit ihre Schatzreise etwas spannender wird!

Eigentlich... welch schönes Wort – ja eigentlich war geplant, dass am Samstag eben nichts geplant ist. Frei verfügbar, Faulenzen, Entspannen, Nachdenken.... oh nein, alles nur nicht Nachdenken! Ja irgendwie hab ich mir in letzter Zeit angewöhnt, dass ich mir keine freie Zeit lasse und so war der Samstag schnell wieder verplant, und somit auch wieder das ganze Wochenende, weil am Sonntag musste ich vom Unihockey aus beim Volky-Land Fest helfen...

Nachdem ich bei meiner Grosmutter noch z’Nacht ass, ging es wieder zurück nach Olten – da wartete ich „offensichtlich unauffällig“ auf Andrea und wir gingen gemeinsam nach Wisen und machten uns parat für den Ausgang...

Halloween Party irgendwo im Baselland, hinter Hügel und Bergen - da verschlug es uns hin. Wir parkierten und wurden vor den Eingang geshuttled. Ja, wir werden auch langsam alt, irgendwie waren wir völlig deplaziert an dieser Party. Wir standen irgendwo hin, wo alle an uns vorbei laufen mussten, beobachteten Leute, redeten und irgendwann wurde es uns zu bunt und wir entschieden zu gehen.

Draussen warteten wir auf den Shuttle Bus, so wie auch 3, schon ziemlich besoffene Typen. Kommunikativ wie sie waren, sprachen sie uns an und wir redeten mit vielen Worten, ohne Inhalt. Irgendwann die übliche Frage, „Woher seit ihr?“. Ich antwortete wahrheitsgetreu mit „Kanton Zürich.“ Oops Fehler, dazu darf man ja nicht stehen. Eine entsprechende Reaktion erhielt ich darauf „Ohhh Zürich, oh nein, ou ou ou... „ . Ich bedankte mich ironisch fürs Kompliment, woraufhin mir dann aber nochmals versichert wurde, dass es dann wirklich kein Kompliment gewesen sei! Ah... okey. Gespräch war somit irgendwie abgeschlossen. Ich weiss, ich sollte darüber stehen, aber so was trifft mich trotzdem...

Heim wollten wir noch nicht. Pfaffnau hatten wir schon aus dem Programm gestrichen gehabt... aber es wurde dann doch Pfaffnau. Die ersten Minuten waren absolut vielversprechend, kuhle Leute, unser Alter (++), gute Musik und gute Stimmung. Ich wurde plötzlich von einem zu seiner Freundin erklärt mit den Worten „Nun bleiben wir ein Leben lang zusammen“. !?




Auch wenn ich mich schnell wieder aus dieser etwas einengenden Situation begeben musste, war es doch noch witzig. Ja und irgendwann fanden wir den Dani, wir wussten ja, dass er am Fest ist. Da lief irgendwie alles schief und Details lasse ich jetzt bewusst weg. Auf jeden Fall endete dieser Ausgang relativ abrupt mit einer Rivella Wäsche.

Auf dem Heimweg haben wir beschlossen, dass wir all die komischen Erlebnisse in diese überflüssige 25zigste Stunde verbannen und aus unserem eigentlichen Tag streichen.

Der ganze Freitag war eigentlich schon vielversprechend. Ich hatte viel zu tun, jedoch brauchte ich regelmässig Pausen und immer wieder winkte mir Natasa zu und schickte mir Mails "hätte noch ein anderes stern-lied ... kommst du gucken und tanzen?". Und dann schauten wir uns auf YouTube "einen Stern der deinen Namen trägt... " an und tanzten... :-)

Getoppt wurde das nur noch durch unseren Tanzauftritt zum Lied "Hol doch das Lasso raus" (klar - meine Idee!). Verstärkt noch von Esthi.


         

Irgendwie hatten wir da eine etwas seltsame Version erwischt... aber lustig war es alleweil. Leider wurden wir von arbeitenden Mitarbeitern zu einem stilleren Getanze gedränt. Auf der anderen Seite wurden wir aber auch fotografiert, ich würde also nicht sagen, dass unsere Performence grundsätzlich negativ aufgenommen wurde.

Etwas nach 17.00 Uhr verliess ich das Büro und lief mit Mike, von meinem Team, zum Auto. Ich erzählte ihm wo es mich am Abend hin verschlägt und er gab mir als Tipp, ich solle Ohrenstöpsel mitnehmen, wegen all den kreischenden Frauen... und plötzlich "Ach... du bist ja auch eine!". Schön Mike, dass es dir auch noch aufgefallen ist :-) Aber grundsätzlich nehme ich sowas ja nicht als Ampliment.

Freitag Abend, Autobahn = Stau. Ich brauchte fast 2 Stunden bis nach Olten und war total verspätet und überhaupt - aber immerhin war ich nicht die letzte. "Hallo, ich bin Caro und wer bist du?" wir stellten uns alle einander vor und vergassen die Namen gleich wieder, zumindest ich, weil ich mir nicht mehr als einen Namen auf's mal merken kann. 

               

Wir assen Lasagne und jaaa eins, zwei ... sechs, sieben, neunzehn Schlücklein Alkohl gab es auch schon zur Einstimmung. Aber: "Das ist hier keine SST" wurde ich von Manuela zurechtgewiesen... okey... :-)



Manu fuhr uns alle zur Stadthalle Olten, diese mussten wir natürlich zuerst mal noch finden und wir waren schon spät dran... aber irgendwie waren alle spät dran, wie praktisch. Parkieren mussten wir ungefähr in Bern. Parkplätze hatte es nie und nimmer genug, also parkierte man da einfach an einer Quartierstrasse. Seitwärts einparkieren... jaja... manch eine verzweifelt weinende Frau sahen wir da verloren, mitten auf der Strasse in ihrem riesigen Mercedes Schlitten herumstehen... :-)



Beim Eingang erhielten wir ein Gratis Kondom? Danke! Und schon gings weiter in die Halle. Eine Halle voll von Frauen, ich fühlte mich so unsicher! Da wir spät drann waren, ging es zum Glück schon bald los... in Englisch und Deutsch: Here - hier, are - sind, the - die,  Chippendales - "abgeschlagenen Täler"?



Und tatsächlich, gleich zu beginn gab es leichtere technische Probleme mit dem Ton! Und kein Mann weit und breit. Man stelle sich vor, es hätte eine Glühbirne gewechselt weden müssen, wir hätten keine Chance gehabt.

Ja zu der Show, da lass ich doch am besten die Bilder, dich ich illegalerweise gemacht habe, sprechen... Ich kann fast nicht dazu stehen, aber ja.... es hat schon gefallen... also die Köpfe nicht besonders.... aber ja, die Körper... lassen wir das... :-)





              

                    






Und wie hat es euch gefallen?

             

Interviewpartnerin #1: Simone (kennt Manu von Ibiza - vor 5 Jahren)
Interviewpartnerin #2: Giova (machte Lehre mit Manu)
Interviewpartnerin #3: Melanie (kennt Manu von der ZKB)
Interviewpartnerin #4: Manu
Interviewpartnerin #5: Ich (kennt Manu von ihrem Ex-Freund, und der kennt den Freund von Manu... )

Irgendwann war es aber vorbei und wir ignorierten die Gelegenheit ein Foto mit den Chippendales für 15 Franken zu kaufen. Für was gibt es Photoshop?



Die Heimreise war besonders witzig.... wir haben die ganze Zeit gesungen, ständig, alles mögliche, wir hatten quasi Ballermann im Auto mit dabei und es war so lusig und wir waren völlig überdreht und häppy und spinnten ... :-) 

           

Zuhause bei Manu gab es wieder was flüssiges, zumindest für diese die nicht noch heimfuhren. Und das Ergebnis meiner Umfrage, was denn am besten gefallen habe? Da wurden die Matrosen (Ja - Frauen sind einfach uniformengeil - das ist so!), das Gekreische der Frauen und von Manu und Melanie der Schluss, als sie gequetscht zwischen hunderten von Frauen, den Chippendales beinahe hautnah zukreischen konnten und zu guter Letzt wurde auch die Heimfahrt als eines der Highlights genannt.... zu recht! Chrigi's Highlight waren seine zwei Chörbe, die er zwar nicht gekriegt hat, aber gemacht hat, aber das steht eigentlich in keinem Zusammenhang mit dem was ich hier am Schreiben bin, drum vergesst es doch einfach wieder!



Als wir nur noch zu dritt in der Stube waren, spielten wir Tabu, bis wir fast einschliefen. Die Schwester von Serena, sie heisst wie ein Planet: "Pluto Williams"? Aber es war witzig... :-)



Irgendwann machte man es sich so richtig bequem, wir schauten noch ein bisschen fern und die Äugelein wurden immer kleiner und kleiner... und irgendwan waren sie so klein, dass man sie fast nicht mehr sehen konnte und dann wurde einem bewusst, dass das ja gar kein Gesicht ist, in welches man da schaut und dieser Text macht jetzt gerade gar keine Sinn... :-)



Mitten in der Nacht wachte ich auf und hatte plötzlich eine Katze auf dem Bauch... okey!? Diese kleine Katze war auch noch Highlightverdächtig, die unterhaltete uns ständig.



Wir schliefen bis 12.00 Uhr und dann verdünnten wir uns... ich war der Vorfahrer von Melanie und fuhr ihr bis zur Autobahneinfahrt vor und da trennten wir uns und ich ging weiter meine Groseltern besuchen... :-) Und da bin ich jetzt...

Hey Mädels, war ein super Abend, hat mich gefreut euch kennengelernt zu haben... und ich hoffe die Bilder gefallen euch... ;)

Bilder
Soooodeli... der Donnerstag habe ich schon beinahe umgebracht. Morgen, Freitag, mach ich mal was ganz Neues, Frauenabend ohne Andrea... :-) Manu hat das ganze organisiert... 5 Weiber, die einander nicht kennen - also Manu kennt natürlich alle, aber wir uns nicht... also ich mich schon auch - die anderen sich mit grosser Wahrscheinlichkeit auch. Also nochmals: wir kennen uns alle, aber die Anderen nicht...

Und was machen 5 fremde Weiber? Sie essen gemeinsam und schauen sich Chippendales an und schlafen dannach bei Manu zuhause... :-) Chippendales... jaja... das muss man wohl mal erlebt haben... :-) Ich bin noch etwas skeptisch, weil der letzte und mehr oder weniger einzige Men-Strip den ich gesehen habe, war im Joker in Sissach und diese Männer konnten wir gar nicht ernst nehmen... vielleicht lag es auch an der Zahnspange, die einer von den Stripper hatte... :-)



Andrea wollte natürlich eigentlich auch kommen, aber sie hat gemerkt, dass sie schon andersweilig verplant ist, wir haben jetzt quasi eine Woche Beziehungspause oder so... Das Witzigste war, als ich Manu erzählte, dass Andrea doch nicht komme, meinte diese, es sei vielleicht gut, wenn nicht - und ich zitiere - "zwei so gstörti Hüener" kommen würden :-).

Meine knallharte Kritik zu den Chippendales und die Foto-Love-Story vom Wochenende werden folgen...

Zahnbürschteli, Pischi, Schlafsack, Digicäm und Kleider hab ich gepackt - Auto steht startbereit und ich bin auch startbereit, aber liegend...  Supi (Ich muss das Wort "Supi" aus meinem Wortschatz steichen. Ich muss das Wort "Supi" aus meinem Wortschatz steichen.  Ich muss das Wort "Supi" aus meinem Wortschatz steichen. Ich muss....) dann kann ich ja jetzt schlafen. Gute Nacht!
Und das ist heute Abend angesagt:



Kritik wird folgen... wenn ich sie nicht früh genug abschüttle!

Die Kritik

Mit Andrea hatte ich gleich in Wallisellen abgemacht. Sie kam mit dem Zug und ich direkt vom Büro aus mit dem Auto. Ich war etwas früher da und war gerade die Lage von Bahnhof, Parkplatz und Auftrittsort am abchecken und plötzlich lief mir doch der Peach geradewegs entgegen. Ich wollte noch etwas Lasches wie "Dich seh ich dann auch noch..." oder "Bis später..." oder "Dich kennt man doch aus dem Radio..." sagen. Aber irgendwie liess es die Situation nicht zu... Aber hier schon mal der erste Eindruck: nicht abgehoben, einer wie viele.

Zuerst wurden wir wieder ein bisschen von den Fernsehleuten instruiert - jaaa das ganze kommt dann wieder im Fernsehen: 29.12.07 - 20.30 Uhr. Wir gehören dann auch zu diesem Fernsehpublikum, über welches man sich Jahre später lustig macht, wenn man das Video, die DVD oder was es auch immer sein wird wieder einmal anschaut: "Öööhh diese Kleider waren damals modern".

Peach Weber ist irgendwie liebenswert und man möchte ihn nicht kritisieren, aber da komm ich jetzt nicht drum rum. Ich hatte keine grossen Erwartungen - ich hatte ihn bereits am Heitere Comedy Open Air erlebt und jaaa, man kennt ihn halt einfach... Aber trotzdem - nicht mal die kleinen Erwartungen wurden erfüllt. Ich habe gelacht - manchmal weil es witzig war und oft, weil ich Andrea anschauen musste, weil der hinter uns so komisch gelacht hat, oder weil die in unserer Reihe am Gang fast gestorben ist vor lachen.

Ja das mit dem Humor ist so eine Sache... Meiner Meinung nach ist Humor halt eine Intelligenzfrage - ohne dabei jetzt Peach Weber zunahe zu treten zu wollen. Aber es ist halt so, dass ich einen Witz dann lustig finde, wenn ich noch ganz weit um viele Ecken denken muss um ihn zu verstehen. Je grösser der Bogen ist, den ich noch ergänzen muss, desto lustiger das Ergebnis - und wenn ich mir noch mehr als die Hälfte dazu denken muss... gut dass geht dann in Richtung ASCA Humor... :-) Ja es ist halt ein grösseres Erfolgserlebnis und wenn ich immer nur noch ein bisschen dazu denken muss, oder noch besser, das zu Ergänzende auch noch gleich präsentiert wird, dann reicht es halt nur noch für ein Schmunzeln oder ist nicht mehr lustig. Vorausschaubare Sachen kommen gar nicht gut... Zu seiner Verteidigung muss ich natürlich noch sagen, dass wir halt vieles schon am Heiteren Comedy gehört haben und einen Witz zweimal hören... ja dann kann man ihn so gar nicht mehr beurteilen.

Wie auch immer, im Prinzip waren es einfach typische Peach Weber Witze, Sprüche und Lieder in einem schnellen Tempo aneinander gereiht, wobei eigentlich wirklich vor allem das Tempo die Herausforderung war und nicht der Inhalt. So zwei, drei wirklich Gute waren schon dabei, trotzdem... das reicht mir nicht... :-)

Aber ich versteh schon, dass man vielleicht eher auf einen Witz zurückgreift, der Jeder verstehen kann, als die Hälfte des Publikums abzuhängen. Hey aber manchmal wurde da wirklich bei Witzen gelacht, wo wir nur noch Kopf schütteln konnten, wie kann man sich mit so wenig zufrieden geben? Tränen wurden gelacht - aber nicht von uns. Wir haben nicht unter unserem Niveau gelacht... ;)

Gegen Ende... ich will ja nicht sagen, man hat gehofft, dass es endlich fertig ist, aber so richtig böse war man schon auch nicht... :-)

Ohhh das ist alles so vernichtend was ich hier geschrieben habe - vielleicht bin ich einfach wirklich zu anspruchsvoll...

Da ich ja schon über meinen Arbeits-HIN-Weg geschrieben habe, muss ich doch jetzt auch über den Rückweg schreiben. Nun ja, ich kann ja noch nicht, weil ich noch im Büro bin. Aber irgendwann bin ich nicht mehr da, schon bald, also jetzt nicht grad tot, aber nicht mehr da im Büro. Ja und dann will ich über etwas schreiben, dass mir in den 35 Minuten Rückweg passiert. Und da der Rückweg immer sooooooo langweilig ist, muss ich fast etwas provozieren, nur weiss ich noch nicht was, aber hey, morgen werden wir's wissen!
Und ich spür schon wieder den Druck, den ich mir mache... jänu... Aufgaben an sich selber, machen das Leben spannend :-)

Resultat
Was für eine idiotische Idee vom Heimweg zu berichten? Also manchmal frage ich mich ja schon, was in meinem Kopf vorgeht! Der Heimweg bleibt langweilig! Die einzigen Highlights: Ich weiss, dass die Heimreise sich nicht mit dem Lied "Guantanamera" vertonen lässt, ich fuhr mit Boris Becker Tram, im Warteraum leutete das Handy eines Automechaniker und jetzt kommts, sein Rufton ist eine Autohupe. So, das wars! Ja und ich hab versucht irgendwas lustiges zu provozieren! Ich hab den Artikel im Heute über Analphabeten auf dem Kopf gelesen! Und zwar offensichtlich! Und keine Sau beachtet es!

Trotzdem hab ich es noch ins Aerobic mit Fabian geschafft... :-) Aber das ist eigentlich wie immer. Als ich dann zuhause war, rief mich mein Vater an und erzählte mir vom Feuer in San Diego. Ja er ist irgendwie dafür zuständig, dass ich immer auf dem Laufenden bin... Schon das mit den Twin Towers habe ich als erste in der Klasse mitgekriegt... :-) Also musste ich Karin anrufen, die ja gerade in San Diego ist und sie nahm mit einem "Ja ich lebe noch" ab :-)

Sie wurde tatsächlich auch evakuiert und ist da irgendwo in einem Stadion untergebracht. Scheinbar sei das super eingerichtet und man könnte da für Monate bleiben... Ich habe ihr ein paar Wochen zuvor einen etwas seltsamen, für mich aber typischen, Brief geschickt und sie hat sich bedankt und wir versanken in Gespräche über San Diego.... :-)
Ich muss kurz schreiben, weil ich das weder kurz- noch mittel- oder langfristig für mich behalten kann. Wobei mittelfristig ja eh nur eine Option für Entscheidungsbremsklötze ist, damit die auch eine Meinung haben können.

Aber nun zu meiner wahnsinns Erkenntnis: Menschen die zur Arbeit gehen, laufen exakt im Takt zur "Kiss" Version von Tom Jones. Wenn man am Morgen dieses Lied hört, spielen plötzlich alle Menschen um einem herum im Clip dazu mit. Man läuft im Takt, Autotüren werden im Takt geschletzt, Motoren gestartet, Tramtüren geöffnet, Autos gebremst, im richtigen Takt wird geblinkt, Kaugummi gekaut... was glaubt ihr in welchem Takt ich gerade am Tippen bin... Man kann sich dem nicht entziehen, wir sind alles Sklaven der Musik Tom Jones... oder so!

Und so neigt sich ein weiteres Wochenende dem qualvollen Ende zu  und endet, fast schon ritualisch, mit einem Rückblick auf die Hightleits und andere Details...

Am Freitag blieb ich länger im Büro - schliesslich beschäftigte auch uns das Wahlwochenende - ja auch ich bin interessiert an der Rettung der Wale - Moment?

Irgendwann konnte ich mich aber doch noch losreissen und traff Andrea beim Gleis Hardbrücke.
Ja wo würdest du hingehen, wenn dir Jemand per SMS schreiben würde, beim Gleis Hardbrücke? :) Ich wartete also bei der Hardbrücke und Andrea nicht. Jetzt weiss ich, dass "Gleis Hardbrücke" das Gleis am HB (was auch nicht für HartBrücke steht) ist, wo die Züge zur Hardbrücke fahren - Experten wird in diesem Zusammenhang wohl die Zahl 21/22 etwas sagen... :-)

Aber Hauptsache ist, wir haben uns gefunden... :-) Wir gingen ins "Ewigi Liebi" Miusicäl. Es war wirklich absolut genial und sehr empfehlenswert! Entgegen dem Titel, ist es nicht unbedingt eine "Liebesgeschichte" - nun doch - eigentlich schon... aber mit so viel Humor und Überraschungen und ach... einfach gut:-)

Auch ideal als Geschenk oder was auch immer --> http://www.ewigiliebi.ch/

Wir gingen dannach zu mir schlafen und rechneten uns aus, dass wir um 9.00 Uhr aufstehen müssen, sonst würde das Samstag Programm wieder mal niiiiiie durchkommen.

Um 10.30 Uhr wachten wir auf. Verschlafen. Scheisse.
Aber irgendwie liessen sich wieder mal alle diese Pflicht- und Soll -Pendenzen so schlieben und zeitlich anpassen, dass es doch noch locker gereicht hat:-) Wir machen uns einfach zu viele Gedanken immer!

Andrea lieferte ich auf dem Weg zum Hochzeit in Langenthal ein. Ich fuhr weiter nach Subingen SO - oh wie ich diesen Ort hasse! Als ich diesen Ort auf der Einladung las, kamen gleich wieder so Emotionen hoch - ach uralte Geschichen, aber wenn ich daran erinnert werde...grrrr!  ja auf jeden Fall wohnt in Subingen eine "Frau", die ich, harmlos ausgedrückt, als die hinterlistigste, verlogenste, dreckigste, egoistischste Schlange bezeichne, die ich je erlebt habe.

Aber das ist gottseidank nicht alles was Subingen zu bieten hat. Nein - gar nicht! Da gibt es nämlich einen Raubtierpark. Und daaa... da war das Hochzeits Apéro. Meine Stief- Tante hat geheiratet.

Réne Stricklers Raubtierpark  (auch ein Geheimtipp)



Auf dem Weg zum Bistro lief man an all diesen gefährlich und so beeindruckenden Tieren vorbei. Ich mag die "Büsis".

Nun es hatte aber auch andere Tiere da... zum Beispiel diese frischgeföhnte Huhn? Oder ein Huhn im Körper eines Wollknäuel? Was auch immer es war - es war auch da.



Später gab es noch eine Show mit diesen eleganten Wesen... Tiger, Löwen, Pumas, aber auch ganz normale Hunde zeigten in der Show, was sie können und liessen erahnen, was sie noch könnten - ja die Tiger waren etwas sehr träge - sie wurden 2 Tage zuvor gechipt (ich wusste nicht, dass die auch müssen) und waren noch etwas benommen... :-)



Meine beiden Stief Cousinen waren natürlich auch da... die beiden sind total härzig....



Nach der Show beschlossen wir noch im Kreuz in Kriegsstetten essen zu gehen. Das gehörte nicht zum offiziellen Teil, aber es kamen doch noch einige mit.

Naja, vorallem um mich zu unterhalten, habe ich irgendwann damit begonnen mein Handtäschli auszupacken und da bin ich natürlich aufs "Spiel und Spass Söckli" gestossen, wo man alle meine kleinen Aufsteller vorfindet...

Ich hab Yvonne alle meinen Tricks beigebracht... :-) O.k der Daumen war etwas gross...



Meine Mutter staunte ein wenig über all das was ich so mit mir mitführe und meinte, ich sei wie mein Grossvater. Unabhängig davon, erzählte mir die Freundin meines Bruders (Angie), dass ich sie an ihren Grossvater erinnere, so als "Alleinunterhalter"... ja, ich hab den Tisch mit Sprüchen und Spielen schon ein wenig unterhalten... aber nun, als typischen Grossvater habe ich mich irgendwie nie gesehen? Aber hey - wer will das schon nicht sein... ?



Hier greift meine Eintagesbiene gerade den schwarzen Panther von Yvonne an...



.... ja und hier protz sie mit ihrem Peugeot... :-)


Irgendwann war dann aber ausgwitzelt und ich konzentrierte mich auf mein nächstes Ziel. Ab nach Langenthal.
Andrea und Manuela habe ich da irgendwo im Mc Donalds beim z'Nacht aufgestalkert...



... und es ging gleich weiter an's Fest.

Handtaschenkontrolle! Unsere Handtaschen wurden durchsucht - aber Andrea kam trotz Asthma (mein Mann?) Sprey rein : "Hesch irgend e Sprey debii?" :-)

Das so ziemlich erste, was wir sahen, war gleich beim Eingang, ein eigentlich ziemlich hübscher, aber sturzbetrunkenen Typ am Boden liegen. In so einem Fall zögere ich nicht lange und legte mich natürlich gleich für ein nettes Foto dazu... :-)

Andrea machte ein Foto... und noch ein Foto und noch ein Foto? Hää? Plötzlich waren da mehrere Leute am fotografieren und ich ehm... ja keine Ahnung, auf welchen Digicäms, Alben oder Homepages ich nun verewigt bin... :-) Danach stand ich auf, putze mich ab und musste ich noch "give me five" machen, mit einem der sich ab dieser Aktion besonders amüsiert hatte!? 

       

Andrea hatte schon den Nachmittag durch, ganz viele Leute kennengelenrt oder sie wurde kennengelehrt, keine Ahnung wie das lief... :-) Aber sie kannte an jeder Ecke Jemanden... manche mit und manche ohne Haare... und die liessen sie kaum in Ruhe... :-)

       

Aber manche um uns herum waren auch ganz witzig :-)

       

Wir hatten es wieder mal sehr lustig, haben getanzt, gelacht, gebolonäst und geanderes-zeug-gemacht. Zwischendurch spielten immer wieder Guggenmusiken.

Es kam sogar eine Güggenmüsig aus Sion - die hatten es fast am besten im Griff.



Hat er Angst, vor dem Ton der rauskommt?

Nicht zu spät, aber doch sehr müde fuhren wir>ich nach Hause. 

          

André mussten wir zum Schluss noch ein bisschen verarschen... :-)

Der Sonntag war total gemütlich... Lang ausgeschlafen (endlich) und dann super z'mörgeled und Schmirinskis und "Fasch e Familie" geschaut... :-) Ganz gemütlich...

Fotos von Andrea

Fotos von mir

So nun bin ich in Chur angekommen und bei Andrea im Geschäft. Habe hier meinen eigenen Arbeitsplatz und noch eine Stunde totzuschlagen, bis andrea dann auch die Feier am Abend hat!

Neben mir französelt es gerade nur so vor sich hin und ich versuche es zu ignorieren. Geht nicht... ich hör immer nur das Wort "Problem"...  Jetzt klingelt es auch noch auf der rechten Seite von mir - da ist noch Jemand. Der spricht aber deutsch. Er löst gerade auch ein Problem. "Obe lings gsehnd si en Öpfel" - Ich bin hier in einem Mac Support gelandet...

So aber nun zu einem spannenderen Thema für euch. Heute und morgen schon gestern, war im Heute so eine Single Anzeige. Die sind ja ziemlich witzig... ach nein, dass mag ich jetzt nicht weitererzähelen. Ich fand's einfach doof! So ein 19 Jähriger... ganz doof ... doof doof doof! Ich finde noch viele doof im Moment. So spontan fallen mir 2,5 ein. 2,5 Doofe nur schon in meinem Bekanntenkreis, welcher gemäss Xing (bestätigte Kontakte) 49 Personen beträgt. Runden wir diesen Bekanntenkreisdoch einfach auf 50 auf, in der Hoffung, dass noch der eine oder der andere (aber nicht beide) dazu kommen. Also 50 Bekannte habe ich und 2,5 Doofe kenne ich. Also 5 % von sind doof.

Die Weltebevölkerung beträgt 6,6 Milliarden Menschen. Nehmen wir's doch genau: Die Weltbevölkerung umfasste im April 2007 rund 6,6 Milliarden Menschen und wird bei einem Wachstum von 78 Millionen pro Jahr bis Juli 2008 etwa 6,7 Milliarden erreichen. (Ich hoffe ich gehöre zu den 78 Millionen die noch wachsen.)

Also 5 % von 66 000 000 000 ist genau 3 300 000 000. (/100*5) . Ist das nicht irgendwie beängstigend? Also 66 000 000 x mein Bekanntenkreis ist doof? Ich find das extrem angsteinflössend. Könnte man die nicht irgendwie markieren? (W wie Walther - G wie Clown?) .

So genug dummgeschwätzt. Inzwischen, während du hier am lesen warst habe ich den doofen von Heute gefunden:

Der Doofe

Sooo eine halbe Stunde haben wir nun schon umgebracht. Jetzt nochmal soviel. Also ich hab internet - ich bin kreativ, da wird mir ja wohl noch eine Beschäftigung einfallen....

Huch jetzt hab ich ganz vergessen, dass du hier noch auf Unterhaltung am Warten bist - ich bin gerade etwas in Gedanken versunken - zum Glück kann ich schwimmen:-)

Oh jetzt geht Andrea "eis go rauche" - da geh ich doch gleich mal mit. Natürlich rauch ich nur passiv. Ich halte die Zigarette völlig anteillos und ziehe gedankenverloren daran. Oder wie raucht man passiv?



So.... bin zurück - was hast du in der Zwischenzeit gemacht? Also in der Rauchpause hatten wir eine super Idee - wir müssen unbedingt mal in die blinde Kuh gehen. Das tu ich jetzt gleich mal abchecken. Moment. Falls du auch schauen möchtest: http://www.blindekuh.ch/. Okey... ein paar Anmerkungen zu der Blinden Kuh: Auf der Homepage sticht mir gleich ins Aug "Wir haben noch freie Plätze" - ich frag mich nur: Woher wollen die das wissen? Oh hammer - bitte mal auf die Homepage gehen http://www.blindekuh.ch/basel/eingang.html und auf den Link "Im dunkeln" klicken... :-)

Sooo jetzt such ich mir noch ein paar Bilder zusammen, damit der Bericht nicht so langweilig daher kommt... Eine blinde Kuh wäre noch kuhl - mal schauen, was Google da so her gibt. Angenommen ich finde ein geeignetes Bild, würde es einfügen, dann würde dieser Abschnitt hier überflüssig werden. Aber egal...

Hmm... sieht schlecht aus... alles muss man selber zeichnen... schlimm schlimm...

Ist noch ziemlich mühsam so im Paint mit dem Touch Pad eine sinnvolle Zeichnung zu machen... :-) How-au-ever.... es ist schon fast 22.00 Uhr - noch kurz hochladen und und und... dann noch eis go zieh;)
Ja heute mach ich was ganz Wildes... Moment!? Also so dann doch nicht... :-) Nach dem Arbeiten geht's auf nach Chur und dort besuche ich natürlich Andrea. Wir müssen im Moment gut aufeinander aufpassen, weil wir beide... sagen wir mal "mit einem ähnlichen Problem kämpfen"...

Morgen geht's dann gaaaaanz früh wieder los, damit ich unauffällig wieder im Büro auftauchen kann... :-) Ich freu mich jetzt schon auf's Schlafen im Zug... herrlich!

Freitag Abend gibt's "Ewigi Liebi" für uns und am Samstag wird geheiratet. Also nur passiv... es wird schon aktiv geheiratet aber nicht vo mir - so jetzt stimmts. Samstag Morgen haben wir ein Geheimprojekt, welches natürlich streng geheim ist Mission U.T.A.T.

So und zum Schluss noch der Punkt "Diverses". Heute ist ein weiterer Meilenstein in der Verarbeitung meines Unfalls... Details dürften nicht interessieren:-)

Am Freitag nach dem Arbeiten ging's direkt mit der Angi in's Kino. Ratatouille - der Film mit dieser härzigen Maus. Ich schlief danach gleich bei Angi - im Wasserbett -> traumhaft! Am Samstag gingen wir shoppen. Ich ging shoppen? Ich ging shoppen! Ich schreibe nun alle meine Sätze doppelt? Ich schreibe nun alle meine Sätze doppelt! Wie auch immer... der Tag verging schnell wie ein Wochenende und schon war es Nachmittag - wenn nicht sogar Abend.

Heee sie wollte doch nach Österreich? Ja sie ging auch noch nach Österreich! Am Samstag - 21.00 Uhr fand das geheime Treffen von mir und Andrea am Sanggaller Bahnhof statt. Sie kam mit dem Zug von Chur direkt dahin... wer sie? Na, dass ist doch eben geheim!



Auf dem Weg ins benachbarte Land ballerte man sich schon ein bisschen mit Musik voll. Ja - so was passiert, wenn man mich shoppen gehen lässt! Hol doch das Lasso raus....



Plötzlich holte Andrea so ein Spickzettelchen hervor und behauptete, dass sei unsere Wegbeschreibung an die Party. Aha! Okey... auf ominöse Art und Weise, hat uns dieses Zätteli auch direkt an das richtige Ort geführt . Gut - ich hab's zuerst ignoriert und fuhr drann vorbei... :-)

Und von Weitem hörte man schon die Guggenmusik erklingen. Kostümierte Menschen und schon eine relativ angeheiterte Stimmung... :-) Wir waren richtig da... :)



Das eine oder andere Tröpfchen Alkohol floss dann auch in uns hinein- und wir konnten uns da irgendwie sehr gut integrieren...
Je länger je mehr würde ich sagen... :-)



Mit einer Gugge hatten wir uns irgendwie speziell gut anfreunden können... nach ein paar Bodenturnübungen waren wir aufgenommen - quasi Mitglieder...



Ich weiss nicht was wir da alles angestellt haben... mit unserem Daumen Zaubertrick hatten wir glaub ich auch noch einige bezaubern können...:-)

Unsere Gugge verfügte sich plötzlich vor die Bühne - wo wir natürlich gleich mitzogen. Und die Party begann da erst richtig. Wir haben getanz wie schon lang nicht mehr...alle haben mitgemacht...



Andrea und ich waren super Tanz Animatoren... :-) My "Pony" is over the ocean... und alle machten mit... :-)



So viel Spass an einem Abend...



Das hätte noch lange so weiter gehen können - ging es aber nicht! Irgendwann um 3 Uhr herum kam das grässliche Licht (am Ende des Tunnels?) und die Tische wurden immer kleiner und die Musik lud ein - den Ort zu verlassen...:-)

Endlich heim und schlafen...Moment!? Wir waren ja mit dem Wohnmobil da... also ungefähr... oder ein ganz normales Auto mit geklappten Sitzen? Wir sind ja klein...wir sind wirklich klein - aber es gibt da etwas, dass ist noch kleiner - und zwar der Platz im Auto, der in dieser Nacht unser Bett spielte. Man konnte sich nicht strecken... zuerst ist das auch nicht so schlimm... aber mit der Zeit... ja plötzlich hat man das Gefühl, das Bein werde nun immer diese Haltung haben - man werde es nie mehr strecken können - das war's jetzt. Ganz schlimm. Und es war soooo kalt. Brr... ganz schlimm. Ganz ganz unerholsam...



So richtig Schlafen konnte man ja nicht - aber richtig aufstehen halt auch nicht. Etwa um die Uhrzeit - siehe Bild - schafften wir es aber aus dem Auto und sahen Österreich bei Tag an.

Dibi fanden wir noch friedlich Schlafend in einem anderem Auto auf dem Parkplatz vor... :-)



Wir flüsterten ihm ein "Tschüss" zu und beschlossen, dass irgendwie eine "heisse Schoggi" her müsse... :-) Und so hielten wir an einer Tankstelle.

Auch in der Tankstelle wurden wir gleich ins Herz geschlossen und auf ein Coci eingeladen - von zwei Älteren Herren und dem Tankstellen Keeper. Ganz symphatisch. Also mit 2/3 der Herrschaften haben wir uns super verstanden... :) So ein bisschen gesmaltaked, was uns hier her führe und überhaupt. Plötzlich fineg aber der 1/3 an mit so doofen Witzen.... also so "Wie unterscheidet man ein Igel Männchen und Igel Weibchen?" und ja... halt irgendwann dann nur noch so Sachen. War wirklich schade, weil uns hat es da wirklich grad gut gefallen und wir wollten schon fast nach Österreich ziehen ... :-)

So zog man weiter - natürlich noch nicht nach Hause - wenn man schon mal da ist... :-)

Wir fuhren mal nach Bregenz (Das Wort Bildet sich aus dem österreichischen Altfranzösisch - gemischt mit dem Deutsch : Pré - Grenz - also Nahe an der Grenze.  Und wer mir diesen Mist glaubt, sollte sich echt mal kurz Ohrfeigen - einfach zum Aufwachen).

Von Bregenz aus gings dann weiter nach Lindau -was ja eigentlich schon Deutschland ist!? Aber was ist mit der Grenze? Na die gibts ja nicht mehr im EU Land - ganz verwirrend!!!








Lindunzel - lass dein Haar herunter. Für dieses Bild mussten wir sogar anhalten... :-)

Nach etwa 5 Autorunden - rund um Lindau herum gings weiter... ja einfach der Strasse entlang. Plötzlich kam da ein Schild "Abenteuerpark" - dem fuhren wir einfach nach - Geheimtipp für ein anderes Mal (http://abenteuerpark.com/).

Also wieder zurück auf die Strasse und weiter dem Bodensee nach, nach Friederichshafen - denn von dieser Ortschaft haben wir schon mal gehört. Aber da fuhren wir relativ emotionslos einfach weiter.

In Meersburg fährten wir dann rüber nach Konstanz... Das waren ganz aufregende 10 Minuten.... :-)






Und dann ging's schon richtung Zoll. Ein kleiner Blick nach hinten. Oops - die Sitze noch nach unten geklappt - verschiedene Decken liessen darauf schliessen, dass wir da etwas verstecken....



Doch man nimmt uns einfach nicht ernst!!! Ganz tragisch! Man lachte und wank uns durch - ohne ID kontrollieren oder sonst irgendwas. Ich will, dass man mir auch mal was Böses zutraut! Wir können auch böse sein! Provoziert es nicht so!

Im Schweizerlande ging es dann auf der Autobahn nach Wisen. Dort lud ich Andrea aus - sie darf jetzt nicht an meine Party kommen? hä? Und ich fuhr weiter nach Grenchen - wo ich noch meine Grosvater besuchte und einen Kuchen für's Team backte ;) Braves Mädchen... doch noch.

Aber zuhause war ich erst so um 23 Uhr... Jetzt bruach ich dann echt mal wieder ein bisschen Ruhe. Aber wenn man so viel unternimmt - hat man keine Zeit um sich um andere Probleme zu kümmern - oder daran rumzustudieren - das ist halt was ich grad bruache...

Passt scho - wie der Österrecher sagen würde... :-)

Sooo und jetzt bonne nuit!

... das behaupten auch dieses Jahr wieder 16 junge Frauen - sehr junge Frauen!

Mit so vielen Männern im Büro kommt man halt nicht einfach so an dieser Miss Wahl vorbei - man kann sie nicht Miss Achten. Und so habe auch ich mir heute im Kafi mal die Zeit genommen, diese Missen, welche ich auch missen könnte, zu studieren.

Zuerst natürlich der optische Eindruck - ja das Optische macht schon Eindruck... zum Teil! Meine Favoritinnen habe ich schon schnell erkannt - weil ich eben einen bevorzugten Frauentyp habe... Haha - das dürfte ein Mann nie über Männer sagen... :-)

Überigens war ich - als ich in Amerika war auch eine Miss Schweiz. I miss schweiz. Sorry... dieser völlig flache, billige Witz ist mir gerade eingefallen.

Also zurück zum Thema... achja... meine Favormissen - ach lasst mich doch zu allen etwas sagen.

Kritik in Leserichtung.

1 - Flieg mit mir um die welt.... Yasmin?
2 - zu normal
3 - sieht langweilig aus - was könnte die mir erzählen?
4 - schönes Gesicht - zu kurze haare
5 - oh - gar nicht - wie eine Schlange?
6 - zu ausländisch - gefällt mir halt nicht
7 - zu blond
8 - zu schmaler kiefer.. irgendwie...
9 - zu kindlich
10 - Favorit #2 :-)
11 - Buffy - bist's du?
12 - Bist du die links von dir mit Wind im Haar?
13 - rossgebiss
14 - Favorit #1 :-)
15 - auch nett
16 - ich weiss nicht so... hübsch... aber für mich keine Miss Schweiz...



Ja nach dem Foto's betrachten, wird ja noch der Text gelesen - einfach das man nicht als oberflächlich gilt. Wahrscheinlich wird er auch nur geschrieben, weil es unter den Foto's immer noch ein bisschen Platz hat.

Das schlimmste: "spazieren und Freunde treffen" ist kein Hobby! War es nie - wird es nie sein und darf einfach nicht geschrieben werden! Das ist wie wenn ich "aufstehen, reden und Schuhe anziehen" als Hobby angeben würde. Haben all die anderen die das nicht als Hobby angegeben haben keine Freunde?

Regel #1: Bin ich zu langweilig um ein spannendes Hobby zu haben, welches ich im Steckbrief schreiben könnte : erfinde doch einfach etwas! Ist doch scheissegal! Du kannst mit deinen Hobbys eh nicht punkten - nur Minus Punkte machen!

Und dann: Zu meinem Schrecken habe ich festgestellt, dass die fast alle jünger als ich sind! Also die sind so 19, 20 und die älteste ist glaub ich Jahrgang 84. Sag mal - liebe Männer - hat man da beim anschauen nicht ein schelchtes Gewissen?

Mindestens 80% von denen wohnen doch noch zu Hause? Find ich schade... eine Miss sollte doch auch eine gewisse Reife mit sich bringen...

Im Büro haben wir die Bilder noch mals genauer angeschaut und da habe ich eine anonyme Vor-Wahl gestartet. Ich hab strichli gesetzt - ein Post it drauf "max 3 Strichli / Person" und das mal irgendwo hingelegt und vergessen. Und stunden später kommt das Ding wieder zu mir zurück mit zahlreichen Strichli... :-) Ich weiss nicht genau wie ich das gemacht habe... aber alle haben mitgemacht... :-)

Buffy und Favoritin #1 von mir waren gleichauf... :-)

Ich bin ja gespannt auf den nächsten Samstag....




Nachtrag:

Hab mich grad nochmals ein bisschen eingelesen und die #2 - Miss zu normal hat sich gerade in meine Top 3 eingeschlichen:

"IN ZEHN JAHREN Ein guter Job als Wetterfee und ein perfekter Ehemann, der daheim auf die Kinder aufpasst. «ICH SOLLTE GEWINNEN, WEIL ich glaube, dass ich die Eigenschaften besitze, die eine Miss Schweiz benötigt, und dass man diese nicht unbedingt von aussen sieht.» "

Hammer :-)
Ach es ist soooo schön, wenn man einfach mal einen Abend Zeit für sich hat! Das hatte ich schon lange nicht mehr! Das mit dem früher in's Bett gehen - habe ich zwar jetzt irgendwie verpasst... aber passt scho!

Dann nutze ich meine noch wenigen wachen Minuten um euch über das kommende Wochenende zu berichten. Bis heute war das ja noch ziemlich unverplant und eigentlich ist das speziell, dass ich am Tag mitten in der Woche schon mehr weiss über das Wochenende.

How-au-ever - beinahe wäre ich dieses Wochenende wieder Sky Diven gegangen - jedoch ist das leider in's Wasser gefallen. Doch eine Alternative ist schon in Sicht. Und zwar gehen Andrea und ich nach Österreich in den Ausgang. Details weiss Andrea - ich bin nur Mitläufer.... :-) Aber ich freu mich seeeeehr... :)

Wir haben schon Pläne und dieses Mal werden wir das durchziehen mit unserem "Barkeeper des Vertrauens" - aber Details dazu folgen dann erst dann dann... :-)

Digicääm ist bereits am laden. Österreicher Witze Buch eingepackt. Das ID Datum geprüft. Koks aus dem Auto entfernt. Lederhosen gekauft und österreicher Akzent angeeignet.

Kann einfach nur gut kommen! :-)

Nach dem Arbeiten ging ich zur Tramstation und fuhr los zum Bahnhof Oerlikon. Ich stieg beim Sternen Oerlikon aus - um die 3 Minuten zum Bahnhof noch zu Fuss zu gehen.

Ich hörte Musik (die ich nicht hören sollte) und lief im Takt der Musk. Vor mir ein Pärchen. Ich wollte mein Tempo beibehalten - sie blieb stehen vor mir. Ich wich aus - drehte mich um. Sie war am weinen. Er war verärgert.

Im Musiktempo lief ich weiter. Mein Zug fuhr schon bald. Da sah ich ein anderes Pärchen. Sie am Bankomat - konzentriert am Pin eingeben. Er stand daneben - Himmelte sie an. Fuhr ihr zärtlich mit der Hand über's Gesicht.

Ich lief weiter. Ich sah herum. Überall Menschen. Sie gehen von links nach rechts. Von rechts nach Links. Zusammen. Alleine. Gemütlich. Gestresst. Manche bunt. Manche grau.

Und ich hör die Musik und denk mir... eigentlich sind wir einfach "nur Statisten im Leben anderer".

Jedes Leben ein eigener Film - mit einem Drehbuch, dass wohlmöglich schon längtst geschrieben ist.

Das krasse ist irgendwie, dass man selber ja eben nur so ein Statist ist (#4498235 - die mit dem schwarzen Mantel) - so wie ich heute diese Menschen wahrgenommen habe - so unscheinbar - kulissenfüllend - bin ich doch genau auch für die anderen. Anonym, namenlos. Das ist irgendwie... speziell... :-)

Es ist so, dass es so ist, dass ich - wenn ein langer Bericht ansteht - mir zuerst Stichwörter aufschreibe, damit ich dann beim Schreiben noch weiss, was ich schreiben wollte.

In diesem Falle finde ich, dass diese Stichwörter (eigentlich nicht fürs Leser Auge gedacht) eine gute Inhaltsübersicht wiedergben. Folgender Inhalt erwartet dich im Bericht:

- freitag abend -> Eis go zieh - Team
- andrea nicht arbeiten samstag --also--> 00.00 Zürich
- autofahrt samstag weggeplant
- weggehen - niemand gesagt im auto - > plötzlich zu hause...
- gemütlich fernsehen... -> ich bett -> sie musste -> bis 6 uhr geredet - gelacht - lieblingsthema
- 10 uhr geweckt
- 1 uhr aufgestanden
- media markt (muss pendenz)
- olten besichtigt
- heim duschen
- basel
- wetten dass...
- heim 1 uhr
- hutschi gutschi
- michelle von hawaii -> in bolonäse geunden -> tatoo
- toiletten am fenster
- schnauz, endlich!
- andrea & ich angemacht von doofen typ - nicht mehr wegg -> trick (1 & 2)
- schlafen 4 uhr
- auf 11 uhr (ich)
- besammlung 12 uhr ->... fahrt... bis -> irgendwo um abizäll (grenze öschtrich)
- matsch 1 -> leider verloren
- matsch 2 -> nicht leider, nicht verloren = gewonnen :-)
- PLUS / Pfiffe!
- hei fahre -> 6 uhr zurück
- vereinsleben -> gemeinsam essen
- heim 10 uhr -> müde!

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Und nun zum Bericht.


Freitag

Mein Wochenende begann am Freitag Abend und endete am Sonntag Abend. Normal? Denkst du? Ich auch! Gut, haben wir das geklärt! Nein - NEIN! Was ich meine - meine Wochenende war verplant von Anfang bis zum Ende. Nun nicht verplant im Sinne von, dass ich gewusst hätte was ich mache (nur so grob halt) - sondern es war einfach viel los.  Ja - mit "Ich habe viel unternommen dieses Wochenende" hätte ich diesen Abschnitt in einem Satz ausdrücken können.

Am Freitag, nach dem Arbeiten, gingen wir (die Anderen und ich) noch im Chyenne (keine Ahnung wie man das schreibt) eis go zieh. Es war lustig, es war witzig : Ha Ha. (<- gsehsch!) Plötzlich erhielt ich eine SMS von Andrea, dass sie Morgen (damals Samstag) nicht arbeiten müsse und deshalb um 00.00 Uhr am HB sein werde. Ich werde auch da sein - war mein Plan. Also ging ich nach dem Tscheiän noch kurz nach Hause - packte das Wichtigste und viel Unwichtiges zusammen und fuhr an den HB um da Andrea abzuholen.

Wir haben uns da unauffällig begrüsst - das können wir sehr gut. Und dann sind wir losgefahren. Wir müssen umbedingt noch was unternehmen - denn es ist ja Wochenende! Iirrgendwo hin noch - eis go zieh - Ausgang oder irgendwas halt. Ja - da waren wir uns einig! Doch scheinbar haben wir da beide ein wenig geschwindelt. Denn ich fuhr direkt nach Wisen und weder Andrea noch ich noch sonst Jemand fand irgendwann, dass man abbiegen müsse, um noch etwas zu unternehmen.

Wir kamen also da an und dann fanden wir, jetzt bleiben wir. Wir blieben. Es war nun schon nach 1.00Uhr irgndwie... und wir platzierten uns vor den Fernseher. Wo wir fernsehten - was natürlich auf der Hand liegt (nicht nachschauen - nicht auf jeder Hand) Das ist ja allerhand. Hans hat nichts mit Hand zu tun. Nun denn.



Wir schauten und internettleten und plötzlich fand ich heraus, dass ich müde bin und ziehte die Konsequenzen und ging ins Bett. Dicht gefolgt von Andrea. Es war nun vielleicht so 3 Uhr und wir redeten und redeten im Schlafzimmer und kicherten und lachten und hatten es sauglatt  - so dass wir vor 6 Uhr wohl kaum einschliefen...


Samstag

Um 10 Uhr (Samstag) weckte uns mein Wecker - und plötzlich sahen wir viele unserer Samstag Pendenzen als Soll-Pflichten an - so dass wir die Muss-Pendenzen auf 2 Sachen beschränken (mit "ä" - kommt ja von "Schrank") konnten: Media Markt & Olten besichtigen (potenzielle Wohnquartiere).

Dannach gingen wir nochmals "nach Hause" und machten uns parat für Basel: Wetten, dass... ?. Denn da gingen wir fotografieren. Ja irgendwie, das weiss ich nicht mehr genau, wie das lief. Aber ich durfte für meinen Arbeitgeber da fotografieren gehen. So richtig offiziell und das ist jetzt auch im Internet... :-) So kuhl. Da ich mit meinem "Presseausweis" in einen Bereich kam, wo Andrea nicht hin durfte, verbrachten wir den Abend mehr oder weniger getrennt - hatten aber beide sehr den Plausch und ähnliche Beschäftigungen... :-)






Bericht & Fotos

Die Stadtwette von "Wetten, dass...?" fand auf dem Müsterplatz in Basel statt. Kevin sollte darüber ein Bericht schreiben und ich ging mit zum Fotos schiessen. Bei der Wette ging's darum, dass auf dem Müsterplatz ein Dschungel entstehen soll. Viele Pflanzen mussten hin - viele verkleidete Leute und viele Tiere. Und das hat super geklappt. Meine Aufgabe war es, diese Tiere, Pflanzen oder was auch immer zu fotografieren und Kevin tat diese interviewen. Was mir da speziell aufgefallen war: Die Menschen, die an einer solchen Stadtwette mitmachen, beschliessen das meist im vorhinein, da mitzumachen und basteln sich dementsprechend ein Kostüm. Also das ist meistens nicht so spontan... aber trotzdem - plötzlich ein echtes Kamel, echte Schlangen und Spinnen und sogar einen Goldfisch dort anzutreffen war schon beeindruckend... :-)







          

Ein ereignisreicher Abend, welcher etwa um 1 Uhr in der Nacht hätte enden können. Als wir - nachdem wir die Bilder auf den Laptop von Kevin geladen hatten - wieder zurück in Wisen waren. Doch, da wartete schon Maja auf uns und es ging weiter an die Hutschi Gutschi Party - iiiirgendwo zwischen vielen Hügeln...



Wir waren also an dieser Party - standen da herum - Laute Musik - Lichter überall... und plötzlich boloneste eine Bolonese an uns vorbei. Der ideale Zeitpunkt um zu prüfen, ob denn noch Jemand an diesem Fest ist, den man kennt - so praktisch, wenn die in einer Einerkolonne an uns vorbei tanzen... :-) Und tatsächlich - ein bekanntes Gesicht.



Doch woher??? HAWAII! Ja Michelle, habe ich in Hawaii kennengelernt. Ich drängte mich an den Bolonese Platz hinter ihr und wir unterhalteten uns in der Bolonese - bis diese nicht mehr war. Ach ich hab so Hawaii-Weh... und ihr geht es nicht anders... Hawaii ist eine wunderschöne Erinnerung und es ist so traurig, dass es eben nur eine Erinnerung ist.

In Hawaii hatte Hawaii-Caro die Idee oder den Wunsch sich ein Tatoo machen zu lassen. Und zwar die Hawaii Inseln - über dem Knöchel (genau wie Michelle hier am Rücken... ).



Leider gab es dann zwischen Hawaii-Caro und Vernunft-Caro einen kleinen Konflikt. Ich habe seit 5 Jahren ein Tatoo. Ein kleines - selbergezechnetes Tatoo auf der rechten Schulter. Ich habe mir damals wirklich geschworen - es bleibt bei einem! Eins und nicht mehr! Das reicht. Ja das ist die Vernunft-Caro. Und jetzt kommt da einfach die Hawaii-Caro und findet - das ist auch mein Körper und ich will dieses Tatoo. Die Vernunft-Caro erwiedert: "Sei doch vernünftig! Ein Tatoo bleibt ein Leben lang und nur weil du so eine doofe Furzidee hast - muss ich doch nicht gleich einwilligen." Hawaii-Caro lernte sich aber durchzusetzten! Und so kamen Hawaii-Caro und Vernunft-Caro zu folgender Einigung: Sollte es so sein, dass Hawaii-Caro nach einem Jahr nach Hawaii noch immer das Bedürfnis und denn festen Willen habe - den rechten Knöchel zu verzieren und es ihr noch immer wirklich ernst ist, wäre das für Vernunft-Caro Beweis genung, dass sich das Hawaii-Caro genug überlegt hat und sich auch dieser Sache sicher ist und sich auch der Bedeutung von "ein Leben lang" bewusst ist. Das Jahr ist im Januar/Februar vorüber... Wir werden sehen! Doch Hawaii-Caro wirkt sehr überzeugt! Ich hab mit ihr gesprochen!

Okey... und dann noch das Highlight des Abends! Schnauz!

Ich hab ihn wieder... bzw ein anderer Schnauz. Andrea hat diesen so scharmant und elegant und lieb und nett und super organisiert. :-) Nun gibt es auch den Schnauz-Test - das ist quasi ein Humor-Test. Denn wie sich herausstellte, gibt es tatäschlich Menschen, denen es zu peinlich ist, den Schnauz kurz für ein Foto zu tragen - das geht ja gar nicht. Man muss sich doch über sich lustig machen können! So wie wir!





Und wie findet man das so, wenn die Männer Pissoir direkt vor dem Fenster beim Zelt sind? Man hat alles gesehen!



Angezogen durch den Schnauz (wahrscheinlich) hatten wir plötzlich an diesem Abend einen neuen Kollegen. Andrea sass auf dem Bänkli und ich war etwas übermütig am herumhopsen und der neue Kollege sass neben Andrea ab und wollte nicht mehr weg! Zuerst wies Andrea ihn wirklich höflich darauf hin, dass er nicht erwünscht sei. Nach einem unmissverstänlichen "Hau ab" war er aber noch immer nicht von meinem Platz zu verbannen. So musste ich mir etwas einfallen lassen! Ich musste! Plan A war es, einer jungen Dame anzugeben, dass "er" sie süss fände, sie solle ihn doch auf einen Drink einladen.
Doch da gab es keine jungen Damen! Also sprach ich einen Typ an und meinte er solle vor den "neuen Kollegen" stehen und sagen "Darf ich bitte neben meine Freundin (Andrea) sitzen". Meine Idee war, dass der neue Kollege ja dann bestimmt aufsteht und geht! Der Typ war sehr nett und hat das tatsächlich gemacht (Andrea wusste von meinem Plan nichts... :-) ). Aber der neue Kollege rutschte nur ein bisschen zur Seite (nach langem Diskutieren) und liess sich einfach nicht vertreiben!  Bis irgendwann die Sekjurities uns alle rausschickten. Zelt wurde geschlossen und wir gingen nach Hause.

Es war nun etwa 4 Uhr...

Bilder


Sonntag

... um 10 Uhr stand ich am Sonntag wieder auf... Schlich mich mit einem leisen "Tschüss Andrea..." aus dem Zimmer und fuhr zu mir um um 12 Uhr pünktlich beim Besammlungsort für die zweite Unihockey Meisterschaftsrunde zu sein!

Wir fuhren mit 3 Autos nach Widnau - irgendwo fast in Österreich. Meine Lizenz ist noch nicht gekommen - so durfte ich auch bei der zweiten Runde nicht spielen. Ich hätte wohl auch sonst nicht gedurft - weil wir gegen sehr starke Gegner spielten und leider somit den ersten Match verloren. Den Zweiten gewannen wir aber... :-)

Erst um 18.00 Uhr waren wir wieder zurück und alle gingen noch gemeinsam Essen. Gegen 22.00 Uhr kam ich also total erschöpft von meinem Wochenende nach Hause! In mein eigenes Zimmer "Hallo - schon lange nicht mehr gesehen... " :-)

Foto's von der Runde folgen noch. Ich mag jetzt nicht mehr!


PS: Wette gewonnen!
Kennt ihr diese Sendung? WDR - Domian Live.



Der Doktor Sommer von WDR - Live am Fernsehen. Die dargebotene Hand - dein Freund und Helfer. Da wo man anruft, wenn es einem so richtig... so richtig dreckig geht!

Es ist so hart wie der Domian mit diesen Anrufern umspringt. Er sagt genau das, was man nicht hören will in diesen Situationen. Vorher riefen 2 Frauen (nacheinander) mit ähnlichen Problemen an - die eine hat er an eine Psychologin weitergeleitet und bei der Anderen fand er irgendwie, sie müsse halt selber weiterschauen.

Jetzt ist ein Mann am Telefon ....

.... ehhhm....

... jetzt hat Andrea die Fernbedienung genommen und umgeschalten... :-) Jetzt hat sie RTL eingeschalten und schmeisst mir die Bedienung an und meint isch solle selber schauen? :) hääää?

Dann halt nicht... :-)

Es ist Donnerstag. Es ist 23.00 Uhr. Ich komme vom Training & Schlummertrunk nach Hause. Ich schreibe.

Und ich hab Zeit zum Fernsehen... und weil mich Fernsehen nicht voll auslastet - hab ich noch Zeit zum Berichte schreiben. Ohja...ich mag es mit dem Läptop vor dem TV zu sein... NUR - meiner läuft nicht mehr! Nun der Fernseher würde schon laufen. Aber ich wohne hier scheinbar in einem Sterbezimmer für Receiver. Zu mir kommen nur Receiver, die sich für den Freitod entschieden haben. Zuerst war er wie immer... doch mit der Zeit merkte ich schon, dass etwas nicht mehr stimmte - er war irgendwie anders... Manchmal hatte ich das Gefühl, er leuchtete nur, damit ich mir keine Sorgen machte. Doch seine Leistung nahm immer mehr ab... Zum Schluss war es ganz schlimm... ich habe die letzten Sekunden mit ihm durchgestanden - habe sein Kabel gehalten. Er flackerte noch ein, zweimal und plötzlich war es aus.

Ehm... was ich sagen will: mein Receiver ist kaputt - es ist nicht der erste, der bei mir kaputt geht und jetzt muss ich auf DVD umsteigen. Jetzt hab ich gerade aus unserer Familien Sammlung von etwa 500 DVD's mir Mary Poppins ausgesucht...:-) Wenn ein Löffelchen voll Zucker... ach... ich hab ja Englisch eingestellt... überigens ist das hier immer noch die Einleitung. Ich Superkalifragilispiexpialigetisch möchte ja eigentlich vom Training berichten - bin nur ein bisschen abgelenkt. Ach und die Filmmusik ist so schnell - dann muss ich auch so schnell Tippen - ganz schlimm....

1. Szene - Mann mit ganz vielen Instrumenten an seinem Körper...

Heute hatte ich Training. Training ist in der Schulhausturnhalle - beim Schulhaus wo ich in die Primarschule ging. Ich möchte heute - jetzt ein bisschen in diese Zeit zurückreisen... hab ein paar Fotos gemacht... :-)

Also das ist mal die Turnhalle... viele Erinnerungen habe ich daran nicht... ich weiss jetzt nicht ob das für mich spricht...:-) Immerhin keine schlechten Erinnerungen:



Sooo und wenn man da ein bizeli genauer hinnschaut - eh lueg au da - da hüpft sogar noch die Mutter einer ehemaligen Schulkollegin herum. Ich hab wie wild gewunken - aber ich glaub sie kannte mich nicht mehr... Sie hat mir mal gesagt, dass sie glaube, dass ich Anwältin werde, wenn ich gross bin...



<<< Jetz bin ich am Fernsehen - Bericht schreiben und noch am Chatten - jaa... jetzt wirds kompliziert... >>>

Das hier ist das Schulhaus. Ganz oben (links) war mein Klassenzimmer.... Da war ein Spielecken... Ich war viel da...



Hier das Schulhaus noch von oben... In der Pause haben wir immer Tennisbälle da hinauf geworfen... also an die Wand. Es gab Punkte, wenn man in die Formen traf... Wenn man die kleinen Formen oben traf, war man quasi ein Held.



An diese Wand haben wir Fussball gespielt... oft... Meine Brüder gingen auch in dieses Schulhaus. Mein Bruder hat einmal einen Ball in den Bauch gekriegt und wurde ohnmächtig. Da er ohnmächtig war - hatte er keine Reflexe - konnte den Sturz also nicht mit den Händen auffangen, abdämpfen... eine Gesichtshäfte war ziemlich zerschlagen dannach.... Er wurde regelmässig ohnmächtig - ich mag mich an einige Male erinnern - das ist jetzt irgendwie vorbei.



<<< Claudia erzählt gerade -dass sie nach Deutschland gehe um so ein Diplom zu machen - damit sie Haarverlängerungen machen darf... irgendwie so >>>

Immer wenn der Rasen nicht zu nass war (und er war oft zu nass - der Abwart war da sehr heikel) spielte man auch hier Fussball in der Pause. Ich wollte immer mitspielen, als meine Brüder spielten. Aber man wollte mich nicht mitspielen lassen, ich wurde traurig und musste weinen - dann durfte ich mitspielen, wollte ich aber nicht mehr.



Ach und um diesen Brunnen bin ich bestimmt 1239340 Mal schon herumgerannt... Irgendwie gab es da das Brunnenspiel... aber ich kenne die Regeln nicht mehr... hmm... Angie hat da mal gebeichtet, dass sie sich in meinen Bruder verliebt habe... das würde sie heute mit sicherheit verleugnen... :-)



In unserer Klasse gab es eine Miranda. Niemand mochte Miranda. Sie war unsere Aussenseiterin. Aussenseiter stärken den Klassengeist... das Zusammengehörigkeitsgefühl. Das ist wohl das einzig Positive. Ja wir waren böse... Wir haben sie gemoppt! Doch wir wussten nicht, was wir taten, denn das Wort "Mobbing" gab es damals noch nicht. Im Ernst - es war nicht nett... gar nicht. "...Hätti ihre doch so gärn gseit -das wo denn isch gscheh - das duet mer leid..."

Und hier in dieser Ecke hatten wir mal eine Klassenaussprache und man musste ihr ins Gesicht sagen, was einem an ihr störe. Ach... das hat doch nichts gebracht... Kinder sind grausam...



Sooo... und nun zurück in die etwas weniger entfernte Vergangenheit...



Am Schluss von unserem Training gibt es immer einen Match. Wir waren 7 Spieler. Also 3 - 3 und ich wechselte mit Sabrina ab (wir sind beide neu). Jaja... wir hätten abgewechselt... :-) Der Trainer meinte, wir sollen "selbstständig" wechseln - was in diesem Fall soviel bedeutete wie, sie spielte selbst - und ich war ständig draussen...:-)

Nein nein -war nicht so schlimm... mir wärs gar nicht aufgefallen - wenn sie nachher nicht deswegen so ein schlechtes Gewissen gehabt hätte... :-)

Soooo.... Mary ruft... Ach... das Schreiben war grad eine schöne Ablenkung... Gute Nacht... 
Heute wüsste ich soooooooooooooooo viel zu schreiben, nur... ach... kann ich nicht. Das ist ekstrem mühsam, wenn man sein "Tagebuch" öffentlich macht. Ich könnte ja schon über Personen schreiben - Namen abändern. Aber es wäre halt immer noch zu durchsichtig...:-)

Aber manchmal würd ich hier wirklich gerne einfach "früsch vo de Läbere" erzählen - aufdecken - anschwärzen - outen... nette Sachen schreiben - nicht so nette Sachen schreiben. Reinen Tisch machen.

Manchmal... ja manchmal steh ich kurz davor... Meine Berichte werden immer oberflächlicher. Ich weiss... halt wirklich Berichte. Dann machte ich das und dann das und dann das... und und und *gähn*. Aber dann... dann denke ich wieder, dass ich hier ja nicht mein ganzes Leben mit irgendjemandem Teilen kann -ich kann mir vorstellen, wer hier liest. Manches kann ich überprüfen. Und mit manchen will ich einfach nicht teilen. Da kann ich ganz Kind sein... :-)

Ja und darum behalte ich - was es für mich zu behalten gibt und teile Unwichtiges - Witziges mit dir. Quasi das Abfallprodukt meiner Gedanken finden hier platz. Damit ich das nicht ganz verwerfen muss.

In Amerika war das halt schon alles viel einfacher. Ich erlebte immer etwas und wenn nicht - war das auch ein Erlebnis :-) Ja da lief immer etwas. Ich mag Alltag nicht. Der Alltag mag mich auch nicht. Auch wenn ich am Wochenende wohl immer Ähnliches erlebe und unternehme. Es ist meisst nicht geplant. Um etwas Abwechslung im Leben zu haben. Spontan sein - ist so schön.

Jezt spiel ich Unihockey - 1. Liga? - und das ist schon ziemlich an der Grenze. Da hab ich Termine. Ich hab Termine bis in den März nächsten Jahres????? Das find ich..... ja nicht so!

Ufff..... über das wollte ich gar nicht schreiben. Ich wolle doch nur schreiben, dass ich gerne schreiben würde - aber nicht schreiben kann... nicht über das, was ich wollte. Ach so kompliziert immer... ja und natürlich - es geht um Männer bzw. einen Mann. Das absolute Tabu Thema auf meiner Homepage... :-) Das war mir immer zu privat. Und so bleibt es auch...

Wobei das Schreiben halt schon gut tut - weil man von einem Gedanken zum anderem rüberschweift und beim Nachlesen plötzlich Zusammenhänge findet, die man sich so nicht überlegt hat... Manchmal findet man dann auch heraus, dass alles was man schreibt überhaupt keinen Sinn macht... :-) So etwas könnte ich mir zum Beispiel bei diesem Bericht hier vorstellen. Ist auch doof, wenn mann einfach losschreibt ohne Ziel.... Oder ist genau das der Reiz? Für mich bestimmt. Zum Lesen etwas mühsam... stimmts... :-)? Jaja... ich lass dich ja... tschööö

Am Sonntag schluften Andrea und ich ganz ganz lange und dann noch ein bisschen länger.

Dannach stunden wir auf und fährten, nach dem z'Morgen, nach Zurigo.

Andrea lädete ich am HB in Zürich ab, damit sie zum Zahnarzt gehen kunnte. Ich musstete dann gleich weiter, weil ich noch bei meinem Vater zum z'Nacht eingeluden war.

Was ich nicht gewusst wusste - es war scheinbar Pärchenabend. Meine Beide Brüder D & D haben ihre jeweilige Angi mitgebracht.



Das hatten wir schon lange nicht mehr... bzw. noch nie. Also noch nie so in dieser Art... Seltsam. Mein Brüder sind ziemlich kuhl - auch wenn ich ihnen das so nicht sagen würde - das heisst die Freundinnen müssen mich dann schon überzeugen... :-)



Und Angi 2 hat schon mal begriffen - dass Fotos keinen Sinn haben müssen... :-)



Tri Tra Turllala... das Ende ist schon wieder da. und da. und da. und da.

Etwas vor 10 Uhr, am Samstag, erhielt ich ein SMS von Andrea. Es werde sicher 15 Minuten später! Und ich schrieb etwas komisch zurück - von wegen, wenn etwas sicher sei dann dies und ich verliess mich total darauf. Aber nahezu pünktlich stand sie vor der Tür. Kam grad ein bisschen in den Stress...

Ja und so fuhren wir zu dritt...



 ... wieder mal diese wunderschöne Strecke nach Chur...



Wir halfen Andrea aus der Wohnung in Donat/Ems in ein Zimmer nach Chur zu zügeln - und das Sofa kam mit zurück.

Nach getaener Arbeit gönnten wir uns eine kurze Auszeit in der Giger Bar. Andrea traf da gleich einen Arbeitskollegen an und sie kannte sowieso jeder dort... :-) Irgendwie hab ich dann noch den Kopf an der Scheibe angeschlagen... das lief irgendwie ganz komisch...



Die Bar ist ziemlich speziell. (Weltberühmter Schweizer Surrealisten HR Giger. Als Maler, Skulpteur, Architekt und Designer ist Giger weltweit bekannt für die Entwicklung seines einzigartigen "Biomechanischen Stils", sowie der Erschaffung der "Alien" Lebensform, zu sehen in dem gleichnamigen Kinofilm der Twentieth Century Fox.).


               

Scheinbar soll da das Männer WC ganz speziell sein - wie ich mir sagen liess. Und so schickte ich Remo los um Fotos zu machen. Doch da sei gar nichts... ja leider... es war gar nichts speziell. Die haben dies wohl geändert. Auf jeden Fall waren da aber noch andere Frauen, die sich sehr für das Männer WC interessierten, zu finden... :-)

Nach einem kurzen Besuch am Arbeitsort von Andrea fuhren wir zurück zu mir... Ich schnappte mein Auto und man traf sich später in Wisen um auszuladen.

Und dann war schon Abend.

Wir machten uns parat - da Andrea noch arbeiten musste an der Mio (Gewerbeausstellung) in Olten.



Ich ging mit und sah mich etwas um und blieb aber bald im Zelt, wo eben Andrea arbeitete, hangen und es verging nicht viel Zeit und da hatte ich schon Remos Bruder (Kuckuck) und noch zwei Kollegen (Strolch, Zack) von ihm bei mir... Leider konnte ich mir nur die Pfadinamen merken... :-)

Ach ja... die Himmbergonfi Bänd fand man auch noch irgendwo in einer Bar vor. Die haben überzeugt und wirklich Stimmung gemacht...



Und als man so irgendwann, nicht zu spät, zurück "nach Hause" kam - fand man das hier vor:



Maja war noch am Geburi feiern... :-)

Andrea's Zahn wollte aber nicht mitfeiern und nach einer wohl nicht zu unterschätzenden Dosis an Drogen, konnte man Zahn inklusive Andrea ruhig stellen...

Bilder


PS: Für alle die es verpasst haben - hier unsere 2 Sekunden Ruhm im TV Smile:

Eigentlich habe ich ja zu tun, aber ich brauch gerade etwas Luft zum schnaufen und was tut man da?

Ja da schreibt man doch einfach einen Eintrag auf der Homepage :-)

Also das war so... Gestern verliess ich am Abend, nach getaener Arbeit, das Büro, setzte mich in den 11er und fuhr zum Bahnhof Örklikon. Oft passiert es, dass ich im Zug meinen Vater antreffe, der wie ich auf dem Heimweg ist. Gestern hat mein Vater sich auf meine Klasse heruntergelassen und wir setzten uns in ein Abteil in der zweiten Klasse.

Wir redeten und ich forderte ihn auf, mir einen Weg zu beschreiben, wo ich dann hinfahren muss. Und wie er so ist, begann er mir Möglichkeiten und Vorteile und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten dahin zu kommen aufzuzählen. Und plötzlich begann der, der mit uns im Abteil sass mit zu reden, und er erzählte auch noch ein paar Möglichkeiten. Und als sich die beiden auf eine Lösung geeinigt hatten, begann auch der Herr im Abteil vis à vis mit zu diskutieren. Und nun waren da 3 ältere Männer, es hätten alle meine Väter sein können (einen hätte ich nicht gewollt), am diskutieren und abwägen und so weiter. Und alles nur, weil ich einen Weg wissen wollte :-)

Doch auch zu dritt einigte man sich auf einen Weg und die Diskussion verstummte. Und mein Vater und ich kehrten wieder in unsere private Diskussion zurück. Dann begann ich zu erzählen, von Zart oder Bart und das wir da im Publikum waren. Auf die, zugegeben, sehr offene Frage "Was ist Zart oder Bart", kam dann gleich wieder eine Antwort aus dem Abteil vis à vis und auch der in unserem Abteil sah plötzlich keinen Grund mehr, sich unserer Unterhaltung zu enthalten.

Und die Herren redeten und redeten, über Moderatoren und Sendungen von früher und sie waren sich bei allem so überraschend einig. Und ich sass einfach da, lächelte und staunte wie kommunikativ Leute im Zug doch sind... :-)
Überraschung... ich mag den Bericht noch schreiben... :-)

Es ist nun also Sonntag Morgen 5.45 Uhr und ich stehe nach meinen läppischen 2 Stunden Schlaf auf und fahre 1 Stunde nach Hause (das andere) um dann pünktlich um 7.00 Uhr beim Treffpunkt zu erscheinen...

Das hat sogar geklappt! :-)

Da ich noch keine Lizenz habe, darf ich noch nicht spielen, deshalb war das nur eine Zuschaurunde... So habe ich ab- und zugeschaut... :-)



Und ich war nicht einmal alleine beim schauen... ganz viele Fäns waren da...



Falls du unter "ganz viele" mehr verstehst, möchte ich "ganz viele" nun hier offiziell auf 4 definieren.

Gemeinsam haben wir das Spiel analysiert... wir mussten alles aufschreiben was uns so auffällt und was anders ist im Vergleich zum Training... jaaa die nehmen das ganze sehr ernst... :-)

Kleiner Input zur Auflockerung - Nenne 5 Gründe, warum eine Turnhalle keine gerippelte Decke haben sollten?
Auflösung:



Ja und wie das so ist... sind uns auch noch andere Sachen aufgefallen....



Das wäre dann "Zuckerstängeli" (nein - der Name stammt nicht von mir...) Ich hab es versprochen das Bild heraufzuladen!

Und wer könnte wohl das sein (hinten)?



Richtig! Das ist "Flieder". Und weil Flieder ganz schnell sein kann, wird er von seinen Fäns und Freunden oft auch Flatter-Flieder genannt.

Und wer ist dann das?



Genau! Das ist Flatter-Flieder im José Kostüm... :-)

Ach - man muss sich ab kleinen Sachen amüsieren können....

Hier noch Alex beim "Hefli läse":




Und hier noch das Wichtigste:

"WIR" HABEN BEIDE SPIELE GEWONNEN!!! (4:2   -  8:2)


Und wieder einmal schnappte ich Andrea in Zürich auf und wir lärmten gemeinsam nach.... ach lasst es mich "nach Hause" nennen... :) Ich fühl mich dort schon so wohl...

Weil wir wieder mal keinen Plan hatten, was wir tun könnten - ergab sich wieder einmal eine ratlose SST. Ein Standard SST - die sich von den anderen SST's nicht speziell abhebt...



Alles wie immer...



Mit Originalbesetzung...



Und auf dem Weg von der Sternenbar zum Joker... ja da war sie wieder. Die Treppe. Da wo wir schon so schön posiert hatten... so weiblich und so elegant.

Ja und dem wollten wir dieses mal entgegenposieren. Und so sieht es quasi aus, wenn Frauen versuchen Männerposen einzunehmen...

(Kritik erwünscht)



Aber es geht auch umgekehrt...



Und was das genau sollte - kann ich so jetzt nicht genau sagen... :)



Jaja... um 3.30 Uhr waren wir dann auch schon zuhause... und um 5.45 musste ich schon wieder losfahren - wegen Unihockey... ja das folgt im nächten Bericht... :-) Also nur wenn ich noch mag... mal schauen.... ich lass mich überraschen...

Und wieder einmal war ein Ex Pit Treff nötig. Lange haben wir uns nicht mehr gesehen und wahrscheinlich noch länger, wenn  die besseren, weiblicheren Hälften nicht dafür sorgen würde, dass wir uns nicht allzu lange nicht mehr sehen.

Wir sahen uns also.

In den ersten paar Minuten wurde das rätselhafte verschwinden eines Drachebootflügelis aufgelöst. Es hing, wie wir alle, an Oli - und das hanze zwei Monate lang.



Apropos Oli:



Aber auch Sandra* zeigt Finger mit Stil. (* Name der Redaktion bekannt).


Nach und nach trafen verschupfte ex Pitler ein und man begrüsste sich herzhaft.



Während alle sich rundherum amüsierten, amüsierte ich mich auch herum rund.

Auf der Parterre Toilette, wo normalerweise eine Joga Übungs- CD läuft - wurde dieses mal irgendeine Sprachlern CD abgespielt. So lernte ich eine Sprache - aber jetzt weiss ich halt nicht mehr welche, aber das hat spielt eigentlich auch gar keine Rolle und wird den weiteren Verlauf des Abends nicht wirklich verändern.

ABER als ich von der Toilette zurück kam - da sah ich es - das Schaf. Auf einem Bild. Angesteckt von den SVP Plakaten und halt einfach auch im Schaf-Fieber nahm ich diese Schaf - Karte mit und baute nach, was es da nachzubauen gab.

              



Ja war wirklich schön mal wieder fast alle zu sehen und eigentlich... ja eigentlich hat sich ja nichts verändert. Die Atmosphäre wie immer... Parterre halt.




Leider... ja leider. Leider, leider, leider musste ich schon um 22.00 Uhr gehen... schliesslich war da noch Buchserfest und ich hatte agemacht. Ja ich wusste es nicht mehr, dass ich da abgemacht hatte, aber Sabrina wusste es noch... Also nein - eigentlich war es ein Missverständnis... wie auch immer - ich ging ans Buchserfest.

Jetzt wurde ich gerade von Andrea inspieriert.

Das schreibtempo wird nun etwas längsämer, weil ein langsames Lied läuft... ein schönes Lied. Also bitte auch längsämer lesen.

Gut weiter.

Also am Buchserfest traff ich Sabrina und Märi. Also nein - ich traff eigentlich Schabä. Ja Schabä. Schabä, Schabä, Schabä! So haben wir dich Jahrelnag genannt und nur weil wir jetzt auf dem Papier erwachsen sind - finde ich nicht dass wir das ändern sollten.



Buchserfest ist immer sehr spannend... da sieht man immer die Leute die man nicht sehen will - aber auch die die man sehen will, manchmal. Ja genau so ist das.... Und im Hockey Zält da hat es einen - der ist sehr massig - ich würde behaupten der Massigste und genau dieser steht mir auf den Fuss! Okey - das ist nicht jedes Jahr so. Aber dieses Jahr war es so!

Ganz speziell hat es mich natürlich gefreut an diesem Buchserfest endlich Roger's Schoggiteig kennenzulernen. Ja der Roger ist drum Karin (Kabä) 's Ex Freund und Karin wurde für diesen Schoggiteig verlassen und aus freundschaftlicher solidarität finde ich die natürlich extrem doof... wäre ich Schoggiteigs Freundin, würde ich wohl Karin extrem doof finden... so ist das nun mal... aber das ist schon okey so... :) Und warum Schoggiteig... ja das ist ihr Kosename... wie wir von zuverlässigen Quellen wissen... das ist doch eine Beleidigung??? Und sie ist soooooooo gross - sicher 1.80 m und mit dieser Grösse sieht einfach alles was an der Grenze von "fest" zu "mollig" ist, extreeeem massig aus!!!

Ja und was hab ich sonst noch so gesehen... Ach ja der Mauro N. ... der wollte mich als Kind immer vom Velo schupsen, weil er einfach ein böses Kind war.

Am Buchserfest wird auch immer viel viel und mehr getrunken und dann kam so einer davon plötzlich aus dem Zelt und quatschte mich an und plötzlich fand er, dass wir quasi füreinander geschaffen seien und ich fand das quasi nicht... :)

Jaja... lustiges Fest... :-)



Bilder

Es gäbe so unheimlich viel zu schreiben und die Menge des Niederzuschreibenden steht umgekehrt proportional zu meiner Lust zum Schreiben.

Kreativ bin ich leider auch nicht im Moment. Ich hätte heute Zeit gehabt - hab's mir sogar vorgenommen zu schreiben... doch irgendwie... 3 Berichte habe ich angefangen. Zuerst begann es mit "Am Samstag weckte ich per Telefon Andrea um 12.30" und der nächste Bericht wollte irgendwie nur von den Heileits des Wochenendes berichten. Ja aber als ich nach 3 Heileits - die ihr eh nicht verstanden hättet - kein weiteres mehr fand, gab ich es auf. Ich tat euch einen Gefallen.

Ja und jetzt sieht es tatsächlich so aus - dass ihr morgen diesen Mist hier zu lesen kriegt. Kann es ja nicht sein? Sorry... :)

Schreiben ist zwischenzeitlich - neben dem Fernsehen - die einzige Tätigkeit die man liegend ohne grössere Anstrengung ausüben kann. Aus langeweile schaue ich fern, weil krank sein ja vom körperlichen her einem ja schon zu 100 % beansprucht, aber im Kopf (wenn er grad nicht weh tut) ist man ja schon bei der Sache. Aber wirklich etwas tun kann man ja doch nicht. Aber das fernsehen langweilt halt auch. Also schreibe ich jetzt...

Nur leider habe ich kein Thema zum darüber schreiben. Das ist doof. Eigentlich sollte das die Voraussetzung zum schreiben sein. Eigentlich könnte ich vortäuschen ein Thema zum schreiben zu haben. Damit ihr weiterlest, weil ihr glaubt, dass noch etwas kommt. Aber ich bin da so ehrlich und sage gleich zu beginn: es kommt nicht's mehr!

Wirklich nicht! Das sind quasi frei aneinander gereihte Buchstaben die per Zufall einen Sinn (oder eben Unsinn) ergeben. Deshalb sind die Schreibfehler, die du ja bestimmt schon gefunden hast (nein geh jetzt nicht suchen!), auch gar keine Schreibfehler, weil der Zufall ist ja schliesslich keinen Rechtschreiberegeln unterstellt. Du kannst in diesen Text zwar schon so viel reininterpretieren, wie du möchtest - das ist dir freigestellt. Doch ich hab hinter diesen Buchstaben nicht mehr versteckt. Da ist nichts. Immer noch nicht. Es schreibt einfach. Im Fernsehen kommt Werbung. Werbung ist doof. Also doch noch eine Information? Liest du eigentlich immer noch? Spricht gar nicht für dich!

Hälst du dich, weil du noch immer am lesen bist für eine "belesene Person"? Eine belesene Person ist doch grundsätzlich Jemand der viel liest und den man dadurch als "klug" einschätzt, weil er viel weiss. Angenommen diese belesene Person liest ständig nur so sinnlose Sachen wie ich hier gerade schreibe - naja, dann stimmt das ja nicht. Im überigen sträube ich mich nach wie vor gegen das Wort "belesen". Meiner Meinung nach ist das ein Missbrauch oder treffender ein Missgebrauch des Wortes. Die "be-" Verben zeigen doch normalerweise eine gewisse passivität. Liest die Grosmutter der Enkelin vor dem Schlafen eine Geschichte vor, so ist die Enkelin doch in dieser Situation die Belesene. In dieser Situation ist das ja noch ganz passabel. Doch stellt man sich den belesenen Mann vor. Der kluge, alte, weise Mann. Von wem wird den dieser belesen? Sind belesene Menschen wohlmöglich Analphabeten? Oder einfach "Paschas"? Lesen oder belesen lassen...

Weitere wirre Gedanken belassen wir nun:-)
Wer hier nun wieder über ein ereignisreiches Wochende lesen möchte, muss ich leider enttäuschen. Ich bin krank. Schon ein paar Tage. War lange nicht mehr krank. Ist auch doof krank zu sein. Höchst nicht empfehlenswert. So eine doofe Grippe - wo ich mir die wieder eingefangen habe - keine Ahnung: ich ging am Grippensee fischen und plötzlich hab ich eine Grippe gefangen?

Nicht das ich diese Wort sonst so benutzen würde, aber es ist "öd" einfach nur "öd". Man liegt da - schläft und liegt und schläft und denkt man sollte etwas trinken und schläft und liegt und schläft und liegt und schläft und liegt. Ich musste diesen Satz so ausdehnen, weil es sont einfach nicht richtig rüberkommt.

Zum ganzen Unglück hat mein Hund mir auch noch das Komma auf der Tastatur gekaut. Ja er spricht jetzt Sätze mit Komma! Er hat mit seinen Pfoten in meine Tastatur gehauen und da ist das Komma nur so weggespickt und wer schon mal ein Buchstabe auf einer Läptop Tastatur verloren hat, weis wie mühsam das ist - das Ding wieder reinzukriegen. Ich habs noch nicht geschafft. Zwischenzeitlich dücke ich einfach auf die leere, weisse Stelle wo einst das Komma war und siehe da - es funktionniert.

Eigentlich wollte ich aktiv nicht über mein Komma schreiben. Aber wenn man Tage lang nur noch rumliegt, hat man nur noch selten Highlights. Öd. Zusätzlich öd ist noch, dass ich morgen ein Unhockey Turnier gehabt hätte. Ja ich spiele jetzt Unihockey. Das wär so ein Plauschturnier gewesen - und da hätten die "Neuen" mitmachen dürfen ohne etwas kaputt zu machen...

Ja und jetzt lieg ich und schlafe weiter.

Endlich Freitag... oder so.  Der Freitag ist doch der schönste Tag der Woche - da er so nah am Wochenende ist - ja sogar ein Teil davon ist. Doch ist Freitag auch der traurigste Arbeitstag, weil er am nächsten am "Montag danach" ist.

Auf dieses Wochenende hab ich mich besonders gefreut. Weil ich es mir verdient hatte, wie ich mir so einrede...

So gegen Mitternacht traff ich in Wisen ein und fand Andrea in der Gugge-Bar vor... da verweilten wir eine Weile und beschlossen aber noch doch im Joker Sissach vorbei zu schauen - ein wenig Präsenz zeigen. Und schliesslich haben wir da eine gewisse Überwachungspfilicht zweier Personen: aus Personenschutzgründen werden diese hier nur D. und  D. genannt. Viel spannendes gibt es zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht aus dem Leben von D. und D. zu berichten, wir werden jedoch dran bleiben...

Am Samstag war das Dorfturnier, wo ich bei der Guggemusig mitmachte - Hier das Beweisfoto:



Andrea war irgendwie anders beschäftigt:



Gegen 11 weitere Manschaften messten wir uns in Disziplinen wie Korbball, Indiaca, Unihockey und Schiessen. Wir gaben alles.... und verloren alles! Einen Nachmittag geschwitzt, gekämpft, gehofft und bestimmt noch ganz viele andere "ge-" Verben. Nur Schiessen (die einzige unsportliche Disziplin) konnten wir... da waren wir besser als der Schützenverein.

So kamen wir doch noch auf den 10ten Platz... :-)

Doch Moment, da war doch noch die allesentscheidende Schlussrunde!

Zuerst musste man zu zweit einen Tennisball Rücken-an-Rücken einklemmen und so einen Slalom laufen - das sah ungefähr so aus:


Daaaaannn musste man Sackhüpfen:


Und zum Schluss dann noch mit diesen kuhlen Ski laufen


... was nicht alle so auf Anhieb konnten:


Iiiiiirgendwie mogelten wir uns durch den ganzen Wettkampf bis ins Finale... Wo wir mit dem stolzen dritten Platz belohnt wurden.

Am Abend erhielten wir im Festzelt unseren Preis... :-)



Später gings weiter in die Gugge-Bar wo wir uns mit zeichnen, Sing-Star, Trinken, Tanzen, Servier-Susii-sein und weiteren Dingen beschäftigten... Ich war nicht so fit und zog mich relativ früh zurück...

Ich hörte Andrea um 6.00 Uhr nach Hause kommen... :-)

Bilder

Treffpunkt war 12.00 Uhr am Treffpunkt.

12.00 Uhr bis 13.00 Uhr hatten wir für Unvorhersehbares reserviert - einfach, damit wir nicht so total verplant sind! In der unvorhersehbaren Zeit gingen wir im Federal mittagessen... ganz harmlos. Wir sassen also da und bestellten bei einem Inder, der da arbeitet, unser Essen. Während wir so da sassen und auf unser Essen warteten beschäftigten wir uns etwas mit Tim & Tom.

Ja wir haben jetzt Tamagotchi's - bzw. Tomagotchi & Timagotchi. Oder sollte ich sagen "wir hatten Tamagotchi's" - doch dazu später.

Wir zogen mit Tim & Tom natürlich die Aufmerksam unserer etwa 50 Jährigen Tischnachbarn auf uns und wir mussten denen irgendwie vermitteln, dass es nicht seltsam ist, wenn man in unserem Alter ein Tamagotchi hat, ich weiss nicht genau, ob es uns gelungen ist... :-)

Plötzlich brachte der Inder das Essen und witzelte noch etwas mit uns... doch Moment, welcher war jetzt das? Da sind ja zwei Inder... einer Älter und einer Jünger... doch wenn sie nicht nebeneinander stehen, hat man keine Chance herauszufinden, welcher der Ältere und welcher der Jung-Inder war... Einer der beiden (oder beide? - Ich kann es nicht abschätzen...) hat uns unangenehmerweise ins Herz geschlossen... Zuerst war es witzig, doch als wir bezahlen und gehen wollten, wollte Jung- oder Alt-Inder uns einfach nicht mehr gehen lassen und fragte wann wir wieder kommen und wollte da grad so Datum und so festlegen... und das fanden wir irgendwie nur so bedingt kuhl... Es ist halt nicht jeder InderNett.

 Die unvorhersehbare Stunde war sehr schnell vorbei und wir machten uns schon auf's Tram 11, richtung Oerlikon. Schliesslich waren wir Studiopublikum...




... der neuen SF Quiz Show "Zart oder Bart". Wir mischten uns da unter's Apero Volk und taten so, wie wenn wir so tun würden, wie  wenn wir etwas am tun wären. Der Apero dauerte ewig und langsam machte man sich starklar um bei Türöffnung in's Studio zu rennen und sich in der vordersten Reihe hinzusetzen.

Das "Rennen" war dann nicht ganz so schnell, wie man sich ein Rennen vielleicht so vorstellen würde, aber man lief also schon ziemlich zügig. Und plötzlich war man drin, im Studio.

Die ganze Atmosphäre war schon beeindruckend. Die Kameras, die Kulissen, die Scheinwerfer (ich wirf dir einen Schein), die Moderatoren... ja einfach alles. So unecht, so anders.

So auf die Sendung an sich konnte man sich gar nicht richtig konzentrieren. Man konzentrierte sich vorallem darauf, zum richtigen Zeitpunkt zu klatschen und immer zu lächeln und die Kameras immer irgendwo im Augenwinkel zu haben, damit man auch mitkriegt, wenn man denn schon gefilmt werden muss. Und das kam tatsächlich vor... Am 24.Sept um 20.00 Uhr wird das ganze ausgestrahlt.



In der Sendung war es so, dass am Schluss sich eine Frau und ein Mann ein Duell lieferten. Der Moderator stellte Fragen und es sollte sich herausstellen, welcher der beiden mit 14000 Franken nach Hause gehen würde. Die Runde hab ich nicht wirklich verstanden... also mir war nicht klar, wer wieviel Punkte haben sollte...

Aber das ist ja auch egal, hauptsache ist ja, dass der Moderator weiss, wer wann gewonnen hat.

Und plötzlich hiess es "und damit hast du 14 000 Franken gewonnen". Und alle klatschten und alle "Stars" kamen wieder auf die Bühne und Blumen wurden verschenkt und der Cheque wurde übergeben... ein riesen Schlussapplaus - Kamera aus - Schnitt - Fertig.

Wir wollten schon fast das Studio verlassen und plötzlich fragte der  Röbi Koller uns so, "Hat's Jemand gemerkt? - Sie hatte noch nicht gewonnen." Und die Siegerin wurde betreut so im Stil von "Sie müssen jetzt ganz stark sein...". Der Cheque wurde ihr wieder entrissen, die Stars verdufteten wieder, die Kanditaten stellten sich wieder auf und es ging weiter. Röbi Koller fuhr fort mit "Und B ist die Richtige Antwort"  - "Ehm, es war doch A?" Also nochmals: "Und A ist die Richtige Antwort!". Eine Runde später hiess es dann "Und damit hat Susanne tatsächlich gewonnen!"

Es kam also doch noch gut, aber lustig war es. Nimmt mich wunder, ob man das beim Zusammenschnitt dann wirklich nicht mehr merkt... :-)



Am Abend fuhren wir dann mit Tim & Tom an die Badenfahrt...






Wo wir mit ein wenig Aufwand die Churer, die wir suchten, auch fanden. Wir erhielten ein MMS von dem Platz wo sie sich befinden. Irgend so eine Bar. Und wir suchten und suchten diese Bar und schlussenlich stellte sich heraus, dass wir in der Bar waren, die fotografiert wurde.

Ja da hatten wir eine lustige Gruppe "verwütscht"... :-)

Wir spielten zusammen "rote Lichter zuwerfen" - mit meinen kuhlen Daumen und erstaunten die Passanten... :-)




Hier auf dem Bild sieht man Pro und Benji. Benji arbeitet mit Andrea und Pro ist der Kolleg von Benji.



Und Benji scheint ein bisschen streng zu riechen?

Ach ja, das war ja auch noch: Wir liefen so auf der Strasse, in unserer kuhlen Gruppe und plötzlich war da so ein Typ, der mich so komisch anschaute. Wir liefen weiter und plötzlich war er wieder da. Er wollte mich irgendwie ansprechen und mir war das zu dumm und ich lief davon. Er kam mir nach und ich fand das noch dümmer und versteckte mich hinter meiner Gruppe. Plötzlich fieng er bei Andrea so an zu stürmen und das fand ich dann am dümsten und ich verschwand kurzfristig irgendwo. Ich wusste einfach nicht was der wollte. Ich sah dass der da wie blöd mit Andrea am diskutieren war und irgendwann, nach langer langer Zeit, ging er.

Ich kam zurück und dann stellte sich heraus, dass er mich verwechselte. Er habe immer so gesagt "Isch das Samira - hey wenn das Samira isch, denn sägi grad ihrne Eltere, dass si da isch, denn chunt si Problem über". Halt so ein Typ, der sich verantwortlich fühlt, dass die Töchtern zuhause bleiben und sich nicht amüsieren.  Seh ich so ausländisch aus? Hey ganz schlimm...  Sara... Samira... wem gleich ich sonst noch?



Hier versuchten wir ein Foto von uns beim Lagerfeuer zu machen...



... und hier machten wir ein Foto von uns biem Lagerfeuer.



Und hier wir vier, als wir noch alle glücklich zusammen waren.



Leider muss ich auch dieses Wochenende wieder von einem Tragischen "Vonunsgehen" berichten. In der Nacht zum Sonntag verstarb Tom. Ganz unmerklich. Solidarisch habe ich natürlich Tim auch umgebracht... beide oder keiner.

Vor kurzen wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich hier nie über den "neuen Job" schreibe.

Das ist nicht ganz zufällig so. Das mach ich eigentlich bewusst so, weil ich Berufliches von Privatem trennen möchte... :-)

Nei seich... :) Es ist halt so, dass der Job in der Zwischenzeit bereits zum Alltag gehört und darüber zu berichten wäre so ziemlich unlustig... So ernst halt. Aber irgendwie tu ich es ja jetzt trotzdem?

Job ist genial, Team ist genial und Arbeitsgeber ist genial. Braucht ihr noch mehr zu wissen :-) ? Ich bin wirklich froh, dass ich hier bin!

Ehm, mehr möcht ich hier so jetzt nicht schreiben... :-)

Am nächsten  Samstag sind Andrea und ich dann Studiogäste für ein SF  Sendung... :-) Ich werde noch berichten ob, wo und wann man uns dann vielleicht im Fernsehen sieht...  Wir freuen uns schon uh fest... no 2 mal schlafe!!!! :-) 

Bis dann sollten auch unsere neuen Spielzeuge eingetroffen sein... man muss halt schon schauen, dass es einem nicht langweilig wird... :-)
Nach langem Ausschlafen haben wir das Auto meines Bruders - das Brudermobil - wieder nach Hause gebracht und da wollten wir das Miamobil schnappen und wieder zurück zu Luder's Fahren, wo wir vor hatten gemeinsam z'Nacht zu essen.

"Bringt doch Dessert mit!"

Ein einfacher Satz - eine klare Aufgabe und doch so schwer umzusezten.

Und so schreib ich hier und traure und gedenke noch immer an "Schoggi Creme". Dein Leben war so kurz und schmerzvoll. Du hattest nicht immer nur ein "Schoggiläbe", obwohl es doch dein Lebensinhalt war. Wie tragisch dein süsses Leben doch ein Ende fand: rücksichtslos überfahren. Fahrerflucht. Doch die Täterin kehrte zum Tatort zurück. Schleppte deinen leeren Körper noch kilometerweit mit und warf dich dann achtlos in einen Abfalleimer! Komplize und Täter putzten sich die Finger und kauften einfach einen Ersatz - "Chueche" und dieser wurde schlussendlich kanibalisch zum Nachtisch verspiesen. Da stellt sich die makabere Frage: Lieber überfahren oder verspiesen? ... Moment... das ist mir jetzt zu düster... ihr versteht schon... ist einfach etwas dumm gelaufen (gefahren) ... :-)




Wir wussten wirklich lange nicht, wie wo mit wem und schlussendlich machten wir ungefähr das gleiche wie letztes Wochenende... mit Originalbesetzung... :-)



(v. l. : Lea, Pia, Noa, Mia)

Es ging uns halt gut... :-)



Und unser Spili hatten wir auch wieder dabei... ehm... das ist jetzt bei mir im Büro!? :) Aber voraussichtlich erhalten wir diese Woche ja wieder ein neues Spielzüüg... :-)



Hey Pipi Langstrumpf...



Es ging uns einfach viel zu gut... :-)

Und immer komischere Ideen kamen uns... schliesslich musste man den Selbstauslöscher bei einer Digicäm schon ein bisschen nutzen... :)

                    


Was genau wir im folgenden Bild machen wollten, ist mir so im nachhinein relativ schleierhaft... irgendwie habe ich noch das Stichwort "Matrix" im Kopf...und irgendjemand sagte etwas von so tun, wie wenn man laufen würde!?



Und wir waren unheimlich laut bei unserer Standbild-Foto-Love-Story-Selbstauslösungs-Aufnahmen... ganz fest laut. Plötzlich kam da so ein Sekjuriti raus und meinte wir sollen leiser sein "Aber Sarah - du sötsch doch das wüsse!?". Ehm okey... jetzt weiss ich's... :-)

Wir wechselten Standort und übten weiter... Ziel war es, ein Foto zu machen, wo wir alle in der Luft sind... :-) Wessen Idee war das eigentlich??? Und wir hatten das mit dem Zeitgefühl nicht so im Griff... oder die Cäm war komisch. Es hiess 10 Sekunden bis zum "Klick" und wir stellten uns parat und zählten alle laut zusammen auf 10 und bei 8 klickte es... :-)

Aber wir wären bereit gewesen... :-)




Nach zahllosen versuchen (in der Bildergalerie ersichtlich) - schafften wir es aber doch noch... was für ein Erfolgserlebnis!





Wenn doch nur jedes Wochenende so kuhl sein könnte... :-)

Bilder


Um 21.00 Uhr holte ich Andrea in Zürich wieder ab und wir stürtzen uns in unsere völlig unverplantes Wochenende... wir fuhren und fuhren und je näher wir in die Region Olten kamen auf der Autobahn, desto grösser wurde der Druck einer Entscheidung... wohin eigentlich!?

Da einfach nichts los war, blieb uns nur default mässig nach Sissach zu fahren... da machten wir die Tour quasi Rückwärts... also Rout?

Für unsere und der Unterhaltung Anderer hatten wir auch vorgesorgt :-)


























Und da schreibts ja schon wieder... :-)

Heute machte ich meine ersten Erfahrungen mit Wii. Was Wii? Wie Wii? Wii Wii? Na Wii, wie Wii halt. Wii eine Spielkonsole... So mit Körpereinsatz und so... Unglaublich wii viel Spass das gemacht hat :-)

Kleine Erklärung für Unwiissende: Also da hatt man so ein Teil in der Hand und wenn man das bewegt, bewegt sich auch was im Bildschirm. Sorry... besser geht's nicht... :-)

Die verschiedenen Spiele kann man mit mehr oder weniger Körpereinsatz spielen - wobei, je weniger man sich bewegt, desto besser kommts... irgendwii ... aber es macht halt mehr Spass mit Bewegung... :-) Weil mit fiebern tut man ja sowiiso...

Wiir (Daniela, Andrea et moi) haben so ziemlich alle spiele durchprobiert, die es da so gab... mal schauen, was mir grad noch so einfällt, also Tennis (ganz kuhl), Bowling (Linksdrall?), Baseball (Schläger immer im Weg), Golf, Moorhuhn (mein Liebling), Posing (hab ich nicht verstanden), PingPong (witzig...), Kuhrennen (ehm...), Fischen (naja...), Boxen (huiii)... ja mehr fällt mir tatsächlich nicht mehr ein... :-) 

Das wiitzigste am Ganzen ist überigens, andere beim Spielen zu beobachten:-) War wiirklich ein lustiger Abend. Danke:-)





 
Ja diese Woche gibt es eigentlich nicht's zu berichten... Hätte ja sein können, dass etwas Schreibenswertes passiert, aber irgendwie ist dem nicht so... :-)

Job nimmt jetzt halt auch wieder ein bisschen Zeit weg... am Wochenende werden ich aber bestimmt gaaaanz vieles erleben, was ich hier unbedingt niederschreiben muss. Ich merk grad, dass ich mich quasi entschuldige dass ich nicht schreibe - erkläre, warum ich nicht schreibe... :-) (dabei schreib ich doch grad? ich schreib, dass ich nicht schreibe!? ich bin verwirrt!)

Ja ich hab halt ein schlechtes Gewissen, wenn ich weiss, dass du dir die Mühe machst und hier vorbeischaust und dann nichts neues steht... :-( Drum lieber nichts Wichtiges als Nichts!? :-)

Damit ich euch doch noch etwas Spektakuläres präsentieren kann, versuchte ich gerade den besten Witz der Welt zu ergoogeln und bin zu folgendem Resultat gekommen.... naja, entscheide selber!

Zwei Jäger gehen auf die Jagd und wandern durch den Wald. Plötzlich greift sich der eine an die Kehle und stürzt zu Boden. Der andere Jäger gerät in Panik und ruft den Notarzt an: "Ich glaube mein Freund ist tot, was jetzt?" Der Arzt sagt: "Beruhigen Sie sich! Zunächst einmal müssen Sie sicher gehen, dass Ihr Freund wirklich tot ist." Kurze Pause, dann ein Schuss. Dann kommt er wieder ans Telefon. "OK, erledigt, und was jetzt?"


Und auf diesen Schock, doch noch was Lustige:

Treffen sich 2 Stumme, sagt der Eine: "   "
Darauf der Andere: "  "



Und jetzt: Viel Spass beim Arbeiten! Hopp!



Heute war Ladies Night angesagt... kombiniert mit Sissacher Sauf Tour... Das passt super zusammen, wie wir rausfanden! Jaaa, es war halt quasi geplant zu trinken... Ja man könnte sogar organisiert sagen, denn wir liessen uns an die Startposition schoffieren, so dass niemand von uns heimfahren musste... wie schön - wie klever - wie organisiert!

Der Start war im Mc Donalds - denn schliesslich brauchten wir etwas Boden für unser Vorhaben!

Durchschnittliche 6.75 Chicken Nugets später...


...spazierten wir auf, mitten und neben der Strasse entlang zum Lindbergh Pub... und da begannen wir gleich mit Gummibärli... 1,25 Drinks und etwa 20 Töggelichaschtebölleli später...



...trafen wir, nach einem Abstecher beim Herr Post O. Mat in der Sternenbar ein. Und da taten wir, was man nicht häufig und nicht immer und eigentlich nicht tun sollte. Wir tranken... ganz viel... verschiedene Shots und dann auch noch Gummibärli... Aber es gab sonst einfach nichts, was uns da hielt...

So beschlossen wir 5 Shots und 1 Gummibärli (je) und einer peinlicher Stuhlwegziehaktion meinerseits später... 


... weiter ins Joker zu ziehen... Wir redeten noch darüber, wie wenig wir den Alkohol spüren... Aber so im nachhinein, ja es ging uns also schon gut!

Im Joker war mehr Personal als anderes und halt einfach niemand! Da konnten wir nicht bleiben! Doch so shotlos, wollten wir auch nicht weiterziehen...

2 Shots (ja -> je) später...



... fuhren wir mit dem Taxi nach Böckten, wo eine Party war. Ach ja, die gleiche Partywie gestern! Welch ein Zufall!

Oohhhh wie lustig wir es doch da hatten... :-)

Und 3 Shots und 1 Cüpli (Noa & Mia) und 1 Shot und 2 Malibu Orange und noch was (Pia & Lea) später...



Fuhren wir mit unserem mitlerweilen persönlichen Taxi-Chauffeur später wieder zurück nach Wisen. Und wer sich das alles so nicht vorstellen kann, noch eine grafische Hilfe!



Und was sonst noch so geschah:

Wir wollten unterwegs ein Foto machen von uns, aber der Automat war kaputt, so blieb uns nichts anderes als kreativ zu werden... wo ein Wille ist.... etc...


             

Huiii und Noa und ich wurden wieder geknipst... 

       

Unsere tragische Statistik...




... aber das schlimmste daran ist: Niemand musste sich übergeben, niemand tat etwas, dass er am nächsten Tag nicht mehr wusste, Niemand hat etwas wirklich peinliches gemacht und noch schlimmer: Niemand hatte am nächsten Tag Kopfschmerzen!? Wir hatten ja gar nicht's davon... :-)

Und das hier ist Sahid von Tunesien, der Taxifahrer, der per Zufall (wir glauben hier nicht an Zufälle) uns zweimal an diesem Abend irgendwo hin fuhr... :-) Und beide Male hatte er mit Mario telefonieren müssen und wir haben per Zufall erfahren, dass Mario Geburtstag hatte und da mussten wir ein kleines Ständchen halten...  Ach, haben wir das gut gemacht!



Es war ein hammer Abend!!!



Bilder
Wie alles begann:

Am Freitag waren Andrea (ab sofort "Noa") - also Noa und ich (Mia) bei Manuela und Wägi zum Nachtessen eingeladen... Manu tut einfach alles um einmal auf der Houmpeitsch erwähnt zu werden:-)

Wir hatten es sehr witzig, ja Noa kannte Manu ja noch nicht, aber ich denke, die werden sich jetzt auch zwangsläufig ein bisschen besser kennen lernen... Und wir freuen uns schon alle riesig auf unser Nä Nä Nä Nä Nä Nä Nä Nä Nä Nä Nä - You can leave your hat on... Chip Chip hurra... :-)



Aber das war ja erst der Anfang vom Abend... die Nacht noch jung. So gingen wir dann schon noch ein bischen weiter, wäre ja schade...

Wir schnappten irgendwann so gegen nullnullpunktnullnull Manu - Anderes Manu wie vorher (Lea) in Wisen auf und fuhren nach Böckten, wo auch immer das ist... Da war halt eine Party und wo eine Party ist, da sind wir... :-)



Und geknipst hatte man uns auch noch:

        




Die Erinnerungen sind mitlerweilen etwas hmm... halt nicht mehr so da... Ich versuch mich einfach mal an die Heileits zu erinnern... Ach ja, ein Heileit war natürellemo unsere ewige Suche nach Tim & Tom. Und wir mussten schon ein paar ansprechen um zu erfahren, ob er wohlmöglich der Tom oder, wer weiss, der Tim ist. Ist halt etwas doof, wenn man dann eine Antwort wie "Für dich heisse ich so, wie du mich nennen willst.." erhält (gäll Noa!) :-)

Da die ewige Suche nach Tom & Tim eben so erfolglos, ja tragisch und demotivierend war, begann bei uns die Abgrenzungsphase, die man auch ziemlich deutlich auf unserem Tisch hier im Bild sieht. Wir mussten eine Mauer aufbauen!



Damit es uns nicht langweilig wird, bestand der Abend auch aus gewissen "Aufgaben" - So zum Beispiel einen Barhocker schnapen und mitten in den Raum sitzen!?



Und zum Schluss gabs noch einen Män-Strip... Okey, nur der Gürtel. Aber verpasst hab ich's trotzdem...



(Wir sind eine Randgruppe)

Aber das war ja erst der Aufwärm-Abend, das Hauptevent folgte dann am nächsten Tag *pünktli pünktli pünktli*

Bilder

d'tickets hämmer lang scho gha,
uf s'wätter eus eifach verlah


dr wätterbricht hätts ja no gseit
und mir hei ja scho e rägejagge agleit

nur hett die jagge nid würkli gnützt
vor wasser het's nume bis zum afang gschützt

d plätz si guet gsi, da chöntmer nüt säge
doch wäri da nid dä verfluechtli räge

sogar i chübelseck simmer gstiige
zum es bizeli troche bliibe

doch si die cheibe rägetropfe
au inecho, ganz ohni z chlopfe

s programm süsch wär ja nid schlächt gsi
dr eint oder ander witzig debii

doch die komiker kenne nüt
mache sich no luschtig, über die verdünnte lüt

dr peach weber ganz i sim elemänt
als samichlaus hätt ne fasch nid kännt

überzügt hett au s duo hinterletscht
mit gsang, gestik und sinnlose text

ohropax hei ihri sach au super gmacht
trotz em see um üs, heimer härzhaft glacht

doch wemmer ganz ehrlech wott si
s si au es paar enttüschige debi.... gsi

so hätt me wohl au ohni die 3 spanier buebe
guet scho hei chönne zum tröchne und ruebe

eigentli si's au gar kei buebe gsi
aber s sött sich drum reime - wenigschtens e chli

sogar üse held isch en enttüschig gsi
die alte gäg's si eifach langsam verbii

doch eigentli hämmer ja en super abig gha
ad nässi vo de chleider, dänke mer mal nid drah

s heicho hett au super klappt
hei eifach grad dr erscht bus gschnappt

denn mitem auto no hei - jede zu sich
dört dusched und baded bis wieder uftaut bisch

und gschlofe ganz tüüf und au ganz glii
läck isch dä räge doch e seich gsi!



Das sind ja ganz neue Sachen die ich mich hier traue! Für alle die es ein bisschen besser mit klartext haben! Wir waren pflotschnass, durchnässt bis in die innerste Schicht, keine einzige trockene Stelle mehr am ganzen Körper. Nässer als in der Badewanne - da bleibt wenigstens der Kopf trocken! Es war wirklich übelst! Und das Nass würde ja noch gehen, aber es war mindestens so kalt wie nass! Auf einer Skala von 1 - 10, haben wir gestern eine Nässigkeitsstufe von 20 erreicht! Also doppelt so nass, wie das nässeste Nass das du dir vorstellen kannst! Nur die ehemaligen Alkoholiker blieben trocken...



Und natürlich verzichtet man ja nicht auf seine elektronischen Begleiter wie Digicam und Händy und die mögen nasses Wasser fast noch weniger als... einfach weniger! Die muss man zuhause wieder zum trocknen aufhängen... wobei das Aufhängen beim Händy viel einfacher ist als bei der Cam - da ruft doch nie jemand an!





Und ihr denkt jetzt, ich soll mal nicht so tun, das war gestern und jetzt ist ein Tag vorbei und jetzt bin ich ja wieder trocken? Ja das hab ich heute morgen auch gedacht und setzte mich ohne darüber nachzudenken auf meinen nassen Autositz!



Es war ein einmaliges Erlebnis und ich freue mich schon auf nächstes Jahr :-)


Es ist Sonntag Abend, es ist 23.00 Uhr. Morgen ist mein erster Arbeitstag und an Denken nicht zu schlafen. Ja ich bin nervös!

Als Ablenkung werd ich heute von meinem ersten Besuch beim Mongolen berichten. Es war Andrea's Idee - ein Häppy Erster Arbeitstag Nachtessen, beim Mongolen. Ich war noch nie beim Mongolen. Ich wusste nicht mal, was Mongolen so essen - wobei mir schon klar ist, dass die auch essen! Sonst würden sie ja aussterben. Weil Nahrung eines unserer Grundbedürfnisse ist. Nahrung, Liebe und High Speed Internet Anschluss.

Zum Glück hatte ich eine Expertin dabei, die mich nicht ganz so blöd (Wie ein Mongo?) dastehen liess im Mongolen Restaurant. Mongolisch Essen will gekonnt sein. Nun, das Essen an sich ist ja nicht das Problem, so Messer-Gabel System funktionniert da tip top. Die Nahrungsbeschaffung ist eher die Herausforderung...

Also zuerst nimmt man sich einen Teller und mischt sich auf dem Teller etwas aus Gemüse, Fleisch und Nudeln zusammen - Keine Meeresgetier, weil man das ja nicht gern hat. Hier kommt schon Problem Nr. 1. Man muss schon ein bisschen ein "Gspüüri" haben, was denn so zusammen passt! Wer mit wem und so. Problem Nr. 2 - die Sauce. Man sollte immer daran denken, dass man das Ganze dannach essen muss!

Aber der harte Teil kommt ja erst, wenn man den mit so viel liebe zusammengestellten Teller wieder hergeben muss, um das Ganze zuzubereiten lassen! Gerade als Nicht-Meeresfrüchte-Esser kommt man in dieser Phase speziell in's Schwitzen, weil man die ganze Zeit sein Essen im Auge behalten muss und vor fremden Shrimp-Eindrungen beschützen muss! Die verschiedenen Portionen werden ja auf einer riesigen Platte zubereitet und die ganze Verantwortung der Nahrungstrennung liegt in der Hand der kleinen, dicken Frau! Ein riesiger Druck muss das sein!

Und sobald die Mahlzeit dann bereit und durchgebraten ist und auf den Teller zurückkommt, muss man ganz schnell sein, weil da ja noch viele Mitesser auf ihre Nahrung warten und ich bin überzeugt, die würden meine Portion einfach als ihre erklären - so denn ich sie nicht verteidigen würde!

Ja mongolisch Essen ist anstrengend - aber es lohnt sich ;-)

Hmm...  jetzt ist kurz nach 23.00 Uhr und ich bin immer noch nervös - aber ich hör jetzt auf euch zu belästigen. Allen einen guten Wochenstart und so.

"Wie üblich" ging ich Andrea in Zürich am Bahnhof abholen und wir fuhren gemeinsam nach Wisen (Wisu).



Dort hatte Andrea von 18.00 - 22.00 Uhr ihren Einsatz als Serviersusi.



Ich musste mich also 4 Stunden lang ohne sie beschäftigen - Andrea's Mutter, Peter und der liebe Alkohol baten sich mir als Freunde an, die mir halfen diese schwere Zeit zu überstehen...



So weit ich weiss hatten wir es uhhh lustig... :-)

Ja und ich war sogar so lustig, dass ich meine Digicääm einer 12-Jährigen gab und fand "mach mal!". Was dabei herauskam:





Als es dann langsam dunkel wurde und ich meine Kamera zurück erhielt, tranken wir noch kurz ein Raketen Kafi....



...und machten uns für den Fakelumzug bereit. Ein Fakelumzug mit den wohl kuhlsten Schlusslichtern überhaupt :-)




(Falls uns jemand nicht erkennen sollte auf diesem Bild - das sind Andrea und ich, einfach mit hellen Oberteilen... :-) )


Irgendwann waren wir wieder zurück unter den Leuten und um 12 Uhr erklang natürlich die Nationalhymne... Wem das Bild gestellt vorkommt: Mag sein, dass die beiden Anderen den Text nicht konnten und nur so taten, wie wenn!



Jaaa war halt ein supääär Abend und wir hatten sogar fast 6 Stunden Schlaf, bevor's wieder ans Aufräumen ging... :-)


Bilder

 

Ist das nun unsere 3te oder 4te Highsider Party? Ich weiss es nicht mehr... auch egal!

Andrea holte ich in Zürich ab und wir fuhren gemeinsam Richtung Zofingen und so... Unser Plan war es beim Fressbalken Wettigen etwas essen zu gehen... aber dazu hätte man bei der Baustelle richtig einspuren müssen sollen... Kölliken erkürten wir zum Plan B - aber da war das Restaurant geschlossen... Somit blieb uns nur noch Plan Doppel-B:  in Zofingen selber etwas essen zu gehen... 

Wir beobachteten Leute. Wir sprachen. Wir lachten. Wir assen. Wir warteten auf's Eindunkeln. Wir gingen. Wir zahlten.

So gegen 10 Uhr fuhren wir mal nach Brittnau und da den Wegweisern nach zur Highsider Party. Leider hatten wir niemanden, der uns die kurvigen, einsamen Strassen zur Party vorfuhr - dafür waren wir aber die Vorfahrer Anderer...

Wir kamen also an der Party an und erhielten ein sekzty grünes "Ich-darf-schon-trinken-Armband". Amerika-geschädigt öffnete ich bereits meine Handtasche um sie kontrollieren zu lassen... jänu, niemand wollte.

Der Abend war ziemlich kuhl. Es waren viele Leute da, die wir schon kannten und viele die wir nicht kannten und einige die wir noch nicht kannten.



Weil ich ihm "versprochen" habe, dass er heute von sich lesen kann: "Dani war auch da!" .



Unser persönliches Heiseider-Heileit war der Pottwal im Pool. Da war so ein Pool im Festzelt und darin 2 Meerjungfrauen... Oder so! Boah war das hässlich was wir da sehen mussten. Und man muss ja hinsehen!

Ich weiss nicht ob ich mich hier öffentlich so äussern darf. Ich versuch jetzt einfach mal nur Fakten aufzuzeigen und ihr könnt euch eure Meinung bilden. Der Pottwal hat beim Einstieg in den Pool mindestens 2 Kubikmeter Wasser verdrängt (verschwommene Wahrnehmung oder verschwommene Mathematik?) und sie war stockbetrunken. Sie war nur im Tanga und BH bekleidet. Sie war hackedicht. Sie räkelte sich so im Wasser und als der Highsider Fotograf kam zeigte sie sogar ihren grossen Charakter - und zwar völlig entblöst. Ja das wärs so... Denk dir selber was du denken willst...

Aber unterhaltsam war es halt schon... :-) Überhaupt war's ein schuper Abend!




Billlldääääääärrr

Jaja, so ein Vorstellungsgespräch kann schon belastend sein... :-)

Am Montag erhielt ich einen Anruf und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Gespräch war am Mittwoch Nachmittag. Das heisst nur ein bizeli Stunden um mich so richtig darauf vorzubereiten...

Der Job würde mir sooo gut gefallen und ich wünsche mir so sehr den zu kriegen - Deswegen hab ich das mit dem Gespräch wirklich unheimlich ernst genommen, viiiiiel zu ernst... :-) Und ich war ziemlich nervös... man kann da ja so viel falsch machen! Viel mehr als man überhaupt denkt... Und weil ich schon nervös war, war es ein Leichtes, mich selber mit herumstöbern im Internet, noch viel nervöser zu machen... :-)

Irgendwo hab ich dann so Fragen gefunden, die gestellt werden könnten... ja ganz schlimm, was die einem alles hätten fragen können. Kleiner Auszug daraus:

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Provozierende Fragen, die Sie bei dem Vorstellungsgespräch beantworten sollten

  • Wer hat dieses Kostüm oder diesen Anzug für Sie ausgesucht?

  • Glauben Sie, daß Sie mit diesem Schmuck oder dieser Krawatte Eindruck schinden können?

  • Warum sind Sie so nervös?

  • Glauben Sie, daß Sie mit diesen Unterlagen eine Stellung finden?


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Okey, diese Fragen wurden mir nicht gestellt, aber zum nervös machen reicht es schon... was wenn es total unangenehm wird? Darf ich davon rennen?

Ja und dann das alt bekannte Schwächen / Stärken Spiel. 3 Schwächen nennen. Ich hab überall rumgefragt und alle meine Freunde mussten mir meine Schwächen nennen. Nun bin ich zwar depremiert, aber weiter bin ich nicht, weil das sind natürlich keine Schwächen, die ich an einem Vorstellungsgespräch präsentieren würde, weil das sind da ja nur versteckte Stärken - eine Stärke im Körper einer Schwäche oder so...

Das find ich sowieso so ein sinnloses Spiel, weil die wissen ja auch, dass man da keine wahren Schwächen preisgibt, ja man sollte ja nicht mal... überhaupt dieses ganze Verkaufsspiel. Wenn ich mich verkaufen wollte, hätte ich einen anderen Job... Aber was solls, mit Müh und Not hab ich meine Vorzeige-Schwächen zusammengebracht...

Auf der Suche dannach bin ich auf ziemlich kuhle Antworten gestossen:

Nennen sie mir ihre Schwächen?
"Wenn sie Jemanden mit Schwächen suchen, sind sie bei mir falsch!"

Nennen sie mir 3 ihrer Schwächen?
"Bauch, Hüfte, Po"

Nennen sie mir 3 Stärken / 3 Schwächen?
"Zuverlässig, Hilfsbereit, Teamorientiert"
"Zu zuverlässig, zu hilfsbereit, zu teamorientiert"

Nennen sie mir Stärken und Schwächen?
"Ich bin super zuverlssig, ich bin überaus motiviert und ein absoluter Teamplayer"
"Ich neige zu übertreibungen"

Nennen sie mir Schwächen?
"Ich habe eine Schwäche für schöne Männer... "

Nennen sie mir Schwächen?
"Ich kann keine Schwächen zugeben..."

Nennen sie mir Schwächen?
"Vorstellungsgespräche... "

"Lese-Schwäche?"
"Seh-Schwäche?"
"Alters-Schwäche?"

....


Ja und neben dem ganzen vorbereiteten Gespräch muss man ja noch die ganze Körpersprache vorbereiten. Ja nicht die Ärme verschränken, Daumen sichtbar halten, beide Beine auf den Boden, Augenkontakt halten - aber nicht starren und und und - da kommt man ja gar nicht zum reden!

Fragen sollte man natürlich auch noch vorbereiten... und dabei muss man ja auch irgendwie beachten, was für Fragen man stellt, weil man auch auf diese Art etwas von sich preisgibt...

Ja und das war es so etwa an Vorbereitung. Mit all diesem Wissen ging ich dann eben am Mittwoch zu diesem Gespräch. Und dann kam schon das erste unvorhergesehene Problem. Um 15.00 Uhr war das Gespräch, ich war um 14.45 da - wann meldet man sich beim Empfang? Pünktlich oder zu früh? Ich stand da und wusste es nicht.... also nahm ich den Publikums-Joker und fragte 2 meiner Lebensberater. Die eine meinte nur so 2, 3 Minuten zu früh und die andere meinte 10 Minuten zu früh (ich erhielt das SMS aber 5 Minuten vor dem Termin?) .

So ging ich dann pünktlich - mit Tendenz zu früh - an den Empfang und wurde abgeholt und in einen Raum gebracht, wo eine vom HR und mein vielleicht zukünftiger Chef sass.

Das Gespräch war sehr angenehm und nicht annähernd so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte... UND sie wollten nicht mal meine so gut vorbereiteten Schwächen wissen!!! ich wollte, als das Gespräch langsam ein Ende nahm, fast noch sagen, "hey - ich habe imfall auch schwächen!" . Aber ich liess es bleiben... :-)

Ja... jetzt halt abwarten. Wär schenial wenn es klappen würde...

Pi pi pi pii... Pi pi pi piii.... um 7.00 Uhr wurde ich von meinem Wecker geweckt. Um 7.45 Uhr düüüste ich auf und daweg...  Mich erwartete ein Grümpi...

Ganz viele Radumdrehungen später traf ich in Domat/Ems ein und holte Andrea ab. Und das Grümpi war gar nicht z'Chur, wie ich ursprünglich gemeint hatte, sondern in Aroooosa. Wir fuhren also einfach mal nach Chur und hofften auf Wegweiser. Wir fuhren nach Chur und fanden Wegweiser.

Und so wie wir da fuhren, kam plötzlich auf meiner Strassenseite so ein Tram / Zügli entgegen. Was macht man da? Ich hatte keine Ausweichmöglichkeiten, also nur die Gegenfahrbahn und ja das machten wir dann halt... als das Ding vorbei war fuhren wir etwas weiter und in einen Parkplatz, wir waren nicht sicher ob man da wirklich durchfahren darf, wo wir wollten und beschlossen Jemanden vorfahren zu lassen... Ein Zürcher fuhr vorbei und wir warteten auf einen Anderen. Dem nächsten Auto glaubten wir dann....

Die Fahrt nach Arosa ist wunder- wunderschön....

Auf dem Weg stellten wir fest, das wir beide "glaub" noch nie in Arosa waren, und as bald as wir angekommen waren, fanden wir beide "da war ich schon mal!".  Aber nicht zusammen... :-)

Das Grümpi war nicht schwer zu übersehen und -hören. :-) Wir gingen da ein paar Mitarbeiter von Andrea anfeuern... mit mässigem Erfolg - Alle Spiele, welche wir gesehen hatten, haben sie verloren und das Eine, welches wir nicht sahen, gewannen sie... (sagen sie...)



Auch Vodoo nützte nichts...



Wir schauten zwar eher passiv zu, aber trotzdem war es witzig...  Hier unsere Lieblingsmanschaft:



Nach dem Grümpi wollten wir Arosa etwas besichtigen, also liefen wir einmal um den See, wo wir einen Schwan so weiss wie Schnee sahen...



Arosa ist wunderschön gelegen....



Wir gingen noch irgendwo "eis go zieh" und dummerweise war da grad so eine Jazz Woche oder etwas in der Art.... in den Pausen war es aber ziemlich erträglich...



Am Abend wollten wir "Härry Potter" im Kino sehen und deshalb machen wir uns langsam auf den Weg zurück nach Chur.

In Arosa, auf dem Weg zum Auto, kam mir die Idee "Ellen" (von Hawaii) eine Karte zu schicken... Andrea fand die Idee auch gut, doch ihr fiel grad kein (möglicher) Empfänger ein...

Irgendwie, irgendwo, irgandwann kam uns aber die geniale Idee, das wir einfach irgendjemanden bestimmen der glückliche Kartenempfänger werden würde... Der Plan ist es nun so alle 2 Wochen irgendein Ort in der Schweiz zu bereisen und von da aus demjenigen, den wir nicht kennen, eine Postkarte zu schicken... :-)

Wer, wissen wir zwar noch nicht, aber die Karte ist schon geschrieben... darauf steht quasi, dass er von uns auserwählt wurde, und das wir ihn eben nicht kennen und dass das jetzt sein Schicksal sei... :-)



Wir haben uns dann so überlegt, was wir davon halten würden, wenn wir einfach eine Karte von "Unbekannt" erhalten würden... Naja... eigentlich wollen wir einfach jemandem eine Freude machen... :-) Kuhl wärs halt, wenn derjendige, den wir noch nicht bestimmt haben und nicht kennen ein Blog hätte und auf seiner Homepage darüber schreiben würde, so würde man eventuell eine Reaktion erhalten... naja... Der Montag wird zeigen, werd der Glückliche ist... :-)

Weitere Projekte in diesem Zusammenhang:
- Projekt Pöschtler
- Projekt Freude

Ja was passierte sonst noch so... ich hab irgendwie den roten Faden nicht mehr so... wir haben also z'Nachtgegessen, in einer windigen Gasse in Chur und es hat mir während dem ich grad die Gabel zu meinem Mund führen wollte das Salatblatt von der Gabel gewindet... :-) So etwas irritiert!

Später eben Härri und dannach noch auf einen Schlummertrunk ins Sports... :-) Etwas nach 23.00 Uhr brachte ich Andrea nach Hause und machte mich auf meine Weg... Wir waren uuuhhh müde :-)

Bildli

Am Freitag haben wir uns im Parterre wiedervereinigt... hmm... der Satz tönt so irgendwie missverständlich... drum hätte ich das vielleicht nicht so schreiben sollen... jänu...

Parterre hat ja eh so eine spezielle Bedeutung - und für Daniela und mich war es das erste Mal wieder nach langer langer Zeit... ja das erste Mal seit unserem letzen Arbeitstag in der Swiss Life (14.12.2006)... :-)

Leider konnten nicht alle die dazu gehörten kommen - doch was nicht war könnte "war" werden... :-)

Viel mehr weiss ich gar nicht dazu berichten... ein paar Piktschärs hier.

Die Fahrt nach Chur lohnt sich nur schon wegen der Strecke... Bei Cabrio-Wetter mit Cabrio dem Zürisee entlang fahren, bis man Kilometer später - Tunnel um Tunnel immer mehr von Bergen umgeben ist... scheniallll Wink

Aber Andrea - Andii - ist ja der Grund warum ich überhaupt auf die Idee komme dahin zu fahren... Laughing

Wir wollten dann gemeinsam z'nachtessen gehen - dachte ich... aber aus dem wir wurde ein ich, weil der andere Teil zum wir hatte quasi schon gegessen. Aber das ist ja kein Problem - dachten wir - ich kann ja eine Kleinigkeit essen und Andrea trinkt einfach was... ja so einfach war das aber nicht wie wir uns das vorgestellt hatten... Weil Andrea nichts zum Essen bestellt hatte, wurde sie vom Kellner regelrecht ignoriert, sprechen wir's doch aus, sie wurde passiv gemobbt! Er hat nur noch mit mir geredet... Cool

Jooo... und weil ich vorwiegend mit dem Rücken gegen den Kellner war und er Andrea ja ignorierte ging es recht lange bis wir dann endlich zahlen konnten um doch noch ein bisschen weiterzuziehen...

Wir gingen in unser "Stammlokal" - das Hemmingway im Herzen von Chuuuur... Letzte Woche hatte es noch Spiegel auf dem WC... jetzt nicht mehr. Imfall!

Und dann startete unsere hammerharten Gespräche übers Zusammenziehen... ob das jemals geschehen wird - wer weiss... und zu viel darf ich auch gar nicht erzählen - weil es eigentlich hier um unser geheimes Geheimprojekt geht, von welchem ich wohl noch häufiger schreiben werde... Also wir haben uns aber da im Hemmingway ausgibig ausgemalt, welche Probleme beim Zusammenziehen auf uns zukommen würden und wie wir sie lösen und welche Regeln etc...

Ah und wir wissen auch schon wo... Luzern... weil? weil! eigentlich war es einfch so, dass alle 15 anderen Kantone nicht in Frage kamen, wegen diversen Gründen... Bei Luzern hätte ich zwar auch so meine Einwände gehabt... aber Andrea nicht und somit wurde es dann einstimmig angenommen (also eben nur mit Andrea's Stimme) :-) Wir haben überigens dort ein Tandem und man darf sich bei uns als Milchmann bewerben - muss aber unten einziehen. Nachbarn wollen wir nur mit Kinder - verschupfte Kinder wenns geht, die nicht gleich alles zuhause erzählen gehen. Fleisch wirds nie geben, weil wir das beide nicht kochen können... Zwangsvegetarier? Und falls wir doch mal Fleisch machen werden, nur mit Grill der pipst wenns gut ist... ja und so halt... haben alles aufgeschrieben ins Ideeeääääbüüechli... Smile

Späääter gings weiter ins Sports - unser Zweiglokal - und dort hat uns wohl so gar niemand mehr verstanden... Innocent Aber danke fürs versuchen... Und alle die wir mit unseren Daumen verwirrt hatten: sorry Smile Werden wir jemals erwachsen?

Aja und wir haben dann gleich noch die Vodoo Puppe ausprobiert, die ich Andrea aus Hawaii mitgebracht hatte... Im Lokal kam so ein Fussballspiel und wir wollten dass einer da halt was am Knie hat oder so...und wir haben uns wirklich Mühe gegeben und waren total enttäuscht, dass der Hawaiien Vodoo Zauber gar nicht funktionniere... und da klärte uns Jemand auf, dass das Fussballspiel eine Wiederholung sei... dum di dumm... :-) Wer gestern schmerzen im Knie hatte - sorry... Smile

Jaaa... und in der tiefen tiefen Nacht ging es wieder zurück nach Zurigo... Laughing

Seit Freitag (der 13te... ) ist auch Claudia wieder im Lande.

Am Samstag war ihre Welcome Back Party... jetzt sind ihre 4 Monate (waren's mehr?) also auch schon durch... Ich find es ziemlich spannend auch Andere (...Anderea... Andrea und Daniela) und eben jetzt auch Claudia zu beobachten, wie ihr Zurückkommen ist...



Überall das Selbe - es wird kaum über die Zeit die man nicht da war gesprochen...
Doch bevor man zurückkehrt, hat man das Gefühl, dass wird jetzt ganz speziell wieder zurück zu sein - etwas ganz Grosses... Schliesslich war man monatelang nicht da! 

Die Zeit verging zwar schnell - dennoch erlebt man als Auslandbesucher soooo unheimlich viel und man kehrt zurück und denkt hier müsste doch auch was geschehen sein... ja es ist fast enttäuschend, wie normal und gleich und alltägig hier alles ist und erschreckend wie schnell man wieder in seiner Rolle ist hier... man wird empfangen mit einem "ah - schon wieder da..." und nach einer Woche hat man selber schon fast vergessen, dass man überhaupt mal weg war...

Haaaallloooo hat überhaupt jemand gemerkt, dass ich weg war? Ohne Goodbye Party und Welcome Back Party - wem wär es aufgefallen? Nein im ernst - es ist einfach nur komisch... und ich sitz hier im Zimmer und der Fernseher läuft und der Venti läuft (heute war sehr heiss...) und jetzt frag ich mich grad was ich hier schreibe... eigentlich ging es ja um Claudia's Party...

Okeee... Also die Party war ähnlich meiner eigenen Welcome Back Party - irgendwie scheint einem das Wetter so einen Welcome Back (Wolkän-Wäg?) Bonus zu gönnen.... das Wetter ist einfach immer gut an Welcome Back Partys (ja jaa...und ob das die korrekte Mehrzahl ist) - so konnten wir draussen sitzen und "bröötle" und es lustig haben... (wobei das lustig haben ja nicht unbedingt wetterbedingt ist - aber s'hilft schon...)

Ich kannte nicht alle - ich glaube die kennten einander auch nicht alle... manche kennten sich nicht mal... woher kamen eigentlich die 3 Deutschen plötzlich? Wo drei Bier sind - sind drei Deutsche?

Am Anfang unterlief uns ein strategischer Fehler... Es war heiss und Claudia schlug eine Wasserschlacht vor und konnte Christophe und mich dazu gewinnen (hey alle mit "C"... ). Jooo es hat ziemlich viel Spass und vor allem viel nass gemacht...



Mein Hawaii-Tüechli wurde später zu meinem Rock unfunktionniert, weil ich meine Hosen bei bestem Wille nicht davon überzeugen konnte zu trocknen...

Jaaa... als der Abend etwas dunkler wurde, wurde der Alkohol aufgetischt - ich durfte halt nicht, weil Auto - und die Stimmung wurde heiterer und heiterer.... Ich glaub Claudia war am heiteresten.

Mir fallen irgendwie keine Heileits mehr ein - aber der Abend war eigentlich durchgehend witzig und gut - in diesem Sinne noch ein öffentliches "Welcome Back - Claudia!" und ich hoffe du hast Deinen Abend genossen... Gesundheit!


Bilder hier


Claudia's Homepage



Am Samstag Mittag war Besammlung bei der Centralbrücke und beim "Einstieglplatz" - je nach dem welche Information man am Mittwoch am Training aufgeschnappt hatte...

Schlussendlich konnten wir aber alle mit rotem Hut und grünem T-Schört zusammen treiben und wir bereiteten uns auf unser erstes Rennen - unser erstes Drachenboot besteigen überhaupt - vor.



Die Vorfreude war gross - die Flügeli sitzten!

Wir zogen unsere Westen an und begaben uns siegessicher und bestimmt in unseren Drachenflitzer...

Das erste Mal ein Paddel in der Hand, das erste Mal auf diesem wackligen Stuhl. Und dann gings los. Wir paddelten in Richtung Bahn 2.



Was das für ein Gefühl sein musste zum ersten Mal in diesem Boot zu sitzen - so nah, so eng, so ungewohnt. Ich kann es nur erahnen...



Wir waren startklar, so startklar wie es halt möglich ist, wenn man das noch nie gemacht hatte.

Are you ready?..........................Ätänschän.......Go!

Und alle stachen mit ihren Paddel mit voller Kraft in den Fluss.

1..........2..........3..........4..........5...1...2...3...4...5...6...7...8...9...10.....

Der Start war nicht schlecht fürs erste Mal, eigentlich kann man nicht viel sagen... aber doch: Wir kamen - wir sahen und die Anderen siegten.

1. Lauf :     57 18

Nach dem Rennen waren alle nass... bzw. alle anderen waren nass :-)

            

Während dem Umziehen revue passierten wir das Rennen noch einmal, was waren unsere Fehler... es wurde viel spekuliert und diskutiert doch wir liessen dies mehr oder weniger hinter uns und lenkten uns - jeder auf seine Art und Weise - mit dem ab, was das Zürifäscht halt sonst noch so bietet...



Eine paar Drinks und eine Bratwurst später begaben wir uns dann wieder zu unserem Sammelplatz, da wo alle unsere Fäns unsere Sachen bewachten... danke Dani.

Für das zweite Rennen haben wir uns viel vorgenommen. Nach den 5 langsamen sollen 10 ganz schnelle Paddelschläge folgen, was uns im ersten Rennen nicht so ganz gelungen ist.

Gesagt getan - nur wurde durch die 10 ganz Schnellen auch das Grundtempo so schnell, dass es dann eben zu schnell war. Man kam nicht mehr mit...



Gut - Bahn 3 ist auch einfach die Langsamste :-)

2. Lauf :  1  0  86

Das ging etwas into the trousers....

Die dritte Runde folgte am nächsten Tag...

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Am nächsten Tag tauchten wir alle gegen Mittag wieder auf, mehr oder weniger motiviert - mehr oder weniger verkatert:-) Es gab eigentlich auch gar nichts mehr zu wollen - so ganz realistisch gesehen. Doch wäre es wenigstens schön gewesen unsere persönliche Bestzeit zu fahren... Eine Steigerung.... oder schneller als die Anderen oder irgendwas halt... mit Betonung auf wäre gewesen.

Wir hatten uns ganz ganz viel vorgenommen. 5 langsame Schläge, 10 schnelle Schläge und dann wirklich alle wieder bewusst langsamer werden und dann so unser optimales Grundtempo finden. Es sah eigentlich nicht schlecht aus und was wir uns vorgenommen hatten, setzten wir auch um - und doch war das noch immer nicht der Schlüssel zum Erfolg...

3. Lauf :     58 14

Der Hammer war dann aber, als wir aus dem Boot stiegen und von einem Jungen mit "Händer scho wieder verlore" begrüsst wurden... Kinder können so grausam sein... :-)

Aber was soll's... wir hatten Spass und es gehen schon Gerüchte herum, dass wir das mal wieder machen werden... alle zusammen.... wir die Grisu Fighters... :-)



1. Lauf :     57 18
2. Lauf :  1  0  86
3. Lauf :     58 14


PS: Wir wurden imfall nur Zweitletzter... :-)



Bilder von Daniela

Bilder von Daniela hier als Zip herunterladen (Rechtsklick --> Ziel speichern unter)



Bilder von Caro

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Weiter Bilder

Bilder von usgang.ch (Samstag) hier .

Bilder von usgang.ch (Sonntag) hier .

Bilder von dragonboatcup.ch (Samstag) hier .


Hallo liebe Grisu Fighters

Meine Bilder habe ich bereits auf die Homepage geladen - die könnt ihr hier anschauen :-)
(Es folgen noch Bilder von weiteren Fotografen...)

Als Zip runterladen könnt ihr sie hier. (Rechtsklick --> Ziel speichern unter...)

Auf der offiziellen Dragonboatcup Homepage gibt es auch noch ein paar Bilder...

Bericht folgt morgen, bin noch etwas müde... (hatte schliesslich den anstrengensten Job :-) ) Doch hier bereits einmal eine grafische Verarbeitung unserer tragischen Niederlage und mögliche Erklärungen dafür... :-)





Kommt gut mit den Flügeln... :-)

Die Flügelproduktion läuft... leider hab ich den Faden verloren, bzw. er ist mir ausgegangen... aber das mänätschen wir dann morgen... :-) Ab dem Wochenende heisst es dann also auch caro verleiht Flügel... :-)

"Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund..."



Ich finde wir haben unser Maskottchen gefunden:



Und wer die Flügel an Menschen sehen möchte muss am Wochenende schon nach Zürich kommen... :-)

Auf die Vorfreude auf's Drachenbootrennen Training...



... folgte bald die "grosse Enttäuschung": Wir können nicht in's Wasser - Sturmwarnung!


So wurden wir als Vorbereitung einfach mit der Theorie konfrontiert - was soviel heisst wie, dass wir am Samstag am Rennen starten werden, ohne jemals in einem Drachenboot gesessen zu haben!!!



(Alle Gegner hören genau hier auf zu lesen!)

Theorie (was ich halt noch so weiss):

- Möglichst weit aussen sitzen im Boot
- Alle gleichzeitig paddeln
- Ein bisschen nach vorne lehnen beim paddeln
- Mit dem Paddel nur bis das Paddel Senkrecht steht paddeln
- Nebeneinander sollte etwa gleichschwere/-starke Personen paddeln
- Schnelleres Paddeln ist nicht gleich schnellere Bootgeschwindigkeit
- ...

Uff... mehr fällt mir schon nicht mehr ein? Dabei hat er 40 Minuten gesprochen... :-)

Also so grundsätzlich ist aber das Wichtigste dass man zusammen arbeitet, weil's sonst nicht funktionniert... Teamwork!




Wir sind 21 im Boot, also nein, nur ich bin 21, aber so Anzahlmässig sind es 20 die paddeln und ich! :-) Nein, eigentlich sind wir 22, weil da gibt es noch einen Steuermann, aber der wird mit dem Boot mitgeliefert - gehört also nur bedingt zum Team (wenn wir verlieren, war er schuld!)



Ja eben, das wäre dann so ungefähr mein Job... Ich sitze da und schau zu wie andere arbeiten... :-) Ich muss am Anfang auf 5 und auf 10 zählen und dann ein bisschen auf dem Trümmelchen herumtrümmelen... so schwer kann das ja wohl nicht sein... Okey, ich muss noch darauf achten, dass alle im Takt sind, und muss Info's durchgeben, wie viele Längen wir hintendrein sind, damit niemand den Kopf hebt und aus dem Takt fällt... Und natürlich muss ich schauen, dass ich nicht ins Wasser falle und zusätzlich sollte ich noch motivieren... Eis, zwei domino... :-)




Unsere Sitzordnung haben wir schon bestummen... kommt gut :-)



Ja genau und hier natürlich noch die Info's wo man uns sieht und so:

Drachenbootrennen am Zürichfest

Sa. 07.07.07  12.00 Uhr
Sa. 07.07.07  16.30 Uhr

So. 08.07.07  12.15 Uhr
So. 08.07.07  14.45 Uhr / 15.00 Uhr (Halbfinale)
So. 08.07.07  16.15 Uhr (Finale)

Die Rennen finden von der Uraniabrücke zur Centralbrücke statt. Die Dauer ist nur etwa 1,5 Minuten...




Ich freu mich mega!!! :-)

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